Neue Vogelarten im Mai 2021

Neue Vogelarten im Mai

Neue Vogelarten im Mai: Dieser Baumpieper hat reichlich Raupen gefangen

Bevor der Juni bald schon vorbei ist, gibt es doch noch meine neuen Vogelarten vom Mai 2021. Manchmal dauert es eben etwas länger! Neue Vogelarten im Mai das waren vor allem die typischen späten Rückkehrer aus den Winterquartieren. Die Mehl- und Rauchschwalben und die Mauersegler. Alle drei Arten sind schwierig zu fotografieren. Sieht man sie doch häufig nur im Flug. Gerade die Mauersegler flitzen jeden Abend zwischen den Häusern und dicht an den Fenstern vorbei. Manchmal wirkt es so, als würden sie Wettflüge machen.

Ein Foto gelang mir von den drei Arten nicht. Der deutlich größere, aber auch sehr schnelle Bienenfresser war einfacher im Flug zu fotografieren. Über ihn berichtet ich hier regelmäßig. Dieses Jahr ist er meine Vogelart Nr. 59.

Neben dem Bienenfresser gab es am Brachter Wald noch männliche Schwarzkehlchen, einige Dorngrasmücken und zwei Baumpieper zu sehen. Diese beiden hatten reichlich Beute gemacht und Raupen und Spinnen gefangen. Alles für den Nachwuchs.

An der Kiebitzwiese sichtete ich mit der Schnatterente und der Dohle noch zwei alltäglichere Arten. Was sich von dem Kiebitz leider nicht mehr sagen läßt. Er wird mittlerweile immer seltener. Insgesamt bin ich nach dem Mai 2021 bei 61 Vogelarten angekommen.

 

Bienenfresser 2021 in NRW – Geht die Ausbreitung weiter?

Bienenfresser 2021

Bienenfresser 2021: Sie sind zurück am Brachter Wald und fliegen ihre Runden

Die Bienenfresser sind auch 2021 in NRW angekommen. Am 24. Mai kehrten die Bienenfresser aus ihrem Winterquartier in ihr Brutrevier nach Brüggen zurück.

Am Sonntagmorgen war es dann endlich so weit und ich konnte mich das erste Mal in 2021 auf den Weg zu den Bienenfressern am Brachter Wald machen. Nach so vielen Monaten ist das immer wieder ein spannender Moment. Unsere Umwelt ist ständig im Wandel und es gab in den letzten Monaten große Veränderungen in den Sandgruben. Es gab große Abgrabungen in beiden Sandgruben und die verbuschte und verwilderte Fläche am Eingang der Grube wurde komplett abgetragen und zu einem Plateau planiert.

Vom Bewuchs ist nichts mehr zu sehen und auch die Brutwand der Uferschwalben konnte ich nicht finden. Ich hatte aber auch nicht länger danach gesucht. Die Bienenfresser konnte ich dagegen sehr schnell hören und finden. Sie scheinen die bewirtschafteten Sandgruben fast komplett zu meiden und haben sich auf dem eingezäunten Gelände der Deponie niedergelassen.

Weiterhin viele Störungen

Sie reagieren damit wohl auf die Abbauarbeiten und die ständigen Störungen in den anderen Sandgruben. Ein niederländischer Kollege berichtet mir, das im letzten Jahr sogar Stöcke in die Brutwand gesteckt wurden. Mich regen die Störungen und das rücksichtslose Verhalten in den Sandgruben schon seit Jahren auf. Und auch am Sonntag gab es wieder reichlich Beispiele zu sehen. Es wurde mit Modellautos auf dem Grund der Sandgrube gefahren, mit Hunden gelaufen und Trainingsgruppen von Radfahrern fuhren durch die Grube. Der Gipfel war dann, dass ein Modellbaufreak auch noch sein Modellflugzeug über der Grube kreisen ließ. Das kann man doch wirklich auch auf einer Wiese machen!

