Kategorie: Allgemein

Einen schönen 4. Advent

Einen schönen 4. Advent

Einen schönen 4. Advent! Die vierte Kerze brennt

Ich wünsche allen Lesern einen schönen 4. Advent und schöne, ruhige und besinnliche Feiertage! Die vierte Kerze brennt an unserem schönen Adventskranz und das wir Weihnachten nicht verpennen, dafür sorgt schon unsere Räubertochter. Die ist schon ziemlich aufgeregt!

Lasst Euch nicht stressen mit den letzten Vorbereitungen vor Weihnachten!

Meine Gedanken im Dezember

Meine Gedanken im Dezember

Die Rabenvögel wie Krähen und Elstern sind im Moment häufig zu sehen. Die Kleinvögel eher nicht

Im Dezember blickt man oft zurück auf das Jahr. Meine Gedanken im Dezember sind aber eher aktuell. Der Dezember ist ein besonderer Monat. Der Winter beginnt, es gibt den kürzesten Tag des Jahres. Es gibt die Vorweihnachtszeit, dann Weihnachten und wir bereiten uns auf ein neues Jahr vor.

Ich mag den Winter nicht. Die Dunkelheit ist für einen Fotografen nicht gut und unsere Zeitumstellung auf Winterzeit macht es auch nicht besser. Dazu ist es oft regnerisch. Kalt ist es im Dezember nicht mehr unbedingt, gestern hatten wir in NRW frühlingshafte 15 Grad.

Und obwohl der Tag gestern sehr schön war, war das Ergebnis wie in den letzten zwei Wochen. Es waren keine Kleinvögel zu sehen! Gerade auch so häufige Vögel wie Amseln, Buchfinken und Grünfinken sind nicht zu sehen. Ich habe das erst immer auf das Wetter geschoben und dass es einfach nur meine Beobachtung war.

Aber dann kamen auch bei den Kollegen vom OAG Kreis Unna tagelang keine Meldungen. Unterbrochen wurde das nur von einem Kommentar, dass so etwas in den letzten 18 Jahren nie vorgekommen war und die Seite einwandfrei funktioniert. Es wurde die lustige Vermutung geäußert, dass vielleicht der Genuß von zu viel Glühwein auf den Weihnachtsmärkten Schuld daran wäre. Ich mag keinen Glühwein und die Kollegen werden es sicher auch nicht übertrieben haben.

Und so wurde nach ein paar Tagen die Erkenntnis geteilt, dass es tatsächlich in der Landschaft im Moment weniger Kleinvögel zu sehen gibt. Nur Rabenvögel sind immer noch häufig zu sehen. Aber unsere Vögel müssen ja irgendwo sein. Die Landschaft ist schon ziemlich ausgeräumt. Ich hatte ja schon die Beobachtung gemacht, dass fast kaum noch Vogelbeeren zu finden sind. Also können sich unsere Vögel ihre Nahrung vermutlich am besten an den Futterplätzen in unseren Gärten holen.

Ich habe schon gehört, dass in einigen Gärten der Andrang ziemlich groß ist und man ständig Futter nachfüllen muss. Habt ihr in diesem Winter bis jetzt ähnliche Beobachtungen gemacht? Leider habe ich in Langenberg keine Fütterung, weil diese zu nah am Fenster wäre und das ist mir zu gefährlich für die Vögel. Das sind so meine Gedanken im Dezember.

Gruß aus dem Niederbergischen Land zum 3. Advent

Gruß aus dem Niederbergischen Land

Zum 3. Advent noch ein paar Eindrücke aus dem Niederbergischen Land. Ich wünsche allen Lesern einen schönen und ruhigen 3. Advent. Und hoffentlich ruhiges Wetter, besonders auch im Norden wo Sturm Wilfried durchgezogen ist.

Wir hatten gestern auch stürmisches Wetter mit vielen Regenschauern die durchgezogen sind und teilweise auch starken Dauerregen. Der Höhepunkt war ein Hagelschauer am Nachmittag, danach hat sich das Wetter beruhigt.

Heute war das Wetter freundlich und es gab auch blauen Himmeln. Die bekannte Ruhe nach dem Sturm. Man kann die Folgen des Regens der letzten Tage aber schon deutlich erkennen. Die Bäche sind voll und rauschen durch die Täler und auf den Feldern steht schon das Wasser. Für die Natur ist das immer noch gut und sehr wichtig nach der Trockenheit der letzten Jahre. Die Tiere halten sich in diesen Tagen aber deutlich zurück und versteckt. Da ist Schutz suchen angesagt.

