Herbstbilder mit Tieren

Herbstbilder

Ein farbenprächtiger Herbstwald erzeugt die schönsten Herbstbilder

Die Herbstbilder haben immer viel mit Farben und Stimmungen zu tun. Die bunten Blätter an den Bäumen oder die bunten Blätter die schon am Boden liegen. Eine andere typische Stimmung im Herbst ist der Bodennebel oder der Hochnebel. Der Herbst hat viele Wetterlagen zu bieten. Von Sturm und Dauerregen, über Nebel bis zum ersten Frost oder gar dem ersten Schnee.

Ruhige Wetterlagen erzeugen die schönsten Herbstbilder

Der Herbst 2019 hat bis jetzt schon sehr ungewöhnliche Wetterlagen gezeigt. In der letzten Oktoberwoche war es fast windstill. Was unglaublich schöne Herbststimmungen erzeugt hat. Jeder Sonnenauf- und untergang war mit einer orangenen Sonne zu sehen. An der Ruhr hat es tollen Bodennebel in den Auen und Uferwiesen gegeben. Der Kemnader See lag da wie eine riesige, ruhige Spiegelfläche.

Es gibt typische Herbstbilder und Wetterlagen, aber gibt es denn auch typische Tiere, die für den Herbst stehen? Typische Sommervögel sind die Schwalben und Mauersegler. Ein Vogel für den Herbst ist sicher der Kranich. Der mit seinen V-förmigen Flugformationen für die Herbstbilder am Himmel sorgt.

Gibt es typische Tiere für den Herbst?

Andere typische Tiere für den Herbst sind für mich der Eichelhäher und das Eichhörnchen. Weil sie jetzt die Wintervorräte im Wald sammeln und vergraben. Eben die zahlreichen Eicheln, Nüsse und Kastanien. Sie gehören zu den wenigen Tieren, die jetzt besonders auffallen. In der offenen Landschaft ist es jetzt deutlich kälter und ruhiger geworden. Die kleineren Vögel zieht es immer mehr in Richtung der Ortsränder und Siedlungen. Gerade wenn es dort noch Vogelbeeren an den Sträuchern gibt.

Ich habe die Beobachtung gemacht, dass es dieses Jahr deutlich weniger Beeren am Ortsrand gibt. Die Sträucher sind schon „abgeerntet“ von den Vögeln. Das könnte die Winterfütterung dieses Jahr sehr wichtig machen.

Die Sichtungen vom Oktober

Die Sichtungen vom Oktober

Die Sichtungen vom Oktober – Die Pfeifente ist ein seltener Gast an der Kiebitzwiese

Die Tierwelt hat sich im Herbst schon sehr geändert. Die Sichtungen vom Oktober zeigen das auch. Ich konnte mit der Pfeifente nur eine neue Art für dieses Jahr an der Kiebitzwiese sichten. Die Pfeifente ist damit meine Nr. 97.

Die einheimischen Zugvögel sind in den Süden geflogen und es ist deutlich ruhiger in der Natur geworden. Gleichzeitig merkt man aber auch, das es die Vögel mehr in die Siedlungen zieht. Die Meisen und die Buchfinken erobern schon jetzt die Nahrungsquellen in den Siedlungen.

Und die Vögel, die das Jahr sonst eher im Wald verbringen, zieht es auch mehr in die offene Landschaft und die Siedlungen. Das sind besonders Arten wie die Schwanzmeisen, das Wintergoldhähnchen und der Kernbeißer. Diese Arten hätten die Sichtungen vom Oktober bestimmt bereichert. Aber das kommt dann vielleicht in den nächsten Monaten. Auch auf die Zugvögel aus dem Norden und Osten, die hier überwintern,  kann man gespannt sein.

Als ich am Samstag ein Wintergoldhähnchen im Garten sah, ist mir aufgefallen, dass ich einen Fehler gemacht habe. Ich habe das Wintergoldhähnchen hier schon in meinem Beitrag die Sichtungen vom Februar als meine Sichtung Nr. 32 präsentiert. Ich habe es aber nicht in meine Liste eingetragen und einfach fröhlich weiter gezählt.

Also muss ich das Wintergoldhähnchen jetzt als Nr. 98 hinten einreihen. Das Gute an meinem Fehler ist, das ich jetzt der 100 noch ein Stück nähergekommen bin!

Ein kurzes Kranich Update

Die kälteren Temperaturen waren ein Signal für die Kraniche, in den Süden zu starten. Deshalb gibt es jetzt ein kurzes Kranich Update ohne Fotos. Der gestrandete Kranich an der Kiebitzwiese ist noch nicht in den Süden gestartet. Es sind gestern zwei große Massenzüge an Fröndenberg vorbeigezogen. Aber der Kranich bleibt noch.