Bienenfresser 2021 – Sie bleiben dem Ort treu

Wir Naturfotografen müssen jetzt am Zaun stehen, um die Bienenfresser zu beobachten. Das mag für viele nicht gerade befriedigend sein und keinem Naturerlebnis entsprechen, aber an Brutwänden vorbeizugehen und Stöcke hineinzustecken ist es mit Sicherheit auch nicht! Mich freut es sehr das die Bienenfresser 2021 trotzdem wieder an den Brachter Wald zurückgekehrt sind und sich von den Störungen nicht vertreiben lassen. Sie zeigten sich auch sehr aktiv, man hörte sie ständig rufen und konnte sie im Flug beobachten.

Ein Paar kopulierte bereits, die Familienplanung läuft also auch schon. Vor Ort konnte ich drei Bienenfresser unterscheiden. Beim Betrachten der Fotos am Rechner konnte ich zu meiner Überraschung sogar vier Exemplare auf einem Foto finden. Über solche Überraschungen freue ich mich immer besonders. Das liegt aber auch an der großen Entfernung, die man jetzt zu den Vögeln hat. Da erkennt man nicht immer gleich alles, was auf einem Foto ist.

2020 – Ein gutes Jahr für die Bienenfresser in NRW

Auch einen Rückblick auf das letzte Jahr möchte ich hier noch machen. Es war ein erfolgreiches Jahr für die Bienenfresser in NRW. 2020 gab es 24 Brutpaare in Nordrhein-Westfalen. Nachdem im Jahr 2019 nur 8 Brutpaare gezählt wurden, ist das eine schöne Steigerung. Darunter gab es einen ersten Brutnachweis an der Lippe im Kreis Soest. in der Nähe der Auenlandschaft Disselmersch brütete ein Paar erfolgreich. Sie zogen einen Jungvogel auf. Einen weiteren Brutnachweis gab es im Kreis Wesel in der Nähe von Hünxe an einer ZEELINK Baustelle. Dort brüteten 3 Paare an einer frischen Abgrabung für die Pipeline des ZEELINK-Projektes.

Drei Brutpaare siedeln auch im hohen Norden von NRW. Im Mindener Land – in der Auenlandschaft der Weser – brüteten sie erfolgreich in einer Sand- und Kiesgrube. Mit den Brutpaaren am Brachter Wald gibt es nun schon eine Verbreitung über mehrere Standorte im ganzen Land.

Da sich auch die gesamte Population in Deutschland weiter vermehrt und ausbreitet, besteht die Hoffnung das es auch in NRW noch mehr Brutpaare werden. Das Wachstum des Bestandes in Deutschland ist weiterhin exponentiell. Eine Abschwächung ist nicht zu erkennen. Offen bleibt nur die Frage, ob es in NRW genug Lebensraum und Brutplätze für die Bienenfresser gibt. Ich hoffe das Beste für unsere Bienenfresser in 2021 und auf eine schöne und erfolgreiche Brutsaison.

 

Lebensgemeinschaft Wiese

Lebensgemeinschaft Wiese

Lebensgemeinschaft Wiese: Der Kiebitz ist ein typischer Wiesenbewohner

Die Lebensgemeinschaft Wiese ist in unserer Natur ein sehr interessanter und wichtiger Lebensraum. Gerade unsere Wiesen- und Feldbewohner leiden unter der intensiven Landwirtschaft und der Landschaftsnutzung. In keinem anderen Lebensraum gibt es so große Verluste bei verschiedenen Tierarten. Ohne Blumenwiesen gibt es keine Insekten und dann auch keine Vögel mehr, die sich von diesen Insekten ernähren.

In den letzten Tagen habe ich darüber nachgedacht. Auf meinen Spaziergängen in der Umgebung waren nur wenige Vögel zu sehen. Bei uns im Hügelland ist die Natur auch noch etwas zurück. Wir sind hier auch noch davon entfernt, das die Landwirte ihre Wiesen mähen. Das Gras ist einfach noch nicht genug gewachsen.

Die Mahd verändert die Gemeinschaft

Im Flachland sieht das schon ganz anders aus. Ich besuchte am Freitag die Kiebitzwiese und am Donnerstag wurden dort die Wiesen in der Umgebung gemäht. Das öffnete mir nochmal eine ganz neue Perspektive auf die Lebensgemeinschaft Wiese. Die hochwachsende Wiese bietet Nahrung und Schutz für typische Wiesenbewohner wie den Kiebitz. Wiesenbewohner mit langen Beinen kommen mit jeder Grashöhe zurecht. Bestes Beispiel dafür ist der Weißstorch. Beide Vogelarten gibt es an der Kiebitzwiese.

