Datum6. Februar 2019

Die Mäusebussarde vom Felderbachtal

Die Mäusebussarde vom Felderbachtal

Der weiße Mäusebussard überfliegt sein Revier

Für die Mäusebussarde vom Felderbachtal ist die hügelige Landschaft ein sehr guter Lebensraum. Sie können in der Thermik entlang der Hänge nach oben steigen. Dabei kann man sie oft beobachten.

Die Mäusebussarde an den Waldhängen

Seltener sieht man die Mäusebussarde auf den Bäumen sitzen. Sie haben keinen bevorzugten Ansitzbaum und sitzen oft weit entfernt an den Waldhängen. Dann muss man schon genau hinsehen, um sie zu finden.

Der weiße Mäusebussard

Einer der Mäusebussarde ist einer der fast weißen Form und deshalb etwas auffälliger. Ihn sieht man am häufigsten. Ein zweiter Mäusebussard ist deutlich brauner und nur an seiner Unterseite ist der Weißanteil etwas größer.

Ein Warnruf

Auffällig in den letzten Wochen war, das man die Mäusebussarde praktisch angekündigt bekam. Sobald sich einer der Mäusebussarde in die Luft schwang, ertönte immer wieder ein sehr lauter Warnschrei. Der Warnruf des Grünspechts! Dieser schallte durch das ganze Tal. Ohne das der Grünspecht auch nur einmal zu sehen war.

Auch am Wochenende war das wieder so. Versuchte der Grünspecht nur die anderen Vögel zu warnen, ging eine Rabenkrähe viel weiter. Sie hasste einen bräunlichen Mäusebussard und attackierte ihn immer wieder in der Luft.

Die Mäusebussarde vom Felderbachtal kann man bei gutem Wetter immer im Flug beobachten. Bei schlechtem Wetter sieht man sie eher selten oder muss sie in den Bäumen suchen. Nach den Bildern im Flug kann man vielleicht sagen, das es mindestens drei Bussarde sind. Wahrscheinlich gibt es in der Gegend aber viel mehr. In bevorzugten Lebensräumen ist die Dichte an Revieren oft sehr groß.

Der Kleiber

Der Kleiber

Der Kleiber am Vogelhaus

Der Kleiber ist oft in seiner typischen Haltung am Baumstaum zu sehen. Er bewegt sich gerne mit dem Kopf nach unten am Stamm. Seine Klauen sind sehr groß und geben ihm einen guten Halt. Im Winter sieht man ihn auch oft als Gast am Vogelhaus und der Futterstation.

Dabei inspiziert er alles ganz genau und holt sich besonders gerne die Sonnenblumenkerne. Am Sonntag sah ich einen Kleiber an einem Vogelhaus in Langenberg. Mein Vogel Nr. 25 für dieses Jahr.

Aber auch in den Rieselfeldern von Münster sah ich ihn schon an einem Vogelhaus und sogar an einem Gebäude. Da ich zu Hause keine Sonnenblumenkerne als Futter anbiete, war der Kleiber bei mir noch nicht zu sehen. Meine Futterstation mit den Metallstangen ist für den Kleiber aber auch nicht so geeignet. Er bevorzugt eindeutig Vogelhäuser aus Holz und Meisenknödel. Und auch die Umgebung ist für den Kleiber nicht ländlich genug. Es gibt keine alten Bäume mit grober Baumrinde in denen er im Sommer nach Insekten suchen kann.

Besondere Merkmale des Kleibers sind sein kurzer Schwanz und der lange, fast spechtartige Schnabel. Ein bißchen wirkt der Kleiber wie ein winziger Specht.

 

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