Der Bodenfrost in Norddeutschland war wohl das Startsignal für die Kraniche. Vielleicht kommen sie aus der Moorniederung von Diepholz oder vom Dümmer See. Gestern Mittag und gestern Nachmittag sind jeweils zwei große Züge mit insgesamt ca. 9.000 Kranichen durchgezogen. Was bei der Menge immer schwer zu zählen ist, da die Vögel sich auch immer wieder vermischen.

Heute folgten weitere Züge weiter westlich über Lünen und Dortmund mit mindestens ca 6.000 Kranichen. Die Zählung wird auch dadurch erschwert, das die Kraniche sehr hoch fliegen. Es ist windstill, aber in großer Höhe scheint es einen konstanten Luftstrom aus Nord-Nordost zu geben. Der die Kraniche beim Flug unterstützt.

Vielleicht startet der Kranich von der Kiebitzwiese auch beim ersten Bodenfrost. Er ist wirklich stur!

Der Eichelhäher (Garrulus Glandarius)

Der Eichelhäher

Der Eichelhäher (Garrulus Glandarius) ist im Herbst einer der auffälligen Vögel. Weil er seine Wintervorräte sammelt und dafür immer wieder hin- und her fliegt. Sie sammeln Nüsse und Eicheln und vergraben sie als Wintervorrat. Daher hat der Eichelhäher auch seinen Namen. Da er aber kein allzu gutes Gedächtnis hat, findet er die meisten Vorräte gar nicht wieder. Und trägt so zur Verbreitung und Aufforstung von neuen Laubbäumen bei. Er sorgt dafür, dass sich ein Wald ausdehnt. Der Eichelhäher wird bis zu 34 cm groß und wiegt etwa 170 Gramm.

Als Bewohner des Waldes hat der Eichelhäher auch noch seinen ausgeprägten Fluchtinstinkt behalten. Er versteckt sich gern und meistens hört man nur seinen krächzenden Warnruf. Er ruft laut kreischend “rräh rräh” “rätsch”. Das ist typisch für ihn und unverkennbar. Er kann aber auch meisterhaft andere Vogelstimmen nachmachen. Besonders häufig den Ruf des Mäusebussards.

Der Polizist des Waldes

Mit seinem Ruf warnt der Eichelhäher auch gleich alle anderen Tiere in der Nähe. Was ihm den Beinamen Polizist des Waldes eingebracht hat. Er ist für mich immer sehr schwierig zu erwischen. Auch wenn er mittlerweile unsere Parks, Friedhöfe und große Gärten bewohnt, bleibt er immer vorsichtig und gut versteckt. Ich habe hier schon häufiger über meine Schwierigkeiten mit dem Eichelhäher berichtet. Es sind schon die Unglücksvögel für mich!

Dabei gehört der bunte Rabenvogel zu meinen Lieblingsvögeln. Die Rabenvögel sind unglaublich faszinierend und intelligent. Dieses Jahr konnte ich ihn immerhin etwas näher und besser fotografieren als sonst. Er ist im Herbst so aktiv, das man ihn am Besten dabei fotografieren kann, wie er gerade seine gesammelten Vorräte in der Wiese vergräbt. Er kann bis zu 10 Eicheln in seinem Kehlsack verstauen. Das läßt manche Eichelhäher auch deutlich kräftiger aussehen als andere. In dieser Zeit fliegt der Eichelhäher auch einzeln stehende Eichen und Nussbäume an. Ein Verhalten, das er sonst im Jahr nicht zeigt. Während der Brutzeit sieht man ihn  so gut wie nie im offenen Feld.

Die Brutzeit

Die Brutzeit ist von April bis Juni. Das Weibchen legt 5 bis 6 Eier in ein gut verstecktes Baumnest. Die Brutzeit beträgt 16 bis 17 Tage. Die Nestzeit der Jungvögel ist etwa 18 bis 20 Tage. Es gibt nur eine Brut im Jahr. Während der Brutzeit verhält sich der Eichelhäher sehr unauffällig.

Was frisst der Eichelhäher?

Gerade wenn der Eichelhäher ein Nest mit Jungvögeln zu versorgen hat, bedient er sich auch schon einmal an anderen Vogelnestern. Wegen den Jungvögeln im Nest überwiegt vom Frühling bis Herbst die tierische Nahrung beim Eichelhäher. Denn diese werden fast ausschließlich damit gefüttert. Gerade in den letzten Tagen vor dem Ausfliegen werden die Jungvögel oft mit erbeuteten Nestlingen aus anderen Vogelnestern gefüttert. Der Anteil an Vogeleiern und Vögeln bei seiner Nahrung ist aber sehr gering.

Seine Nahrung ist sehr abwechslungsreich. Und richtet sich auch nach dem Angebot und der Jahreszeit. Ab dem Herbst ist es vorwiegend pflanzliche Nahrung wie eben die Eicheln, Haselnüsse, Bucheckern und auch Edelkastanien. Sind diese nicht ausreichend vorhanden, weicht der Eichelhäher auch auf Mais, Getreidesamen und Beeren aus.