Während eine gemähte Wiese für den Kiebitz und sein Gelege eher schlecht ist, profitieren Andere erst von einer gemähten Wiese. Ohne hohe Gräser geht der Schutz für andere Tierarten verloren und legt den Blick frei auf das Leben auf und im Boden. Eine gemähte Wiese ist wie ein gedeckter Tisch für alle die Regenwürmer, Käfer, Larven oder Feldmäuse fressen.

Eine Ansammlung von Beutegreifern

Und so fand sich über den Wiesen eine bunte Mischung von vielen Greifvögeln und Rabenvögeln ein. Einige Rotmilane und Turmfalken suchten ständig die Wiesen ab. Ein Schwarzmilan zeigte sich und die Dohlen und Rabenkrähen waren ständig auf der Suche nach Nahrung. Besonders die Turmfalken waren sehr erfolgreich und erbeuteten viele Mäuse. Dabei kam es zu einer ungewöhnlichen Begegnung. Ein männlicher Turmfalke fraß in Ruhe eine gefangene Maus. Während eine Rabenkrähe immer näher kam und den Turmfalken beobachtete. Hatte die Krähe es auf die Maus abgesehen? Dabei blieb die Krähe geduldig neben dem Turmfalken. Eigentlich sind Krähen nicht dafür bekannt, anderen Vögeln geduldig die Beute zu  überlassen.

 

Viele Farben, eine bunte Vielfalt

 

 

Bunte Vielfalt

Viele Farben, eine bunte Vielfalt: Gehört zur Kategorie Bunt, der männliche Buchfink

Bei unserem eher wechselhaftem und kühlen Frühlingswetter muss man sich manchmal mit schönen Bildern aufmuntern. Denn es gibt in der Natur viele Farben, es herrscht eine bunte Vielfalt. Sicher sind die häufigsten Farben eher grün, braun, hellbraun oder auch beige. Auch viele unserer Tierarten versuchen sich mit solchen Farben in der Vegetation und Landschaft zu tarnen.

Manche Vogel- und Schmetterlingsarten versuchen aber auch das glatte Gegenteil. Da hat man Rot als Warnfarbe. Oder man versucht mit schillernden Farben die Weibchen zu beeindrucken. Bei manchen Vogelarten sind sogar beide Geschlechter ziemlich bunt. Aber es gibt im Frühling auch noch viele andere Farbtupfer. Ich habe in meiner Galerie mal so einige zusammengestellt.

Da ich einfach so gar kein Held bin, was die Bestimmung von Blumen betrifft, sind mir die Namen dieser Pflanzen mehr so zufällig beim Stöbern im Internet und in einem Buch begegnet. Während das Wiesenschaumkraut auf der ganzen Wiese blühte, stand eine lilane Blume einsam am Waldrand. Wenn da eine Blume so allein am Wegrand steht, denke ich häufig das wäre ein Zufall. Diese Blume sieht für mich etwas wie ein Finger-Zahnwurz aus. Es gibt Gegenden, wo dieser Finger-Zahnwurz ganze Waldflächen besiedelt. Deshalb hat er natürlich auch einen Platz in meiner Galerie verdient.

 

Neue Vogelarten im April 2021

Neue Vogelarten im April

Ein Meistersänger, die männliche Mönchsgrasmücke. Seit April zurück

Neue Vogelarten im April, das ist bei mir ziemlich übersichtlich ausgefallen. Eine der dominierenden Vogelarten war die Mönchsgrasmücke, die im April in ihre Brutreviere zurückgekehrt ist. So konnte ich einige Paare und singende Männchen beobachten. Die zeigten sich ziemlich auffällig und die Weibchen waren auch sehr präsent. Da konnte man schon sehen, das sich dort die Paare gefunden haben. Oft sieht man sonst nur die Männchen bei ihrem Gesang.

Ein weiterer Rückkehrer im April war der Zilpzalp. Von dem mir aber deutlich weniger Sichtungen und weniger gute Fotos gelangen. Mit diesen beiden Vogelarten bin ich bei 51 für dieses Jahr.