Einen schönen 2. Advent mit einem Gedicht

Advent mit einem Gedicht

Advent mit einem Gedicht. Der Mäusebussard und seine Gedanken

Ich wünsche allen Lesern noch einen schönen 2. Advent mit einem Gedicht! Die Weihnachtszeit ist ja schließlich die Zeit der Gedichte. Und ich mache mir manchmal Gedanken über das Verhalten der Tiere. Manche fliegen schnell weg und haben eine Fluchtdistanz. Andere scheinen wenig Scheu zu haben und sehen einen auch lange an. Was denkt dann so ein Tier wohl?

So könnten vielleicht die Gedanken dieses Mäusebussards sein :

Normalerweise fliege ich fort

an einen sicheren Ort

Wenn sich dort am Feld

Jemand so hinstellt

Und ich nicht weiß was gleich geschieht

Wenn der mich so ansieht!

Doch heute blicke ich zurück

Und ich bin voller Glück!

Denn der Mann ist brav,

der ist nur Fotograf!

Sieben Kontinente – Ein Planet

Vor zwei Wochen kam die erste Folge der BBC-Dokumentation Sieben Kontinente – Ein Planet im ZDF. Die Folge kam im Rahmen der bekannten Sendung Terra X um 19:30 Uhr. Die BBC ist bekannt für ihre herausragenden Tier- und Naturdokumentationen.

In der Dokumentation wird die Natur und das Tierleben auf den sieben Kontinenten gezeigt. Und man bekommt die unglaubliche Artenvielfalt auf den verschiedenen Kontinenten zu sehen.

Sieben Kontinente – Ein Planet : Antarktika

Die erste Folge handelte von der Antarktis. Auch diese Folge war wieder herausragend. Die Qualität der Bilder, aber auch die Szenen und Ereignisse die gezeigt wurden. Man hätte den kleinen, flauschigen Kaiserpinguinen und Albatrossen am liebsten geholfen. Selten hat man so einen Einblick in die Bindung von Eltern und Jungvögeln. Die bei beiden Arten nochmal speziell ist, da die Eltern nur einen Jungvogel zu versorgen haben.

Der Klimawandel ist zu schnell

Dramatisch sind auch dort die Veränderungen durch den Klimawandel. Die viel zu schnell sind, als dass sich die Natur anpassen könnte. Die Stürme werden stärker und häufiger und das Eis schmilzt schneller. Der Albatross ist vom Aussterben bedroht bei einer so geringen Geburtenrate. Die Verluste bei den Jungvögeln können nie ausgeglichen werden.

Mit Demut vor den Bildern

Ich habe die Sendung mit Demut verfolgt. Vor der Kraft der Natur, der Leistung der Tiere und der Arbeit der Kameraleute. So eine Qualität zu erreichen ist beeindruckend. Es gibt beeindruckende Luftbilder von Drohnen. Die Unterwasseraufnahmen, Zeitraffer- und Nahaufnahmen zeigen einem unglaubliche Einblicke und berührende Bilder. Aber auch der massive Einfluss des Menschen auf unsere Natur und unseren Planeten wird gezeigt. So wurden durch den Menschen in der Antarktis fast 1,5 Millionen Wale getötet.

Wer an den nächsten Adventabenden noch Zeit hat, sollte sich diese tolle Dokumentation ansehen. In der ZDF-Mediathek kann am auch die ersten Folgen noch ansehen :

Folge 1  :

Sieben Kontinente – Ein Planet Antartika

Folge 2 :

Sieben Kontinente – Ein Planet Asien

Vorab kann man auch schon die dritte Folge Südamerika sehen :

Sieben Kontinente – Ein Planet Südamerika

 

Die Sichtungen vom November

Die Sichtungen vom November

Wegen der langen Hinterkralle müsste das ein Gartenbaumläufer sein

Auch spät im Jahr kann man noch ein paar neue Sichtungen machen, um dann die 100 zu erreichen! Dabei rechnet man oft mit Zugvögeln. Die Sichtungen vom November waren aber einheimische Standvögel. Die man eigentlich das ganze Jahr über sehen kann, aber manchmal dauert es eben länger.

Vor dem letzten Monat des Jahres bin ich jetzt bei 101 Vogelarten angekommen. Im November kamen noch der Gartenbaumläufer (Nr. 99), der Sperber (Nr. 100) und die Sumpfmeise (Nr. 101)  dazu.

