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Die Bienenfresser sind ausgeflogen

Die Bienenfresser sind ausgeflogen

Die Bienenfresser sind ausgeflogen, sie haben die Sandgrube verlassen

Heute war ich noch einmal am Brachter Wald und es scheint, die Bienenfresser sind ausgeflogen! Es waren keine Bienenfresser mehr in den Sandgruben zu sehen. Die Jungvögel haben damit in der letzten Woche die Bruthöhlen verlassen. Nach dem Verlassen der Bruthöhlen verlässt die Gruppe aus Erwachsenen und Jungvögeln den Brutbereich und die Sandgrube oft sehr schnell und geht in der Umgebung auf Nahrungssuche.

Leider die Jungvögel verpasst

Es waren keine Bienenfresser mehr im Umkreis der Sandgruben zu sehen. Leider konnte ich dieses Jahr nicht beobachten wie viele Jungvögel es waren und wie groß die Gruppe ist. Ich besuchte noch das Naturschutzgebiet Elmpter Schwalmbruch um dort vielleicht die Bienenfresser zu sichten. Aber auch dort waren sie nicht zu sehen. Die Gruppe kann jetzt überall in der Umgebung auftauchen.

Der Elmpter Schwalmbruch bietet sich zur Nahrungssuche an, es ist ein sumpfiges Gebiet mit Wasserflächen mit vielen Insekten und Libellen. Auch früher sind die Bienenfresser dort schon gesichtet worden.

Umherziehende Bienenfresser im ganzen Land

Umherziehende Bienenfresser können mittlerweile im ganzen Land gesichtet werden. So tauchen in meiner alten Heimat Westfalen im Kreis Soest und Hamm in den letzten Tagen immer wieder Bienenfresser zur Nahrungssuche an der Lippe auf. Im Naturschutzgebiet Oberwerrieser Mersch in Hamm und an der Disselmersch im Kreis Soest wurden sie gesichtet. Dort in der Nähe wurden schon im Juli erste Bienenfresser gesehen.

Mit einer Brutkolonie muss das nicht unbedingt zu tun haben, da die Bienenfresser oft umherziehen. Aber vielleicht bietet sich eine Steilwand an der Lippe doch einmal für einen Brutversuch an. Zu hoffen wäre es! Auf die neuesten Bestandszahlen der Bienenfresser bin ich auf jeden Fall gespannt. Vielleicht sind sie dieses Jahr weiter angestiegen.

Bescheidene Lage in Nordrhein-Westfalen

Die Lage der Bienenfresser in Nordrhein-Westfalen bleibt wohl weiter eher bescheiden. Am ehemaligen Brutplatz in der Sandgrube am Naturschutzzentrum Bruchhausen in Erkrath sind auch dieses Jahr keine Bienenfresser aufgetaucht. Ich hoffe das bald mehr Bienenfresser nach NRW kommen.

Die Saison der Bienenfresser am Brachter Wald ist wohl beendet. Eine besondere Saison. Bei meinen letzten Besuchen war es deutlich ruhiger am Brachter Wald als in den letzten Jahren. Vielleicht auch eine Folge vom Coronavirus? Dann hatten die Bienenfresser vielleicht eine ruhige Brutsaison.

Direkt auf den Weg in den Süden werden sich die Bienenfresser noch nicht machen. Sie werden sich als Gruppe noch genug Reserven für den anstrengenden Flug in die Winterquartiere anfressen. Dabei kann es auch vorkommen, das sie sich mit weiteren Bienenfressern zu Gruppen sammeln. Die Reise in die Winterquartiere in Afrika starten sie dann Ende August/Anfang September.

Ich hoffe das sie nächstes Jahr wieder zum Brachter Wald zurückkommen. Bis dahin ist eine lange Wartezeit angesagt.

Besuch bei den Bienenfressern

Besuch bei den Bienenfressern

Besuch bei den Bienenfressern : Am Morgen war es noch sehr bedeckt und auch die Bienenfresser zeigten sich nicht sehr aktiv

Ein Besuch bei den Bienenfressern am Brachter Wald war schon längst überfällig. War ich doch das letzte Mal Anfang Juni vor Ort. Eigentlich ist es für mich völlig ungewöhnlich zwei Monate nicht meine Lieblingsvögel zu besuchen. Aber schließlich war ich zwischendurch auch zwei Wochen im Urlaub.

