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Stunde der Wintervögel 2026

Stunde der Wintervögel 2026
Stunde der Wintervögel 2026: Ein Kernbeißer auf einer schneebedeckten Baumspitze

Die Stunde der Wintervögel 2026 war für Mensch und Vögel dieses Jahr eine Herausforderung. So habe ich es zumindest empfunden. Denn spätestens mit Sturmtief Elli kam der Schnee und eisige Temperaturen in jeden Landesteil von Deutschland. Das zeigte sich schon am Freitag mit höhen Neuschneemengen in Schlesig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen.

Bei uns im Kreis Mettmann hatte es schon seit dem 2. Januar regelmäßig geschneit. So dass wir teileise bis zu 10 cm Schnee hatten. Durch den starken Wind kam es auch schon vor Sturmtief Elli zu Schneeverwehungen. Elli war dann bei uns in NRW weniger stark als befürchtet. Dafür haben wir jetzt für Morgen eine Glatteiswarnung und die Kinder müssen nicht in die Schule.

Am Wochenende waren die Bedingungen eisig mit Minustemperaturen auch am Tag und dementsprechend zeigten sich nicht so viele Vögel. Sie suchten eher Schutz vor der Kälte. Meine Vogelzahlen waren deshalb an diesem Wochenende nicht so hoch.

Mein Highlight war eine Gruppe von Kernbeißer, die ich am trüben Samstag fotografierte.

Meine gezählten Vogelarten:

9 Kernbeißer, 6 Ringeltauben, 8 Rabenkrähen, 5 Dohlen, 3 Elstern, 2 Kohlmeisen, 2 Blaumeisen, 2 Rotkehlchen, 1 Amsel, 1 Graureiher, 1 Buntspecht

Die in der Liste der Stunde der Wintervögel 2026 beim Nabu häufig gezählten Haussperlinge und Buchfinken habe ich gar nicht gesehen.

Stunde der Wintervögel 2026
Am trüben Samstag waren die Kernbeißer in Gruppen unterwegs
Stunde der Wintervögel 2026
Stunde der Wintervögel 2026
Schon die ganze Woche hat es immer wieder geschneit
Stunde der Wintervögel 2026
Schnee und eisige Temperaturen machen unseren Vögeln Probleme
Stunde der Wintervögel 2026
Eine Ringeltaube
Nicht leicht zu erkennen, ein Bunspecht in den abgestorbenen Blättern

Erster Schnee in NRW 2026

Erster Schnee in NRW 2026: Am Morgen des 2. Januars in Mettmann

Der erste Schnee in NRW 2026 fiel schon in der Nacht zum 2. Januar. Gegen 3 Uhr in der Nacht wurde ich durch lauten Donner geweckt. Offensichtlich gab es durch starke Temperaturunterschiede ein Gewitter in der Winternacht. Als ich 20 Minuten später nach einem weiteren Donnern aufstand und aus dem Fenster sah, schneite es leicht.

Das erste Foto ist dann vom Morgen gegen 5:30 Uhr. Da ich am 2. Januar schon wieder arbeiten musste, machte ich mich später auf dem Weg zum Bahnhof. Die Strassen waren noch ziemlich leer um die Uhrzeit, aber ich wollte auf jeden Fall mit dem Zug zur Arbeit fahren. Das war auch die bessere Entscheidung, es war teilweise schon recht rutschig. Besonders auch für LKWs und Busse. Kurz vor dem Bahnhof ist dann auch ein Gelenkbus gegen den Bordstein gerutscht und liegen geblieben.

Ein paar Zentimeter Schnee am Bahnhof
Die Züge fuhren später einigermaßen pünktlich

Heute Nachmittag hat es dann nochmal kräftig geschneit, so dass nochmal ein paar Zentimeter Schnee dazugekommen sind. Nachdem gestern auf den Strassen der Schnee größtenteils schon wieder geschmolzen war. Gegen Abend wird es vermutlich nochmal schneien, ein Schneeband aus den Niederlanden ist auf den Weg nach NRW.

Kräftiger Schneefall am Nachmittag 03. Januar 2026
Ein paar Zentimeter Schnee in Mettmann
Ein Nachbar hat beim Ausparken auf dem Parkplatz diese Zeichen erzeugt

Frohes neues Jahr 2026 – Happy New Year 2026

Ich wünsche allen Lesern ein frohes neues Jahr 2026! Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gestartet. Und ich hoffe, dass dieses Jahr für die Welt etwas positiver wird, als das Letzte.

Leider startete das Jahr schon mit schlimmen und traurigen Nachrichten aus der Schweiz. Bei einer Silvester-Party in einer Bar in Crans-Montana sind bei einem Brand 40 Menschen gestorben und 119 schwerverletzt worden. Vermutlich waren es hauptsächlich junge Menschen, zwischen 15 und 26 Jahren, die in dieser Bar gefeiert haben. Genaue Angaben zu den Opfern und dem Brand konnte bisher nicht gemacht werden. Diese Nachricht aus der Schweiz hat mich sehr betroffen gemacht. Ich hatte vor ein paar Tagen noch zufällig Crans-Montana auf einer Karte gesehen, weil wir in diesem Sommer Urlaub im Wallis machen.

In dieser Bar muss sich das Feuer so schnell entwickelt und ausgebreitet haben, das die feiernden Menschen keine Chance hatten.

Verbot von privatem Feuerwerk in der Niederlande

Das war leider nicht die einzige Brandkatastrophe in der Silvesternacht. In Amsterdam ist die Vondelkirche abgebrannt. In Amsterdam sind aber keine Menschen zu Schaden gekommen. Die Niederlande erlebte auch sonst eine unruhige Nacht. Ab 2026 sind in den Niederlanden private Feuerwerke verboten. Die Niederländer nutzen das letzte Silvester mit Feuerwerk ausgiebig und zündeten soviel Feuerwerk wie noch nie. Dazu hatten sie vorher auch Feuerwerkskörper in Deutschland gekauft.

Es blieb aber nicht beim reinen Feuerwerk, die Stimmung kochte hoch und schlug in Gewalt um. Es wurden Polizisten mit angegriffen und Autos angezündet. In den Niederlanden und Deutschland starben auch wieder Männer wegen selbstgebauter Feuerwerkskörper.

Ich bin absolut für ein Verbot von privatem Feuerwerk. Auch deshalb, weil Männer auch dabei immer radikaler werden. Dazu kommen noch die Schäden, die durch Feuerwerk an der Umwelt entstehen. Dazu gehören die Feinstaubbelastung und der Stress für Haus- und Wildtiere, die unter dem Lärm leiden.

Ich möchte deshalb diese Jahr mit ein paar schönen Fotos starten, die eine ruhige Stimmung zeigen.

I wish all readers a happy new year 2026! I hope you’ve had a good start to the new year. And I hope that this year will be a bit more positive for the world than the last.

Unfortunately, the year started with terrible and sad news from Switzerland. At a New Year’s Eve party in a bar in Crans-Montana, a fire killed 40 people and seriously injured 115. It is believed that the people celebrating in the bar were mostly young people between the ages of 15 and 26. Exact details about the victims and the fire have not yet been released. This news from Switzerland has deeply affected me. I had just happened to see Crans-Montana on a map a few days ago, as we are spending our summer vacation in Valais.

