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Die Limikolen an der Kiebitzwiese

Die Limikolen an der Kiebitzwiese

Ein Bruchwasserläufer im Schlamm

Die Limikolen an der Kiebitzwiese sind die, die man häufig im Binnenland und an Gewässern sieht. Ich tue mich immer noch schwer mit dem Begriff Limikolen. Ich habe halt noch in meiner Jugend gelernt, dass man sie Watvögel nennt. Wörtlich übersetzt heißt Limikole Sumpfbewohner. Was nicht wirklich auf alle zutrifft. Sie alle suchen aber ihre Nahrung im Flachwasser und im Schlamm.

Der stark bedrohte Kiebitz

Deshalb haben die meisten auch ihre langen Schnäbel und Beine. Für mich bleiben sie immer die Watvögel, aber ich möchte mich an den neuen Begriff gewöhnen. Von den Limikolen an der Kiebitzwiese ist natürlich zuerst der Namensgeber Kiebitz zu nennen. Er ist auch gleich der Vertreter, der mit Sumpf am wenigsten zu tun hat. Er ist ein typischer Wiesen- und Feldbewohner. Und damit einer der Vögel, die am meisten unter der intensiven Landwirtschaft leiden. Er hat mit dramatischen Verlusten zu kämpfen und wird wohl Aussterben, wenn die Entwicklung so weiter geht. Das muss man so hart und klar sagen. Denn selbst auf der Kiebitzwiese und den angrenzenden Feldern sieht man ihn nur noch selten. Es gab dieses Jahr aber Nachwuchs an der Kiebitzwiese. Ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Die weiteren Limikolen an der Kiebitzwiese sind die Flußregenpfeiffer und die Flußuferläufer. In der Zugzeit sieht man auch häufiger mal Bruchwasserläufer und Grünschenkel an der Kiebitzwiese. Auch einzelne Alpenstrandläufer wurden schon gesichtet.

Limikolen in Zeeland

In den nächsten zwei Wochen werden mir vielleicht auch noch ein paar andere Vertreter der Limikolen begegnen. Denn seit Montag bin ich mit der wunderbaren Hamsterradrebellin und der kleinen Räubertochter im Familienurlaub in den Niederlanden. Wir sind in Zeeland und da sollten doch zur Zeit ein paar andere Watvögel unterwegs sein, als die Limikolen an der Kiebitzwiese.

Gelbwangen-Schildkröte

Gelbwangen-Schildkröte

Schildi sonnt sich auf seiner Insel

Seit knapp zwei Monaten haben die Hamsterradrebellin  und ich schon einen neuen Mitbewohner. Es ist eine Gelbwangen-Schildkröte. Ihr denkt jetzt bestimmt, ein Hamster hätte doch besser gepasst. Die Ironie wäre auf jeden Fall perfekt gewesen. Das Lebensmotto Raus aus dem Hamsterrad, aber der kleine Hamster strampelt sich in seinem Rad weiter ab. Ein Hamster war auch kurz in der Überlegung. Auch ein Meerschweinchen und ein Zwergkaninchen. Eben alles womit die Tochter lernen kann, mit Tieren umzugehen. Und da denkt man erstmal an kleine, flauschige Tiere zum Knuddeln.

Eine schöne Gelbwangen-Schildkröte

Das es jetzt eine Gelbwangen-Schildkröte geworden ist, hängt auch mit der Geschichte dahinter zusammen. Ich bin eigentlich immer gegen Haustiere. Die Tiere gehören nicht ins Haus und sollten ihre Freiheiten haben. Gerade in der Stadt und in der Wohnung haben sie diese nicht. Wenn die Katze der Nachbarin todesmutig versucht die Hauptstraße zu überqueren, dann macht das für mich keinen Sinn.

Als ich ein Foto von Schildi sah, das ist der originelle Name unserer Gelbwangen-Schildkröte, fand ich ihn sofort toll. Seine Körperzeichnung ist wirklich schön und man kann sagen, er hat einfach etwas. Jeder mag ihn sofort. Aber ich kenne auch die Probleme, die gerade bei der Haltung von Schildkröten entstehen. Sie sind sehr pflegeleicht, aber sie werden sehr alt und sehr groß. Und das wissen viele Leute nicht. So war es auch bei den Vorbesitzern von Schildi. „Wir hatten keine Ahnung wie groß so eine Schildkröte werden kann!“

Ausgesetzte Schildkröten

Und ich weiß sehr gut, was dann mit einigen Schildkröten gemacht wird. Sie werden ausgesetzt. Denn ich habe schon ein paar Mal Schildkröten in der Natur gesehen. Und zwar richtig in der Natur. Nicht im nächsten Stadtpark. Wer schon länger meinem Blog folgt, weiß dass ich auch schon einmal einen Beitrag darüber geschrieben habe. ==>>Link : Einmal keine Vögel

Die Vorbesitzer von Schildi wollten ihn dann auch loswerden. Sie hatten keinen Platz mehr für ihn und er wäre im nächsten Tierheim gelandet. Dort warten die Schildkröten dann in einer kleinen Kiste, bis sie vielleicht jemand abholt.