Während den zwei Wochen im Urlaub habe ich häufiger gehört, dass das Wetter in NRW nicht so gut war. Zu kühl und zu feucht für den Juli. Keine so guten Bedingungen für die Bienenfresser in NRW. Als ich gestern morgen unterwegs war, war das Wetter auch noch sehr bedeckt.

Sind die Bienenfresser schon verschwunden?

Von den 35 Grad vom Vortag noch keine Spur. Auch von den Bienenfressern fehlte zunächst jede Spur. Hatten sie das Gebiet schon vorzeitig verlassen? Am 9. Juni bekam ich noch eine Mitteilung, das sogar eine Gruppe von sechs Bienenfressern am Brachter Wald gesichtet wurde.

Gestern Morgen war nicht einer zu sehen. Die Schwalben flogen und jagten Insekten. Aber die Bienenfresser waren ausgeflogen, vielleicht suchten sie schon in der Umgebung nach Nahrung.

Interessante Beobachtungen

Aber dann sah ich in der hinteren Sandgrube das Bienenfresser-Paar über der Grube fliegen. Dabei konnte ich aus der Entfernung interessante Beobachtungen machen. Erstmal zeigten die Bienenfresser, das sie exzellente Flieger sind. Fast mühelos segelten sie auf einer Stelle im Wind über der Grube. Immer wieder konnte ich danach dieses Verhalten beobachten. Die Bienenfresser flogen kurz über der Sandgrube um dann eine Stelle in einer niedrigen Steilwand anzufliegen. Um dann gleich wieder in die Luft zu starten. Diese Steilwand liegt an einer Stelle, an der sich die Bienenfresser schon Anfang Juni gerne aufhielten.

Die niedrige Steilwand ist typisch für die Bienenfresser. Dort legen sie gerne Brutröhren an. Sie bevorzugen solche Steilwände von 1 bis 3 Meter Höhe. Aus einer anderen Perspektive waren auch Löcher und Grabungsstellen zu erkennen. Ich habe die Steilwand auch fotografiert, aber nur für meine eigene Dokumentation. Aus Schutz für die Bienenfresser werde ich dieses Foto hier nicht zeigen.

Die Jungvögel noch nicht ausgeflogen?

Das Verhalten der Bienenfresser war interessant, aber schwer zu deuten. Da sich ihre Bewegungen auch sonst in Grenzen hielten, vermute ich das die Jungvögel die Bruthöhlen noch nicht verlassen haben. Gegen 11:30 Uhr kamen zwei Naturschützer vorbei, die die Sandgrube den Rest des Tages beobachtet haben.

Im Laufe des Vormittags konnte ich drei Bienenfresser im Flug beobachten und vier Vögel in einem ihrer Lieblingsbäume am Haupteingang zum Depot. Dort machte ich auch das einzige brauchbare Foto von meinem Lieblingsvogel.

In der Luft waren die Bienenfresser danach immer nur kurz zu sehen. Auch in der vorderen Sandgrube schienen noch Jungvögel versorgt zu werden. Immer wieder waren Flugaktivitäten der Altvögel an einem unbearbeiteten Sandhügel in der Grube zu sehen. In der Sandgrube waren erhebliche Erdbewegungen gemacht worden, aber dieser Sandhügel wurde vom Betreiber stehen gelassen. Das ist wirklich vorbildliche Zusammenarbeit mit dem Naturschutz!

Zwei getrennte Brutplätze?

Welchen Punkt die Altvögel dort anflogen, konnte ich nicht genau erkennen. Letztes Jahr am 4. August waren die Jungvögel schon ausgeflogen.

Deshalb könnte es jetzt auch noch sein, das die Jungvögel noch in den Bruthöhlen versorgt werden. Fotos gibt es diesmal von dem Bienenfresser nur eines, aber ich konnte andere Vögel und Insekten beobachten. Ein durchaus schönes Bluthänfling Männchen und einen Baumpieper. An einem Flieder gab es viele Zitronenfalter zu sehen und auf dem Sandweg eine blauflügelige Ödlandschrecke.

Sollte jemand in den nächsten Tagen einen Besuch bei den Bienenfressern machen, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen. Hier als Kommentar, über das Kontaktformular oder per Email. Vielleicht beobachtet jemand die ganze Gruppe mit den ausgeflogenen Jungvögeln.

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Bienenfresser in NRW 2020 – Sie sind wieder da!

