Der kalendarische Frühlingsanfang

Der kalendarische Frühlingsanfang

Der Pflaumenbaum blüht schon

Der kalendarische Frühlingsanfang war gestern. Leider war es gestern eher bewölkt und nicht so schön sonnig wie heute oder am Dienstag. Deshalb gibt es von meinem kalendarischen Frühlingsanfang hier jetzt Fotos vom Dienstag und Mittwoch.

Für die Natur war eh schon vorher Frühlingsanfang. Einige Bäume sind schon fast in voller Blüte und überall Singen die Vögel um die Wette. Der Pflaumenbaum im Garten blüht auch schon. Früher als im letzten Jahr.

Am Dienstag konnte ich im Wald wieder einen weiblichen Buntspecht fotografieren. Die Buntspecht-Dame hat ein Astloch untersucht.

 

Die Meisen und die Weidenkätzchen

Die Meisen und die Weidenkätzchen

Ob sich die Blaumeise für etwas in dem Weidenkätzchen interessiert, ist schwer zu sagen

Vor knapp zwei Wochen habe ich gesehen, dass eine Blaumeise auf die Pollen der Weidenkätzchen steht. Seit dem letzten Wochenende kann ich sagen, die Meisen und die Weidenkätzchen, da gibt es eine Verbindung. Ob die Meisen nun auf die Pollen stehen oder die Weidenkätzchen, das konnte ich noch nicht genau beobachten.

Die Weidenkätzchen als Kindheitserinnerung

Als Kinder haben wir die Weidenkätzchen geliebt. Sie waren so flauschig und sahen anders aus als alles andere in der Natur. Und es gab sie nur im Frühling. Nach dem Winter, wenn es die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne gab, konnten wir mit dem Fahrrad oder zu Fuß losziehen. Wir wussten wo es die Weidenkätzchen gab. Und haben diese Stellen immer aufgesucht. Die Weidenkätzchen waren einfach zu faszinierend für uns.

Vielleicht liebe ich den Frühling auch deshalb so sehr, weil ich diese Erinnerungen daran habe. Die Frühlingssonne und die erwachende Natur. Alles wird wieder Grün und fängt an zu blühen. Das sind sehr einprägsame Erinnerungen.
Die Meisen scheinen die Weidenkätzchen als Nahrungsquelle zu sehen. Das habe ich vorher noch nie beobachtet.

Eine Kohlmeise hat sogar ein Weidenkätzchen abgerissen. Ob die Meisen das Weidenkätzchen fressen oder etwas im Innern ist nicht zu erkennen. Oder vielleicht sind es auch wirklich die Pollen, für die sich die Meisen interessieren. Was auf den Fotos auch nicht zu erkennen ist, wie stürmisch es an dem Nachmittag schon war. Auf den Fotos sieht es noch sehr ruhig aus. Fotos sind halt immer nur Momentaufnahmen.

 

Das ist Aprilwetter im März

Das ist Aprilwetter im März

Manchmal sieht man einen perfekten Regenbogen

Sturm, Schauer und  Graupel-Gewitter. Das ist Aprilwetter im März, was wir gerade erleben. Es geht auch den Rest der Woche noch so weiter. Morgen wieder Sturm mit einigen Schauern, bevor am Donnerstag noch richtig viel Regen dazu kommt. Und am Freitag wird es dann wieder stürmischer.

Am Wochenende waren durch den Temperatursturz auch noch ein paar Graupel-Gewitter dabei. Dieses abwechslungsreiche Wetter haben wir sonst im April. Da unser Klima mit allem immer früher dran ist, haben wir vielleicht im April dann schon sommerliche Temperaturen. Denkbar wäre es.

Auch wenn das Aprilwetter turbulent ist, so können doch auch schöne Wettermomente dabei sein. Wenn zwischen den Schauern einmal die Sonne rauskommt, dann besteht die Chance auf einen Regenbogen. Manchmal kann man auch den ganzen Bogen sehen. Das Glück hatte ich letzte Woche.

