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Seltener Nachwuchs

Es gibt Tiere, die sind sehr selten. Weil ihr Lebensraum immer knapper wird oder weil sie eigentlich aus einer anderen Region kommen. Die Kolbenente ist so ein Fall. Sie kommt ursprünglich aus Asien und taucht in Deutschland immer mal wieder in verschiedenen Regionen auf. Brüten tut sie aber nur in Süddeutschland und in Mecklenburg-Vorpommern. In den Rieselfeldern von Münster tauchen seit ein paar Jahren immer wieder einige Exemplare auf. Letztes Jahr konnte ich die Männchen fotografieren und seitdem ich weiß, wie selten sie sind, verfolge ich die Kolbenenten schon das ganze Frühjahr. Ich mag diese Ente sehr!

Und heute hatte ich das Glück, ein Weibchen mit ihrem Nachwuchs zu fotografieren! Leider ist nur noch ein Küken übrig geblieben. Vielleicht ist auch nur eines geschlüpft. Denn ein einzelnes Küken bei Enten ist schon ungewöhnlich. Aber das Küken ist eine echte Münsteraner Kolbenente! Ich hoffe sehr, das es durchkommt! Es macht einen guten Eindruck. Entfernt sich immer wieder mehrere Meter von der Mutter und einmal sauste es so schnell über den Teich, das die Mutter nicht annähernd folgen konnte.

Diese Wasserpflanzen oder Algen breiten sich in den flachen Gewässern sehr schnell aus. Das liegt wahrscheinlich an der Hitze. In der Disselmersch und an der Kiebitzwiese konnte ich das auch schon beobachten.

Hoffentlich übersteht das Kleine die Hitze und deren Folgen und auch alle anderen Gefahren!

 

Jungstörche in der Disselmersch

Wie ich hier schon berichtet habe, gibt es auch in der Disselmersch vier Jungstörche im Nest. Man kann das Storchennest von der Beobachtungshütte sehr gut fotografieren. Es liegt auf einer Höhe mit der Beobachtungshütte. Trotzdem ist es sehr schwer alle Jungen auf ein Foto zu kriegen. Das gelang mir dann erst vom Parkplatz aus. Manche Jungvögel sitzen tiefer im Nest als andere. Ein Storchenküken ist deutlich weniger zu sehen, als die anderen. Ich hoffe, das ist kein Zeichen dafür, das es vielleicht schwächer als die anderen Küken ist.

Während die Kanadagans immer noch auf der Beobachtungshütte brütet oder es versucht, haben die Haubentaucher ihre erste Brut aufgegeben. Sie wurden ständig von anderen Wasservögel wie den Schwänen oder den Kormoranen und Bläßhühnern gestört. Diese wollten wohl auch das gute Nest belegen und haben die Haubentaucher erfolgreich gestört und vertrieben. Die Haubentaucher balzen jetzt wieder und versuchen es vielleicht dann nochmal mit einer zweiten Brut an einer anderen Stelle. Nicht jede Brut ist erfolgreich, umso schöner ist es, das es dieses Jahr so viele Storchenjunge gibt!

Nachwuchs am Tibaum

Auch am NSG Tibaum gibt es jetzt Nachwuchs bei den Störchen. Auch das Storchenpaar dort hat vier Küken. Die Vier scheint die magische Zahl bei den Störchen an der Lippe zu sein. Auch in der Disselmersch und in Dinker gibt es vier Küken. In den Ahsewiesen gab auch es kürzlich noch vier Küken, jetzt aber wohl nur noch Drei.

Vier Küken erfolgreich durchzubringen, ist auch eine schwierige Aufgabe. Aber erfreulich ist es erstmal, das es so viel Nachwuchs gibt. Es ist auch sehr schwierig festzustellen, wie viele Küken es im Nest gibt. Oft sieht man nur Zwei oder Drei von ihnen. Weil die Anderen tiefer im Nest sitzen oder sich hingelegt haben. Vielleicht ist das aber auch ein Hinweis auf schwächere Küken. Oder das diese weniger Durchsetzungsvermögen haben? Aber das ist nur eine Vermutung.

Die Geschwister machen einen guten Eindruck. Alles scheint noch gut zu laufen. Letztes Jahr konnten drei Jungvögel großgezogen werden. Man braucht viel Nahrung. Im Moment ist es schon sehr warm und trocken. Das könnte Probleme geben. Hoffen wir, das viele der Küken durchkommen!