The fire in this bar must have developed and spread so quickly that the revelers had no chance.

Ban on private fireworks in the Netherlands

Unfortunately, this wasn’t the only fire disaster on New Year’s Eve. The Vondel Church in Amsterdam burned down. Fortunately, no one was injured in Amsterdam. The Netherlands experienced a generally turbulent night. Private fireworks will be banned in the Netherlands starting in 2026. The Dutch made the most of their last New Year’s Eve with fireworks, setting off more than ever before. They had also purchased fireworks in Germany beforehand.

It didn’t stop at just fireworks, though. Tensions ran high and turned violent. Police officers were attacked and cars were set on fire. In the Netherlands and Germany, men again died as a result of homemade fireworks.

I am absolutely in favor of banning private fireworks. This is also because men are becoming increasingly radicalized in this regard. In addition, there is the environmental damage caused by fireworks. This includes particulate matter pollution and the stress on domestic and wild animals, which suffer from the noise.

Therefore, I would like to start this year with a few beautiful photos that capture a peaceful atmosphere.

Die Gabelracke

Die Gabelracke: Auf diesem Foto nur zu erkennen, wenn man weiß wo der Vogel sitzt

War ich zufrieden damit, dass ich so viele Tiere in Kenia gesehen habe? Ja, das bin ich sogar immer noch. Ich bin sogar sehr glücklich deswegen. Wenn da nicht diese Gabelracke wäre…

Ja, ich bin Perfektionist. Da war diese eine Sache, die mich störte. Die an mir nagte. Es war aber auch zum Verzweifeln. Murphys Gesetz, die eine Sache die schief ging. Ausgerechnet die Sache, die wichtig war. Also zumindest wichtiger als andere.

Ich hatte keine Gabelracke gesehen. Ist die Gabelracke mein Lieblingsvogel? Nein. Aber es gibt sie häufig in Kenia und in der Savanne. Und ich habe eine Tasse von Villeroy und Boch, auf der eine Gabelracke abgebildet ist. Zugegeben, die Abbildung ist nicht gerade Originalgetreu. Aber die Gabelracke ist trotzdem ein wunderschöner Vogel. Mit einer lilafarbenen Brust, die ihr auch den englischen Namen Lilac-breasted roller einbrachte. Ansonsten ist das Gefieder hauptsächlich blau.

Nur ein Wandbild der Gabelracke im Satao Camp

Mein Ziel während der Safari war also, auf jeden Baum oder Strauch nach einem blauen Vogel in der Größe einer Dohle zu suchen. Wie sich herausstellte, gab es mit den Dreifarbenglanzstaren noch andere blaue Vögel in der Savanne. Aber trotzdem würde ich die Gabelracke erkennen. Da war ich sicher. Als wir im Satao Camp ankamen, hing dort auch ein Bild einer Gabelracke am Empfang. Na also, ein Signaturevogel hier. Wie eine Möwe an der Nordsee.

Aber auch im Satao Camp gab es keine Gabelracke…

Ich achtete auch auf den weiteren Fahrten auf jedes Gebüsch, auf jeden Vogel. Wir fuhren an einigen größeren Vögeln auch einfach vorbei, ohne anzuhalten. Aber da war keine Gabelracke dabei und auch der Fahrer entdeckte keine. Es gab keinen Hinweis von ihm.

Auch auf der Rückfahrt zum Diani Beach achtete ich noch auf alle Vögel. Auf jede Überlandleitung ob dort welche sassen. Im Hotel hatte ich die Hoffnung im Biotop vielleicht noch den Vogel zu entdecken. Schließlich gab es dort auch Zimtracken und Weißbrauenkuckucke. Aber ich entdeckte keine Gabelracke. Der erste Satz unter der Beschreibung des Vogels in meinem Safaribuch klang für mich wie Hohn: „Ein sehr weit verbreiteteter Vogel.“

Okay, Perfektionismus ist blöd. Da muss ich einfach loslassen. Es ist nur ein Vogel. Ich war auch etwas milder gestimmt, weil ich ja tolle Tiere und Vögel gesehen habe. Und den Sekretär würde ich auch niemals gegen eine Gabelracke eintauschen wollen. Aber ich hatte mich doch so darauf gefreut, eine zu sehen.

Meine Tochter sagte mir dann, sie hätte zufällig einen blauen Vogel fotografiert. Ich checkte das Foto, es war ein Dreifarbenglanzstar.

Wir müssen alos definitiv nochmal nach Afrika reisen. Also wieder nach Kenia oder Südafrika. Da gibt es auch Gabelracken. Dann entdecke ich bestimmt eine.

Wie ich schon geschrieben habe, checke ich zu Hause auch nochmal alle Fotos nach Vögeln im Hintergrund auf Büschen und Bäumen und entdeckte auch noch einige Vögel. Aber keine Gabelracke.

Aber der Prozess geht noch weiter. Wenn ich die Fotos bearbeite entdecke ich auch noch häufig etwas.  Irgendwann hatte ich ein Foto vor mir, von einem einsamen Elefanten in einer baumreicheren Gegend des Tsavo East Nationalparks.

Aber der Elefant war nicht allein. In einem abgestorbenen Baum rechts von ihm sass ein blauer Vogel. Eine Gabelracke!

Etwas weit weg und der Kopf ist weggedreht. Aber egal! Sie war ja doch da!

Ich habe sie schnell in die Beobachtungsliste geschrieben.

Na also, geht doch! 😉

Wenn man die Vogelbeobachtung mit Humor nimmt, hat man auf jeden Fall weniger Stress. Das Beispiel der Gabelracke zeigt, das es gar nicht so leicht ist einen bestimmten Vogel zu entdecken und das es auch nicht so einfach ist, Vögel auf Fotos zu identifizieren. Gerade wenn sie Flug fotografiert werden oder aus großer Entfernung.

Gabelracke
Die Gabelracke hat den Kopf gedreht, aber betrachtet der Elefant den Vogel?
Gabelracke
In der Vergrößerung fiel mir noch auf, der rechte Baumstamm hat ein Fantasiegesicht
Ist auf diesem Bild eine fliegende Gabelracke zu sehen? Wegen den orangenen Flügeln wohl eher nicht
Gabelracke
Der Vogel auf der Tasse von Villeroy & Boch sieht nur entfernt aus wie eine Gabelracke

Biotop am Diani Beach

Biotop am Diani Beach
Biotop am Diani Beach: Der Silberwangen-Hornvogel nutzt die Palme am Biotop

Nach der Safari begann ich in unserem Hotel in Diani Beach, die Fotos anzusehen und die gesichteten Tiere zu bestimmen. Kenia ist ein sehr tierreiches Land und wir hatten während der Safari wirklich sehr viele Tiere gesehen. Am Anfang geht das auch wirklich schnell. Erstmal alle Großtiere mit meinem Safaribuch vergleichen und schon hatte ich eine Liste mit vielen Tieren. Danach alle Vögel bestimmen. Das war schon schwieriger. Einige Vögel waren auf den Fotos nicht eindeutig erkennbar. Dazu kam dann noch, das auf den zahlreichen Büschen im Tsavo Nationalpark immer einige Vögel sassen. So begann ich, auf jedem Foto die Büsche und auch den Erdboden abzusuchen. Denn ich hatte bei einigen Fotos gesehen, das Vögel in der Landschaft sassen, als ich die großen Säugetiere fotografierte. Das war wirklich überraschend, was ich da noch alles entdeckt habe.

