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Der Stieglitz

Der Stieglitz

Er gehört zu unseren buntesten Vögeln, der Stieglitz oder Distelfink

Der Stieglitz oder Distelfink fehlte mir noch in diesem Jahr von den Finken. Die Finken sind im Moment sehr auffällig, da sie gemeinsam auf Nahrungssuche gehen. Und so konnte ich einige Stieglitze in der großen Birke am Kindergarten fotografieren. Die sonst von den Gimpeln besucht wurde. Die aber noch nicht alle Samen abgeerntet haben.

Der Stieglitz erntet Birkensamen

Wenn man unter der Birke steht, denkt man plötzlich, es schneit. Denn etwas rieselt auf einen herunter. Das sind aber die Samen der Birken, die im schnellen Treiben der Stieglitze wohl oft herunterfallen. Was dann der Birke auch hilft, wenn die Samen so verbreitet werden. Und die Samen sind sehr klein, die Stieglitze müssen wohl sehr viele davon fressen.

Vogelarten mit zwei Namen

Der Stieglitz und der Gimpel haben nicht nur die Vorliebe für Samen gemeinsam, auch das es zwei Namen für sie gibt. Die auch beide durchaus noch im Gebrauch sind. Ich habe als Kind schon immer Distelfink statt Stieglitz gesagt. Der Name Stieglitz wirkt für mich etwas schwierig. Beim Gimpel war es immer genau anders herum. Ich habe als Kind den Namen Dompfaff gelernt und behalten. Und erst jetzt habe ich mich umgewöhnt und sage Gimpel.

Temperaturanstieg

Gestern Nachmittag kam plötzlich die Sonne raus und die Temperaturen stiegen in der Sonne schnell auf 7 Grad an. Das war schon ein großer Kontrast zum Morgen, wo es noch sehr lange geschneit hat. In der Sonne schmolz dann der Schnee auch direkt wieder weg. Für das Fotografieren war das Wetter besser und so konnte ich die Stieglitze wunderbar vor dem blauen Himmel fotografieren.

Damit ist der Stieglitz meine Nr. 24 für dieses Jahr und ich werde in den nächsten Wochen wohl noch viel Spaß mit den Schwärmen der Finken haben. Zu Hause im Kreis Unna gibt es einen Bergfinken-Schwarm mit 1000 Exemplaren! So groß sind die Schwärme hier in Velbert-Langenberg nicht. Vielleicht maximal 50 bis 100 Vögel.

Grau in Grau

Grau in Grau

Selbst das Rotkehlchen kann dem grauen Wetter keine Farbe geben

Das ist mein 200. Beitrag und für so ein Jubiläum wünscht man sich wohl einen schönen und besonderen Beitrag. Und kein Grau in Grau. Leider ist es in NRW schon seit zwei Wochen eher trübe und regnerisch. Und besonders an den letzten Wochenenden war es immer ein Grau in Grau und es hat fast durchgehend geregnet.

Graues Regenwetter

Viel Wetteränderung scheint auch in den nächsten Tagen nicht in Sicht zu sein. Deshalb versuche ich trotzdem die Zeit am Wochenende zu nutzen und doch etwas zu fotografieren. Auch wenn die Fotos nur Grau in Grau oder auch einmal Schwarz-Weiß aussehen. Und das nicht einmal gewollt. Schwarzweiß-Fotos können ja doch künstlerisch sehr schön aussehen.

Den Finkenschwarm nicht erwischt

Und so versuche ich aus der Situation und meinem Beitrag noch das beste zu machen. Eigentlich kann ich am Wochenende auch trotz des schlechten Wetters ein interessantes Phänomen beobachten. Immer noch sehe ich immer wieder die großen Schwärme der Finken. Die ich aber leider immer nur auf der Flucht sehe. In den Bäumen und Büschen sind sie oft gut getarnt. Nur die Buch- und Bergfinken sieht man manchmal in kleineren Gruppen. Die Bergfinken sind also immer noch in der Nähe. Sie bilden vielleicht den größten Teil des Schwarms. Zusammen mit den Buchfinken und Erlenzeisigen. Die dieses Jahr auch zahlreich als Wintergäste in Deutschland sein sollen.

Einige Gimpel scheinen sich der Gruppe angeschlossen zu haben. Während ich die Grünfinken bis jetzt immer allein sah. Aber auch sie sind gerne in Finkenschwärmen unterwegs.

Ungewolltes Schwarzweiß-Foto

Dagegen gibt es auch typische Einzelgänger, wie das Rotkehlchen oder die Heckenbraunelle. Heute sah ich ein junges Amsel-Männchen, das sich sehr entspannt auf einen Ast gesetzt hatte. Der Nieselregen hat es vielleicht etwas an der Stelle festgehalten. Man sieht schön die kleinen Wassertropfen auf dem Gefieder. Ein Foto, das schön das Wetter und die Stimmung im Moment zeigt.

Vogelparade im Garten

Der Montag war wirklich ein ganz besonderer Tag. Vielleicht erstmal der letzte Frühlingstag in nächster Zeit. Und der Tag, an dem wirklich fast alle Vögel im Garten und an der Futterstation zu sehen waren, die dort im Moment vorkommen. Neben den Grünfinken und der ersten Singdrossel fallen im Moment am meisten die Erlenzeisige auf. Sie sind die letzten Vögel, die die Futterstation entdeckt haben und sie haben diese im Moment sehr häufig besetzt. Sie sitzen minutenlang an der Station. Was früher nur die Grünfinken gemacht haben. Wie gestern schon erwähnt, vertreiben die Grünfinken die Zeisige sofort. Das konnte ich bis jetzt aber immer nur beobachten. Aber jetzt ein paar Fotos von allen Vögeln, die im Moment bei uns im Garten zu sehen sind. Genau das Richtige an einem so trüben Regentag.

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