Sie werden sehr alt und groß

Das wollten wir ihm auf jeden Fall ersparen und wir werden ihn auch nicht wieder abgeben. Im Moment hat er eine Größe von 20 cm. Er kann auch bis zu 50 cm groß werden. Die Schildkröten, die ich an Teichen gesehen habe, waren auch deutlich größer als 20 cm. Oft sind das aber auch die streng geschützten Rotwangen-Schildkröten. Die vor 30 Jahren viele Kinder als Haustier bekommen haben und die dann irgendwann zu groß werden. Die ausgesetzten Schildkröten können durchaus auch den Winter überstehen. Sie machen dann Winterschlaf und wenn sie den z. B. in einem Blätterhaufen machen, können sie die Temperaturen durchaus überstehen.

Unsere Gelbwangen-Schildkröte ist 4 Jahre alt und hat noch nie Winterschlaf gemacht. Eigentlich müssen die Schildkröten das machen, aber auch wir wissen noch nicht genau, wie wir das umsetzen sollen. Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten. Vielleicht ist die beste Methode, ihn in einer Pappkiste in den Keller zu setzen und ab und zu nach ihm zu sehen.

Auch Reptilien gähnen!

Wir werden eine gute Lösung dafür finden. Wir sind da sehr einfallsreich. Was bei dem Namen Schildi für eine Schildkröte nicht sofort auffällt. Er hatte den Namen halt schon vorher und dann war der bei uns sofort so abgespeichert. Schildi ist auf jeden Fall eine coole Schildkröte. Er macht Klimmzüge an seiner Insel, sonnt sich nur in der Nacht, läuft durch die Wohnung und er gähnt. Auch wenn der berühmte Verhaltensforscher Konrad Lorenz (der mit den Gänsen) in den 60er Jahren noch behauptet hat, Vögel und Reptilien können nicht gähnen. Sie können es doch! Das Beweisfoto folgt unten. Irgendwie verfolgen mich gähnende Tiere in diesem Jahr.

Die Sichtungen vom August

Die Sichtungen vom August

Ich vermute, das es ein weiblicher Mittelspecht ist

Da ich gerade das Thema Spechte hatte, passen die Sichtungen vom August auch ganz gut dazu. Wenn in der Umgebung viel Wald ist, trifft man zwangsläufig auf Spechte. Im August sah ich an einem Obstbaum einen Specht, der etwas anders aussah.

Da ich ihn leider nur von hinten fotografiert habe und danach nur noch einmal den unteren Teil erwischt habe, ist die Bestimmung nicht ganz so leicht. Aber da an der roten Kappe die schwarze Abgrenzung fehlt und es am Bauchgefieder feine Striche gibt, vermute ich es ist ein weiblicher Mittelspecht. Mein erster Mittelspecht überhaupt. Deshalb hoffe ich auch, das die Bestimmung richtig ist.

Der Mittelspecht ist die Nr. 91 für dieses Jahr. Die Nr. 90 ist der Gartenrotschwanz, den ich in den letzten Beiträgen schon gezeigt habe. Ich hatte gehofft, den Gartenrotschwanz nochmal zwischen den ganzen Hausrotschwänzen zu sehen, es waren aber keine mehr dabei.

Die Nr. 92 war dann mein erstes Braunkehlchen für dieses Jahr. Ich sah zwei Stück vor einer Woche. Ich vermute, das es die ersten Zugvögel auf der Durchreise waren. Denn ich habe vorher noch nie ein Braunkehlchen in Langenberg gesehen. Und sie sind jetzt auch nicht mehr vor Ort.

Und ich hoffe dieses Jahr noch die 100 Vogelarten zu erreichen. Wenn jetzt die Zugvögel kommen, gibt es noch gute Chancen auf weitere Sichtungen. Die Sichtungen vom August geben noch Hoffnung für weitere Neulinge in diesem Jahr.

 

Der Buntspecht und seine Schmiede

Der Buntspecht und seine Schmiede

Dieses junge Buntspecht-Weibchen hat seine Schmiede an einem Zaunpfahl. Oben sieht man noch eine grüne Haselnuss

Der Buntspecht und seine Schmiede, dieser Titel wird einen Laien erstmal ratlos dastehen lassen. Ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern, wann ich das erste Mal von einer Spechtschmiede gehört habe. Es war vermutlich durch ein Foto.