Und ich habe immer noch nicht alle Vögel identifiziert.

Nach der Safari und der Begegnung mit den Silberwangen-Hornvögeln machte ich mir Gedanken über die Tiere, die ich entdeckt hatte und die jetzt auf meiner Liste standen. Ich hatte schon vor der Safari einige Tiere in der Hotelanlage entdeckt. Die Weißkehlmeerkatzen, ein Sonnenhörnchen, die Glanzkrähen, Witwenstelzen, Trauerdrongos. Sie alle lebten in der Hotelanlage und konnten täglich beobachtet werden.

Gerade die Palme an der Außenmauer, auf der ich den Silberwangen-Hornvogel gesehen habe, war ein beliebter Platz für Vögel. Der Trauerdrongo nutzte die Palme als Ansitz, um Insekten zu jegen.

Jenseits der Mauer, die die Hotelanlage umgab, lag ein verwilderter Garten oder Park. Vielleicht war es auch ein Biotop, ein Stück Galeriewald, den es am Diani Beach gibt. Auf diesem Gelände stand auch eine große Villa mit einem Pool. Vielleicht war es auch einmal ein Hotel gewesen. Wir hatten uns das Gebäude vom Strand aus angesehen, aber keine Aktivitäten von Menschen entdecken können.

Aber dieses Biotop sah wirklich exotisch und dicht bewachsen aus. Ich beschloss, das Gelände in den letzten Tagen unseres Aufenthalts noch genauer zu beobachten, schließlich kamen auch die Silberwangen-Hornvögel aus dieser Richtung und die Weißkehlmeerkatzen kletterten jeden Morgen von dort über die Außenmauer.

In den Tagen davor hatte ich auf dem Gelände eine Zimtracke entdeckt und auf einem großen Baum einen Braunbrust-Bartvogel. Das waren schon exotische Vögel, von denen ich vorher noch nie gehört hatte. Also beschloss ich, gezielt das Biotop an der Mauer zu beobachten. Und ich wurde wieder von der kenianischen Natur überrascht.

Zunächst entdeckte ich auf dem üblichen Platz an der Palme eine Art großen Eisvogel. Die afrikanischen Eisvögel sind wesentlich größer als unsere einheimischen. Der Vogel auf der Palme war ein Braunkopfliest. Während ich den Braunkopfliest fotografierte, tauchte auf der Mauer noch ein weiterer, nicht weniger exotischer Vogel auf. Dieser hatte rote Augen, gestrichelte weiße Federn am Kopf und einen kräftigen Schnabel. Ich kannte die roten Augen von den Bienenfressern und vermutete eine Verwandtschaft. Vielleicht war es noch eine andere Rackenart. Ich lag damit völlig falsch. Es handelte sich um einen Weißbrauenkuckuck.

Während ich mit dem Kuckuck beschäftigt war, hatte sich der Braunkopfliest in das Biotop verzogen und nutzte dort einen kahlen Baum als Ansitz. Zum Glück konnte ich diesen vom Hotelgelände noch einsehen. Denn dort hielt sich nicht nur der Braunkopfliest auf, sondern auch braune Vögel mit sehr langen Schwanzfedern. Länger als ihre eigene Körperlänge. Es waren mehrere Braunflügel-Mausvögel.

Als ich dann auf einem Palmblatt noch einen weiteren Vogel fotografierte, hatte ich schon wieder einige Vogelarten mehr auf meiner Liste. Der letzte Vogel stand allerdings schon darauf. Bei genauerer Betrachtung des Fotos erkannte ich, das es sich um einen Graubülbül handelte. Einen häufigen Vogel in der Umgebung. Diesen hatte ich schon am ersten Tag im Hotel entdeckt.

Und dieser war als Ausnahme nicht exotisch, sondern eine graue Maus im Vergleich zu den anderen Vögeln. Doch damit konnte ich nach dieser Vielfalt wirklich gut leben.

Biotop am Diani Beach
Auch der Braunkopfliest nutzt die Palme als Sitzplatz
Biotop am Diani Beach
Der Braunkopfliest ist ein relativ großer Eisvogel ( 22 cm groß )
Der Trauerdrongo nutzte die Palme jeden Tag, um dort Insekten zu jagen.
Biotop am Diani Beach
Der Hagedasch oder auch Hadada Ibis war nur an einem Tag zu sehen
Biotop am Diani Beach
Die anderen Vögel nutzen andere Bereiche des Biotops. Wie diese Zimtrace
Beosnders auffällig bei der Zimtracke, der gelbe Schnabel
Biotop am Diani Beach
Ebenfalls ein sehr auffälliger Vogel, der Weißbrauenkuckuck
Der Weißbrauenkuckuck sieht eher aus wie ein Greifvogel
Biotop am Diani Beach
Der Braunbrust-Bartvogel fällt durch seinen roten Kopf und den kräftigen Schnabel auf
Biotop am Diani Beach
Ein sehr häufiger Vogel, der Graubülbül
Biotop am Diani Beach
Beeindrucken durch ihre sehr langen Schwänze, die Braunflügel-Mausvögel
Ein sehr markanter Vogel, der Braunflügel-Mausvogel

Silberwangen-Hornvogel

Nashornvogel
Artenfamilie Nashornvogel: Zwei Silberwangen-Hornvögel sassen auf der Palme in der Hotelanlage

Am Tag nach der Safari hatten wir nichts geplant und wollten uns im Hotel ausruhen. Wir lagen also auf unseren Liegen in der Nähe vom Pool, als meine Verlobte fragte: „Hast du die Vögel gehört?“ Ich hatte sie gehört und gesehen und ging davon aus, das die Geräusche von den vielen Glanzkrähen kamen, die das Hotelgelände in Scharen bevölkerten. Meine Verlobte hat ein absolutes Gehör und hat bestimmt sofort gehört, das da ganz andere Geräusche waren. Die neu waren und sich anders anhörten als die Stimmen der Glanzkrähen.

Selbst als irgendwann schwarze Vögel über uns die Hotelanlage überquerten, schöpfte ich keinen Verdacht. Ich versuchte mir das, was ich da gesehen hatte, mit komischen Vergleichen zu beschreiben. „Diese Glanzkrähe hatte anscheinend ein Brötchen im Schnabel.“ Ich kam gar nicht auf die Idee, das der schwarze Vogel keine Glanzkrähe gewesen war. Da alle schwarzen Vögel dort eben Glanzkrähen waren und die Vögel, die es tatsächlich waren, in einer Hotelanlage für mich einfach völlig unerwartet waren.

Erst als ich zufällig nach rechts hinter die nächsten Gebäude blickte, entdeckte ich zwei große, schwarze Vögel mit riesigen Schnäbeln auf einer großen Palme und konnte es kaum glauben. Ich beschrieb das, was ich da sah, erstmal ganz umgangssprachlich bzw. wie ich es als Kind vielleicht mal gehört hatte. „Da sitzt ein Nashornvogel.“ Vielleicht hatte ich sie in einem Film gesehen oder auch einmal im Zoo. Aber in freier Wildbahn und dann noch im Hotelgelände, das schien mir mehr als ungewöhnlich.

