Schlagwort: Vogelbeobachtung

Türchen Nr. 6

Türchen Nr. 6Türchen Nr. 6   Weißer Mäusbussard

Ein fast vollständig weißer Mäusebussard ist gar nicht so selten, wie man denken könnte. Überhaupt hat der Mäusebussard sehr viele Farbvarianten. Das wurde deshalb sogar schon in einer wissenschaftlichen Studie untersucht. Ob es vielleicht vom Gebiet abhängt oder den größeren Fortpflanzungschancen. So richtig hat man darauf keine Antwort gefunden. Da ich den Mäusebussard vorher nur mit dem ganz normalen, braunen Gefieder kannte, ist die weiße Variante für mich etwas besonderes. Und so passt dieser Mäusebussard auch wunderbar zum Winter

Türchen Nr. 6

- Mäusebussard in den Rieselfeldern bei Münster -

Türchen Nr. 3

Türchen Nr. 3Türchen Nr. 3   Weihnachten, das Fest der Liebe.

Zum 1. Advent gibt es deshalb dieses besonders hübsche Paar. Vogelpaare sind sich oft ein ganzes Leben treu. Und da Flamingos besonders schön und in freier Natur in Deutschland sehr, sehr selten sind, haben sie diesen Platz verdient.

Türchen Nr. 3

           - Flamingos im Zwillbrocker Venn im Münsterland -

Türchen Nr. 2

Türchen Nr. 2 Türchen Nr.  2  : Kuckuck, Kuckuck ruft’s aus dem Wald.

Gehört hatte ich diesen Ruf schon oft. Aber einen Kuckuck zu sehen und zu fotografieren, damit hätte ich nie gerechnet. Als Zugvogel ist der Kuckuck jetzt im warmen Süden. Auch für viele Menschen eine Alternative in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel.

Türchen Nr. 2

 

 

 

Adventskalender

Ab Freitag startet hier mein Adventskalender mit den besten Fotos des Jahres. Es wird täglich ein neues Foto veröffentlicht. Und natürlich gibt es am 24. Dezember den Höhepunkt mit meinem besten Foto des Jahres.

Ich wünsche allen Lesern eine schöne und ruhige Advents- und Weihnachtszeit.

Und viel Spaß bei meinem Adventskalender.

Adventskalender

Adventskalender

Tierkinder

Als Tierfotograf muss man sich auch oft über das Aussehen der Tierkinder, vor allem der Jungvögel informieren. Die doch oft ziemlich anders aussehen als die Altvögel. Häufig erkennt man sie an ihrem aufgeplusterten Aussehen. Sie sehen dicker aus, als hätten sie noch Babyspeck.

Hier ein paar Beispiele für Jungvögel und Tierkinder :

Tierkinder

Bläßhühner

Tierkinder

Haubentaucher

Tierkinder

Neuntöter

Tierkinder

Neuntöter

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Heckrindkalb

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Weißstörche

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Seeadler

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Schwarzkehlchen

Nahaufnahmen

Im Moment lerne ich als Fotograf den Herbst bzw. den Winter kennen.Für mich fühlt es sich schon so an. Ich fahre im Dunkeln zur Arbeit und wenn ich nach Hause komme, ist es auch schon dunkel. Und am Wochenende war es ziemlich windig und hat häufig geregnet.

Und so trüb war auch meine Laune. Was ich bis jetzt gelernt hatte war, bei dem Wetter sind auch Vögel eher nicht aktiv. Doch dann wurde ich am Samstagmorgen mit dem aktivsten Tag an unserer Futterstation belohnt. Es war zunächst nur zu sehen, das viele Amseln aktiv waren und immer wieder durch die Gärten flogen. Auch die üblichen Meisen waren zu sehen.

Nahaufnahmen der Buchfinken

Doch dann war der Kirschbaum mit der Futterstation von drei Grünfinken und mindestens sieben Buchfinken belagert! Die Meisen gingen erstmal auf Abstand und die schüchternen Rotkehlchen waren gar nicht erst zu sehen. Zwei Grünfinken hatten schon in den vergangenen Tagen die Station regelrecht besetzt. Sie hatten die Stangen gar nicht mehr freigemacht und die Sonnenblumenkerne fast alleine gefressen. Jetzt mussten sie sich immer wieder gegen die Buchfinken wehren. Das ganze ging so weit, das viele Buchfinken und die Heckenbraunelle nur noch das Futter am Boden nahmen. Das war weniger stressig.

Zwei Grünspechte auf dem Rasen

Es war auch ein ständiges hin und herfliegen der Meisen und Amseln im Garten zu sehen. Und dann tauchten auch noch zwei Grünspechte auf. Ein grosser Altvogel und ein diesjähriger Jungvogel. Die ständig im Stakkato den Rasen mit ihren Schnäbeln löcherten. Quasi kostenloses Vertikutieren. Der nasse Rasen war für die Grünspechte sicher sehr hilfreich.