Die Jungvögel

Die Buntspechte bei ihrer Arbeit zu beobachten, ist schon selten. Man sieht nicht oft, wenn sie die Rinde von Bäumen abhämmern oder eben ihre Nahrung zerkleinern. Im Moment kann ich einige Jungvögel dabei beobachten. Es ist im Moment noch die Zeit der Jungvögel. Dabei ist es interessant das Verhalten zu beobachten und das Aussehen. Wenn sie noch sehr jung sind, ist das Gefieder oft noch aufgeplustert. Sie sehen einfach noch jung aus und manche Merkmale oder das Gefieder hat andere Farben als beim Altvogel.

Das junge Weibchen und seine Schmiede

Oft gibt es dabei durch die Mauser auch Übergangsgefieder, das noch verschiedene Merkmale hat. Bei den jungen Buntspechten ist ein Merkmal die rote Kappe am Kopf. Die bei den erwachsenen Weibchen ganz verschwindet und bei den Männchen nur noch am Hinterkopf übrig bleibt. Bei den Buntspechten auf meinen Fotos sind noch Reste diese roten Kappe zu sehen. Es ist ein junges Weibchen und ein Männchen. Und auch diese Jungvögel beherrschen schon die Spechtschmiede perfekt. Das junges Weibchen hat ihre Schmiede an einem Zaunpfahl. In die Spalten am Zaunpfahl hat sie Haselnüsse geklemmt, die sie dann mit dem Schnabel  aufhämmert, um an den nahrhaften Inhalt zu kommen. Mit ihrer Zunge kann sie dann den Inhalt der Nuss herausholen. Das ist beste Kraftnahrung für den kommenden Winter.

Der Buntspecht und seine Schmiede ist eine echte Erfolgsgeschichte der Vögel. Sie benutzen die Spalten an dem Zaunpfahl oder an einem Baum als Amboss um die Nüsse oder Tannenzapfen zu halten. Ein anderer Jungvogel auf meinen Fotos benutzt einen Strommast aus Holz als Amboss für seine Haselnüsse. Diese sind noch Grün und noch nicht reif, aber schon die beste Nahrung für die Vögel und vermutlich noch leichter zu öffnen.

Und das haben sie schon in ihrem jungen Alter gelernt oder es ist ihnen vererbt worden.

Natur Pur im Bergischen Land

Natur Pur im Bergischen Land

Das Rehkitz war mutig und forsch

Der Slogan Natur Pur im Bergischen Land könnte vom Tourismusverband sein. Bestimmt wurde der schon irgendwie verwendet. Aber er passt einfach gut zu meinem Beitrag. Seitdem ich in Velbert-Langenberg wohne, kann ich von Natur Pur sprechen. Auch wenn ich nicht mehr direkt am Ortsrand wohne wie in Bergkamen, wo ich nur ein paar Schritte gebraucht habe, um in der Natur zu sein.

Ein paar Schritte bis zur Natur

In Langenberg brauche ich ein paar Minuten, aber dann habe ich mehr Natur. In Bergkamen ist die Gegend mehr durch intensive Landwirtschaft geprägt und das, obwohl  es sich um ein Landschaftsschutzgebiet handelt. Ein paar Tiere die Kulturfolger sind, lassen sich ab und zu finden. Aber man muss sie schon intensiv suchen.

In Langenberg ist die Natur in den letzten Wochen sehr vielfältig. Von der Wohnung aus konnte man Mauersegler und Schwalben beobachten, die dort auch einfach an Wohnhäusern nisten. Von den Singvögeln und Greifvögeln habe ich schon in den letzten Wochen ausführlicher berichtet. Und Spechte sind in den umliegenden Wäldern zu Hause.

Die Rehe am Balkon

Man entdeckt im Moment jeden Tag etwas Neues. Auch die anderen Tiere der umliegenden Wälder. Die liebe Hamsterradrebellin hat mir erzählt, dass die Rehe weiter oben am Berg und am Ortsrand auch direkt bis an die Balkone der Häuser kommen. Das habe ich auch schon in anderen Gegenden erlebt. Es hat aber bis zur letzten Woche gedauert, bis ich die ersten Langenberger Rehe gesehen habe. Noch vor der Dämmerung kam eine Ricke mit einem Rehkitz aus der Hecke auf die Kuhweide direkt neben dem Neandertalsteig. Das Rehkitz war sehr forsch und neugierig und relativ weit weg von der sicheren Hecke. Vielleicht war es sogar vorgelaufen, denn die Mutter sah ich erst später.

Ich war zu nah dran und eine Gefahr

Die Ricke hatte mich immer im Blick, so dass ich kaum näher kommen konnte und beide sich auch mehr an die Hecke zurückzogen und schließlich wieder darin verschwanden. Meine Anwesenheit war doch etwas zu unsicher.