Meine Ziele für 2019

Meine Ziele für 2019

Ein gutes Foto vom Grünspecht, mein Ziel für 2019

Ich setze mir ja immer Ziele für das Jahr. Und jetzt ist es schon März, aber trotzdem gibt es meine Ziele für 2019 wieder. Letztes Jahr nannte ich sie meine Big Five. Eine Top 5 für ein Jahr ist eigentlich immer ganz gut. Wir kennen das aber alle mit den Zielen und Vorsätzen für ein Jahr, meistens klappt das nicht immer so und meistens kommt es anders als man denkt. So war es auch 2018 bei mir. Manche Ziele erreichte ich durch Zufall. Die Sichtung des Uhus war reiner Zufall. Während die Sichtung der Bienenfresser eine geplante Aktion war. Ich wußte, wo sie sich aufhalten könnten und hatte das Glück, das sie aus Afrika dorthin zurückkehrten.

Aber auch bei geplanten Aktionen gibt es immer wieder Rückschläge und Änderungen. Die Idee mit dem Naturschutzzentrum in Erkrath hatte sich damals zerschlagen, weil dorthin nur ein Paar der Bienenfresser zurückgekehrt war.

Mehr Informationen über den Bienenfresser

Der Bienenfresser steht auch dieses Jahr wieder ganz oben auf meiner Liste. Ich hoffe sie kehren zahlreich aus Afrika nach NRW zurück und werde sie suchen. Eigentlich ist der Bienenfresser ein sehr populärer Vogel. Er ist der farbenfrohste und schillerndste Vogel den wir in Deutschland haben. Eigentlich ein Exot für Europa, steht er auch wie kein anderer Vogel für den Klimawandel und den Anstieg der Temperaturen. Unter Fotografen, Naturliebhabern und Ornithologen ist er natürlich sehr beliebt. Während der Normalbürger eher erstaunt ist und wenig über diesen Vogel weiß. Allein die Reaktionen auf seinen Namen sind oft erstaunen und Bestürzung. „Wie heißt der? Bienenfresser? Und der frißt dann alle Bienen auf?“ Tut er natürlich nicht. Aber mehr über diesen Vogel zu lernen und mehr Informationen und Fotos von dem Bienenfresser weiterzugeben, ist mein Ziel für 2019.

Ein richtiger Exot – Der Halsbandsittich

Ein weiterer Exot steht auch wieder auf meiner Liste. Der Halsbandsittich. Das Ziel ihn am Rhein zu suchen, konnte ich letztes Jahr gar nicht in Angriff nehmen. Aber jetzt ist ein Paar der Halsbandsittiche im Winter in Münster aufgetaucht. Vielleicht brüten sie sogar dort. Sie halten sich im Moment immer noch im Schloßgarten auf. Deshalb nehme ich den Halsbandsittich auch dieses Jahr wieder in die Liste auf.

Und dieses Jahr möchte ich versuchen, ein Blaukehlchen zu sichten. Der beste Ort dafür sind wahrscheinlich die Rieselfelder in Münster. Ich werde die Meldungen beobachten und es dann versuchen. Letztes Jahr hatte ich dort kein Glück.

Ansonsten sind meine Ziele für 2019 eher bescheidener geworden. Das hat einfach die Erfahrung gezeigt. Die Natur ist selten berechenbar. Deshalb will ich dieses Jahr endlich einmal meine beiden „Problemvögel“ aus der Nähe fotografieren. Den Grünspecht und den Eichelhäher. Ihr kennt das ja schon, es ist meine unendliche Geschichte! Und das Foto vom Grünspecht zeigt auch gut, wo meine Probleme liegen. Ich kriege einfach kein gutes Foto vom Grünspecht. Ich höre ihn auch immer wieder “Gackern” im Moment. Aber sehen und ihm nahe kommen, das klappt so gar nicht. Aber vielleicht klappt es noch 2019.

Die Zeichen des Frühlings

Die Zeichen des Frühlings

Diese Blaumeise mag wohl die Pollen

Die Zeichen des Frühlings werden immer deutlicher, auch wenn wir in dieser Woche eher stürmisches Herbstwetter haben. So langsam werden immer mehr Blüten in den Beeten und an den Bäumen sichtbar. Auch die ersten Weidenkätzchen sind schon da.

Es kehren immer mehr Zugvögel zurück und auch die Kranichzüge sind immer noch zu sehen. Am Wochenende konnte ich in Langenberg den bisher größten Kranichzug fotografieren. Was von der Größe und auch der Fluggeschwindigkeit ziemlich schwierig war. Die Kranichzüge waren am Wochenende sehr schnell unterwegs. Vielleicht hatten sie Rückenwind.