Warum alle anderen Vögel so aufgedreht und aktiv waren, war mir ein Rätsel. Wäre ich rausgegangen und hätte versucht zu fotografieren, wäre das ganze Szenario sicher sofort vorbei gewesen. Das übernahm dann ein anderer für mich. Auf einmal flogen alle Vögel wie auf ein Kommando davon. Ein paar Sekunden später sah ich warum. Eine große Rabenkrähe landete auf dem Rasen.

Später bin ich dann aber noch mit meiner Kamera in den Garten gegangen und konnte tolle Nahaufnahmen machen. Da hatten die Meisen wieder das Kommando übernommen und auch das Rotkehlchen traute sich zur Futterstation. Der Grünspecht kam auch nochmal wieder. Sah mich und meine Kamera und war sofort wieder weg. Ein sehr scheuer Vogel.

Wir sind die Neuen an der Futterstation

Heute möchte ich die neuen Besucher an der Futterstation vorstellen. Auch an einer Futterstation gibt es eine Rangordnung. Die schüchternen Rotkehlchen haben zuerst immer nur die Reste gefressen, die auf die Wiese gefallen sind. Wenn die Blaumeisen kamen, haben sie eigentlich immer den Weg freigemacht. Mittlerweile gehen sie auch wie selbstverständlich an die Futterstation. Auch wenn die Kohlmeise gerade an der Station ist. Einige Vogelarten bedienen sich aber wohl immer nur vom Boden. Wie die Heckenbraunelle, die seit ein paar Tagen zum Futtern kommt. Und auch die Vögel die für die Station zu groß sind. Wie die Ringeltauben und die Amseln. Die habe ich auch noch nicht an der Futterstation gesehen. Die Amseln finden aber zur Zeit auch noch genug  andere Nahrung wie z.B. Beeren.

Zur Zeit bestimmt wohl auch das Futter in der Station die Besucher. Ich habe es im Moment mit Haferflocken und Sonnenblumenkernen ohne Schale gefüllt. Das trifft wohl auch besonders den Geschmack des Rotkehlchens.

Da Erdnüsse zur Zeit nicht von mir verfüttert werden, haben der Eichelhäher und der Buntspecht nur an der Station vorbeigeschaut und sich nicht bedient. Der Buntspecht hat dafür schon zweimal ordentlich die Äste des Kirschbaumes mit dem Schnabel bearbeitet.

Heute waren das erste Mal Grünfinken im Kirschbaum, haben sich aber nicht an die Station getraut. Vielleicht die nächsten Stammgäste. Ich würde mich sehr freuen und werde hier weiter berichten.

Der Lokalkompass und der Stadtspiegel

Vor drei Wochen hat der Lokalkompass und der Stadtspiegel das erste Mal Fotos von mir gedruckt. Was mich sehr überrascht hat, da ich vorher darüber nicht informiert wurde. Ich habe mich aber sehr darüber gefreut. Da es für mich eine schöne Anerkennung für meine Fotos ist. Und man hat immer das Ziel, das einmal etwas von einem gedruckt wird. Ich gehöre noch zu der Generation, die lieber etwas Gedrucktes in der Hand hat. Und nicht nur die digitale Welt sieht.

Beim Lokalkompass, der Internetseite der Stadtspiegel und Stadtanzeiger, habe ich einen Beitrag über die Kiebitzwiese in Fröndenberg veröffentlicht. In diesem Naturschutzgebiet kann man besonders gut den Eisvogel beobachten. Aus diesem Beitrag hat der Stadtspiegel meine Fotos verwendet. Der Link zum Beitrag :

http://www.lokalkompass.de/froendenberg/natur/der-fliegende-edelstein-d795676.html

Der Lokalkompass und der Stadtspiegel

 

Der Grünspecht

Der Grünspecht hat mich heute bei der Arbeit besucht! Er hat im Innenhof auf der Rasenfläche nach Ameisen gesucht. Es scheint so, das viele Vögel im Moment die Gärten aufsuchen. Auch zu Hause waren in den letzten Tagen schon viele Vögel zu sehen. Sie besuchen die einfachen und letzten Möglichkeiten, vor dem Winter noch Futter zu finden. An den Beerensträuchern und den Vogelhäusern und Futterstationen. Da waren einige Buchfinken, aber auch schon der Buntspecht, Eichelhäher und der Grünspecht zu sehen. Zum Glück hatte ich auf der Arbeit auch schnell eine Kamera zur Hand, die auch ein gutes Objektiv hat.

Der Grünspecht gehört zu den buntesten heimischen Vögeln und gehört damit zu meinen Favoriten