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Der Selbachpark

Der Park

Der Selbachpark liegt im Südwesten der Stadt Hamm und wirkt irgendwie immer etwas wie am falschen Ort. Um ihn herum gibt es Landwirtschaftsflächen und auch Natur. Einen Park an diese Stelle zu setzen, ergibt eigentlich keinen Sinn. Wenn man den Park aber als Ergänzung zu den umliegenden Freizeitstätten sieht, kann man vielleicht doch noch einen Sinn dafür finden. Es gibt dort ein Freibad, ein Hotel, einen Sportplatz und Tennisplätze. Der Park besteht hauptsächlich aus einem großen Teich. Dem man auch sofort ansieht, das er nur eine künstliche Wasserfläche ist.

Am einen Ende des Teiches steht das Hotel, was von kleinen Teichen umgeben ist, die mit dem typischen Waschbeton der 70er Jahre eingefasst sind. Trotzdem ziehen diese Teiche die typischen Teich- und Parkbewohner an. Graureiher, Enten, Bläß- und Teichhühner und Kanadagänse.

Ich habe den Park damals bei der Hitzeperiode besucht. Ich wollte die Kolbenente mit ihrem Nachwuchs fotografieren. Dem ersten Kolbenenten-Nachwuchs in Hamm. Darüber habe ich hier schon geschrieben : Weiterer Nachwuchs

Aber obwohl ich bei meinem Besuch wegen der Hitze nur kurz dort war, sind viele schöne Fotos entstanden.

Noch mehr vom Grugapark

Vor ein paar Wochen habe ich schon einmal über den Grugapark berichtet. Hier : Der Grugapark

Da es in der Freiflughalle für Vögel und in den Käfigen aber noch mehr Vögel gibt, möchte ich heute noch einige davon zeigen.

In der Freiflughalle gibt viele Ibisse. Neben den anderen Arten, die ich schon gezeigt habe.  Oft werden sie auch als Sichler bezeichnet. Vermutlich wegen dem großen, sichlerförmigen Schnabel. Neben dem Schneesichler, den ich schon gezeigt habe, gibt es noch die Scharlachsichler. Die auch rote Ibisse genannt werden und die heiligen Ibisse. Der Vogel wurde im alten Ägypten als heilig verehrt. Kommt dort aber heute gar nicht mehr vor, nur noch südlich der Sahara. Die vierte Art ist der Stachelibis, der in Australien vorkommt. Seinen Namen hat er von den gelben Federn am Hals des Männchens. Diese sehen wie Stacheln aus.

Außerdem gibt es noch Kronenkraniche in der Freiflughalle. Diese besonders auffälligen Vögel haben eine gelbe Federkrone am Kopf. Diese abstehenden Federn lassen sie auch wie Punker aussehen.

Und etwas, was man hier sehr selten sieht, gibt es bei den Fotos. Mich bei der Arbeit!

In der Nähe der Freiflughalle gibt es auch noch einige Käfige mit Papageien und Eulen.

Der Grugapark

Oft auch die Gruga genannt. Für mich ist es ein kleines Paradies. Viel schöner als der Westfalenpark in Dortmund. Im Grugapark gibt es für jeden etwas. Kleine und große Spielplätze für die Kinder. Ponyreiten und Tiergehege. Ein Streichelzoo mit Ziegen und Kaninchen.

Für die Erwachsenen schön gestaltete Schaugärten, Blumenbeete und Teiche. Und auch Bereiche, wo sich die Interessen durchaus treffen. Zum Beispiel in der Freiflughalle der Vögel. Dort gibt es Flamingos, Nachtreiher, Seidenreiher, Sichler, Säbelschnäbler und einen Hammerkopf. Ein Vogel der mich besonders fasziniert. Von seinem Aussehen etwas ganz besonderes. Mal wieder ein Vogel bei dem man sofort versteht, woher der Name kommt!

 

 

Weiterer Nachwuchs

Nicht nur in den Rieselfeldern gibt es dieses Jahr Nachwuchs bei den Kolbenenten, auch im Selbachpark von Hamm. Das ist der erste Nachwuchs von Kolbenenten in Hamm! Die Küken werden nur von den Müttern versorgt. Die Erpel kümmern sich gar nicht um ihren Nachwuchs. Auch diese Kolbenente hat ein Küken. Scheint der Standard bei den Kolbenenten in der Umgebung zu sein.

