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Herbstfarben

Herbstfarben

Wegen der Trockenheit haben bereits viele Bäume im Sommer einige Blätter abgeworfen. Und obwohl das passiert ist, kann man beobachten, das viele Bäume jetzt noch ihre Blätter haben. Und das Mitte November! Der Pflaumenbaum, an dem meine Futterstation hängt, war letztes Jahr schon Anfang Oktober fast kahl. Dafür kann man jetzt noch länger die schönen Herbstfarben der Blätter genießen.

Vielleicht liegt das daran, das es noch so warm ist oder das es noch keine starken Herbststürme gab. Mit Pflanzen kenne ich mich leider gar nicht aus. Aber in der Natur ist dieses Jahr eh alles anders! Es gab auch eine Rekord-Weinernte. So viel wie seit 1999 nicht mehr. Und auch die Qualität ist durch die hohen Temperaturen so herausragend, das man schon jetzt von einem Spitzenjahrgang 2018 sprechen kann.

Die Farbe der Blätter an den Bäumen hat auch ihren Höhepunkt erreicht. Die Herbstfarben leuchten, in strahlendem Gelb oder knalligem Rot.

 

Herbstimpressionen

Der Herbst kann sehr gegensätzlich sein. Farbenfroh mit den bunten Blättern der Laubbäume und den verschiedenen Farben der Kürbisse. Aber auch trüb, nebelig und stürmisch. Der Herbst ist die Zeit des Nebels und der Winde, die die Blätter von den Bäumen wehen. Und dann auch die Zeit der Zugvögel. Sie merken das es Zeit wird in den Süden zu fliegen. Während andere Tiere ihre Vorräte für den Winter suchen.

In den letzten Tagen sieht man immer wieder viele Kraniche am Himmel. Am Wochenende hat es einen Temperatursturz gegeben. Aber viele Kraniche sind bereits vorher los geflogen. Aber auch andere typische Zugvögel kann man jetzt in der Region entdecken. Die Wacholderdrosseln und auch die ersten Gänse sind da.

Das Fotografieren ist für mich jetzt schon deutlich schwieriger geworden. Da ich oft am späten Nachmittag und am Abend fotografiere, fehlt mir jetzt nach der Zeitumstellung schon das Licht. Für mich wird es jetzt zu früh dunkel. Der Herbst ist eine Herausforderung für mich!

 

Die Farben des Sommers

Wenn man jetzt besonders negativ wäre, könnte man sagen das Braun der verwelkten Blätter und das helle Gelb des vertrockneten Rasen. Die hohen Temperaturen und die Trockenheit bleiben uns wohl noch einige Zeit erhalten. Das bedeutet wohl bald das Ende der letzten Sommerblüten. Viele haben eh schon zu früh geblüht. Auch die meisten Blütenstängel des Sommerflieders sind schon verblüht und braun geworden. Ein paar Tage noch, dann ist der ganze Flieder verblüht.

Im Naturschutzgebiet Kiebitzwiese blüht zur Zeit noch der Blutweiderich. Nicht in so großen Flächen wie in der Disselmersch, aber doch deutlich erkennbar im Binsengras.

 

Die bunten Gesellen

Das war eindeutig die Woche meiner Big Five! Nachdem die Begegnung mit dem Uhu überhaupt nicht geplant war, ging es Sonntagmorgen wieder zu den Bienenfressern. Nachdem vor Wochen überhaupt keine Bienenfresser zu sehen waren, war ich sehr unsicher, was mich erwartet.

Erst war nichts zu sehen, doch dann konnte ich sehr schnell welche im Flug sehen. Aber am Ende der Sandgrube. Aber auch dort saß das Paar auf einer Birke. Doch dabei blieb es nicht. Nachdem das Paar verschwunden war, kamen sie mit einer ganzen Gruppe Bienenfresser zurück! Sie kreisten im Flug über mir und ich konnte ihre charakteristischen Rufe hören. Immer wieder hörte man das kurze „Rüpp“. Ich zählte 11 Exemplare über mir! Bienenfresser sind sehr gesellige Tiere, die eigentlich immer in Kolonien brüten. Aber in NRW gibt es selten größere Kolonien. Jetzt hatten sich aber welche zu einer Gruppe versammelt. Das war nicht nur eine sehr farbenprächtige sondern auch eine sehr lebhafte Gruppe. Nach der Brutzeit und wenn die Jungen flügge sind, ziehen sie in diesen Gruppen durch die Gegend. Und wie sich später herausstellte, waren bis zu vier Jungvögel dabei.