Die Vögel des Glücks zu sehen ist immer wieder faszinierend. Und es macht einen glücklich, sie haben ihren Namen völlig zu recht bekommen!

Einige Blaumeisen konnte ich beobachten, wie sie Bruthöhlen und Nistkästen inspizierten. Bald wird wohl bei einigen schon die Brutzeit beginnen.

Und auch ein Eichhörnchen konnte ich wieder sehen. Es war aber wieder zu schnell für mich und wollte nicht an einer Stelle sitzen. Die Eichhörnchen werden viel aktiver, auch ein Zeichen des Frühlings für mich.

Die Buntspechte

Die Buntspechte

Das Buntspecht-Männchen hat den Ast ziemlich bearbeitet

Die Buntspechte sind unsere häufigsten Spechte in Deutschland und auch häufig an unseren Vogelhäusern und unseren Futterstationen zu sehen. An meiner Futterstation im Garten war der Buntspecht erst einmal. Sie ist für seine Größe einfach ungeeignet.

Die Buntspechte bei der Fütterung

Mit einer Größe von bis zu 24 cm sind für die Buntspechte eher Vogelhäuser und Futterstationen aus Metallkäfigen geeignet. Meinen Garten besuchen sie deshalb nur sehr selten. Wenn die Fütterung für die Buntspechte passt, kommen sie aber sogar auf den Balkon. Sie sind durchaus Kulturfolger und oft in Gärten und Parks und in der Nähe von Gebäuden zu sehen.

Eine Vorliebe für Styropor

In den letzten Jahren hat der Buntspecht eine Vorliebe für die Styropor-Dämmung von Gebäuden entwickelt. Diese Dämmung die vor einigen Jahren aufkam, um Energie zu sparen und die Wärmedämmung besonders von älteren Gebäuden zu verbessern, zieht den Buntspecht magisch an. In die Dämmung ein Loch zu zimmern, ist für ihn ein Kinderspiel.

An einem Standort des Forschungsinstitutes, für das ich arbeite, ist vor einigen Jahren so eine Dämmung angebracht worden. Im letzten halben Jahr hat der Buntspecht dort unzählige Löcher in die Dämmung gemacht. Immer schön im Abstand von einem halben Meter. Und wohl immer mit dem gleichen Ergebnis. Er stößt irgendwann auf die Fassade aus Stein. Was ihn dann irgendwann dazu gebracht hat, das nächste Loch im Abstand von zwei Metern zum letzten Versuch zu machen. Um vielleicht einmal ein anderes Ergebnis zu haben.

In Langenberg habe ich ja schon die eine oder andere Jagd auf Fotos vom Buntspecht hinter mir. ==> Der Buntspecht – Eine lange Jagd

Eine Liebesgeschichte?

An diesem Wochenende waren die Buntspechte die ganze Zeit unterwegs. Es waren auch Männchen und Weibchen zu sehen. Und am Sonntag war dann auch zu sehen, das sich dort wohl ein Pärchen gefunden hatte. Überhaupt ist bei vielen Vögeln jetzt die Paarungszeit schon voll im Gang. Überall sah man am Samstag sich jagende Vögel. Besonders auch bei den Meisen und Buchfinken.

Die Buntspechte kennzeichnen durch das „Trommeln“ auf die Baumstämme ihr Revier. Das hört man sonst sehr oft. Es war aber in Langenberg gar nicht zu hören. Vielleicht sind die Reviere schon besetzt und auch die Paare haben sich gefunden. Am Samstag war immer nur das Hämmern vom Herrn Buntspecht zu hören. Der den einen oder anderen Ast bearbeitet hat, um nach Nahrung zu suchen.

Die Vögel sind sehr Revier- und Standorttreu. Das man eine Vogelart so gezielt und das ganze Wochenende über beobachten kann, das kommt trotzdem selten vor. Das war ein schönes Erlebnis!

Die Sichtungen vom Februar

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Die Nr. 32, das Wintergoldhähnchen

Da der Monat auch schon wieder vorbei ist, ist nun wieder Zeit für die Sichtungen vom Februar. Der kürzeste Monat des Jahres bringt meist weniger Sichtungen, da man die häufigsten Vögel schon im Januar sieht.