Frohe Ostern – Happy Easter

Oster-Impressionen  –  Easter Gallery

Überall Frühling und Nestbau

Für die Vögel ist jetzt schon etwas länger Frühling und das heißt Paarungszeit. Und sie sind deshalb besonders aktiv. Es wird gesungen überall und fleißig hin und her geflogen. Es wird inspiziert und nach Nistmaterial gesucht und zum Nest gebracht. Viele Paare haben sich schon gefunden. Aber auch Reviere werden noch abgesteckt und beansprucht. Auf fast jedem Haus sieht man jetzt eine Amsel sitzen und singen. Aber auch die Rotkehlchen, Heckenbraunellen und Buchfinken hört und sieht man singen.

Die Krähen und Elstern sind beim Nestbau und noch aktiver und neugieriger als sonst. Die Rabenkrähen kommen immer dichter an das Haus heran und inspizieren alles. Scheinen sogar in Fenster zu schauen. Nehmen dann aber oft einfach nur Nistmaterial mit. Oft kleine Zweige, aber auch vertrocknete Blätter. Die Elstern verhalten sich ähnlich. Auch die Tauben sind viel auffälliger als im Winter. Man sieht sie überall sitzen und wenn sie zu zweit sind, machen sie dem Begriff Turteltauben alle Ehre. Es sieht wirklich so aus als würden sie schmusen und sich küssen!

Auch die auffällige Elster konnte ich ständig beobachten und sie sogar an den Autos fotografieren. Und ich denke, sie hat mit ihrem Partner oder Partnerin auch ein Nest am Uniparkplatz ausgesucht. Paßt ja, da sie gerne zwischen den Autos läuft! Auch ihre Vorliebe für Geländer hat sie wieder oft gezeigt.

 

 

Die auffällige Elster

In meiner Kindheit war die Elster mein Lieblingsvogel. Man konnte sie überall sehen und ihr „Gesang“ und ihr Flug sind unverwechselbar. Sie hat diesen wackelnden Gang, den viele Rabenvögel haben und oft hüpft sie auch um sich fortzubewegen. Und ihr Ruf als diebische Elster, die gerne glänzende Dinge klaut, ist für ein Kind faszinierend. Mittlerweile weiß ich, dass auch Krähen und Raben Dinge klauen und sammeln. Das gehört wohl zum Sozialverhalten dieser intelligenten Vögel. Diese Dinge können auch als Geschenke dienen. Die Rabenvögel haben ein sehr komplexes Sozialverhalten und benötigen dafür eine hohe Intelligenz. Sie sind oft in Schwärmen unterwegs, aber während der Paarungs- und Brutzeit auch nur als Paar. Es gibt bei ihnen auch unterschiedliches Ansehen in der Gruppe. Wer mehr Freunde hat, hat einen höheren Stellenwert in der Gruppe. Das erfordert komplexes Verhalten und Denken untereinander.

Ich habe hier schon häufiger über die Rabenvögel auf dem Universitätsgelände in Dortmund berichtet. Ich konnte beobachten, dass die Elstern und Krähen ihre gefällten Versammlungsbäume sehr vermissen. Sie sammeln sich noch oft auf dem Gebäude, das neben den ehemaligen Standorten der Bäume liegt.

Über den ganzen Winter konnte ich eine besonders auffällige Elster beobachten. Sie ist relativ groß und wenig scheu. Man erkennt sie nach einiger Zeit an ihrem Verhalten und an einem weißen Fleck zwischen dem Rücken und dem Schwanzansatz. Man sieht sie oft zwischen den geparkten Autos laufen. Manchmal sitzt sie auch auf einem Außenspiegel. Überhaupt balanciert sie gerne und läuft auf Geländern. Sie ist gerne in der Nähe von Gebäuden und ich habe sogar ein paar Mal beobachtet, wie sie Jalousien anfliegt. Vielleicht glänzen diese, vielleicht hat die Elster auch einfach nur zwischen den Lamellen etwas gesehen.

Ich habe diese Elster sehr oft gesehen, konnte sie aber nur sehr selten fotografieren. Bis sie mich gestern wieder besucht hat.