Neben Vogeleiern und Vögeln frißt der Eichelhäher vor allem Raupen, Käfer und Engerlinge. Diese können bei einem Überangebot auch zur ausschließlichen Nahrung werden. Der Eichelhäher schöpft ein Angebot gerne aus. So nimmt er auch gerne Aas.

Der Eichelhäher besucht auch die Fütterung in Gärten. Dort nimmt er besonders gerne Haferflocken, Nüsse und Getreideabfälle.

Das Zugverhalten

In den letzten Wochen konnten auch häufiger kleinere Gruppen von Eichelhähern gesichtet werden. Die sogar eine Größe von bis zu 15 Exemplaren hatten. Da der Eichelhäher sonst eher ein Einzelgänger ist, könnte es sich um Zugvögel aus dem Norden oder Osten handelt. Dieses Phänomen gibt es nicht jedes Jahr. Im letzten Jahr sah man solche Gruppen nicht. Im Norden und Osten von Europa ist der Eichelhäher ein Teilzieher. In Mitteleuropa bleibt er dagegen das ganzes Jahres. Außerhalb der Brutzeit können auch die einheimischen Eichelhäher in kleinen Trupps unterwegs sein.  Dieses Verhalten ist mir bis jetzt aber noch nicht aufgefallen.

Bestand :

In Deutschland gibt es ungefähr 500.000 Brutpaare. Der Bestand ist stabil.

 

Die Rasselbande von der Kiebitzwiese

 

Die Rasselbande

Die drei kleinen Nutria erkunden die Kiebitzwiese

Die Rasselbande von der Kiebitzwiese, das könnte eigentlich für alle Tierkinder stehen. Und die sind dabei sehr ähnlich wie Menschenkinder. Am meisten ist es mit anderen Säugetieren vergleichbar. Da wird gespielt, getobt, gejagt und geschmust. Die Rasselbande von der Kiebitzwiese sind im Moment die kleinen Nutrias. Sie sind schon völlig selbstständig und als Geschwister immer noch zusammen unterwegs.

An der Kiebitzwiese gibt es verschieden gefärbte Nutrias. Das kommt daher, das die meisten Nutrias in Deutschland aus Pelztierfarmen und Zuchten stammen. Es gibt beige Nutrias mit gelblichem Fell und die klassisch dunkelbraunen Nutrias. Und es gibt ein weißes Nutria, das schon berühmt ist an der Kiebitzwiese. Es wirkt wie ein Geisterwesen.

Die Rasselbande erkundet die Gegend

Jetzt im Herbst sieht man die Nutrias jeden Tag an der Kiebitzwiese. Wobei die Jungtiere schon getrennt von den Eltern unterwegs sind. Aber als Rasselbande erkunden die drei Geschwister gemeinsam die Gegend. Zwei der Geschwister sind beige und das Dritte ist dunkelbraun. Bei den Eltern sind wohl diese beiden Fellfarben vertreten gewesen. Es gibt auch Alttiere in diesen Farben an der Kiebitzwiese.

Drei Geschwister unterwegs

Die drei Geschwister waren an einem Abend zunächst gemeinsam in einem Wassergraben unterwegs, um etwas zu fressen. Anschließend haben sie den Graben verlassen und die große Wasserfläche überquert. Die Nutrias können sehr gut schwimmen und tauchen. Am gegenüberliegenden Ufer waren die Kleinen dann nicht mehr so ruhig wie beim Fressen. Da wurde dann geschmust, getobt und gebalgt. Während die beiden beigen Jungtiere ziemlich unzertrennlich waren, war das braune Geschwisterchen etwas außen vor. Was wohl zu etwas Streit und Kampf führte. Und wie das dann bei Kindern ist, wird es dann oft etwas ausgelassener und wilder. Es läuft aus dem Rahmen. Jeder kennt das wohl. Was genau passiert ist, war nicht zu sehen. Aber die kleinen Racker sind dem Graureiher wohl etwas vor die Füße „gestolpert“ und der hat sich sehr erschrocken.

Auf jeden Fall ein Bild zum Schmunzeln. Man kann die Gedanken des Reihers erahnen. Wenn die Rasselbande von der Kiebitzwiese loslegt, ist es mit der Ruhe vorbei.

 

Die Spannung steigt an der Ruhr!

Die Spannung steigt

Noch ist der Kranich ziemlich ruhig. Wird seine Unruhe noch kommen?

Die Spannung steigt in den nächsten Wochen an der Kiebitzwiese. Die Natur schreibt eben oft die spannendsten, schönsten und tragischsten Geschichten. Vielleicht sieht der Hauptdarsteller das Ganze auch total gelassen. Die Ruhe scheint er sowieso wegzuhaben. Und das schon seit ein paar Monaten.