Auf der Safari waren solche Vögel keine Option gewesen. Sie leben nicht in der Savanne. Dort leben nur die Tokos, die zwar auch imposante Schnäbel haben, aber keine mit Hornaufsatz. Die beiden Hornvögel in der Palme hatten so einen Aufsatz auf ihren großen, orangenen Schnäbeln. Große, orangene Schnäbel – Das war das, was ich im Flug als Brötchen gesehen habe. Im Nachhinein schon ziemlich lustig.

Da ich meine Kamera fast immer auch im Hotel bei mir hatte, machte ich direkt Fotos von diesen Hornvögeln auf dem Blatt der Palme. Ich hätte das auch eine längere Zeit lang machen können, wäre in dem Moment nicht ein Affe von unten den Palmenstamm in einer wirklich affenartigen Geschwindigkeit zu dem Nashornvogel hochgerast und hätte diese vertrieben. Die kamen dann auch so schnell nicht wieder.

Ich hatte also Zeit, die Sichtung zu verarbeiten und in meinem Safaribuch nach diesen Vögeln zu suchen. Tatsächlich waren sie auch in meinem Buch. Es waren Silberwangen-Hornvögel, die sich wohl im Laufe des Jahres zuerst in Äthiopien aufhalten und dann ab August über Kenia nach Tansania wandern. Sie sind die häufigsten Hornvögel in den Galeriewäldern an der kenianischen Küste. Der Silberwangen-Hornvogel gehört zur Artenfamilie Nashornvogel.

Leider hatte der Affe sie vertrieben, zum Glück tauchten sie aber am nächsten Tag wieder auf. Ein Exemplar saß plötzlich auf einer Palme an einer Außenmauer des Hotels. Diese Palme war schon vorher ein beliebter Ansitzplatz für andere Vögel gewesen. Als ich mich dem Silberwangen-Hornvogel näherte, konnte ich ihn auch kurze Zeit fotografieren, bevor er in ein kleines Gehölz auf dem Hotelgelände flüchtete. Wie ich dann feststellte, war er dort nicht allein. Es waren 3 oder 4 Silberwangen-Hornvogel anwesend. Diese ernährten sich in den Baumwipfeln von grünen Früchten. Auch wenn sie in den Baumwipfeln geschützt sassen, konnte ich doch zwischendurch ein paar schöne Fotos von ihnen machen.

In den nächsten Tagen sahen wir die Silberwangen-Hornvögel nochmal im Flug, aber leider nicht mehr aus der Nähe. Vielleicht waren sie weitergezogen.

Nashornvogel
Lieber halten sich die Silberwangen-Hornvögel in den Baumkronen auf
Nashornvogel
Dort fressen sie hauptsächlich Früchte
Nashornvogel
In dem kleinen Gehölz der Hotelanlage waren das diese grünen, runden Früchte

Die Tsavo Löwen

Tsavo Löwen
Tsavo Löwen: Eine Löwin blickt etwas müde in die Savanne

Wir haben auf unserer morgendlichen Pirschfahrt dann auch noch die berühmten Tsavo Löwen gesehen. Nicht nur die roten Elefanten von Tsavo sind bekannt, auch über die Tsavo Löwen gibt es so manche Geschichte zu erzählen. Dabei vor allem über die männlichen Tsavo Löwen. Diese haben als Besonderheit keine stattliche Löwenmähne vorzuweisen, sondern nur ein paar Haarbüschel. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Vielleicht ist es eine Anpassung an die Hitze im Tsavo.

Zwei männliche Tsavo Löwen erlangten dazu noch traurige Berühmtheit. Die Männchen wurden 1898 zu Menschenfressern, als gerade die Eisenbahnlinie von Nairobi nach Mombasa gebaut wurde. Sie sollen bis zu 135 Menschen gefressen haben und stoppten so den Bau der Bahnlinie. Das behauptete zumindest der britische Ingenieur und Offizier John Henry Patterson und begab sich auf die Jagd nach den beiden Löwenmännchen.

Tsavo Löwen als Menschenfresser und in Hollywood

Die indischen Arbeiter weigerten sich den Bau der Bahnlinie fortzusetzen. Sie glaubten die Löwen waren widergeborene Häuptlinge, die sich für die Bauarbeiten rächen wollten. Die legendären Löwen bekamen übersetzt die Namen „Der Geist“ und „Die Dunkelheit“. „Der Geist und die Dunkelheit“ ist auch der Name des Hollywood-Films mit Michael Douglas und Val Kilmer, der über die menschenfressenden Löwen gedreht wurde. Diese Ehre haben die beiden Löwen auch verdient. Es gelang ihnen immer wieder zu entkommen, obwohl Patterson sie schon seit einigen Wochen jagte. Die beiden Männchen wurden von Patterson im Dezember 1898 erschossen und später ausgestopft.

Bei späteren Untersuchungen stellte man anhand von Knochenfunden und DNA Analysen fest, das die beiden Löwenmännchen nur 35 Menschen gefressen haben. Den Grund für ihre Jagd auf Menschen stellte man bei weiteren Untersuchungen fest. Die Löwenmännchen hatte schlechte Zähne und eines der Männchen hatte auch Verletzungen am Kiefer. Da waren die Menschen die viel leichtere Beute als Wildtiere. Die beiden Löwen waren auf jeden Fall Geschwister, das hat man bei den Untersuchungen herausgefunden. Mittlerweile sind die Tsavo Löwen keine Menschenfresser mehr.

Ein ausgewachsenes Löwenmännchen sichteten wir auf unserer Safari nicht. Der König der Tiere blieb uns an diesem Morgen verborgen. Dafür konnten wir ein ganzes Löwenrudel beobachten. Vermutlich drei Generationen gab es in dieser Löwenfamilie. Zwei erwachsene Weibchen, dann vielleicht etwa zweijährige Löwen, eine mittlere Generation ( etwa 1 Jahr alt ) und die Kleinen, die vielleicht ein paar Monate alt waren. Das ist für mich schwierig einzuschätzen. Die Jungtiere sind unterschiedlich groß und sehen aber alle noch recht kindlich aus und gehen ihren Müttern auch noch nicht einmal bis zur Schulter. Einige der Löwenkinder wurden auch noch gesäugt, das konnte man bei der Mutter erkennen.

Eine Löwenfamilie im morgendlichen Ruhemodus

Die Löwenfamilie hielt sich im höheren Gras auf, so das nicht alle Bewegungen und Tiere immer gut zu erkennen waren. Eine erwachsene Löwin hatte sich auch schon ins Gras gelegt, wahrscheinlich waren sie in der Nacht auf der Jagd gewesen, um die hungrigen Mägen der Jungtiere und des Rudels zu füllen.

Die Jungtiere spielten an diesem Morgen noch miteinander, waren aber teilweise schon am Gähnen vor Müdigkeit.

Das Erlebnis diese Löwenfamilie zu sichten, war noch viel besser als einen männlichen Löwen zu sehen und es war für uns pures Glück. Diese Löwenkinder in der freien Natur zu sehen, war ein unglaublich schönes Erlebnis. Ausser von den Elefanten und diesen Löwen sahen wir im ganzen Tsavo keine weiteren Jungtiere.