Bienenfresser NRW

Bienenfresser in NRW : Ein Paar. Links das Männchen und sie sitzt rechts

Auch 2020 sind die Bienenfresser in NRW angekommen! Nachdem es am 23. Mai eine erste Meldung gab, das drei Bienenfresser am Brachter Wald gesichtet wurden, habe ich mich gestern selbst auf den Weg ins deutsch-niederländische Grenzgebiet gemacht.

Hier geht es zum neuesten Beitrag über die Bienenfresser von Anfang August 2020 

==> Besuch bei den Bienenfressern

Bienenfresser NRW 2020 – Leider kein Zuwachs

Und auch ich kann bestätigen, sie sind wieder da! Am Nachmittag konnte ich drei Exemplare bei der Jagd nach Insekten beobachten. Schon vom Morgen an konnte ich immer wieder ein Paar beobachten. Damit hat sich der Bestand am Brachter Wald nicht erhöht. In NRW gab es 2019 nur ca. 8 Brutpaare. Am Brachter Wald würde ich maximal auf zwei Brutpaare schätzten. Das entspricht auch den Beobachtungen vom letzten Jahr. Eine große Steigerung beim Bestand in NRW scheint es wohl nicht zu geben.

Er fängt so einiges für sie

Dabei versuchte das Männchen seinem Weibchen einige Brautgeschenke zu machen. Einmal fing er eine riesige, blau-grüne Libelle und bot sie ihr an. Sie zeigte sich aber nur wenig interessiert. Erst als er dann wegflog, wurde er mit hektischen Blicken verfolgt. So hatte sie das dann doch nicht gemeint!

Nachdem die ganze Zeit über nur das Paar auffiel, waren am Nachmittag aber drei Bienenfresser bei der Jagd. Die Bienenfresser hielten sich die meiste Zeit eher in der zweiten, hinteren Sandgrube auf. Die Sandgrube direkt am Haupteingang zum Brachter Wald nutzen sie nur zu Jagdflügen. Die große Birke am Haupteingang zum Depot wurde aber weiterhin angeflogen. Das scheint einer ihrer Lieblingsbäume zu sein. Dort kann man sie jedes Jahr fotografieren.

Die Werbungsphase läuft noch

Den Trubel am Haupteingang scheinen sie jetzt aber lieber aus dem Weg zu gehen. Das hatte sich im letzten Jahr schon so gezeigt. Im Moment scheint beim Pärchen noch die Werbungsphase zu laufen. Die beiden zeigten sich sehr oft und haben wohl noch nicht mit dem Graben der Bruthöhle begonnen.

In der Sandgrube haben die Uferschwalben ihre Kolonie in der Steilwand etwas weiter nach Rechts verlagert.

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Neues von den Bienenfressern am Brachter Wald

Neues von den Bienenfressern am Brachter Wald

Der Bienenfresser wurde von der Taube vertrieben. Im Flug erkennt man gut die dreieckigen Flügel und das Insekt im Schnabel

Es gibt wieder etwas Neues von den Bienenfressern am Brachter Wald. Wenn man die Bruthöhlen nicht kennt oder nicht einsehen kann, dann ist es Mitte Juli schwierig, etwas Neues von den Bienenfressern zu erfahren. Letzte Jahr habe ich sie in dieser Zeit gar nicht gesehen.

Störungen in der Sandgrube

Es scheint jetzt so, als hätten sie die Sandgrube am Haupteingang zum Brachter Wald verlassen. Die Steilwand der Sandgrube direkt neben dem Haupteingang ist jetzt auch nicht mehr so gut einsehbar, da das Unkraut gewachsen ist. Auch die Anzahl der Fußgänger in der Sandgrube ist gewachsen. Man könnte meinen, direkt über der Steilwand verläuft ein Wanderweg. Dabei kann es nur ein Trampelpfad sein. Auch diesmal habe ich dort wieder Leute gesehen. Ich weiß nicht woher man die Information hat, das man da lang gehen kann und wo man dort hinkommt.

Dort gehen darf man eigentlich nicht! An der Steilwand gibt es jetzt auch gar keine Aktivität der Bienenfresser mehr. Erst dachte ich sogar, sie wären abgewandert. Sie kommen aber ab und zu aus einem Bereich hinter der Sandgrube nach vorne zu ihrer Birke. Man sieht die Bienenfresser am Brachter Wald häufig auf den Birken sitzen. Diese Bäume scheinen sie zu bevorzugen.

