Schlagwort: Münster

Türchen Nr. 13

Tür13    Löffler

Auf dem großen Teich in den Rieselfelder in Münster ist viel los. Es wimmelt nur so auf der Wasserfläche und den kleinen Inseln. Hunderte von Lachmöwen, Kiebitze, Graugänse, Brandgänse, Kanadagänse, Kormorane, Höckerschwäne, Enten und Löffler!

Es gibt bestimmt nicht viele andere Stellen in NRW an denen man Löffler sehen kann. Am Niederrhein und in Richtung der niederländischen Grenze vielleicht. Ist die Uferschnepfe selten, dann ist der Löffler in Deutschland wohl noch seltener. Aber drei Exemplare haben sich in die Rieselfelder verirrt. Diese schneeweißen Reihervögel mit dem flachen Schnabel, der aussieht wie ein riesiger Löffel, sind einfach faszinierend. Leider halten sie sich meistens in der Mitte des Teiches auf. Immer in der Nähe einer der Inseln und immer in der Nähe der Kormorane. Viel zu weit weg für sehr gute Fotos. Aber ein Foto dieser tollen Vögel muss für mich einfach bei den besten Fotos des Jahres dabei sein.

Ich hoffe sie kommen nochmal in die Rieselfelder zurück.

Löffler

Türchen Nr. 12

Tür12    Unvorbereitet und unerwartet

Es gibt Tiere, die will man unbedingt fotografieren. Bei mir sind es Seeadler, der Eisvogel, Kranich und Uhu. Es gibt noch viele Beispiele. Man kann sich darauf vorbereiten, das erhört die Chancen. Wenn man das Verhalten kennt, Vorkommen, Reviere oder gar die Brutplätze. Dann fährt man zur Hirschbrunft oder ins Zwillbrocker Venn zu den Flamingos.

Das ich die Uferschnepfe fotografieren konnte, passierte einfach so. Ich hätte nie erwartet sie zu fotografieren und kenne auch gar nicht ihr Vorkommen. Am Steinhuder Meer kommt sie zum Beispiel nicht mehr vor, man hat es verpasst ihr Vorkommen dort zu retten. Ich habe seit den Fotos auch keine Uferschnepfe mehr gesehen. Sie ist selten und auch deshalb mein Profilbild.

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Türchen Nr. 11

Tür11    Fliegende Schönheiten?

Wenn es Tiere gibt, die mit der Winter- und Weihnachtszeit nichts zu tun haben und nur für den Sommer stehen, dann sind es Insekten. Sie sehen für uns immer sehr fremd und oft unheimlich aus. Viele mögen sie nicht. Man schlägt nach ihnen und tötet sie mit allem, was man gerade zur Verfügung hat. Diese Leute können sich eigentlich freuen. Hat doch seit den 80er Jahren ein Insektensterben stattgefunden. Es gibt mittlerweile 80% weniger Insekten. Durch intensive Landwirtschaft mit Monokulturen. Und durch den Einsatz von Glyphosat. Dadurch sterben dann auch tausendfach als Folge davon die Singvögel.

Auch Libellen sind für viele sehr unheimliche Insekten. Sie sind groß und sehen sehr unheimlich aus. Mit ihren großen Augen und den großen Flügeln. Dabei sind gerade diese Flügel Meisterwerke. So filigran, aus vielen hunderten kleinen Flächen bestehend.

Libellen wirken wie kleine Aliens, sind aber technisch gesehen wie winzig kleine Hubschrauber. Und sie sind oft sehr farbenfroh. Eigentlich sind es kleine, filigrane Schönheiten.

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- Blaugrüne Mosaikjungfer -

Türchen Nr. 9

Tür9    Viel Verkehr auf der Startbahn

Viele Zugvögel haben Deutschland schon im Spätsommer und Herbst verlassen. Auch viele Durchzügler aus Nordeuropa sind weiter gezogen. Es gibt einige Wintergäste wie Gänse, Enten oder auch Gänsesäger. Aber der Winter ist eine sehr ruhige Jahreszeit für die Vögel. Selbst an der Futterstation im Garten ist es jetzt manchmal ziemlich ruhig.