Die Geschichte ist erstmal einfach, ein Urlauber verpasst den Abflug und damit seinen Rückflug. Bei dem Urlauber handelt es sich um einen Kranich, der seit Ende März an der Kiebitzwiese ist.   Der Kranich an der Kiebitzwiese.

Zunächst hatten vier Kraniche beim Rückflug aus dem Winterquartier an der Kiebitzwiese gerastet. Nach und nach sind die anderen Kraniche dann aber verschwunden. Nur unserem Hauptdarsteller hat es so gut gefallen, dass er den ganzen Sommer in Fröndenberg an der Ruhr verbracht hat. Verstehen kann man es ja, es ist schön dort und es sind keine anderen Kraniche da die stören und man muss nicht so weit fliegen.

Ein Kranich allein in Nordrhein-Westfalen

Denn etwas anders muss unser Kranich schon sein. Unser schönes Nordrhein-Westfalen ist nicht gerade das beste und bevorzugte Land für Kraniche. Nicht einmal das beste Bundesland für Kraniche. Wenn du in Nordrhein-Westfalen bist, dann kannst du sagen, viele Kraniche wirst du hier nicht treffen.

Jetzt ist ein ruhiger Sommerurlaub bei bis zu 42 Grad vielleicht eine gute Sache. Aber jetzt steht der Winter vor der Tür und als Zugvogel hört da der Spaß auf. Der Instinkt läßt einen unruhig werden und sagt einem, dass man los muss in den Süden. Gerade bei einer Vogelart, die praktisch das Sinnbild für die Zugvögel und den Vogelzug ist. Ein Kranich, der kein Zugvogel ist, das kann gar nicht sein. Einige Singvögel oder auch Störche fliegen schon nicht mehr in den Süden. Aber ein Kranich? Eigentlich unvorstellbar.

Die Spannung steigt jeden Tag

Und selbst wenn die Winter in Deutschland mild sind, kalt wird es trotzdem und dann will man los. Der Kranich ist jetzt noch die Ruhe selbst. Aber eigentlich muss er in den Süden fliegen. Und jetzt wird es dann spannend. Wird er losfliegen, erstmal alleine oder wird er sich einem Kranichzug anschließen, wenn dieser die Kiebitzwiese überfliegt oder vielleicht dort rastet. Was wird mit ihm passieren, wenn er seine Artgenossen am Himmel sieht?

Wird er vielleicht überwintern?

Wir werden nur sehen, das er dann vielleicht nicht mehr da ist. Den Abflug kriegt man meistens nicht mit. Sollte er bleiben, dann wäre er erst recht eine Sensation. Die Spannung steigt also, auch weil man eben auf die tollen V-Formationen der Kraniche am Himmel wartet. Ein paar kleinere Gruppen mit den Frühstartern waren schon unterwegs.

Immerhin kann man bei den Kranichen so viel sagen, spätestens wenn es kalt wird, dann wollen sie fast alle los.

Hausrotschwanz – Abschied von einem Sommervogel

Hausrotschwanz

Männlicher, adulter Hausrotschwanz in der Abendsonne

Vor 10 Tagen habe ich mich gewundert, das noch Hausrotschwänze in Langenberg waren. Mittlerweile ist der Abschied vom Hausrotschwanz für dieses Jahr gekommen. Sie waren die dominanten und häufigsten Vögel in Langenberg in diesem Sommer. Die zahlreichen Hausrotschwänze haben zu Schwierigkeiten bei der Bestimmung geführt. Aber es waren erfreuliche Bilder.

Die Kennzeichen vom Hausrotschwanz

Ein Hausrotschwanz ist ganz leicht an seinem orange-roten Schwanz zu erkennen. Auch die Altvögel sind leicht zu unterscheiden. Während die Männchen dunkelgrau bis schwarz gefärbt sind und weiße Flügelspiegel haben, sind die Weibchen einfarbig graubraun gefärbt. Alle Jungvögel die geboren werden, sind so gefärbt wie die Weibchen. Nur die Unterseite ist bei Jungvögeln scheckiger und gewölkter. Sie wirken rundlicher und die Federn sehen mehr wie Daunen aus.

Verzögerte Gefiederreifung

Nach der Jugendmauser, bei der nur ein Teil des Gefieders gewechselt wird, sehen die weiblichen Jungvögel aus wie die erwachsenen Weibchen. Auch der Großteil der männlichen Jungvögel im ersten Lebensjahr sieht noch so aus. Denn der Hausrotschwanz hat eine verzögerte Gefiederreifung. Eine weitere Besonderheit beim Hausrotschwanz ist, das nicht alle Männchen diese verzögerte Gefiederreifung mitmachen und das sogenannte Hemmungskleid zeigen. Etwa 15% der jungen Männchen zeigt das Fortschrittskleid und sie sehen schon fast so aus wie mehrjährige Männchen. Ihnen fehlen nur die weißen Flügelspiegel und die schwarzen Flügelfedern.