Die Löwenfamilie zu sehen war unser Glück. Auch das sie sich nicht fortbewegten. Das wir an dieser Stelle waren, hatte dagegen nur bedingt mit Glück zu tun. Denn dort war keine Einsamkeit oder Idylle um die Löwen, es standen schon an die 10 Jeeps an der Stelle, als wir dazukamen. Die Fahrer verständigen sich über Funk, wenn interessante Sichtungen gemacht wurden. Aber trotzdem muss ich wieder unseren Fahrer loben, der uns trotz dieses Verkehrsstau noch zwischen die anderen Jeeps manövrierte und auch der Position der Löwengruppe folgte, damit wir immer den besten Blick und Winkel auf die Löwen hatten. Wirklich großen Respekt an unseren Fahrer, das er das so im Blick hatte.

Was in den anderen Jeeps passierte, kann ich nicht sagen. Ich war so im Tunnel und nur darauf fixiert, diese Löwen zu fotografieren und zu beobachten. Wahrscheinlich ging es den anderen Beobachtern genauso. Allerdings waren die wenigsten mit Kameras mit langen Objektiven ausgerüstet. Da war ich schon eine Ausnahme.

Soziales Familienleben im Löwenrudel

Das Familienleben der Löwen ist sehr interessant. Ihr Zusammenhalt, aber auch ihre Verständigung. Die ganze Zeit während der Beeobachtung waren die Löwen ganz still. Trotzdem fand Kommunikation zwischen ihnen statt. Wenn ein Jungtier zur Mutter ging, legte es manchmal die Ohren an. Um Unterwürfig zu sein und zu signalisieren, ich bin friedlich und will keinen Ärger.

Als die eine Löwin sich in Bwegung setzte und sich von der Strasse entfernte, folgten ihr automatisch alle ihre Kinder. Während die anderen Jungtiere bei ihrer schlafenden Mutter blieben und kurz dort verweilten. So konnte man zumindest erkennen, dass das eine Weibchen wahrscheinlich fünf Kinder hatte und das andere nochmal drei. Aber es war wirklich unübersichtlich im hohen Gras.

Als weitere Jungtiere der ersten Gruppe folgten, blieb das liegende Weibchen mit einem Jungtier zurück. Beide schauten den anderen hinterher, auch wir schauten vom Jeep noch ein letztes Mal auf sie und in die Richtung, wo die Löwen zwischen den Büschen verschwunden waren. Jetzt gab es nichts mehr zu sehen und wir setzen unsere Safari fort.

Tsavo Löwen
Eine erwachsene Löwin kann bis zu 190 cm lang werden
So sah das Szenario an diesem Morgen vom Jeep aus
Tsavo Löwen
Eine Löwin hat sich schon zum Schlafen hingelegt, wird aber durch die vorbeilaufenden Löwen gestört
Die einen Jungtiere folgen ihrer Mutter
Während die anderen Jungtiere bei ihrer Mutter bleiben und den anderen hinterher sehen
Diese Mutter scheint fünf Kinder zu haben
Tsavo Löwen
Ein Jungtier ist noch bei der Mutter, sie sehen dem Rudel hinterher
Tsavo Löwen
Die kleinen Löwen spielen und schmusen miteinander. Aber es gibt auch Rangeleien
Tsavo Löwen
Das ältere Jungtier wirkt etwas niedergeschlagen.
Das andere Jungtier versucht mit Zärtlichkeiten aufzumuntern.
Tsavo Löwen
„Na komm, nimm es nicht so schwer. Hakuna Matata!“
Tsavo Löwen
Das ältere Jungtier war aber einfach nur sehr müde. Vielleicht war es in der Nacht bei der Jagd

Tsavo – Innere Ruhe und Zufriedenheit

Tsavo
Sonnenaufgang im Tsavo: Es war eine wunderbare Ruhe an diesem Morgen

Vor unserer nächsten Pirschfahrt in den Tsavo genossen wir einen Kaffee auf der Terrasse im Satao Camp. Der war wirklich gut, viel besser als der Kaffee im Hotel. Und in so einer Umgebung schmeckt der Kaffee einem wahrscheinlich auch nochmal viel besser. Wir waren die ersten Gäste auf der Terrasse und wir waren auch die ersten, die an diesem Morgen losgefahren sind. Es war noch vor Sonnenaufgang, die Tage am Äquator sind etwas kürzer als bei uns in Nordrhein-Westfalen. Zu Hause wäre es definitiv schon hell gewesen. Was für mich als Naturfotograf erstmal ein Nachteil war, es war noch zu dunkel zum Fotografieren. Die Dämmerung lag noch über der Landschaft.

Der Grund für diese frühen Pirschfahrten am Morgen ist, die Tiere direkt nach dem Aufwachen zu beobachten und dann noch nachtaktive Tiere zu sehen. Bevor diese sich zum Schlafen hinlegen. Dabei geht es vor allem darum, Löwen, Leoparden und andere Raubtiere zu sichten. Da Leoparden eher Einzelgänger sind und scheuer leben als Löwen, hatte diese morgendliche Pirschfahrt nur ein Ziel: Wir sollten einen Löwen entdecken. Den König der Tiere, den König der Savanne. Die Nr. 1 der Big Five.

Ich kann mir schon vorstellen, dass Menschen enttäuscht sind, wenn sie auf einer Safari keine Löwen sehen. Ich als Naturbeobachter weiß aber, dass so etwas nicht planbar ist. Ich würde in Deutschland keinen Rotfuchs oder Wolf sehen, selbst wenn einer in meiner Nähe wäre und der Tsavo Nationalpark ist um ein vielfaches größer als jede Naturfläche in Deutschland.

So hatte ich von vorneherein die Einstellung, das wir keinen Löwen sehen werden und das war für mich völlig okay. Ich hatte so viele andere Tiere gesehen und genoß einfach die Atmosphäre in dieser Landschaft. Am Horizont war in der Morgendämmerung eine wandernde Giraffe zu sehen. Sie war weit entfernt, aber aufgrund ihrer Größe wirkte sie am Horizont wie ein gehender Turm.

Ansonsten sahen wir erstmal keine Tiere. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, hat bestimmt schon gelesen, dass ich kein Frühaufsteher bin. Im Gegensatz zu vielen anderen Naturfreunden und den Tieren. Ich denke häufig darüber nach, ob ich am frühen Morgen, bei Sonnenaufgang, mehr Tiere beobachten kann.

So kurz nach Sonnenaufgang waren noch sehr wenige Tiere unterwegs. Die Ersten, die wir sahen, war eine Herde Wasserböcke. Als ich die Tiere in der Morgendämmerung fotografierte, war ich sehr zufrieden, das die Kamera die Fotos doch erheblich aufhellte. So konnte erstmal nichts mehr schiefgehen, wenn dann ganz besondere Tierarten aufgetaucht wären.