Die Kenner der Elfringhauser Schweiz, des Neandertalsteigs und von Velbert-Langenberg wissen natürlich, das der Slogan Natur Pur im Bergischen Land nicht so ganz richtig ist. Das alles liegt noch am nördlichen Rand und grenzt noch an das Ruhrgebiet. Geografisch gehört es noch zum Niederbergischen Land. Und zu sehr ins Fotografieren sollte man sich auch nicht vertiefen, sonst könnte plötzlich neben einem ein Mountainbiker auftauchen. Natur Pur ist selten bei uns in Deutschland. Aber immerhin ist es hier ganz idyllisch.

Die Hecken sind wichtige Lebensräume unserer Vögel

Die Hecken sind wichtige Lebensräume unserer Vögel

Zwei junge Dorngrasmücken in der Hecke

Im Moment sind in den Gärten und Wäldern kaum Vögel zu sehen. Dafür sehe ich die Singvögel in den Hecken. Die Hecken sind wichtige Lebensräume unserer Vögel. Leider gibt es in unserer Landschaft immer weniger von diesen Hecken. In den Hecken zwischen den Feldern und Wiesen finden die Singvögel ihre Nahrung. Und sie können von dort auf die Wiesen und Feldern fliegen, wo sie ebenfalls Nahrung finden können.

Die Hecken bieten Schutz und Nahrung

In den Hecken gibt es verschiedene Beeren und auch Insekten und sie sind auch ein guter Nistplatz und eine gute Kinderstube für die Jungvögel. Sie sind dicht gewachsen und bieten Schutz. Dort scheint es im Moment noch einige Jungvögel zu geben. Diese sind manchmal weniger scheu als die Altvögel. Die Singvögel in den Hecken sind gerade ziemlich gut für mich. Sie sind sehr zahlreich und lassen sich gut fotografieren.

Die Hecken sind wichtige Lebensräume unserer Vögel, sie haben aber keine so gute Lobby. Ein Wald oder Fluss wird von uns Menschen eher als zu schützender Lebensraum gesehen. Für die Artenvielfalt in der Landschaft ist eine Hecke sehr wichtig. Gerade in unserer Monokultur in der Landwirtschaft.

Ich sehe zur Zeit in den Hecken viele Vögel, die ich sonst nicht so oft sehe. Die Dorngrasmücken und die Mönchsgrasmücken. Und den Grauschnäpper, den ich vor ein paar Wochen überhaupt das erste Mal gesichtet habe.

Verwandte Arten

Auch die Hausrotschwänze beschäftigen mich weiter. Die verschiedenen Färbungen sind interessant. Vom Schwarzgrau der Männchen über das Hellgrau der Weibchen und manche sind eher Graubraun gefärbt. Es sind verschiedene Gefiederstadien bei den Vögeln zu sehen. Und dann war ein Vogel dazwischen, der etwas anders gefärbt war. Der Schwanz war auch typisch Hellrot aber das restliche Gefieder war etwas anders. Ich vermute, das es ein weiblicher Gartenrotschwanz ist.

Interessant dabei ist auch, das die Gartenrotschwänze sich wohl in der Nähe der Hausrotschwänze aufhalten. Das hat mich überrascht. Vielleicht war auch bei den Jungvögeln der eine oder andere Gartenrotschwanz dabei. Die sind für mich immer noch schwierig zu bestimmen.

Der Wink mit dem Zaunpfahl

Der Wink mit dem Zaunpfahl

Das Rotkehlchen im Wald der Zaunpfähle

Wenn man durch die Natur geht, kommen einem viele Gedanken. Man denkt oft über die Menschen und die Umwelt nach. Viele Gedanken bleiben nicht hängen. Später sucht man dann oft die Worte für einen Beitrag und dann kommt er manchmal, der Wink mit dem Zaunpfahl.

Der erste Wink mit dem Zaunpfahl

Jeder kennt diesen Spruch, das war der Wink mit dem Zaunpfahl. Oder man sagt oft : „Du brauchst mal wieder einen Wink mit dem Zaunpfahl!“ Jemand versteht oder erkennt etwas nicht. Als Naturfotograf kriegt man diesen Wink sogar direkt vom Zaunpfahl! Das Erste was man beim Fotografieren in unserer Agrarlandschaft lernt ist, achte auf die Zäune und die Zaunpfähle! Und in meinem letzten Beitrag war das Wort Zaunpfähle ziemlich häufig.

Die Hausrotschwänze bevölkern im Moment jeden Zaunpfahl und die Umgebung des Bauernhofs am Hordtberg. Es wimmelt dort nur so, vielleicht haben die Hausrotschwänze sogar zweimal Nachwuchs bekommen. Das sehr unterschiedliche Aussehen der Vögel läßt das fast vermuten. Für den Fotografen ist das natürlich toll und wie das Paradies. Und wenn man dann auch noch ein Vielknipser ist wie ich, dann gibt es kein Halten mehr.