Man kann sie wohl am ehesten mit einer Gruppe Stare oder Finken vergleichen, die in Gärten, Parks oder Obstbäume „einfallen“. Mit dem Unterschied, das sie nur Großinsekten jagen und dabei waren sie sehr erfolgreich!

Noch mehr Farbenspiele

Wenn man durch Fotos Dinge, Momente und Landschaften festhalten kann, die man gesehen und erlebt hat, dann ist das eine tolle Sache. Wenn es dann noch ein ganz besonderer Moment ist und man den anderen Menschen mit den Fotos auch vermitteln und zeigen kann, dann ist das noch schöner!

Als ich das Blütenmeer des Blutweiderichs fotografiert habe, war ich überwältigt davon. Ich war nicht darauf vorbereitet. Ich bin zur Disselmersch gefahren und wollte die Jungstörche auf dem Storchennest fotografieren. Und vom Parkplatz aus sah ich schon diese Farbenpracht.

Ich musste dann erst lernen, das es der Blutweiderich ist, der dort tausendfach blüht. Da ich mich mit Pflanzen fast gar nicht auskenne. Aber mittlerweile habe ich viel über den Blutweiderich gelernt. In den Beiträgen von zwei anderen Bloggerinnen konnte ich viel lernen und den Blutweiderich aus der Nähe sehen. Almuth hat die naturaufdembalkon und schon einige Beiträge zum Blutweiderich geschrieben : Blutweiderichliebe und OdeandenBlutweiderich . Und bei Dagehtwas wächst der Blutweiderich im Garten.

Da man immer sehr viele Fotos macht, gerade wenn man sehr begeistert ist, habe ich meine Fotos von der Disselmersch jetzt nochmal durchgesehen und noch mehr Farbenpracht entdeckt :

 

Farbenspiele

Wenn man in diesen Tagen zur Disselmersch kommt, fallen einem sofort zwei Dinge auf. Die Jungstörche sind schon fast so groß wie ihre Eltern und ein violett leuchtendes Meer durchzieht die Wiesen. Tausende Blutweideriche blühen zur Zeit rund um die Wasserflächen. Ein Szenario, das man sonst nur von der Heideblüte in der Lüneburger Heide kennt. Um so überraschter ist man bei diesem Anblick!

Türchen Nr. 5

Tür5   Farbenfroher Schnappschuss

Von den Farben ist das eines meiner Lieblingsfotos. Das farbenprächtige Tagpfauenauge auf einer rosafarbenen Blüte. Kennt jemand vielleicht diese Pflanze? Sie zog die Schmetterlinge magisch an. Auch der Admiral war immer wieder an ihren Blüten zu sehen. Leider kenne ich mich mit Pflanzen nicht gut aus.

tagpfauenauge

Der Grünspecht…

….hat mich heute bei der Arbeit besucht! Er hat im Innenhof auf der Rasenfläche nach Ameisen gesucht. Es scheint so, das viele Vögel im Moment die Gärten aufsuchen. Auch zu Hause waren in den letzten Tagen schon viele Vögel zu sehen. Sie besuchen die einfachen und letzten Möglichkeiten, vor dem Winter noch Futter zu finden. An den Beerensträuchern und den Vogelhäusern und Futterstationen. Da waren einige Buchfinken, aber auch schon der Buntspecht, Eichelhäher und der Grünspecht zu sehen. Zum Glück hatte ich auf der Arbeit auch schnell eine Kamera zur Hand, die auch ein gutes Objektiv hat.

Der Grünspecht gehört zu den buntesten heimischen Vögeln und gehört damit zu meinen Favoriten

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