 

Die Heckenbraunelle

Sie ist eher unscheinbar und hat ihren Namen absolut zu recht. Man sieht sie fast immer im Schutz von einem Gebüsch oder einer Hecke. Im Garten geht sie nie an die Futterstation, sie nimmt nur das Futter vom Boden oder die Reste die auf den Boden gefallen sind. Jahrelang habe ich keine Heckenbraunelle gesehen, bis eine das erste Mal an die Futterstation kam.      Wir sind die Neuen

In den letzten Wochen verfolgen mich die Heckenbraunellen ähnlich wie die Meisen und die Rotkehlchen. Ich sah mehrere am Baldeneysee, am Sonntag kam sogar ein Pärchen in den Garten und am Montag sah ich eine beim Joggen.

Gestern zeigte sich die Heckenbraunelle dann im Garten von ihrer auffälligsten und ihrer bekanntesten Seite. Sie suchte erst nach Futter und flog dann hoch auf eine Sitzwarte, auf die Spitze eines Baumes. Und sie fing an zu singen. Auf einmal war die Heckenbraunelle überhaupt nicht mehr unscheinbar und still. Sie ist ein ganz hervorragender Sänger. So habe ich sie damals als Kind das erste Mal gesehen. Da ich sie nicht direkt von einem Spatz unterscheiden konnte, musste ich in meinem Bestimmungsbuch von Jürgen Nicolai nachsehen. Seitdem hat sich viel verändert. Ich kann eine Heckenbraunelle sofort erkennen und von einem Spatz unterscheiden. Leider aber auch deshalb, weil es bei uns keine Spatzen mehr gibt! Ich habe dieses Jahr noch keinen Spatz gesehen. Und das, obwohl zur Futterstation fast alle Vögel der Umgebung kommen. Sogar Vögel die früher die Nachbarschaft gemieden haben. Wir sind begeistert davon, was im Garten los ist. Und ich ertappe mich manchmal dabei, dass ich denke, das alles positiv ist. Ich muss dann nur an die Spatzen denken und weiß wieder, das es nicht so ist.

 

Die drei Krähen

Am Montag besuchten mich drei Krähen. Als Kulturfolger zeigen Rabenkrähen oft nur wenig scheu vor dem Menschen. Sie kommen gerne auch in die Parks und Gärten. Ihre Fluchtdistanz haben sie dabei gegenüber dem Menschen aber nicht aufgegeben. Kommt man ihnen zu nahe, dann fliegen sie ein paar Meter weiter.

Krähen und Rabenvögel allgemein sind sehr anpassungsfähig, intelligent und kreativ. Was die Nahrungssuche und Beschaffung und das Benutzen von Werkzeugen betrifft. Sie sind die intelligentesten Vögel, sogar etwas schlauer als Papageien.

In diesem Winter musste man sich um die Krähen und Rabenvögel wirklich keine Sorgen machen. Oft habe ich sie mit etwas fressbarem im Schnabel gesehen, was vorher garantiert von einem Menschen weggeworfen wurde. Auch als Plünderer von McDonalds- und Fast Food-Tüten konnte ich sie beobachten.

 

Kältewelle oder Ende des Winters?

Eigentlich kennt man das schon. Im Februar schneit es und es wird auch nochmal richtig kalt. Selbst wenn es vor Weihnachten nochmal 15 Grad warm war. Aber die ersten Störche sind schon zurückgekehrt. Wegen den milden Temperaturen vorher, haben sie ihren Rückflug schon sehr früh gestartet. Jetzt gibt es nochmal kalte Füße für die frühen Rückkehrer. Und auch die Futterstation könnte jetzt nochmal wirklich Sinn für die Singvögel machen. Aber heute war kein einziger Vogel an der Station. Es ist wohl noch nicht frostig genug.

Ich hatte auch schon gedacht, für den Grünspecht wird es bei gefrorenem Boden sehr schwierig nach Nahrung zu suchen. Und nur ein paar Stunden besuchte mich der Grünspecht mal wieder bei der Arbeit und bewies mir das Gegenteil. Der Boden war wohl noch nicht wirklich hartgefroren. Der Grünspecht bearbeitete den Rasen wie immer und ging sogar richtig tief auf „Tauchstation“ im Rasen. Da flogen sogar ein paar Rasenstücke durch die Gegend und der Schnabel war so richtig tief im Boden. Bei dauerhaftem Frost in den nächsten Tagen wird er es aber deutlich schwerer haben. Bis Ende Februar könnte es wohl so kalt bleiben.

 

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