Ein Sekretär – Ein ungewöhnlicher Greifvogel

Und tatsächlich tauchte dann auch ein für mich sehr besonderer Vogel auf. Auf einem Busch am Sandweg saß ein Sekretär. Einer der ungewöhnlichsten Greifvögel überhaupt. Mit wild abstehenden Federn am Kopf und langen Beinen. In meinem letzten Beitrag über den ersten Tag der Safari hatte ich ein Foto von zwei Sekretären auf dem Erdboden. Dort konnte man die langen Beine erkennen. Der Sekretär sieht mit seinen Beinen eher aus wie ein kleiner Kranich oder eine Trappe, als ein Greifvogel.

An diesem Sekretär waren wir viel näher dran. Nie hätte ich gedacht, einen zu sichten und ihm dann auch noch so nah zu kommen.

Von da an war ich komplett zufrieden mit der Safari und meiner Welt. Es war in dem Moment egal, ob dann überhaupt noch Tiere aufgetaucht wären. Es war schon ab da einfach schön und die langsam erwachende Savanne hatte eine schöne Ruhe, die sich auf mich übertrug.

Aber es wurde noch besser! Wir sahen noch weitere Giraffen, Elefanten und auch Zebras in der Savanne. Als wir zum Frühstück ins Satao Camp zurückkehrten, war am Wasserloch auch noch ein stattliches Flusspferd am Ufer zu sehen. So lange, bis es sich in das Wasserloch stürzte. Etwas vom Wasserloch entfernt entdeckte ich dann auch noch eine Herde Kaffernbüffel. Noch eine weitere Art der Big Five hatte ich dann also auch noch gesehen.

Aufdringliche Vögel beim Frühstück

Beim Frühstück bekamen wir dann noch Gesellschaft von einem Dreifarbenglanzstar und einem Rotschnabeltoko. Die wohl auf etwas fressbares hofften. Der Rotschnabeltoko war sogar so dreist, das er den Korb mit unserem Toastbrot untersuchen wollte. Davon bekam er aber nichts. Wir sind ja sonst immer sehr offen was das Füttern der Tiere betrifft, aber das ging uns dann doch zu weit, dem Rotschnabeltoko von unserem Tisch etwas zu geben.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Rückweg zu unserem Hotel an der Küste und wir mussten langsam Abschied vom Tsavo nehmen. Wir hatten noch die Rückfahrt vom Satao Camp zum Ausgang des Tsavo, um noch Tiere zu sehen. Wir wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil, wir bekamen noch weitere interessante Arten zu sehen, die an diesem Morgen noch aktiv waren.

Während der Fahrt scheuchte unser Jeep ein Warzenschwein und eine Gruppe Zebramangusten auf. Das sind unheimlich interessante Tiere, sie leben in den Termitenbauten, in die sie ihre Erdhöhlen gegraben haben. So flüchtete die Gruppe in ihren Termitenbau am Weg und einige der Tiere beobachteten noch, wie wir sie fotografierten. Etwas weiter weg vom Weg lebte eine Gruppe Zwergmangusten in einem anderen Hügel, die kleineren Verwandten der Zebramangusten.

Tsavo: Lebensraum Termitenhügel

Überhaupt bieten die Termitenhügel einen Lebensraum für Nachmieter, wenn die Termiten ihren Bau aufgegeben haben. So zeigte uns unser Fahrer auch noch einen Nilwaran, der sich auf dem Termitenbau sonnte, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Leider sonnte er sich auf der Rückseite des Hügels, so das wir nur den Kopf von dieser beeindruckenden Echse sehen konnten.

Nach ein paar weiteren Kilometern mit dem Jeep auf der ruckeligen Sandpiste verließen wir den Tsavo. Wir waren sehr glücklich, ganz viele Tierarten gesehen zu haben. Aber auch ein bißchen traurig, das diese Safari dann vorbei war.

Es wird von unserer Fahrt im Tsavo an diesem Morgen aber noch einen Beitrag von mir geben, denn eine Tierart habe ich jetzt noch nicht gezeigt.

Tsavo
Die gerade aufgegangene Sonne über der Savanne
Tsavo
Weibliche Wasserböcke
Ein Sekretär auf einem Busch am Sandweg
Tsavo
Twintowers: Zwei Massai-Giraffen in voller Größe
Tsavo
Dagegen ist dieser kleine Elefant noch ein Winzling
Tsavo
Eine kleine Herde Zebras in der Savanne
Auch die Zebras im Tsavo sind manchmal etwas rötlich vom Vulkansand
Tsavo
Ein Flusspferd am Wasserloch im Satao Camp
Tsavo
Eine Herde Büffel am Satao Camp
Dreifarbenglanzstar
Der Rotschnabeltoko interessiert sich für das Toastbrot
Zebramanguste auf einem Termitenhügel
Der Nilwaran sonnt sich auf der Rückseite eines Termitenhügels

Tsavo Nationalpark

Tsavo Nationalpark
Elefantenherde am Wasserloch im Tsavo Nationalpark

Der Tsavo Nationalpark ist der größte Park in Kenia. Er wurde 1948 gegründet. Die Strasse und die Eisenbahnlinie von Mombasa zur Hauptstadt Nairobi geht durch den Tsavo Nationalpark und trennt diesen in zwei Hälften. Der Nationalpark wurde deshalb in Tsavo West und East Nationalpark aufgeteilt. Der gesamte Tsavo Nationalpark ist etwa 21.000 Quadratmeter groß und damit so groß wie das Bundesland Hessen.

Eine unvorstellbar große Fläche, mit einer trockenen Savannenlandschaft, die bis zum Horizont reicht. Egal in welche Richtung man blickt, die Savanne hört nicht auf. Dieses menschenfeindliche Gebiet ist sehr trocken. Wir waren Mitte August im Tsavo East. Diese Zeit ist das Ende der Regenzeit mit täglichen Temperaturen zwischen 28 und 30 Grad. An unserem ersten Tag im Park war es dazu auch sehr bewölkt, was die Safari noch deutlich angenehmer macht. Aber trotz Regenzeit und weniger Sonne war die Savanne ausgetrocknet und einige Wasserlöcher waren auch ohne Wasser. Ein Mensch ohne Fahrzeug und Wasservorräte hat es in dieser Landschaft sehr schwer. Die Savanne zu Fuß zu durchqueren, wäre ein gefährliches Abenteuer.

Für Tiere ist diese Landschaft dagegen ideal. Ist ihre größte Bedrohung neben der Trockenheit doch immer noch der Mensch.

Als wir für unsere Safari im Tsavo East Nationalpark angekommen sind, waren wir vom Diani Beach schon 4 Stunden unterwegs gewesen. Teilweise auf unbefestigten Strassen. Die Sandwege im Tsavo sind rot vom Vulkansand. Auch die berühmten Elefanten von Tsavo sind rot, da sie sich im roten Vulkansand wälzen und ein Sandbad gegen Parasiten auf der Haut nehmen.

Auf den ersten Kilometern im Tsavo East war ich zwar aufgeregt, aber auch erstmal ernüchtert. Als Naturfotograf weiß ich aus Erfahrung, dass es Tage geben kann, wo man eben nur sehr wenige Tiere entdeckt. Dazu noch in einem so großen Gebiet, wo die Tiere praktisch überall sein konnten. Die Landschaft ist ohne Tiere auch erstmal wenig einladend, eine trockene, weite Ebene mit einzelnen Büschen und nur wenigen Bäumen. Dazu waren wir auch weiterhin mit dem Jeep auf den Sandpisten unterwegs, in nicht geringer Geschwindigkeit.