Der Leser muss mitgenommen werden

Ich würde da am liebsten jeden Tag hoch gehen und sämtliche Speicherkarten vollknipsen. Hinterher habe ich dann aber das Problem, wie soll ich jetzt darüber schreiben? Der Leser ist nicht dabei und erlebt die Action nicht. Stattdessen bekommt er wieder nur einen Beitrag über Hausrotschwänze auf Zaunpfählen. Aber man will ja darüber berichten. Und dann kommt wieder der Wink mit dem Zaunpfahl.

Ein guter Sitzplatz

Es ist halt so, die Vögel benutzen dauernd die Zaunpfähle. Aber warum ist das so? Und wie wäre es ohne die von uns Menschen gemachten Zaunpfähle? Erstmal ist es einfach ein ganz guter Sitzplatz. Eine kleine runde oder rechteckige Fläche. Und es ist ein guter Ansitz für die Jagd. Die Zäune begrenzen oft eine Wiese oder Weide. Die Singvögel fliegen von dort in die Wiese und fangen Insekten und ein Turmfalke schafft es sogar, von einem Zaunpfahl eine Maus in der Wiese zu fangen.

Und wenn man dann erfolgreich gejagt hat, kann man den Zaunpfahl auch dafür benutzen, die Beute zu töten und zu fressen. Die Insektenfresser schlagen die Beute auf den Zaunpfahl, um sie zu töten und um Stachel, Giftdrüsen und andere harte Teile zu entfernen. Und ein Greifvogel kann seine Beute auf dem Zaunpfahl rupfen und in Ruhe fressen.

Wie ein Baum oder Ast

Für die Singvögel scheint es auch kein Nachteil zu sein, dass man auf den freistehenden Zaunpfählen für Greifvögel wie den Sperber oder den Habicht gut sichtbar ist. Da ziemlich viele Zaunpfähle noch aus Holz sind, fühlt es sich natürlich an und ist wie ein kleiner Baum oder ein Ast. Wahrscheinlich wäre sonst neben einer Wiese kein so guter Sitzplatz. Ob für die Vögel Zäune jetzt besser sind und einen  Fortschritt in ihrem Verhalten gebracht haben, darüber läßt sich streiten. Vermutlich zerstört der Mensch viel mehr mit dem was er auf den eingezäunten Flächen tut, als das es für die Natur einen Nutzen bringt. Und immerhin stoppt so ein Zaun auch Menschen, die meinen sie müssten wirklich in jeden Bereich gehen und ihrer Freizeit nachgehen.

Man könnte auch denken, die Zäune nützen nur den Kulturfolgern. Aber ziemlich viele Vogelarten sitzen auf den Zäunen. In der folgenden Galerie habe ich einige Beispiele herausgesucht.

Erfreuliche Bilder

Erfreuliche Bilder

Der Jungvogel war erfolgreich und fing einen Grashüpfer oder eine Heuschrecke

Wenn man in unsere Natur geht, dann sieht man häufig keine guten Entwicklungen. Manchmal sieht man aber auch sehr erfreuliche Bilder. Die Hausrotschwänze hatten dieses Jahr reichlich Nachwuchs. Das sich der Nachwuchs der Hausrotschwänze am Feldweg herum treibt, hatte ich letzte Woche schon geschrieben. Aber am Wochenende waren rund um den Bauernhof gleich mehrere diesjährige Hausrotschwänze zu sehen.

Die Hausrotschwänze haben wohl am Bauernhof und in der Nähe gebrütet und waren wohl sehr erfolgreich. Sie brüten oft in Ställen oder Scheunen. Direkt am Bauernhof waren Alt- und Jungvögel zu sehen und in den Wiesen in der Nähe, sassen unheimlich viele Hausrotschwänze auf den Zaunpfählen. Sogar nebeneinander. Bevor der Flug in den Süden beginnt, musste sich nochmal gestärkt werden und die Kraftreserven mit Insekten aufgebaut werden.

Und die Hausrotschwänze waren sehr erfolgreich und fingen auch dicke Grashüpfer. Über beide Talhänge verteilt waren sie zu sehen. Weiter in Richtung Waldrand fiel mir noch ein Rotschwanz auf, der aber deutlich heller aussah. Ich vermutete, das es an den Sonnenstrahlen lag, die hier seitlich durch die Bäume kamen. Er war aber auch sonst etwas anders gefärbt als die Hausrotschwänze. Erst zu Hause fiel mir auf, das es ein männlicher Gartenrotschwanz war. Den man bei uns im Westen deutlich seltener sieht.