Die Rauch- und Mehlschwalben sind bis jetzt bei uns noch nicht angekommen. Im Moment gibt es aufgrund der noch niedrigen Temperaturen eine Art Zugstau. Einige Zugvögel die in den Norden und Osten weiterziehen, sind bei uns gelandet und legen eine Pause ein. Darunter u. a. auch Steinschmätzer und Schafstelzen. Leider liegt Langenberg eher abseits der Zugrouten.

Immer noch überraschend

Immer noch überraschend

Immer noch überraschend: Der Rotmilan fliegt häufiger am Haus vorbei

Samstagmittag habe ich aus dem Küchenfenster gesehen und der Rotmilan flog vorbei. Das ist immer noch überraschend für mich. Man gewöhnt sich an viele Begegnungen mit Tieren. Das ein Eisvogel immer wieder zu seinem Ansitzast fliegt, ist irgendwann keine Überraschung mehr. Oder das ein Sperber im Garten auftaucht. Im Winter ist das halt sein Jagdrevier. Die Sichtungen vom Rotmilan sind so ungewöhnlich für mich, dass Ich überlegt habe, welches Tier im Garten die größte Überraschung für mich war.

Weitere ungewöhnliche Tiere in Siedlungen

Das war wohl tatsächlich ein Jagdfasan, der sich wohl etwas verirrt hatte. Er war nicht der beste Flieger und saß irgendwann etwas ängstlich beim Nachbarn auf dem Hausdach und traute sich irgendwie nicht mehr herunter. Das hat sich bei mir eingeprägt.

Das der Rotmilan bei uns zwischen den Mehrfamilienhäusern fliegt, ist für mich auch immer noch seltsam. Er fliegt über einer sehr belebten Kreuzung. Auf einem Hausdach an der Kreuzung wohnt ein Schwarm Zuchttauben. Bestimmt 20 bis 25 Vögel. Vielleicht ziehen die ihn an. Dabei ist er ja ein Suchjäger, der seinen Kopf immer Richtung Boden gerichtet hat. Das sieht man auch auf den Fotos. Die Tauben interessierten ihn nicht wirklich. Wahrscheinlich war er eher auf der Suche nach Tieren, die Opfer des Strassenverkehrs geworden sind.

Man sieht den Rotmilan auch jedes Jahr wieder und mehrmals im Jahr über den Häusern fliegen und doch ist der Anblick eines großen Greifvogels vor den Wohnungsfenstern ein ungewohnter Anblick.

Es war was los in der Luft

Am Samstag hatte sich das Szenario dann noch erweitert. Der Taubenschwarm kreiste in Kugelform, der Rotmilan daneben und es dauerte nicht lange da wurde der Milan von zwei Rabenkrähen verfolgt. Und unten fuhren die Autos auf der Hauptstrasse. Die Rabenkrähen jagten den Rotmilan und der kam sogar noch mehrmals wieder. Das war wohl ein Test, wer hartnäckiger ist. Wie immer siegten die Krähen.  

Wer Vögel im Garten beobachtet, der kann sich vielleicht vorstellen wie das wäre, wenn da plötzlich ein Rotmilan auftaucht. Manchmal denke ich mir, das glaubt dir doch kein Mensch. Da ich auch immer so darauf fixiert bin den Milan zu fotografieren, als einmal die ganze Szene zu knipsen. Aber für das nächste Mal merke ich mir das.

Letztes Jahr im April konnte ich Fotos machen, die die Umgebung besser zeigen:

Der Milan, ein Vogel über der Stadt

Die Fotos habe ich durch die Fensterscheibe gemacht. Meine Freundin meinte noch zu mir, „Mach‘ doch das Fenster auf!“ Sie meinte das Küchenfenster. Ich öffnete in meiner Aufregung das Wohnzimmerfenster. Ohne an die Wellensittiche zu denken! Zum Glück hatten die nicht vor zu fliehen…

Im Leben eines Mäusebussards

Im Leben eines Mäusebussards

Im Leben eines Mäusebussards: Im Winter muss man sich auch als Greifvogel aufplustern, damit man warm bleibt.