Die Sichtungen vom Februar : Der Stieglitz

Die letzte Sichtung im Januar war der Grünspecht. Aber zu dem gibt es in den nächsten Tagen noch mehr. Die Nr. 24 im Februar war dann der Stieglitz. Über den ich hier schon berichtet habe. Ein weiterer Fink, die im Januar sehr häufig waren, sich jetzt aber irgendwie zurückgezogen haben. Im Moment sieht man am häufigsten die Meisen und Rotkehlchen.

Auch über die Nr. 25, den Kleiber, habe ich hier schon geschrieben. Die Nr. 26 war der Höckerschwan und die Nr. 27 die ersten Kraniche, die aus dem Winterquartier in die Heimat zurück flogen.

Ein schwieriger Fall

Die Nr. 28 war dann ein schwieriger Fall. Ich denke es war ein Waldbaumläufer, der von seinem Verwandten dem Gartenbaumläufer einfach kaum zu unterscheiden ist.

Von den Nr. 29 und 30 habe ich keine Fotos. Das waren die Schwanzmeise und der Zaunkönig. Es kommt oft vor, das man von einigen Sichtungen erstmal keine Fotos hat. Aber wenn man Glück hat, kommen in den nächsten Monaten dann noch die passenden Fotos zu den Sichtungen.

Von der Rotdrossel, der Nr. 17 aus dem Januar konnte ich ja auch erst am letzten Montag einige gute Fotos machen.

Die Nr. 31 war dann ein schillernder Rückkehrer aus dem Süden. Der Star! Ihm werden im März dann hoffentlich weitere Rückkehrer aus den Winterquartieren folgen.

Ein roter Montag

Ein roter Montag

Das Rotkehlchen war so gelassen und ruhig. Es hatte wohl einen blauen Montag

Einige würden bestimmt an einem Montag gerne Blau machen. Wenn das Wochenende mal wieder zu kurz war oder das Wetter am Montag zu schön ist. Das Wetter war heute sehr schön, es hat aber bei mir nicht zu einem blauen Montag geführt, sondern es wurde ein roter Montag.

Rot ist alles was ich seh’!

Rot war einfach die Farbe am Montag, sogar die Vögel hatten das Rot im Namen. Der Morgen begann aber erstmal mit einem orangenen Sonnenaufgang, der schon erkennen ließ, was für ein schöner Tag es werden würde.

Zwei Orte – zwei Rotkehlchen

In der Mittagspause konnte ich dann ein ziemlich gelassenes Rotkehlchen fotografieren. Alle anderen Vögel waren da nicht aktiv, vielleicht weil es schon so warm war.

Zu Hause im Garten konnte ich dann auch noch das Rotkehlchen aus der Nachbarschaft fotografieren. Das ähnlich gelassen war, wie sein Verwandter aus dem Wald. Das Rotkehlchen war sogar so gelassen, das es vor mir aus dem Busch auf die Wiese sprang, als ich gerade das Vogelfutter nachfüllen wollte.

Rotkehlchen, Rotdrossel – ein roter Montag!

Zwei Rotkehlchen an zwei verschiedenen Orten, das war schon ziemlich gut. Aber noch nicht genug von der Farbe Rot. Es dämmerte dann schon und die Strahlen der untergehenden Sonne tauchten die Bäume in ein rotes Licht. Das Rotkehlchen sang noch und ein Amsel-Männchen hatte sich einen Gesangsplatz auf einem Hausgiebel gesichert. Auf der Tanne saß aber ein anderer Vogel. So groß wie eine Amsel aber heller. Eine Rotdrossel in der roten Abendsonne! Es war wirklich ein roter Montag!

Ich hatte erst eine Singdrossel vermutet. Aber es war vielleicht die Rotdrossel, die ich im Januar schon in der Nachbarschaft sah. Einzelne Wintergäste sind immer auffällig, da sie sonst oft in großen Gruppen unterwegs sind. Die Rotdrossel ist sehr gesellig und auch oft mit Wacholderdrosseln unterwegs. Warum in unserer Nachbarschaft nur diese einzelne Rotdrossel zu sehen ist, ist schwer zu sagen. Vielleicht ist sie gerne Einzelgänger oder will noch länger im Winterquartier bleiben. Wer könnte es nicht verstehen? Es ist gerade sehr schön bei uns!