Ein Indikator für Artenvielfalt

Der Gartenrotschwanz gilt als Indikator für Artenvielfalt. Wo er verschwindet, gehen auch viele andere Arten verloren. Bis jetzt habe ich bei uns im Westen nur ein paar Gartenrotschwänze gesehen. Für dieses Jahr war es mein Erster und damit die Nr. 90 des Jahres. Es waren also wirklich sehr erfreuliche Bilder, an meinem alltäglichen Spazierweg.

Der Bienenfresser (Merops apiaster)

Der Bienenfresser (Merops apiaster)

Mit gefangenen Insekten fliegt der Bienenfresser (Merops apiaster) auf einen Ast

Der Bienenfresser (Merops apiaster) ist der farbenprächtigste Vogel den wir in Deutschland haben. Seine Oberseite ist kastanienbraun, die Unterseite grünlichblau, Kinn und Kehle sind leuchtendgelb. Er wirkt wie ein Vogel aus den Tropen, ist aber kein Exot, sondern ein heimischer Vogel. Er wurde schon im 15. Jahrhundert in Deutschland gesichtet. In einigen aktuellen Berichten wird der Bienenfresser (Merops apiaster) auch als invasive Art bezeichnet. Er profitiert vom Klimawandel und breitet sich in Deutschland aus. Aber das passiert langsam und ist von einer Invasion weit entfernt.

Keine Gefahr für Bienenvölker

Er dringt auch nicht in Lebensräume ein und gefährdet dort andere Arten. Und auch niemand muss die Befürchtung haben, der Bienenfresser (Merops Apiaster) könnte die Bienen ausrotten.

Der Bienenfresser (Merops apiaster) fängt Großinsekten

Auch wenn der Name sich erstmal schlimm und martialisch anhört, Bienen sind sehr selten die Nahrung des Bienenfressers. Es sind hauptsächlich Großinsekten, die er im Flug fängt. Hauptsächlich Libellen und Hummeln. Aber auch Wespen, Hornissen und Schmetterlinge. Dabei hilft ihm sein langer, nach unten gebogener Schnabel. Diesen nutzt der praktisch wie eine Pinzette, um die Insekten zu halten.

Hat er ein Insekt gefangen, fliegt er damit auf einen Ast und schlägt das Insekt so lange auf den Ast, bis der Stachel und die Giftdrüse entfernt sind. Man sieht den Bienenfresser deshalb auch häufig auf passenden Ästen sitzen. Besonders scheint er Birken als Ansitzbäume zu bevorzugen.

Der Bienenfresser (Merops apiaster) wird bis zu 28 cm groß und ist ein schlanker Vogel. So kann er optimal seine Bruthöhlen 1 bis 2 m tief in Sand- und Lößsteilwände graben. Manchmal gräbt er seine Bruthöhlen auch direkt in den Sandboden. Die Brutzeit beträgt etwa 20 bis 22 Tage.

Der Bienenfresser (Merops apiaster) in Deutschland

Solche natürlichen Steilwände gibt es in Deutschland selten. Der Bienenfresser (Merops apiaster) brütet bei uns hauptsächlich in ehemaligen oder noch bewirtschafteten Sandgruben. Selten findet er auch einmal Steilwände an Flüssen, wo er seine Bruthöhlen graben kann. Und trotz dieser speziellen Anforderungen an seinen Lebensraum und dem fortschreitenden Insektensterben, ist der Bienenfresser (Merops apiaster) ein Gewinner unter den Vogelarten.

Mit Freunden in den Süden

Für den Bienenfresser war der Jahrhundertsommer 2018 wohl ein optimaler Sommer. Er liebt die Wärme und ist deshalb nur von Mai bis Mitte August in Deutschland. Die restliche Zeit verbringt er in Afrika. Eine Gruppe von Wissenschaftlern von der Vogelwarte in Sempach in der Schweiz hat nun herausgefunden, das die Bienenfresser gerne mit einer Gruppe von Freunden in den Süden fliegen. Die Bienenfresser sind den Winter über in Afrika und um die 14.000 km unterwegs. Diese Strecke und die gesamte Zeit verbringen sie mit Freunden. Das haben die Wissenschaftler mit Hilfe von Multisensor-Loggern herausgefunden. Diese Geräte haben registriert, das die Vögel wahrend der ganzen Reise und dem Aufenthalt in Afrika nur maximal bis zu 5 Tagen getrennt waren.

Die Logger wurden an den Vögeln befestigt und bei der Rückkehr in die Brutgebiete abgenommen und ausgewertet. Dabei wurden auch die Flughöhen ausgelesen und festgestellt das die Vögel immer miteinander unterwegs waren und auch nicht näher verwandt waren. Damit konnte man beweisen, dass auch kleine Vögel in sozialen Gruppen ziehen.