Diese unterschiedlichen Gefieder- und Mauserphasen führen dazu, das man viele Hausrotschwänze sehen kann, die sehr unterschiedlich aussehen :

Der Hausrotschwanz ist als Zugvogel etwa von März bis Oktober in Deutschland. Er wird bis zu 15 cm groß und ist damit etwas kleiner als ein Spatz. Seine Nahrung sind Insekten und Spinnen, die spätestens ab Oktober in Mitteleuropa nicht mehr vorhanden sind. Viele der zahlreichen Hausrotschwänze in Langenberg haben schon Mitte August das Gebiet verlassen. Nur eine Familie mit den beiden Altvögeln und wohl einigen Jungvögeln war Ende August noch rund um den Bauernhof zu beobachten. Diese Familie konnte den ganzen Sommer dort beobachtet werden. Sie waren auch noch gegen Ende September dort.

Nest und Brutzeit

Als Nischenbrüter baut der Hausrotschwanz im Hochgebirge sein Nest gerne in Felsspalten. Er ist sehr unempfindlich was die Wahl des Ortes betrifft. Die Nähe zu Menschen oder Tieren und großer Lärm stört ihn gar nicht. Er scheint aber überdachte Orte zu bevorzugen und baut sein Nest gerne in Ställe oder Scheunen. Das Weibchen baut das Nest ohne das Männchen. Das Nest ist für einen kleinen Vögel ziemlich groß. Der Unterbau ist oft etwas chaotisch und aus lockerem Material, häufig aus Stroh. Darauf wird das eigentliche Nest aus festerem Material gebaut. Die Nestmulde ist rund und ziemlich tief. Und hebt sich deutlich vom Unterbau ab. Das Nest wird beim Bau an den Platz angepasst. So etwa an die Breite eines Deckenbalken in einer Scheune. Auf dem Foto kann man ein Nest in einem offenen Stall auf einer Weide sehen :

Nest vom Hausrotschwanz

Das Nest ist in einer Nische auf einem Balken gebaut worden

Die Brutzeit ist von April bis Juli. Das Weibchen legt 5 bis 6 Eier. Gebrütet wird 13 Tage. Die Jungvögel schlüpfen in kurzen Abständen und sind etwa 15 Tage im Nest. Pro Jahr gibt es meistens 2 Bruten. Drei Bruten pro Jahr sind selten.

Lebensweise und Verhalten

Der Hausrotschwanz geht eine enge Verbindung mit der Landwirtschaft und dem Menschen ein. Als früherer Bewohner des Hochgebirges und der Felsen- und Schotterregion in den Bergen, fühlt er sich auch in Industriegebieten sehr wohl. In den Ställen und auf den Weiden kommt ihm die Nähe der Nutz- und Weidetiere wie z. B. den Kühen zu Gute. Die Kühe locken Insekten an, die dann seine Beute werden. Der Hausrotschwanz fliegt immer wieder von einem Zaunpfahl in die Wiese, um die Insekten zu fangen. Er ist ein Wartenjäger und fängt die Insekten selten im Flug. Hat er eine Beute gefangen, kehrt er zum Zaunpfahl zurück und schlägt die Insekten so lange gegen den Zaunpfahl bis die Tiere tot sind und harte Körperteile abgefallen sind.

In Langenberg waren die Kühe noch bis Ende September auf der Weide. Was dem Hausrotschwanz geholfen hat. Vielleicht hatte das Hausrotschwanz-Paar auch nochmal späten Nachwuchs und blieb deshalb noch etwas länger vor Ort. Der Nachwuchs bei den Hausrotschwänzen scheint dieses Jahr sehr zahlreich gewesen zu sein. Der Landwirt hat im Winter eine neue Scheune gebaut. Vielleicht haben die Hausrotschwänze davon profitiert.

Wenig sozial

Die Hausrotschwänze sind keine sehr sozialen Vögel. Gejagt wird immer einzeln. Auch dabei kommen ihnen die Zaunpfähle entgegen. Der Abstand zwischen zwei Zaunpfählen wird immer eingehalten. Diese Distanz wird selten unterschritten. Kleine Gruppen oder Verbände sieht man fast nie, sie können nur während dem Zug vorkommen.

Die Kühe haben die Weide nun verlassen und so hieß es für mich Abschied vom Hausrotschwanz für dieses Jahr. Die anderen heimischen Zugvögel wie die Dorngrasmücke oder der Grauschnäpper hatten auch schon im August die Reise in den Süden angetreten. Der Hausrotschwanz bleibt als Kurzstreckenzieher am längsten in Deutschland und Mitteleuropa. Er überwintert im Mittelmeerraum.

Jetzt sind nur noch die bekannten Jahresvögel wie die Meisen, Buchfinken und das Rotkehlchen zu sehen. Einige Zugvögel aus Nord- und Osteuropa werden noch durch Deutschland ziehen. Von dort sind auch noch viele Rauchschwalben, Buchfinken, Steinschmätzer und ein paar späte Braunkehlchen unterwegs.