Im Leben eines Mäusebussards passiert nicht so viel, könnte man vielleicht meinen. Sie sitzen häufig auf einem Pfahl oder Baum. Man sieht sie neben Straßen und Autobahnen sitzen und auf Verkehrsopfer warten. Ziemlich langweiliges Vogelleben. Sie ziehen nicht in den Süden und sind auch keine sozialen Schwarmvögel. Aber dadurch, dass sie Standvögel sind und uns im Winter nicht verlassen, kann man sie das ganze Jahr über beobachten.

Man sieht sie immer wieder und bekommt einiges mit von ihrem Leben. Auf die Idee zu diesem Beitrag kam ich, als ich vor knapp zwei Wochen an einem Nachmittag gleich mehrere Beobachtungen mit Mäusebussarden machen konnte. Es kann sogar innerhalb von Stunden einiges im Leben eines Mäusebussards passieren!

Mäusebussarde werden gehasst

Schon auf dem Weg den Hordtberg hoch, sah ich zwei Mäusebussarde zusammen am Himmel kreisen. Es ist Balzzeit und da hatte sich vielleicht schon ein Paar gefunden. Etwas später sah ich einen Mäusebussard, der auch nicht allein war. Allerdings hatte er ziemlich lästige und aggressive Begleitung. Zwei Rabenkrähen hassten den Bussard und verfolgten ihn im Flug. Sie wollten ihn verjagen und eine Krähe verfolgte ihn über eine ganze Strecke und der Mäusebussard verzog sich in ein Seitental und versteckte sich erstmal in einem Baum. Erstmal Ruhe vor den Rabenkrähen haben, war in diesem Moment wohl seine Absicht.

Balzflüge? Sie fliegen zusammen

Später konnte ich noch ein anderes Schauspiel am Himmel beobachten. Fünf Mäusebussarde sammelten sich und flogen zusammen über dem Tal. Ob es sich dabei um Balzflüge handelte kann ich nicht sagen. Sie versuchten sich gegenseitig im Flug immer sehr nahe zu kommen, das man denken konnte, sie wollten sich berühren. Da einige Mäusebussarde kleiner wirkten, könnte es sich aber vielleicht auch um eine Familie gehandelt haben. Ein Paar mit drei Jungvögeln aus dem letzten Jahr wäre anhand der Größenverhältnisse durchaus möglich gewesen.

Am Hordtberg hatte letztes Jahr ein Paar gebrütet und mindestens zwei Jungvögel großgezogen. Diese Jungvögel konnte ich ein paar Mal beobachten. Vielleicht waren es ja auch drei Jungvögel die sich nun am Himmel mit ihren Eltern getroffen hatten.

Aber das ist nur eine Spekulation, die Flugshow der fünf Bussarde war trotzdem sehr faszinierend. Das ganze war so spannend, das sich auch noch ein Sperber hinzugesellte, der wohl ebenfalls die günstige Thermik zum Segeln nutzen wollte. Da wollte jeder einmal zeigen, wie gut er fliegen kann. Im Leben eines Mäusebussards passiert eben doch so einiges!

Frohe Ostern 2021!

Frohe Ostern 2021

Frohe Ostern 2021: Die schönen Augenblicke in der Natur genießen

Ich wünsche allen Lesern frohe Ostern! Bleibt gesund und habt noch schöne Feiertage. Und immer positiv denken, denn überraschenderweise wird auch am Ostersonntag weiter geimpft. Vielleicht sieht dann in ein paar Wochen alles besser aus und spätestens nächstes Jahr haben wir wieder normale Feiertage mit der Familie.

 

Neue Vogelarten im März 2021

Vogelarten im März

Vogelarten im März: Ein Gartenbaumläufer

Auch im März lief es gut mit den Sichtungen von neuen Vogelarten. Ich konnte im Garten die ersten Distelfinken sichten. Normalerweise kommen sie erst später im Jahr in den Garten. In den letzten Jahren immer erst im Juni. Auch einen Gartenbaumläufer fotografierte ich durch das Küchenfenster. Ich vermute mal, das es ein Gartenbaumläufer ist, da ich ihn nicht eindeutig mit allen Merkmalen von seinem Verwandten dem Waldbaumläufer unterscheiden kann.