In Deutschland fast ausgestorben

Anfang der 90er Jahre war der Bienenfresser (Merops apiaster) in Deutschland so gut wie ausgestorben. Mit der Klimaerwärmung ist er aber wieder zugewandert und breitet sich immer mehr aus. Da er die Sandgruben braucht und die Wärme liebt, sind noch nicht alle Gegenden in Deutschland optimale Lebensräume für den Bienenfresser. Die größten Vorkommen gibt es in Sachsen-Anhalt und im Kaiserstuhl in Baden-Württemberg. In Sachsen-Anhalt liegt sein Hauptvorkommen rund um den ehemaligen Tagebau am Geiseltalsee. Aber auch an der Mittelelbe ist er sehr verbreitet. Auch dort gilt, er breitet sich weiter Richtung Norden aus. Er brütet sogar schon in Mecklenburg-Vorpommern. Im Westen von Deutschland kann man sagen, er breitet sich entlang des Rhein aus, weil es dort am Wärmsten ist in Deutschland.

Der Bienenfresser (Merops apiaster) ist auch sehr zahlreich in Rheinland-Pfalz und Rheinhessen. In Rheinland-Pfalz gibt es Kolonien im Gebiet Mayen-Koblenz. Dort kann man ihn auch im Naturschutzgebiet Thürer Wiesen beobachten. Es gibt eine Kolonie in Ingelheim, Gerolsheim und eine in Eisenberg-Leiningerland. Der Bienenfresser fühlt sich besonders auch am Pfälzer Wald sehr wohl. Insgesamt gibt es ca. 250 Brutpaare in Rheinland-Pfalz.

Ich habe angefangen, 2018 Informationen über den Bienenfresser zu sammeln und ich habe angefangen, ihn in Nordrhein-Westfalen zu suchen. In NRW gibt es vielleicht zwischen 15 und 25 Brutpaaren.

Der Bienenfresser in NRW

Er ist in NRW im Moment auch hauptsächlich im Rheinland zu Hause. Er brütete bis 2018 in Erkrath im Kreis Mettmann und wenn die Gruppe ausgeflogen ist, konnte man sie auch in Düsseldorfer Parks beobachten. 2019 sind die Bienenfresser nicht nach Erkrath zurückgekehrt. Der rheinische Tagebau ist für den Bienenfresser wie eine riesige Sandgrube und dort ist wahrscheinlich das größte Vorkommen. Aber in einem so großen Gebiet ist es fast unmöglich welche zu finden und ihr Vorkommen zu bestimmen. Ein Ort wo man noch die größten Chancen hat, ist die renaturierte Königshovener Höhe. Ein weiterer Brutplatz ist im Kreis Viersen an der niederländischen Grenze, am Brachter Wald. Dort war ein ehemaliges Munitionsdepot der Nato. Das jetzt für Besucher zugänglich ist und besonders von Radfahrern aus Deutschland und den Niederlanden genutzt wird. Am Haupteingang des Brachter Waldes gibt es mehrere Sandgruben, die noch bewirtschaftet werden.

Brutplatz in der Sandgrube

Im sandreichen Gebiet um Haltern im Münsterland gab es auch schon einzelne Bruten von Bienenfressern. Da viele Sandgruben in Deutschland in Privatbesitz sind und gesperrt sind, ist es nicht so leicht zu sagen, wo es überall Bienenfresser gibt. Diese Informationen werden aus diesen Gründen auch wenig verbreitet. Es sind noch seltene Vögel die sehr auffällig sind und deshalb besonderen Schutz erfordern.

Sind die Jungvögel flügge, verlassen sie die Sandgrube aber sofort und fliegen in Gruppen durch die Gegend, um Nahrung zu suchen. Die Bienenfresser sind sehr gesellige Vögel. Sie erinnern in diesen Gruppen an Finken oder auch Stare.

Die Bienenfresser am Brachter Wald

Ich habe die Bienenfresser am Brachter Wald gesehen und fotografiert. Oft sieht man sie erst im Flug und hört ihre charakteristischen Rufe. Immer wieder hörte man das kurze „Rüpp“ oder auch das klingelnde  “bürr-bürr“. 2018 zählte ich 11 Exemplare im Flug über mir! Die Brutzeit war schon beendet und sie hatten sich zu einer Gruppe versammelt. Das war nicht nur eine sehr farbenprächtige, sondern auch eine sehr lebhafte Gruppe. Wie sich später herausstellte, waren bis zu vier Jungvögel dabei. Die sind noch weniger farbenprächtig als ihre Eltern.

