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Leider oft in den Zweigen, die Wacholderdrossel
Heute habe ich bei ähnlich schönem Wetter im Garten und in der Nachbarschaft fotografiert. Auch heute waren viele Vögel sehr aktiv. Es waren auch einige Singvögel unterwegs, die nur als Wintergäste bei uns sind. Solche Singvögel aus dem Norden sind besonders die Rotdrosseln und die Wacholderdrosseln.
Ich sah eine einzelne Rotdrossel und eine Gruppe von sieben Wacholderdrosseln. Die Rotdrossel war zunächst noch mit den Wacholderdrosseln unterwegs, später war sie nicht mehr zu sehen. Die Wacholderdrosseln rückten später immer weiter in die Gärten vor und versuchten sich an den Vogelbeeren der Nachbarschaft zu bedienen.
Das gefiel den anwesenden Amseln gar nicht. Denn die hatten die Vogelbeeren schon für sich in Beschlag genommen. Die Wacholderdrossel wurden von den Amseln immer wieder angeflogen und verscheucht.
Ein weiterer Singvogel war für mich erst gar nicht zu erkennen. Ich habe ihn einfach nur fotografiert, weil ich einfach erst einmal alles fotografiere, was ich sichte. Erst am Bildschirm konnte ich dann sehen, was ich da fotografiert hatte. Ich war sehr überrascht! Es war eine weibliche Mönchsgrasmücke! Und das im Januar. Ob diese Mönchsgrasmücke auch einer der Singvögel aus dem Norden ist, darüber kann man nur spekulieren. Einige unserer Singvögel fliegen mittlerweile nicht mehr in den Süden.
Die typischen Vögel an meiner Futterstation waren natürlich auch wieder da. Das Rotkehlchen und die Grünfinken. Viele Meisen. Einen ganz besonderen Auftritt hatten aber die Heckenbraunellen. Die am kalten Morgen die Eisfläche des Vogelbades testeten und das erste Mal an die Futterstation gingen! Das hatte ich vorher noch nicht gesehen! Sonst nahmen die Heckenbraunellen immer nur das Futter vom Boden.
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Ich mag das farbige Gefieder des Bergfinks
Da habe ich in den Kommentaren beim letzten Beitrag voreilig festgestellt, das ich für dieses Jahr wohl keine weiteren neuen Vögel mehr sehen werde. Und dann habe ich heute noch eine absolute Premiere erlebt. Mein erster Bergfink! Und dann auch noch gleich richtig schön erwischt. Meine Sichtung Nr. 111 für dieses Jahr.
Das passt doch jetzt richtig gut zum Abschluß des Jahres. Eine Schnappszahl, ein Bergfink am Hordtberg in Langenberg. Aber ich bin jetzt vorsichtig. Vielleicht kommt ja noch etwas bis zum Ende des Jahres. Vielleicht war ich doch einfach zu pessimistisch? Wer weiß welche Singvögel aus dem Norden ich noch sehe. Die Singvögel am Berg waren heute sehr zahlreich. Zwei große Schwärme waren zu sehen. Ein Schwarm Bergfinken und vielleicht noch ein Schwarm mit Distelfinken.
Ein weiterer neuer Singvogel am Berg war heute meine erste Goldammer in Langenberg. Im Flachland habe ich sie dieses Jahr fast bei jedem Ausflug gesehen. In Langenberg bisher noch nie.
Neben den großen Schwärmen waren heute auch noch kleinere Gruppen der Buchfinken, Meisen und Gimpel zu sehen. Die Gimpel bedienten sich an den Samen der Birken.
Die Singvögel am Berg mussten am späten Nachmittag dann die ersten Störungen durch Feuerwerkskörper hinnehmen. Manche Jugendliche fangen halt direkt nach dem Kauf mit der Knallerei an. Da kann man nur hoffen, das ihnen schnell das Geld ausgeht und die Vögel nicht die nächsten Tage permanent gestört werden. Die Gimpel ließen sich durch die Knallerei nicht weiter stören. Die Gimpel machen aber auch keinen besonders sensiblen Eindruck. Andere Singvögel am Berg sind bestimmt empfindlicher.
Die Singvögel am Berg finden weiterhin noch genug Nahrung. Es gibt noch Bäume mit sehr vielen Vogelbeeren. An denen sich besonders die Amseln gerne bedienen.
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]]>Da es dieses Jahr kaum Erlensamen gibt, werden beide Arten die Birken bevölkern. Man sieht die Erlen- und Birkenzeisige eh oft in gemischten Gruppen, da sie beide eben die Samen als Hauptnahrung im Winter haben. Die Erlenzeisige werden hoffentlich auch wieder zahlreich an der Futterstation im Garten auftauchen.
Ein weiterer Gast aus dem hohen Norden ist die Rotdrossel, die ich das erste Mal in Langenberg gesichtet habe. Auch das Wintergoldhähnchen ist jetzt wieder häufiger zu sehen. Da passt der Name wieder gut zum Verhalten. Eigentlich ein Vogel der das ganze Jahr bei uns heimisch ist, aber eben häufig nur im Winter gesichtet wird. Das Wintergoldhähnchen ist einer der kleinsten Singvögel, der kleinste Vogel Europas. Diese beiden Arten waren meine Vögel Nr. 109 und 110 für dieses Jahr. Und beide habe ich vorher nie gesichtet.
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