Die Sichtungen vom November waren schwierig

Die Sichtungen vom November haben auch so einige Bestimmungsprobleme gemacht. Bei der Sumpfmeise kommt direkt die Frage auf,  ist das jetzt eine Sumpfmeise oder doch eine Weidenmeise? Die beiden Arten sehen fast gleich aus. In den meisten Fällen hat man dann eh die Vermutung, dass es sich um eine Sumpfmeise handelt. Deshalb bleibe ich jetzt dabei. Eine genaue Bestimmung ist anhand des Fotos eh nicht möglich.

Beim Sperber im Flug ist immer die Frage, ob es nicht ein Habicht ist. Bei Größe wurde ich aber sagen, es ist ein Sperber-Weibchen.

Und der Gartenbaumläufer hat eine lange Hinterkralle, was ihn vom Waldbaumläufer unterscheidet.

Ein weiteres Kranich-Update

Am 30. November setzte über den Mittag nochmal ein starker Kranichzug ein. Etwa 2.500 Kraniche flogen in Richtung Südwesten. Die Nachzügler wurden wohl durch die Kaltfront aus dem Norden zum Aufbruch verleitet. Irgendwann ist halt auch der schönste Aufenthalt in Deutschland vorbei, wenn es zu kalt wird. Das gilt aber weiterhin nicht für den einzelnen Kranich an der Kiebitzwiese. Er bleibt immer noch dort! Ein paar Tage lang war er nicht zu sehen, aber jetzt ist er wieder jeden Tag dort.

Ich rechne jetzt eigentlich auch nicht mehr damit, dass er noch in den Süden fliegt. Er ist fit, aber hat wohl einfach keine Lust darauf. Am Wochenende konnten einige einzelne Kraniche gesichtet werden, die dem Zug hinterher flogen und sichtlich Schwierigkeiten hatten. Trotz ihrer Probleme versuchten sie der Masse zu folgen. Diese Einstellung scheint der Kranich an der Kiebitzwiese für dieses Jahr abgelegt zu haben.

Ein Winterspaziergang

Ein Winterspaziergang

Ein Winterspaziergang – Der Raureif war auch am Nachmittag noch auf den Wiesen

Am 1. Dezember kamen ein paar Ereignisse zusammen. Es war nicht nur der 1. Advent sondern auch der meteorologische Winteranfang. Und die Temperaturen waren auch so, dass man sagen konnte, ich habe einen Winterspaziergang gemacht. Wenn es Nachts Frost gibt und am Tag auch noch Raureif auf den Wiesen ist, dann ist bei uns in NRW schon Winter. Denn Schnee ist selbst in den Hügeln des Niederbergischen Land selten geworden.

Es ist ruhiger geworden in der Landschaft

Im Garten ist es in den letzten Tagen sehr ruhig geworden. Die meisten Vogelbeeren wurden von den Vögeln schon gefressen. Ein Winterspaziergang kann ziemlich eintönig sein. Doch die bekannten Nahrungsquellen aus dem letzten Winter locken auch dieses Jahr die Vögel an. So bieten die Birkensamen wieder Nahrung für die Gimpel. Sie zeigten sich als Erste bei meinem Spaziergang. Es zeigten sich dann fast alle unserer häufigsten Wintervögel. Die Amseln, die Blau- und Kohlmeisen, der Buchfink, die Rabenkrähen und die Rotkehlchen.

Auch die Buntspechte ließen sich kurz beobachten. Ein Männchen und ein Weibchen waren am gleichen Baumstamm zu sehen. Besonders auffällig war ein weißer Mäusebussard in den kahlen und braunen Ästen. Und sogar ein Eichelhäher zeigte sich kurz auf der Wiese. So wünscht man sich seinen Spaziergang! Die vielen verschiedenen Vogelarten haben meinen Spaziergang deutlich verlängert.

Der Kahlschlag an der Hecke

Gerade die Wiese schien noch Nahrung zu bieten, suchten doch auch die Amseln und ein Rotkehlchen immer wieder zwischen dem Gras nach Fressbarem. Die Rotkehlchen waren an diesem Tag besonders auffällig. Auf einem etwa 300 Meter langem Abschnitt entlang einer Hecke konnte ich gleich drei Rotkehlchen beobachten. Die Rotkehlchen schienen sich an den Kahlschlag der Hecke gewöhnt zu haben. Ich und die meisten anderen Vogelarten scheinen noch nicht so weit zu sein. Im Herbst hatte man die Hecke radikal sowohl in der Höhe als auch in der Breite beschnitten. Auch um Platz für Bauarbeiten am Feldweg zu schaffen.