Manchmal werden die Birken aber von anderen Vögeln besetzt. Ein Bienenfresser hatte ein Insekt gefangen und wollte auf der Birke den Stachel abschlagen. Während der Bienenfresser den kleineren Baumpieper vertreiben konnte, wurde er kurz darauf selbst von einer Ringeltaube verjagt. So konnte ich den Bienenfresser nur im Flug fotografieren.

Besonders eine Gruppe von bis zu neun Hohltauben besetzte immer wieder die Birken. Während der Bienenfresser Schwierigkeiten mit anderen Vögeln hatte, hatte ich Schwierigkeiten mit dem fehlenden Licht. Es war ein sehr bewölkter Tag. Man sagt auch, Fotografieren ist schreiben mit Licht. Das war heute nur sehr eingeschränkt möglich.

Demnächst Neues von den Bienenfressern am Brachter Wald

Neues von den Bienenfressern am Brachter Wald wird es hier schon bald geben. Mit hoffentlich besserem Wetter und mehr Bienenfressern. Vielleicht gibt es doch wieder Nachwuchs.

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Die Bienenfresser am Brachter Wald

Die Bienenfresser am Brachter Wald

Die Bienenfresser sind zurück

Am Sonntag bin ich Richtung niederländische Grenze gefahren, um die Bienenfresser am Brachter Wald zu suchen. Das Thermometer zeigte 32 Grad an, optimales Wetter für einen wärmeliebenden Vogel wie den Bienenfresser. Vom letzten Jahr war ich dieses Klima auch gewohnt. Es war immer so warm, wenn ich am Brachter Wald war.

Hier die Links zu den neuesten Beiträgen mit den neuen Infos zu den Bienenfressern von August 2020:

Die Bienenfresser sind ausgeflogen

Besuch bei den Bienenfressern

Bienenfresser in NRW 2020 – Sie sind wieder da!

Als ich an der Sandgrube am Haupteingang des ehemaligen Nato-Munitionsdepot ankam, sah ich sofort die Veränderungen. Man hatte den Abbau in der Sandgrube deutlich vergrößert und wird wohl große Blöcke Lehm abbauen. Das konnte für die Bienenfresser am Brachter Wald eigentlich nicht gut sein. Auch die Kolonie der Uferschwalben hatte den Standort gewechselt. Deutlich näher in Richtung Abbauzone. Die Uferschwalben scheinen weniger empfindlich und scheu zu sein, wie die Bienenfresser.

Der Betreiber achtet auf die Bienenfresser

Die Betreiber der Sandgrube sind aber sehr aufgeschlossen und hilfreich, was den Schutz der Bienenfresser betrifft. Ob auch die Uferschwalben davon profitieren, ist mir nicht bekannt. Als ich aber die Sandgrube sah, hatte ich wenig Hoffnung, dass die Bienenfresser dort sind. Nicht nur die Menschen hatten die Umgebung sehr verändert, auch die Natur selbst hatte nicht geruht. Die Bäume und Sträucher sind gewachsen. Die Sicht ist jetzt oft behindert. Ich suchte die Birken ab. Es war nichts zu sehen.

Doch dann sah ich in der hintersten Ecke der Sandgrube einen Vogel fliegen und in der Steilwand verschwinden. Das konnte nur ein Bienenfresser sein! Sie hatten sich also so weit wie möglich vom Betrieb der Sandgrube entfernt. Letztes Jahr wusste ich nicht, wo sich die Bruthöhlen befinden, aber jetzt war es eindeutig. Immer wieder flogen einzelne Vögel in die Steilwand neben dem Eingang zum Brachter Wald.

Sie sind zurück am Brachter Wald

Sie sind also wieder da! Es ist auf jeden Fall ein Paar, das ich immer wieder zusammen sah. Im Flug sah ich auch einmal drei Exemplare. Ich gehe erstmal von zwei Paaren aus. Das würde mit den Beobachtungen vom letzten Jahr übereinstimmen. Wo genau sich die Bruthöhlen befinden, war nicht zu sehen. Sie sind gut versteckt. Ob die Bienenfresser wieder so erfolgreich sein werden, wie letztes Jahr, wird sich zeigen.

Sie sind empfindlich bei Störungen

Alleine am Sonntag gab es zwei Störungen. Erst lief ein Fußgänger durch die Sandgrube und auch über die Steilwand und später kamen über der Steilwand drei Mountainbiker aus dem Unterholz. Keine Ahnung, warum man so etwas macht. Mit einem Mountainbike kann man sicher fast überall fahren, aber eine eingezaunte Sandgrube und überwuchertes Gelände ist wirklich kein Spaß und kein Gebiet, wo man sich aufhalten sollte. Und wirklich fahren konnten die Mountainbiker an der Stelle auch nicht mehr. Sie mussten schieben. Da kann man nur hoffen, dass so etwas ein Einzelfall ist.