Bestand :

In Deutschland gab es zwischen 2005 und 2009 etwa 800.000 bis 1.100.000 Brutpaare. Der Bestand ist recht stabil trotz des Insektensterbens. Und 2019 war wohl ein gutes Jahr für den Hausrotschwanz.

Die Sichtungen vom September

Die Sichtungen vom September

Die Sichtungen vom September, das Teichhuhn hat noch spätem Nachwuchs

Die Sichtungen vom September waren etwas anders als erwartet. Vor dem Urlaub in Zeeland hatte ich gedacht, das ich bestimmt neue Limikolen und Möwen sichten werde. Es war dann nur eine neue Limikole, der kleine Steinwälzer. Über den Steinwälzer (Arenaria interpres) habe ich hier schon berichtet. Er ist meine Nr. 94 für dieses Jahr. Eine neue Möwenart für dieses Jahr konnte ich in Zeeland gar nicht sichten.

Die weiteren Vogelarten, die ich in Zeeland beobachtet habe, waren typische Arten für ganz Mitteleuropa. Die mir zu Hause aber immer Probleme bereiten. Ich sehe sie häufig immer erst sehr spät im Jahr.

So zum Beispiel das Teichhuhn meine Nr. 93 für dieses Jahr. Während sein Verwandter, das Bläßhuhn überall ziemlich häufig ist, sieht man Teichhühner sehr selten. In Westkapelle war es auch nur eine Teichhuhn-Familie, die auf 50 Bläßhühner kam. So ähnlich ist auch das Verhältnis der beiden Arten in Nordrhein-Westfalen.

Das ich den Eisvogel immer erst so spät im Jahr sehe, habe ich auch schon in meinem letzten Beitrag erklärt. Der Eisvogel (Alcedo atthis) ist die Nr. 95 für dieses Jahr.

Die Nr. 96 geht an die hübsche Gebirgsstelze. Die in Nordrhein-Westfalen auch nur an bestimmten Orten gesichtet werden kann. Deshalb bin ich mit den Sichtungen vom September ganz zufrieden.

 

Der Eisvogel (Alcedo atthis)

Eisvogel

Eisvogel-Männchen an der Kiebitzwiese in Fröndenberg an der Ruhr

Der Eisvogel (Alcedo atthis) ist einer der beliebtesten Vögel überhaupt. Sein leuchtendes, farbenprächtiges Gefieder ist wunderschön und hat ihm viele Titel eingebracht. Fliegendes Juwel, fliegender Edelstein oder der fliegende Smaragd sind nur einige davon. Auch sein englischer Name Kingfisher zeigt den Respekt, den man diesem schönen Vogel entgegen bringt.

Eisvogel – Der Name kommt von der Färbung

Diese Titel weisen auch auf einige der wichtigsten Merkmale des Eisvogels hin. Sein farbenprächtiges Gefieder am Rücken und den Flügeln leuchtet je nach Sonneneinstrahlung von hellblau über türkis bis smaragdgrün. Die hellblaue Färbung am Rücken hat ihm auch seinen Namen gegeben. Das Gefieder sieht aus wie Eis. Und ist kein spezieller Färbstoff sondern wird alleine von der Sonneneinstrahlung und der Lichtbrechung bestimmter Federstrukturen erzeugt. Die Brust und die Unterseite der Flügel beim Eisvogel sind leuchtend orange. Auch die Füße sind orange und die Unterseite des Schnabels beim Weibchen. So kann man die Geschlechter gut unterscheiden, der Schnabel beim Männchen ist komplett schwarz. Der kräftige Schnabel ist etwa 4 cm lang.

Fliegender Edelstein deutet auch auf ein weiteres Merkmal des Eisvogels hin. Der Eisvogel (Alcedo atthis) ist sehr scheu und flink und meistens sieht man ihn nur im Flug. Oft hört man vorher den Ruf des Eisvogels. Ein durchdringendes, hohes und pfeifendes “Tiit”.

Bei einer Größe von 16 cm ist er im Flug deutlich schneller unterwegs als Meisen oder Finken. Alles was der Eisvogel tut, geschieht meistens sehr schnell und so sieht man häufig nur einen kleinen, blauen Vogel vorbeifliegen.  Das ist für jeden Fotografen und Beobachter eine große Herausforderung.

Seine Jagdmethoden

Häufig fliegt der Eisvogel (Alcedo atthis) dicht über der Wasseroberfläche. Er beherrscht aber auch einen Rüttelflug wie der Turmfalke. Dabei steht der Eisvogel an einer Stelle über dem Wasser in der Luft und rüttelt mit den Flügeln. Bei dieser speziellen Jagdmethode verbessert sich die Perspektive und die Übersicht um kleine Fische im Wasser zu erkennen. Diese Methode wird dort angewandt, wo keine geeigneten Äste als Ansitzpunkte am Wasser vorhanden sind.