Die roten Elefanten vom Tsavo Nationalpark

Irgendwo in der Ferne sah ich einen Rücken von einem Elefanten in die Savanne verschwinden. Immerhin etwas gesehen, aber sollte das jetzt das Szenario der Safari sein? Wir waren einfach auf der Sandpiste weitergefahren. Nach weiteren Kilometer hielten wir an einem Wasserloch und gerade kam eine Elefantenherde zum Trinken. Ein beeindruckendes Erlebnis. Die Elefanten waren wirklich alle rot vom Sand im Tsavo. Später sahen wir auch Elefanten mit der typischen grauen Haut, die vielleicht nicht so gerne im Sand baden wie ihre Artgenossen.

Es war eine große Herde und es war schön, die Gelassenheit dieser großen Tiere zu beobachten. Sie hatten wahrscheinlich schon länger nichts getrunken, aber trotzdem gingen sie gemächlich und ohne Hektik zum Wasserloch. Immer wieder beeindruckend ist auch, wie sie ihren Rüssel benutzen um zu trinken. Ganz besonders schön ist es, wenn sehr kleine Elefanten in der Herde mitlaufen. Die Jungtiere werden von anderen, erwachsenen Tieren unterstützt. Man stellt sich als Schutz neben sie und schiebt sie mit dem Rüssel an die richtige Stelle und hilft beim Trinken am Wasserloch.

Eines war nach dieser tollen Begegnung schon abzusehen, im Tsavo East gibt es einige Elefanten und aufgrund ihrer Größe waren sie auch überall gut zu sehen. Kein Wunder das wir sie zuerst entdeckten. Aber würden wir auch noch andere Säugetiere sehen? Weitere von den berühmten Big Five? Wenn man über eine Safari spricht, dann redet man automatisch irgendwann über die Big Five: Elefant, Löwe, Büffel, Nashorn und Leopard. Die möchte man gerne in der Savanne entdecken. Dabei ist diese Einteilung der Big Five früher eigentlich gar nicht Tier- und Naturfreundlich gewesen. Es sind die Einteilung von Jägern, was die Gefährlichkeit der Tiere als Jagdobjekt betrifft.

Ich habe diese Einteilung für mich noch erweitert, Giraffen und Zebras als typische Savannenbewohner gehören für mich auch noch dazu.

Flusspferd im Wasserloch

Ein weiteres, großes Säugetier war schon in dem Wasserloch zu sehen. Denn dort schwamm ein Flusspferd. Allerdings sah man nur den Rücken, es hatte den Kopf unter Wasser. Mit Flusspferden im Tsavo East hatte ich gar nicht gerechnet, da wir wahrscheinlich keinen größeren Fluss oder See erreichen würden. Das Flußpferde auch in Wasserlöchern leben können, hatte ich nicht erwartet.

Vom Wasserloch ging die Fahrt weiter Richtung Satao Safari Camp, wo wir übernachten sollten und auch zum Mittagessen erwartet wurden. Eines ist in der Natur an jedem Ort der Welt gleich, zur Mittagszeit wird es zu heiß und die Tiere ruhen sich aus. Vielleicht sahen wir deshalb nur ein paar Antilopen, aber keine weiteren großen Tiere. Ein Highlight gab es dann aber doch noch vor dem Mittagessen für mich. Wir entdecken nicht weit vom Weg eine Riesentrappe. Ein unbeschreiblicher Vogel, als wäre er nicht von dieser Welt. Die Riesentrappe ist der größte flugfähige Vogel Afrikas. Die Männchen werden bis zu 1,20 m groß und bis zu 19 kg schwer.

Satao Camp, Zebras, Giraffen & Co

Das Satao Camp liegt von Bäumen umgeben an einem Wasserloch. Was auf diesem Teil der Safari schon eine willkommene Abwechslung war. Es ist einfach ein traumhafter Ort. In dem Camp gibt es viele Vogelarten zu sehen und Impalas laufen einfach so durch das Camp. Auch Grünmeerkatzen und Paviane kann man im Camp sehen. Dazu gibt es am Wasserloch einen Beobachtungsturm, von dem man die Tiere besser beobachten kann. Als wir am Camp ankamen, waren gerade Zebras am Wasserloch. Und das nachdem wir unterwegs überhaupt keine gesehen hatten.

Im Satao Camp gibt es Perlhühner und Maskenkiebitze, die dort einfach herumlaufen. Dazu gibt es einige Taubenarten zu sehen und Dreifarbenglanzstare und Rotschnabeltokos, die beim Essen sogar auf den Tisch kommen.

Das Essen im Satao Camp ist wirklich sehr gut und nach dem Mittagessen ging es auf unsere nächste Pirschfahrt. Unser Fahrer hatte uns schon gesagt, das er immer schnell fährt und nur bei Sichtungen anhält. Während andere Fahrer auch schon langsamer über die Wege fahren. Man Anfang war ich etwas unsicher, da ich bei meinen Exkursionen die Erfahrung gemacht habe, das man mehr Tiere entdeckt, wenn man langsamer unterwegs ist. Meine Bedenken waren unberechtigt, für uns war unser Fahrer genau richtig. Er ist mit uns gefühlt durch den ganzen öffentlichen Bereich des Parks gefahren. Wir haben wirklich Kilometer in dem Jeep gemacht und so auch sehr viele Tiere gesehen und fotografiert.

Ein Highlight am Nachmittag waren unsere ersten Giraffen. Wir sahen auch fast alle Antilopenarten im Gebiet. Besonders auffällig dabei sind die kleinen Kudus. Dazu sahen wir noch verschiedene Geierarten, zwei Sekretäre, Raub- und Kampfadler und auch wieder sehr viele Elefanten und ein paar Flußpferde. Die Zebras sahen wir auch am Nachmittag nicht in der Savanne.

Wir waren mit dem Jeep noch in der Savanne unterwegs, als es schon stockdunkel war. Wahrscheinlich waren wir sogar der einzige Jeep, der noch unterwegs. Unser Fahrer hat wirklich alles gegeben.

Als wir im Camp zurück waren, durften wir wegen der Dunkelheit nicht mehr alleine durch des Camp gehen. Das Satao Camp hat nämlich keine Zäune. Wir gingen noch zum Abendessen auf einer Terrasse und bewunderten den tollen Sternenhimmel. Dort draußen in der Savanne ohne störende Lichtquellen konnte man die Sterne viel besser sehen.

Gegen 20:30 Uhr gingen wir schon ins Bett, da wir am nächsten Morgen für die nächste Pirschfahrt schon sehr früh aufstehen mussten. Aber erstmal hörten wir noch sehr lautes Gebrüll vom Wasserloch. Wir wissen bis heute nicht, welches Tier das war. Vielleicht ein Löwe, vielleicht aber auch ein Elefant. Denn die können auch eine Art Gebrüll erzeugen, das man so nicht vermuten würde.

Wir schliefen aber schnell ein und schliefen auch sehr gut und ruhig. Wahrscheinlich weil wir wirklich sehr kaputt vom langen Tag waren. Und so wachten wir am nächsten Morgen früh auf und haben vermutlich noch einiges an Gebrüll in der Nacht verpasst.