Von der Gartenarbeit weiß ich natürlich, das Hecken und Büsche beschnitten werden müssen. In der Natur sind solche Kahlschläge immer wenig erfreulich. Die Hecke wird sich erholen und die Rotkehlchen stört es nicht weiter. Sie mögen Sitzwarten und Zaunpfähle und nutzen deshalb gerne die abgeschnittenen Äste. Wie man an meinem Foto von Sonntagabend schon sehen konnte, waren die Rotkehlchen wegen der Kälte schon voll aufgeplustert.

Andere Bewohner der Hecke, wie die Meisen und die Heckenbraunellen scheinen den Kahlschlag weniger zu mögen und sind an andere Orte ausgewichen.

Einen schönen 1. Advent

Schönen 1. Advent

Einen schönen 1. Advent! Es ist kalt geworden, da hilft nur aufplustern

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen 1. Advent-Abend. Ich bin mit meinen Wünschen etwas spät dran. Da wir heute noch Weihnachtsdeko gesucht haben und ich heute auch noch 2 Stunden unterwegs war und Fotos gemacht habe. Es ist kalt geworden an diesem Wochenende und die Rotkehlchen haben sich aufgeplustert. Sie erinnern einen fast ein bißchen an Weihnachtskugeln!

Sie sind einfach zu süß und trotz der Kälte geht es ihnen gut. Sie sind aktiv und finden noch Nahrung. Morgen dann mehr von meinem Spaziergang.

Der Schwanentanz

Der Schwanentanz

Der Schwanentanz beginnt damit, das Männchen und Weibchen zueinander schwimmen

Der Schwanentanz ist ziemlich unbekannt. Das ist sehr ungewöhnlich, bei einem so bekannten Vogel wie dem Schwan. Es gibt viele Tiere, die nur durch ihre Schönheit und Farbenpracht auffallen. Viele Vögel, Fische oder auch Schmetterlinge. Bei den Vögeln oft nur die Männchen. Sie müssen den Weibchen auffallen und sie beeindrucken. Bestes Beispiel dafür ist der männliche Pfau. Der mit seinen langen Schwanzfedern ein auffälliges Rad schlägt. An Selbstdarstellung und Aufdringlichkeit ist das nicht zu überbieten. Trifft man so einen Menschen, dann bezeichnet man ihn als eitlen Pfau.

Mensch und Tier waren verbunden

Der Mensch hat viele solcher Vergleiche mit der Natur. Die meisten stammen noch aus Zeiten, als der Mensch noch enger mit der Natur verbunden war. Als er die Natur noch beobachtet hat, mit ihr gelebt hat und von ihr gelernt hat. Einige unserer Erfindungen sind von der Natur beeinflußt. Wir haben uns viele Dinge von der Natur abgeschaut.

Sogar in der Religion wurden die Tiere als heilig verehrt. Bis der Mensch dann der Meinung war, dass er als Krone der Schöpfung ja wohl der Einzige ist, der verehrt werden sollte.

Es gibt Tiere, die uns besonders beeindruckt haben. Die Schönheit ist dabei eher nicht so wichtig. Die Tiere beeindrucken uns eher durch ihre Intelligenz, Stärke oder weil sie es geschafft haben, mit uns zu wohnen. Bei den Haustieren sind das vor allem Hunde und Katzen. Mit Intelligenz beeindrucken uns Krähen, Papageien und Delfine. Und durch Stärke die großen Tiere. Dabei vor allem auch die Raubtiere wie Bären, Tiger und Löwen. Den Löwen machten wir zum König der Tiere.

Diese Tiere fürchten wir noch heute. Wir haben sie schon immer in Geschichten, Märchen und Fabeln eingebaut. Das beste Beispiel dafür ist der Wolf. Kein anderes Tier steht uns als domestiziertes Haustier so nahe und kein anderes Tier fürchten wir so sehr. Wir haben es ausgerottet und als das Böse schlechthin dargestellt.

Ein Tier für Legenden

Ein anderes Tier, das in zahlreichen Geschichten unsere Fantasie beflügelt, ist der Schwan. Der Schwan braucht keine auffälligen Farben oder besonders auffälliges Verhalten. Trotzdem verehren wir diesen Vogel wegen seiner Schönheit, seiner Anmut und Größe. Und er steht wegen seiner leuchtend weißen Farbe für Reinheit. Und der Schwan hat einfach Persönlichkeit. Auf dem Wasser ist er anmutig und ruhig. Er gleitet oft ruhig dahin, kann aber mit seinen großen Füßen auch eine große Geschwindigkeit auf dem Wasser erzeugen. Ist aber sein Revier oder sein Nachwuchs bedroht, wird der Schwan zum brutalen Kämpfer. Mit einem Schwan der seinen Nachwuchs verteidigt, ist nicht zu spaßen.