Der Eisvogel steht an einer Stelle in der Luft und rüttelt

Eisvogel

Beim Rüttelflug kann man die orangene Unterseite der Flügel sehen

Eisvogel

Hat der Eisvogel beim Rüttelflug einen Fisch entdeckt, geht es im Sturzflug ins Wasser

Diese Ansitzpunkte am Wasser sind die besten Plätze, um die Eisvögel zu beobachten und zu fotografieren. Der optimale Lebensraum für den scheuen Eisvogel sind dichtbewachsene Bäche, Flüsse und Teiche. Mit vielen Ästen die über das Wasser hängen. Von diesen Ästen kann der Eisvogel nach kleinen Fischen im Wasser suchen.

Bevorzugte Nahrung : Natürlich Fisch

Seine bevorzugte Nahrung sind Weißfische und vor allem auch Stichlinge. Hat er einen kleinen Fisch im Wasser entdeckt, taucht der Eisvogel im Sturzflug mit dem Schnabel voran ins Wasser ein und versucht den Fisch unter Wasser zu fangen. Seine Körperhaltung ist dabei wie ein Pfeil oder Torpedo, um möglichst wenig Wasserwiderstand zu erzeugen.

Hat der Eisvogel erfolgreich gejagt, fliegt er mit dem Fisch im Schnabel zurück zum Ast und schlägt den Fisch dann so lange auf den Ast, bis die störenden Flossen und Stachel abgefallen sind. Das ist besonderes wichtig bei den Stichlingen, die Stacheln auf dem Rücken haben. Danach wird der Fisch im Schnabel gewendet und mit dem Kopf voran verschluckt. Das ist notwendig, damit der Fisch im Schlund nicht steckenbleibt. Der Eisvogel (Alcedo atthis) kann Fische bis zu einer Länge von 9 cm  und einer Höhe von 2 cm schlucken. Manchmal übernimmt sich der Eisvogel dabei auch etwas. Ist der Fisch zu groß oder nicht passend wird er wieder ausgespuckt.

Diesen Stichling muss der Eisvogel wieder ausspucken. Er war zu breit

Das Jagdverhalten beim Rüttelflug ist genauso, nur mit dem Unterschied, das nicht von einem Ast gestartet wird. Bei Erfolg sucht der Eisvogel mit dem Fisch einen passenden Ast.

Die Brutzeit

Die Brutzeit und Aufzucht der Jungen ist von Mai bis August. Der Eisvogel (Alcedo atthis) ist ein Höhlenbrüter und gräbt Röhren in Steilwände oder Böschungen am Ufer. Dieses Verhalten hat er mit einem anderen farbenprächtigen Rackenvogel gemeinsam, dem Bienenfresser ( Merops apiaster ) Beide Vogelarten gehören zur Ordnung der Rackenvögel ( Coraciiformes ). Seine Bruthöhle gräbt der Eisvogel an freiliegenden Stellen in das Steilufer. Die Brutröhre ist Horizontal oder leicht ansteigend mit einem Nistkessel am Ende. Darin legt das Weibchen bis zu sieben Eier. Die Brutzeit beträgt 18 bis 21 Tage. Es kann im Jahr zwischen zwei und vier Bruten geben. Eine ungünstig angelegte Brutröhre kann von Füchsen, Wieseln, Waschbären, Ratten und auch Mäusen von vorne oder auch von oben geplündert werden. Auch eine Störung durch Menschen kann zum Verlust der Brut führen. Bei Verlust der Brut wird nach wenigen Tagen ein neuer Versuch gestartet.

Die besten Beobachtungen

In der Brutzeit habe ich die Beobachtung gemacht, dass man den Eisvogel noch seltener sieht. Vermutlich ist dann das Leben der Eisvögel noch versteckter und heimlicher als sonst. Ab Mitte August scheinen sie sich dann wieder freier zu bewegen und von den Strapazen der Brutzeit zu erholen. Die Zeit von Mitte August bis Mitte Oktober ist für mich die beste Beobachtungszeit. In dieser Zeit scheint der Eisvogel am aktivsten und weniger scheu zu sein. Vielleicht auch, weil er sich dann für den Winter noch ein Fettpolster anfressen muss. In dieser Zeit versucht er sein Gewicht von 40 Gramm auf bis zu 46 Gramm zu erhöhen. Für einen kleinen Vogel, der eine Jagdmethode hat, die viel Energie kostet ist das gar nicht so einfach zu schaffen.

Aber auch beim Charakter der einzelnen Vögel gibt es Unterschiede. Einige Eisvögel sind weniger scheu. Die Eisvögel, die in offenem Gelände oder an Teichen in Parks leben, sind oft einfacher zu beobachten. Wie ich in meinem letzten Beitrag über Zeeland  >>>> Goldener Herbst in Zeeland geschrieben habe, waren die Eisvögel am dicht bewachsenen See von Westkapelle sehr scheu.

