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Vögel am Baumstamm – Bei den richtigen Lichtverhältnissen, enstehen „Silhouettenvögel“ wie bei einem Scherenschnitt
Diese Woche hatte ich neue Sichtungen, besonders einige Vögel am Baumstamm. Es gab einige sonnige Abschnitte und so zeigten sich im Wald deutlich mehr Vögel. Besonders einige typische Waldvögel, die ihren Lebensraum am Baumstamm haben.
Drei Vögel, die sich unheimlich geschickt und schnell am Baumstamm bewegen. Ein Waldbaumläufer, meine Nr. 28 für dieses Jahr. Er kann sich unheimlich schnell den Baum hinauf und hinunter bewegen. Mit seinem gebogenem Schnabel holt er Insekten aus der Baumrinde und aus Spalten im Baum. Der Waldbaumläufer ist leicht mit seinem Verwandten, dem Gartenbaumläufer zu verwechseln. Wegen der langen Hinterkralle tippe ich darauf, das ich einen Waldbaumläufer fotografiert habe.
Bei den richtigen Lichtverhältnissen kann man tolle Silhouetten von den Vögeln am Baumstamm fotografieren. Ein weiterer Vogel, der sich markant und geschickt am Baumstamm bewegt, ist der Kleiber. Meine Nr. 29 in diesem Jahr. Der Kleiber bewegt sich sogar kopfüber den Baumstamm hinunter. Auch horizontal am Baumstamm zu stehen, ist kein Problem für ihn.
Ein exzellenter Kletterer am Baumstamm ist auch der Buntspecht. Die Nr. 30 für dieses Jahr. Die Buntspechte waren schon am Trommeln, um auf sich aufmerksam zu machen. Zwei Buntspechte versuchten so, miteinander zu kommunizieren. Vielleicht ein Männchen und ein Weibchen. Ein Weibchen konnte ich fotografieren.
Ein weiterer Begleiter im Wald ist jetzt wieder das Rotkehlchen geworden. Es hat sein Revier am Waldweg wieder eingenommen und zeigt sich immer wieder rechts und links des Weges. Noch nicht ganz so neugierig wie sonst, aber immer noch sehr entspannt.
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Der Kleiber am Vogelhaus
Der Kleiber ist oft in seiner typischen Haltung am Baumstaum zu sehen. Er bewegt sich gerne mit dem Kopf nach unten am Stamm. Seine Klauen sind sehr groß und geben ihm einen guten Halt. Im Winter sieht man ihn auch oft als Gast am Vogelhaus und der Futterstation.
Dabei inspiziert er alles ganz genau und holt sich besonders gerne die Sonnenblumenkerne. Am Sonntag sah ich einen Kleiber an einem Vogelhaus in Langenberg. Mein Vogel Nr. 25 für dieses Jahr.
Aber auch in den Rieselfeldern von Münster sah ich ihn schon an einem Vogelhaus und sogar an einem Gebäude. Da ich zu Hause keine Sonnenblumenkerne als Futter anbiete, war der Kleiber bei mir noch nicht zu sehen. Meine Futterstation mit den Metallstangen ist für den Kleiber aber auch nicht so geeignet. Er bevorzugt eindeutig Vogelhäuser aus Holz und Meisenknödel. Und auch die Umgebung ist für den Kleiber nicht ländlich genug. Es gibt keine alten Bäume mit grober Baumrinde in denen er im Sommer nach Insekten suchen kann.
Besondere Merkmale des Kleibers sind sein kurzer Schwanz und der lange, fast spechtartige Schnabel. Ein bißchen wirkt der Kleiber wie ein winziger Specht.
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Im Dach des Rieselfeldhofes brüten die Dohlen. Als Höhlenbrüter sind sie mittlerweile auf die Hilfe vom Menschen und dessen Häusern angewiesen.
Die intelligenten Dohlen sind echte Kulturfolger. Wenn sie ihre Nester allerdings in einem Kamin bauen und diesen verstopfen, können sie sogar zu einer echten Gefahr für den Menschen werden. Der Rauch zieht nicht mehr ab und die Menschen im Haus können an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sterben.
Auch der Haussperling, besser bekannt als Spatz ist ein Kulturfolger. Leider sieht man ihn nicht mehr so häufig wie früher. Sein Verwandter, der Feldsperling war dagegen schon immer eher auf dem Land zu sehen. Am Rieselfeldhof sieht man sie zusammen und sie nisten ebenfalls auch gerne unter dem Dach.
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]]>Entstanden ist der 500 Meter lange Beversee. Ein Waldsee, der aber groß genug ist, um vielen Wasservögeln eine Heimat zu bieten. Schwäne, Bläßhühner, Haubentaucher, Stockenten, Reiherenten, Graugänse, Kormorane, Graureiher, Silberreiher und noch viele mehr. Meinen ersten Eisvogel habe ich dort gesehen. Nur im Flug und noch heute wiederholt mein Vater immer noch seinen Kommentar dazu, „Sieht aus wie ein Wellensittich!“
Und noch viele andere Vögel habe ich dort das erste Mal gesehen. Einen durchziehenden Fischadler konnte ich damals sogar fotografieren.
Am Samstag war ich wieder einmal dort. Nicht um etwas Neues zu sehen. Eigentlich kann mich dort nichts mehr überraschen. Ich wollte nur nachsehen, ob die Aussichtsplattform endlich wieder aufgebaut wurde. Der Regionalverband Ruhrgebiet hatte eigentlich angekündigt, das als Projekt für 2017 auf der Liste zu haben und die Plattform im Juni oder Juli fertigzustellen. Natürlich ist noch nichts passiert! Von der Plattform kann man nur die alten Holzpfeiler ansehen und die neuesten Sturmschäden von Sturm Friederike im Wald.
Und die gefrorenen Pfützen, Bäche und den fast zugefrorenen Beversee. Nur noch am Nordufer war noch eine eisfreie Fläche. In der sich alle Bläßhühner, eine Schwanenfamilie und die Kormorane versammelt hatten. Auch ein paar Stockenten waren noch da. Der Großteil der Wasservögel hatte sich aber schon verabschiedet. Vielleicht zum nahe gelegenen Datteln-Hamm-Kanal oder zur Lippe.
Und trotzdem habe ich viele neue Erlebnisse gehabt. Ich verfolgte leider etwas erfolglos einige Buntspechte, deren hämmern man aber überall hören konnte. Ich konnte das erste Mal eine Wacholderdrossel fotografieren. Und ich sah einen großen Schwarm von Erlen- und Birkenzeisigen. Der leider sehr rastlos nach Erlensamen suchte. Aber was mir in Langenberg nur sehr schlecht gelang, klappte dann im heimischen Revier umso besser. Ein Gimpel und ein Kleiber flogen mir praktisch vor die Kamera.
Ich werde wohl in den nächsten Wochen noch häufiger wieder am Beversee sein. Die Buntspechte lassen mir keine Ruhe. Die möchte ich unbedingt einmal so richtig gut vor die Linse kriegen.
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