Und im Flug ist er auch alles andere als ruhig. Mehr wie ein Propellerflugzeug mit großem Getöse unterwegs. Da er als großer Vogel mit viel Gewicht nur schwer starten und landen kann, benutzt er das Wasser als Start- und Landebahn. Und hat uns so beim Bau von Flugzeugen inspiriert.

Schon ein paar Mal habe ich über den Schwan geschrieben und einige Geschichten erwähnt. ==> Türchen Nr. 10 und Königliche Paare.

Der Paarungstanz der Schwäne

Vor ein paar Wochen konnte ich dann das erste Mal den Paarungstanz der Schwäne beobachten. Man kennt den Pinguintanz der Haubentaucher. Aber das es auch einen Schwanentanz gibt, war mir nicht bekannt. Ein Schwanenpaar ist eng verbunden, sie binden sich auf Lebenszeit. Oft sieht man sie gemeinsam, fast synchron auf dem Wasser gleiten.

Auch beim Tanz sind ihre Bewegungen sehr synchron. Die Köpfe werden gemeinsam in eine Richtung gedreht. Dann in die Gegenrichtung. Die Köpfe werden zusammen gesteckt.

Der Schwanentanz und Schwanensee

Vom Schwanentanz ist man natürlich schnell bei Schwanensee. Einem der berühmtesten Ballette. Es ist nicht überliefert, ob der Schwanentanz das Ballett direkt inspiriert hat. Viel mehr wird Schwanensee durch andere Märchen und Sagen geprägt. Das Märchen der verzauberten Schwanenprinzessin gibt es in vielen Länder.

Auch größere Ansammlungen von Schwänen auf den Seen und Teichen kann man beobachten. Das bringt einen leicht in der Fantasie zu anmutigen Tänzerinnen in weißen Kostümen.

Die Stockenten Männchen im Schlichtkleid

Stockenten Männchen im Schlichtkleid

Die Stockenten Männchen im Schlichtkleid

Die Mauser bei den Vögeln ist wirklich nochmal ein sehr komplexes Thema. Schlichtkleid, Übergangsgefieder, Prachtkleid und die Jungvögel. Kein Wunder eigentlich, das nur wenige Bücher über Vögel darauf eingehen. Die Stockenten Männchen im Schlichtkleid sind auch nochmal ein besonderes Thema. Als Anna vom Blog Eulenschwinge bei meinem letzten Beitrag in den Kommentaren das Thema ansprach, war selbst mir nicht klar, das ich es selbst schon gesehen habe. Das die Stockenten während der Mauser der Männchen fast gleich aussehen. Und das ich das sogar fotografiert habe.

Die Stockenten Männchen verlieren ihren grünen Kopf

Ich musste das erst googeln, denn ich konnte mich nur an Stockenten Männchen mit grünem Kopf erinnern. Während der Mauser im Juli und August verlieren die Erpel ihr Prachtkleid und haben keinen grünen Kopf mehr. Das ist wirklich nur ein kleines Zeitfenster. In diesem Jahr habe ich die Stockenten das letzte Mal im September gesehen und die Männchen waren schon wieder im Prachtkleid.

Ob die Männchen während der Mauser den Weibchen vom Gefieder her noch ähnlicher werden, kann man auf meinen Fotos leider nicht feststellen. Sie sind noch gut zu unterscheiden. Während das Männchen die Gefiederfarbe wechselt, ist beim Weibchen während der Mauser keine Veränderung zu erkennen.

Meine Fotos entstanden im Zeitraum August/September. Vielleicht sind sich die Geschlechter im Juli noch ähnlicher. Ende September waren einige Erpel schon wieder im Prachtkleid, andere hatten noch Übergangsgefieder. Ich werde das im nächsten Jahr genauer beobachten und versuchen bessere Fotos zu machen. Das Thema interessiert mich jetzt.

Später am Tag, Siesta bei den Vögeln

Das die Enten auf den Fotos meistens schlafen und Siesta machen, liegt an einer Schwäche von mir. Ich bin kein Frühaufsteher und oft erst später am Tag unterwegs. Da ruhen sich viele Vögel schon wieder aus.