Zurück in Deutschland besuchte ich diese Woche wieder einmal die Kiebitzwiese in Fröndenberg an der Ruhr. Und sah dort einen alten Bekannten, das Eisvogel-Männchen aus meinen früheren Beiträgen. Das sich dort immer an der offenen Wasserfläche vom Aussichtshügel beobachten läßt. Dieses Männchen muss auch immer wieder sein Verhalten den Bedingungen anpassen. Der Ansitzbaum im Wasser ist mittlerweile richtig schief und wird für Jagdflüge kaum noch benutzt. Dafür bieten neue Ansitzpunkte bessere Chancen für Fotografen und so konnte ich einige sehr schöne Fotos machen.

Kein typischer Ansitzast für den Eisvogel. Der Ast wird skeptisch beäugt. Aber gut für den Fotografen!

Der Bestand

Die milden Winter der letzten Jahre haben dem Bestand des Eisvogels gut getan. Der Bestand ist im Moment beständig bei 10.000 Brutpaaren in Deutschland. Die Gefahren für den Bestand sind bebaute Bäche und Gewässer, schlechte Wasserqualität und fehlende Kleinfische. Auch strenge Winter sind eine große Gefahr für den Bestand. Der Eisvogel ist kein Zugvogel und bleibt im Brutrevier. Wenn dann alle Gewässer zufrieren, findet der Eisvogel keine Nahrung mehr. Dann kann es in einem Gebiet einen Verlust von 90% des Bestandes geben. Dieser Verlust wird durch eine hohe Geburtenrate und bis zu vier Bruten im Jahr ausgeglichen. Die Strenge des Winters bestimmt den Bestand. Vielleicht kann der Eisvogel wenigstens im Winter von der Klimaerwärmung profitieren.

In Europa gibt es etwa 160.000 Brutpaare. Der Eisvogel war Vogel des Jahres in Deutschland 1973 und 2009. Er war 2009 ebenfalls Vogel des Jahres in Österreich und 2006 in der Schweiz.

Goldener Herbst in Zeeland

Goldener Herbst

Goldener Herbst am  See in Westkapelle

Wir sind aus dem Urlaub zurück und es war in Zeeland zwei Wochen lang ein goldener Herbst. Eigentlich kann man sagen, es war fast noch ein Spätsommer. Es gab nur einen Tag mit Sturm und Regen und sonst fast nur Sonnenschein. Da am Montag schon Herbstanfang war, passt aber goldener Herbst doch ganz gut.

Goldener Herbst am Meer

Auch wenn es am Meer häufig sehr windig ist, kann ich einen Urlaub in Zeeland im September nur empfehlen. Es ist dann schon deutlich ruhiger als im Sommer. Generell kann man sagen, das Zeeland im Vergleich zu Deutschland eine Oase der Ruhe ist. Gerade auch was den Straßenverkehr betrifft.

Auch was die Natur betrifft, kann man in Zeeland schöne Entdeckungen machen. Da wir uns im Familienurlaub nach den Wünschen der Räubertochter gerichtet haben, konnte ich keine Naturschutzgebiete besuchen. Aber auch einfachere Biotope bringen manchmal viele Überraschungen. So hatte der künstliche See in unserem Urlaubsort Westkapelle eine ziemlich abwechslungsreiche Vogelwelt zu bieten.

Auf der großen Wasserfläche fühlten sich die typischen Wasservögel wie Stockenten, Bläßhühner, Kormorane, Reiherenten, Haubentaucher, Lach- und Silbermöwen sehr wohl. Die Überraschungen brachte ein kleiner Altarm mit reicher Ufervegetation. Dort konnte man Zwergtaucher, Gebirgsstelzen, Reiher und die flinken Eisvögel beobachten.

Die scheuen Eisvögel

Gerade die Eisvögel und die Zwergtaucher zeigten sich dabei äußerst scheu und immer auf Deckung in der Ufervegetation bedacht. Das habe ich in Deutschland schon anders erlebt. Ich konnte die Eisvögel nie beim Ansitzen und fischen beobachten. Meistens sah man sie nur im Flug und wenn sie sich gegenseitig jagten. Dabei waren es mindestens drei Eisvögel. Ich konnte ein Pärchen und einen weiteren Vogel beobachten.

Da die Zwergtaucher beim Fischen und tauchen deutlich aktiver waren, gelangen mir dann doch noch einige schöne Fotos. Auch die Reiher zeigten sich in dem Altarm beim Jagen. Dabei war auch ein Silberreiher mit schwarzem Schnabel und schwarz-grünen Beinen. Dieser könnte zur Nominatform Ardea alba alba gehören, die zur Brutzeit einen schwarzen Schnabel hat. Ich hattte vorher noch nie einen Silberreiher mit schwarzem Schnabel gesehen.

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