 

Die Heckenbraunelle – Ein unscheinbarer Singvogel

Die Heckenbraunelle - Ein unscheinbarer Singvogel

Die Heckenbraunelle, eingerahmt und auf einem Podest

Die Heckenbraunelle, ein unscheinbarer Singvogel. Das merkt man schon, wenn sie beschrieben wird. “Ich habe da an der Futterstation einen grauen Vogel gesehen.” “Oben drauf war er aber rötlich. Ich weiß nicht, was das war. Der war noch nie da!” Natürlich war die Heckenbraunelle schon ein paar Mal im Garten und an der Futterstation.

Schüchtern und vorsichtig

Die Heckenbraunelle ist aber nicht nur ein unscheinbarer Singvogel, sie ist auch eher schüchtern. Sie nimmt meistens nur das Futter, das auf den Boden gefallen ist. Und pirscht sich an diese Körner auch immer vorsichtig von hinten an. Dominanz und Durchsetzungsvermögen ist nicht ihre Sache.

Vom Aussehen ähnelt die Heckenbraunelle ein bißchen dem Haussperling. Sie gehört auch zur Gattung der Sperlinge. Beide Arten haben ein grau-braunes, unscheinbares Gefieder. Die Heckenbraunelle hat aber einen viel schmaleren Schnabel und auch die orangen Beine sind ein eindeutiges Erkennungsmerkmal. Meistens sind Heckenbraunellen alleine oder als Paar unterwegs. Auch das ist ein gutes Unterscheidungsmerkmal zum Haussperling, der in großen Gruppen zu sehen ist.

Und ihr Gesang! Wenn die Heckenbraunelle auf einer Sitzwarte ihren Gesang erklingen läßt, dann ist sie gar nicht mehr so unscheinbar und unterscheidet sich auch deutlich vom Haussperling. Gerade jetzt im Frühling und zur Paarungszeit ist sie dann deutlich auffälliger. Dabei merkt man aber schnell, wenn sich ein Paar gefunden hat. Die Heckenbraunelle ist eher ein Einzelgänger und so erkennt man schnell, wenn sich zwei als Paar gefunden haben.

Die große Meisen-Party

Die große Meisen-Party

“Ich bin Blackbird, der Pirat!” Eine der dominanten Kohlmeisen mit breiten Bart

Die große Meisen-Party, dieser Titel ist mir direkt eingefallen, als ich quasi mittendrin stand. Im großen Gewusel der Meisen. Sie wuselten im Garten umher. Sie jagten sich. Und besetzten Plätze, die sie sonst nicht besuchten.

Die große Meisen-Party der Kohlmeisen

Gerade die Kohlmeisen sind oft sehr dominant und in der Überzahl an der Futterstation. Und auch wenn der Haussperling unser häufigster Gartenvogel sein sollte und der Buchfink einer der häufigsten Vögel die wir in Deutschland haben. Die Dominanz der Meisen ist im Moment größer als sonst.

Und ein singendes Rotkehlchen

Und das nicht nur bei mir im Garten, auch in Langenberg war mir das schon aufgefallen. Die Buchfinken haben sich zurück gezogen. Das Rotkehlchen ist im Moment sehr auffällig und ausdauernd jeden Tag am Singen. Auch die Heckenbraunelle ist zu sehen. Aber die Finken sind nicht mehr da. Waren sie den ganzen Winter über die großen Schwärmen zu sehen, sind sie jetzt verschwunden.

Die Finken sind verschwunden

Kein einziger Erlenzeisig war bis jetzt an der Futterstation. Die Grünfinken sind weg. Die Meisen haben das Kommando übernommen und den Garten für sich gesichert. Mir fehlen die frechen Erlenzeisige. Vielleicht kommen sie ja noch. Aber auch wenn der Gesang des Rotkehlchens und der Heckenbraunelle die Meisen in den Schatten stellt, die große Meisen-Party wird wohl erstmal weiter gehen.

Interessant ist es trotzdem. Denn sieht man die Meisen sonst nur im Umfeld der Futterstation, bewegen sie sich jetzt im ganzen Garten und auch auf dem Rasen. Die Kohlmeisen sind dabei in der Überzahl. Manchmal sieht man in der Gruppe bis zu sechs Kohlmeisen. Die Blaumeisen eher nur als Paar.

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