Der Distelfink und der Gartenbaumläufer sind meine Nr. 40 und 41 für dieses Jahr. Auch weitere Zugvögel sind im März aus dem Winterquartier zurückgekehrt. Die Hausrotschwänze sind wieder am Bauernhof zu sehen und die Bachstelzen sind auf den Wiesen zu sehen. Die Rückkehr der Störche und Schwarzmilane habe ich schon im letzten Beitrag erwähnt. Auch die Rohrammer an die Kiebitzwiese zurückgekehrt.

Die letzte Sichtung im März war ein Vogel, den ich häufig immer nur aus großer Entfernung sehe, da er auch sehr scheu ist. Den Grünspecht sah ich diesmal aus großer Entfernung auf einem Baum sitzen. Er ist meine Vogelart Nr. 49.

Gute Tage im März!

In den letzten Tagen war sehr viel Bewegung bei den Vögeln festzustellen. Die Balz und das Markieren der Reviere durch die Männchen lenkt sie etwas ab. Wenn man sich auf das Singen und präsentieren konzentriert, hat man weniger Aufmerksamkeit für den Fotografen. So sind mir einige Vögel vor die Kamera geflogen und ich konnte tolle Belegfotos von bereits gesichteten Arten machen. Unter anderem von der Schwanzmeise und der Goldammer.

Und endlich habe ich einen der Spatzen erwischt! Der männliche Haussperling ist zwar nicht gut getroffen, aber Hauptsache ich habe sie einmal gesehen und nicht nur gehört!

 

Die Rückkehrer an die Kiebitzwiese

Rückkehrer an die Kiebitzwiese

Rückkehrer an die Kiebitzwiese: Das Storchenpaar hat das Nest besetzt. Die neue, aber altbekannte Storchendame ist am Bein beringt.

Über die wichtigsten Rückkehrer an die Kiebitzwiese möchte ich nach meinem Besuch am Freitag berichten. Für das meiste Interesse sorgt wie immer die Rückkehr der Störche. Das Storchennest ist auch dieses Jahr wieder sehr umkämpft. Diesmal sind nicht die Nilgänse die Hauptkonkurrenten des Storchenpaares, sondern die eigenen Artgenossen. Andere Weißstörche haben schon versucht das Nest zu übernehmen. Sie wurden aber vom Paar erfolgreich vertrieben. Zuvor musste aber auch beim Paar noch einiges geordnet werden. Denn Nachforschungen ergaben, das sich erst eine neue Storchendame zum Männchen gesellt hatte. Als dann die Partnerin vom letzten Jahr verspätet eintraf, wurde die neue Dame natürlich sofort vertrieben.

Das Storchenpaar vom letzten Jahr

Ob er dann auch noch Ärger bekommen hat wegen dem Partnertausch, das bleibt ein Geheimnis.

Man konnte die altbekannte Storchendame an ihrer Beringung identifizieren. Das Paar vom letzten Jahr hat jetzt das Nest wieder fest im Griff. Hoffen wir, dass es bald wieder Nachwuchs gibt.

Ein anderes Paar, das gegen Mitte März an die Kiebitzwiese zurückgekehrt ist, ist das Schwarzmilan-Paar. Zumindest konnte ich zwei Schwarzmilane beobachten. Da ich das Nest trotz der guten Bedingungen nicht entdecken konnte. Die noch kahlen Bäume geben einen guten Einblick in den Auwald. Dort muss sich irgendwo der Horst der Schwarzmilane befinden. Sie haben in den letzten Jahren jeweils zwei Jungvögel großgezogen.

In den kahlen Bäumen konnte ich gut einen Schwarzmilan entdecken. Auch den Mendener Ententeich auf der anderen Ruhrseite kann man ohne Blätter auf den Bäumen noch einsehen. Der Schwarzmilan flog einige Runden über dem Teich. Der Horst der Milane liegt aber vermutlich noch weiter vom Ruhrufer entfernt. Ich freue mich über die Rückkehrer an die Kiebitzwiese und hoffe das sie auch dieses Jahr wieder tolle Bilder bringen. Der Start war schon ganz gut!