Die Bienenfresser sind sehr empfindlich, was Störungen betrifft. Und als die Mountainbiker kamen, flog auch ein Pärchen direkt von den Bruthöhlen weg.

Ansonsten ist es einfach nur schön, das sie zurück sind. Das sie den langen Weg aus Afrika zurück geschafft haben und sich wieder für die Sandgrube am Brachter Wald entschieden haben. Sie werden wohl auch mit der Brut begonnen haben, denn sie waren nicht oft außerhalb der Bruthöhle zu sehen.

Am Rand des Verbreitungsgebietes sind einzelne Brutpaare durchaus üblich. Dann vergrößert sich aber alles schnell zu einer Kolonie oder die Ansiedlung verschwindet wieder. Der Bienenfresser ist wirklich nicht gerne allein.

Ich hoffe erstmal auf eine erfolgreiche Brut. Gebrütet wird etwa 20 bis 22 Tage. Und danach hoffe ich auf einen Fortbestand der Ansiedlung. Damit wir auch weiterhin Bienenfresser in NRW haben.

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Informationen über die Bienenfresser

Sind die geselligen Bienenfresser schon nach NRW zurückgekehrt?

In diesem Jahr will ich wieder die Bienenfresser in NRW suchen und besuchen. Anfang der Woche habe ich neue Informationen über die Bienenfresser bekommen. Ich habe eine Email vom Naturschutzzentrum in Erkrath bekommen. Das Naturschutzzentrum ist im Besitz einer Sandgrube. Leider sind im diesen Jahr keine Bienenfresser in die Sandgrube zurückgekehrt.

Keine Bienenfresser mehr in Erkrath

Man geht auch davon aus, das auch keine Bienenfresser mehr verspätet ankommen. Weil die Bienenfresser Südwest-Deutschland schon vor vier Wochen erreicht haben. Das Ankunftsdatum stimmt auch mit der Ankunft der Bienenfresser im Südosten, in Ungarn und Österreich überein. Wie ich in dem Beitrag Bienenfresser  vom Neusiedler See von Cornelia vom naturblick.ch lesen konnte. Die Bienenfresser sind dort am 6. Mai eingetroffen.

Da aber auch andere Vogelarten verspätet sind, habe ich da eigentlich immer noch etwas Hoffnung. Bei Naturschutzzentrum Erkrath hat man das nicht. Es wäre der späteste Ankunftszeitpunkt. Letztes Jahr kam ein Bienenfresser-Paar am 26. Mai an. Es blieb auch bei diesem einen Paar. Da Bienenfresser sehr gesellige Vögel sind, ist es für ein Paar alleine wohl auch kein optimales Brutrevier. Vielleicht wird die Sandgrube in Erkrath auch deshalb nicht mehr angeflogen.

Kaum Informationen über die Bienenfresser

Die Informationen über Bienenfresser sind aber auch schwer zu bekommen. Beim Euro Bird Portal  sind die Bienenfresser eine der wenigen Arten, die nicht erfasst und gezeigt werden. Vielleicht ist die Forschung auch noch nicht so weit. Man versucht aber auch bei Informationen über die Bienenfresser sehr vorsichtig und sensibel zu sein. Da Bienenfresser auf sensiblen Gebieten wie Sandgruben brüten und ihre Bruthöhlen im Sand sehr empfindlich sind. Und Sandgruben sind oft in Privatbesitz und man versucht alles um Störungen in der Sandgrube und der Bienenfresser zu vermeiden.

Am Wochenende will ich mir selbst ein Bild machen und nach Brüggen an die niederländische Grenze fahren und nachsehen, ob dort Bienenfresser in die Sandgrube zurückgekehrt sind. Ich bin jetzt schon sehr aufgeregt. Es ist eine Landschaft, die ich fast nie sehe. Auch wenn diese Landschaft sehr vom Menschen geprägt ist. Und ich weiß nicht, was mich erwartet. Ich hoffe die Bienenfresser sind zurückgekehrt. Am Wochenende ist auf jeden Fall mit Temperaturen bis zu 32 Grad optimales Wetter für Bienenfresser.

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