Tsavo Nationalpark
Die roten Elefanten von Tsavo am Wasserloch. Besonders interessant das Trinken mit dem Rüssel
Flusspferd im Wasserloch. Oft sieht man auch nur den Rücken der Tiere im Wasser
Tsavo Nationalpark
Eine Grant-Gazelle
Tsavo Nationalpark
Eine Herde Oryxantilopen
Eine Riesentrappe, der größte flugfähige Vogel Afrikas
Tsavo Nationalpark
Zebras und Wasserböcke am Wasserloch beim Satao Camp
Geierperlhuhn im Satao Camp
Rotschnabeltoko im Satao Camp. Die Vögel sind die Kobolde des Camps
Tsavo Nationalpark
Massai-Giraffe in der Savanne. Das Fell dieses Tieres hat eine hellere Färbung
Tsavo Nationalpark
Massai-Giraffe mit dunklerer Fellfärbung
Tsavo Nationalpark
Somalistrauss, man erkennt die Männchen an den bläulichen Hälsen und den rötlichen Schienbeinen
Ein Raubadler
Tsavo Nationalpark
Ein kleiner Kudu. Auffällig sind die weißen Streifen auf dem grauen Fell
Tsavo Nationalpark
Zwei Sekretäre in der Savanne
Tsavo Nationalpark
Sonnenuntergang im Tsavo Nationalpark

Kenia Safari und Baden

Kenia Safari und Baden
Kenia – Safari mit typischer Savannenlandschaft im Tsavo East Nationalpark

Wenn man eine Reise nach Kenia plant, ist Safari und Baden eine gute Kombination die einige Kontraste dieses Landes zeigt. Man sollte auf jeden Fall versuchen eine Safari zu machen. Für viele Urlauber wird das der Hauptgrund ihrer Reise sein. Auch eine dreiwöchige Rundreise durch die Nationalparks von Kenia lohnt sich auf jeden Fall. Auch für Menschen, für die das auf den ersten Blick zu viel Natur ist. Denn in den großzügigen Safari-Camps kann man auch wunderbar entspannen und abschalten. Einige von diesen Camps haben sogar einen Pool.

Die nächtlichen Geräusche und die tierischen Besucher im Camp sind wirklich einmalig. Ein Gefühl für die Größe und die Weite der Landschaften in Afrika bekommt man am Besten in der Savanne und in den Nationalparks. Da sind in Kenia vor allem der Tsavo West und East Nationalpark, der Amboseli und die Massai Mara zu nennen. Die Massai Mara liegt an der Grenze zu Tansania und ist praktisch der nördliche Teil der Serengeti, dem berühmten Nationalpark in Tansania. Von den kenianischen Parks an der Grenze zu Tansania kann man auch den Kilimanscharo sehen, den höchsten Berg Afrikas. Dieser liegt in Tansania nicht weit entfernt von der Grenze.

Schnorcheln im Kisite-Mpunguti Marine National Park

Eine Reise nach Tansania lohnt sich also auch. Das besonders an unserer Reise nach Kenia war für uns die Verbindung Safari/Savanne mit dem Strand und dem Baden im Ozean. Unser Hotel an der kenianischen Südküste lag direkt am Diani Beach, dem schönsten Strand von Kenia. Der indische Ozean hat auch eine beeindruckende Unterwasserwelt zu bieten. Der Küste sind Korallenriffe vorgelagert, die vielen bunten Fischen eine Heimat bieten. Diese können besonders gut bei einer Schnorchel- oder Tauchtour im Kisite-Mpunguti Marine National Park beobachtet werden. Im Nationalpark ist das fischen verboten, was die arten- und zahlreichen Fische im Park erhalten hat.

Der Kisite-Mpunguti Marine National Park liegt ganz im Süden von Kenia, an der Grenze zu Tansania. Vom kleinen Hafenort Shimoni fährt man mit den typischen, kenianischen Booten – den Dhau – erst an Wasini Island vorbei und dann zu den vorgelagerten Riffen und kleinen Sandinsel.

Auch größere Meeresbewohner wie Walhaie, Delfine, Mantas oder Schildkröten lassen sich an bestimmten Stellen beobachten. Das Wasser ist warm und Haie tauchen in den Gewässern eher selten auf. Wer also nicht gerne eine gefährliche Begegnung im Meer haben möchte, kann entspannt die Unterwasserwelt beobachten.

Ich selbst bin nicht gerade ein Fan von Wasserwelten und habe lieber festen Boden unter den Füssen. Mit einer entspannten Beobachtung der Unterwasserwelt tue ich mich etwas schwer. Deshalb kann ich hier auch keine detaillierte Auflistung der Fische machen. Es sind auf jeden Fall viele bunte Fische zu sehen. Darunter auch die bekannten Clownfische und auch Fische die in allen Regenbogenfarben leuchten. Es ist wirklich schön und viel los unter Wasser und eine Tour lohnt sich auf jeden Fall.

Safari in Kenia – Ein unvergessliches Erlebnis

Vom Diani Beach sind es ungefähr 150 km bis zum Tsavo West und East Nationalpark. Diese Lage hat uns wirklich überzeugt, ein Hotel am Strand zu wählen. Nach einer 3 bis 4 stündigen Autofahrt hat man den Tsavo East Nationalpark erreicht. Dort kann man die bekannte Tierwelt Afrikas beobachten. Von den Big Five mit den Elefanten, Löwen, Büffeln bis zu den Giraffen, Flusspferden und Zebras sind alle bekannten Tiere vertreten.

Bis zum Shimba Hill Reservat ist es von Diani Beach sogar nur etwa eine Stunde Fahrzeit. Auch im Shimba Hill Reservat kann man Elefanten beobachten.

Neben den Tieren der Unterwasserwelt und den Affen lassen sich am Diani Beach und in der Umgebung auch viele Vogelarten beobachten, die keine Savannenbewohner sind und in den Nationalparks deshalb nicht zu sehen sind. Die Anzahl der Tiere, die man beobachten kann, ist so viel größer als bei einem reinen Safari-Urlaub.

Ein Urlaub in Kenia am Strand mit einer Safari ist also viel abwechslungsreicher und man erlebt die Kontraste, die diese Land zu bieten hat. Die bunte Wasserwelt am Meer und die ausgetrockneten Savanne im Inland. Daher würde ich auf jeden in Kenia einen Urlaub mit Safari und Baden empfehlen.

Kenia Safari und Baden
Elefant in der weiten, aber auch sehr trockenen Savannenlandschaft von Kenia
Kenia Safari und Baden
Im Gegensatz dazu, kann man im Indischen Ozean sehr schön Schorcheln und schwimmen
Mit den Dhau fährt man hinaus aufs Meer, zum Kisite-Mpunguti Marine National Park
Kenia Safari und Baden
Eine kleine Insel wird von allen Ausflugsbooten angefahren
Eine kleinere Dhau mit Segel am Diani Beach
Kenia Safari und Baden
Auch Surfen kann man am Diani Beach. An einigen Stellen wird viel Seegras angespült
Kenia Safari und Baden
An anderen Stellen sieht man nur den wunderbaren, weißen Sand von Diani Beach