Für die Vögel, die das ganze Jahr in Deutschland bleiben ist es jetzt schwierig. Besonders auch für Vögel die auf und vom Wasser leben. Wenn der Teich oder der Bach zufriert, ist es besonders für den Eisvogel sehr schwierig. Der Graureiher als sehr anpassungsfähiger Vogel hat es da vielleicht leichter. Als Kulturfolger kann er auch in Städten und auf Feldern nach Nahrung suchen. Ich habe den Graureiher in diesem Jahr auch als geselligen Vogel kennengelernt. Der auch mit anderen Reihern, Störchen und Gänsen zusammen ist. Das Foto entstand, als ein Graureiher auf einer Wiese mit Graugänsen zusammen war. Wegen seiner Größe wirkte es so, als wäre er der Wächter der Gruppe. Bis er sich zum Weiterflug entschloss und ich das Glück hatte, ihn gerade in dem Moment zu fotografieren.

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Türchen Nr. 6

Türchen Nr. 6Türchen Nr. 6   Weißer Mäusbussard

Ein fast vollständig weißer Mäusebussard ist gar nicht so selten, wie man denken könnte. Überhaupt hat der Mäusebussard sehr viele Farbvarianten. Das wurde deshalb sogar schon in einer wissenschaftlichen Studie untersucht. Ob es vielleicht vom Gebiet abhängt oder den größeren Fortpflanzungschancen. So richtig hat man darauf keine Antwort gefunden. Da ich den Mäusebussard vorher nur mit dem ganz normalen, braunen Gefieder kannte, ist die weiße Variante für mich etwas besonderes. Und so passt dieser Mäusebussard auch wunderbar zum Winter

Türchen Nr. 6

- Mäusebussard in den Rieselfeldern bei Münster -

Türchen Nr. 5

Türchen Nr. 5Türchen Nr. 5   Farbenfroher Schnappschuss

Von den Farben ist das eines meiner Lieblingsfotos. Das farbenprächtige Tagpfauenauge auf einer rosafarbenen Blüte. Kennt jemand vielleicht diese Pflanze? Sie zog die Schmetterlinge magisch an. Auch der Admiral war immer wieder an ihren Blüten zu sehen. Leider kenne ich mich mit Pflanzen nicht gut aus.

Türchen Nr. 5

Türchen Nr. 3

Türchen Nr. 3Türchen Nr. 3   Weihnachten, das Fest der Liebe.

Zum 1. Advent gibt es deshalb dieses besonders hübsche Paar. Vogelpaare sind sich oft ein ganzes Leben treu. Und da Flamingos besonders schön und in freier Natur in Deutschland sehr, sehr selten sind, haben sie diesen Platz verdient.

Türchen Nr. 3

           - Flamingos im Zwillbrocker Venn im Münsterland -

Türchen Nr. 2

Türchen Nr. 2 Türchen Nr.  2  : Kuckuck, Kuckuck ruft’s aus dem Wald.

Gehört hatte ich diesen Ruf schon oft. Aber einen Kuckuck zu sehen und zu fotografieren, damit hätte ich nie gerechnet. Als Zugvogel ist der Kuckuck jetzt im warmen Süden. Auch für viele Menschen eine Alternative in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel.

Türchen Nr. 2

 

 

 

Die Nutrias

Vor einem Monat hatte ich noch nie ein Nutria gesehen. Seitdem laufen mir diese großen Nagetiere sehr oft vor die Kamera. Die Nutrias stammen ursprünglich aus Südamerika. Ich hatte vorher nur von anderen Naturliebhabern und Fotografen von diesen Tieren gehört. Sie sind in Deutschland ausgesetzt worden oder aus Pelztierfarmen und Zuchten entflohen. Scheinbar fühlen sie sich hier sehr wohl. Sie sind einem Biber sehr ähnlich und werden deshalb auch Biberratte genannt. Sie haben wie der Biber orange Zähne, aber keinen platten Ruderschwanz.

Im Naturschutzgebiet Kiebitzwiese in Fröndenberg an der Ruhr, gibt es eine sehr interessante Nutria-Familie. Diese Familie hat viele Farbvarianten die ein Nutriafell haben kann. Nutrias haben wie Biber eigentlich ein dunkelbraunes Fell. Es gibt aber auch beige bzw. goldfarbene Exemplare. Und in der Nutriafamilie von der Kiebitzwiese gibt es ein weißes Exemplar. Was sehr außergewöhnlich aussieht. Fast wie ein mystisches Geisterwesen.

Wenn man Nutrias näher betrachtet, fallen einem die langen Schnurhaare und das durchaus schöne Fell auf.