Auch 2019 besuchte ich wieder die Sandgruben am Brachter Wald. Leider musste ich bei meinen Besuchen feststellen, dass die Störungen massiv zugenommen haben. Ich hatte hier schon in meinen anderen Beiträgen darüber berichtet :

Link ==> Die Bienenfresser am Brachter Wald

und ==> Neues von den Bienenfressern am Brachter Wald

Massive Störungen in der Sandgrube

Störungen durch Spaziergänger mit Hunden, Mountainbiker und Leute die mit ihrem Modellautos in der Sandgrube fahren. Waren die Bienenfresser am Anfang noch in der vorderen Sandgrube zu sehen, haben sie sich später in eine der hinteren Sandgruben zurückgezogen. So lange sie den Störungen noch ausweichen können, ist es für sie wohl noch zu ertragen. Am Sonntag kam aber dann der Höhepunkt der Störungen. Zwei Männer fuhren mit ihren Quads in den Sandgruben. Dafür mussten sie erstmal an der Schranke am Eingang vorbeikommen. Das Verbotsschilder für solche Menschen unsichtbar sind, ist ja nichts Neues.

Sollte es mit den Störungen so weitergehen, werden sich die Bienenfresser vielleicht bald einen anderen Brutort suchen. Durch die Quadfahrer wurden am Sonntag fast alle Bienenfresser aufgescheucht. Ich zählte 10 Bienenfresser. Es hat also wahrscheinlich auch dieses Jahr wieder mit dem Nachwuchs geklappt.

Wenn eine Gruppe Bienenfresser über den Bäumen kreist, dann ist das ein unheimlich schöner und faszinierender Anblick. Mit ihren dreieckigen Flügeln wirken sie im Flug wie riesige Schwalben. Die dreieckigen Flügel sind Orange und haben schwarze Ränder. Wenn sie von der Sonne angestrahlt werden, sind sie leicht durchsichtig und leuchten in der Sonne. Das läßt den Bienenfresser sogar im Flug noch exotisch erscheinen.

Gesellige Vögel mit dem Hang zum Egoismus

Die Bienenfresser sind sehr gesellige Vögel. Einzelne Vögel oder Paare fühlen sich schnell allein. Eine Ansiedlung wird dann schnell wieder aufgegeben, wenn keine Brutkolonie entsteht. Sie fühlen sich in der Gruppe sehr wohl und warnen sich auch gegenseitig durch Warnrufe, wenn ein Greifvogel oder eine andere Gefahr auftaucht. Generell kann man sie eher als scheu bezeichnen. Ihre Fluchtdistanz ist doch sehr groß.

Manche Charakterzüge bei den Bienenfressern sind auch etwas widersprüchlich. Sie sind auch Kleptomanen und Egoisten, die dem Nachbarn in der Gruppe auch gerne einmal die gefangenen Insekten klauen. Ihr Zusammenleben ist sehr faszinierend. Vielleicht haben in den nächsten Jahren mehr Menschen die Chance, dieses wunderschönen Vögel zu beobachten. Auch wenn das bedeutet, das unsere Sommer in Europa und Deutschland wahrscheinlich nicht kühler werden.

Die Sichtungen vom Juli

Die Sichtungen vom Juli

Der Bluthänfling auf dem Hausdach in der alten Nachbarschaft

Die Sichtungen vom Juli waren wirklich gut und überraschend. Und das trotz der Rekordhitze in der zweiten Juli-Hälfte. Manchmal sind nicht nur die Sichtungen überraschend, sondern auch die Orte der Sichtungen. An einem Samstagabend bin ich in meine alte Heimat gefahren und dachte noch so, die Kamera mitnehmen lohnt sich dort für einen Tag doch gar nicht. Ich habe mich aber dann doch an meine Fotografen-Challenge gehalten. Die Kamera einfach fast immer mitnehmen, denn ein gutes Motiv kann ganz überraschend auftauchen. Und ein Fotograf sollte seine Kamera immer in der Nähe haben.

Seltener Besucher in den Gärten

Und so habe ich dann auf dem Hausdach in der Nachbarschaft einen Bluthänfling fotografiert. Ein äußerst seltener Besucher von Siedlungen und Gärten. Der Bluthänfling ist die Nr. 85 des Jahres.

Die Nr. 86 ist ein gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Jahre sein können. Es ist die Goldammer, mit deren Fotos ich letztes Jahr ganze Ordner auf der Festplatte gefüllt habe. Sie war einfach überall und jetzt sehe ich sie erst sehr spät im Jahr und nur aus der Ferne.

Drei neue Sichtungen vom Juli

Die drei folgenden Vogelarten waren absolute Erstsichtungen für mich. Die Hohltaube, der Baumpieper und der Grauschnäpper. Das macht dann bis jetzt 89 Vogelarten in diesem Jahr. Den Grauschnäpper konnte ich bei einem Abendspaziergang fotografieren. An dem Weg war auch eine Hausrotschwanz-Familie zu sehen. Vermutlich der Nachwuchs von dem Pärchen, das ich früher im Jahr fotografiert habe.

Die Sichtungen vom Juli waren trotz der Hitze und der ruhigen Zeit bei den Vögel nach der Aufzucht der Jungen wirklich ziemlich interessant.

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