Mutter mit zwei Bambis

Es ist die Zeit der Tierkinder. Süß sind sie ja alle. Die kleinen flauschigen Enten und Gänse. Immer etwas rundlich aussehend. Oder die Kälbchen und Lämmchen. Aber es gibt einfach nichts, was so süß ist wie die kleinen Rehkitze! Ich habe noch nie ein Rehkitz in der freien Natur gesehen. Aber heute Mittag war es so weit! Nach einem Gewitterschauer war erst nur die Mutter auf der Kiebitzwiese zu sehen. Und dann muß sie ihre Kleinen gerufen haben. Denn sie kamen von der anderen Seite der Wiese angesprungen. Übermütig wie kleine Kinder so sind, sprangen sie durch das hohe Gras. Und wurden erstmal von der Mutter gesäugt. Später haben sie dann aber auch Gras gefressen. Es wurde mit der Mutter geschmusst und die Mutter hat auch beide Kitze abgeleckt. Waschen und Hygiene auf die Reh-Art :

Die Bilder der kleinen Familie und der Kitze sind so süß, das einem ganz warm ums Herz wird! Die Beiden sind auch schon groß genug, das sie vielleicht schon aus dem gröbsten raus sind und einmal so groß werden wie ihre Mutter. Sie konnten ihrer Mutter nicht nur problemlos durch das Gras, sondern auch schon durch das Wasser des Teiches folgen! Hoffen wir, das sie weiter so gut lernen und gesund bleiben!

 

DSGVO – An Pfingsten

Erstmal wünsche ich euch allen schöne Pfingsten!

Sonne, Pfingsten, DSGVO. Passt so gar nicht zusammen.

Aber ich habe mich heute mit der DSGVO beschäfigt. Natürlich habe ich das auch schon vorher getan, aber heute dann so richtig. Es gab ja leider fast kein anderes Thema in den letzten Wochen. Heute habe ich die nötigen Änderungen vorgenommen, oder eben die, die ich für nötig halte. Da wurde wie immer bestimmt auch gefährliches Halbwissen verbreitet. Denn nicht nur die Abmahnanwälte, auch die vielen sogenannten Experten versuchen dann auf ihre Weise Geld mit der neuen Verordnung zu machen. Oder warum bietet ERecht24 auf einmal die Erstellung einer Datenschutzerklärung nicht mehr umsonst an?

Zum Teil ist die Panik sicher berechtigt. Denn die Abmahnanwälte sind wirklich schon aktiv, klicken sich seit Wochen schon durch Datenschutzerklärungen und Impressen. Die stehen schon in den Startlöchern!

Auch ich habe schon in einer Panikaktion alle Teilen-Button und Like-Button entfernt. Aber ich muss das gar nicht, wenn ich in meiner Datenschutzerklärung einfach alles erwähne, was ich auf meinem Blog verwende und anbiete. Und auf www.datenschutz-generator.de konnte ich kostenlos eine dermaßen umfangreiche Datenschutzerklärung erstellen, das ich mich fast schon darauf freue, das die sich ein Anwalt einmal durchliest!

Ich biete auf meiner Seite nichts an, alle Fotos sind von mir. Ich bin also eh fast uninteressant für diese Abmahnanwälte. Und mein Impressum interessiert auch bis jetzt niemanden. Und für einige Dinge bin ich ja auch gar nicht verantwortlich, dafür wäre WordPress zuständig.

Ich bin zwar sehr gespannt, was in den nächsten Tagen noch so passiert, mache mir aber keine großen Sorgen.

Hier geht alles so weiter, wie ihr es bis jetzt gewöhnt seid. Ich mache mit dem Blog einfach so weiter!

Aufgeben ist sowieso nie eine Option! Man muss auch für gute Tier- und Naturfotos Ausdauer haben und kämpfen. Und oft auch gegen den Bürokratenwahnsinn auf dieser Welt!

Laßt euch nicht unterkriegen und macht auch mit euren Blogs weiter!

Überall Nachwuchs bei den Störchen

Nicht nur die Störche in der Disselmersch und in den Ahsewiesen haben Nachwuchs, auch die ersten Paare in den Rieselfeldern!

Das bekannte Paar vom Heidekrug hat wohl gerade erst Nachwuchs bekommen. Die kleinen Köpfe sind nur so eben im Nest zu erkennen. So ist es auch schwer zu sagen, wie viele es sind. Zwei sind immer erkennbar, aber es könnten auch drei Köpfe sein!

Das die Kleinen schon mit dem Schnabel klappern wie die Eltern, habe ich so das erste Mal gesehen. Das scheint wohl angeboren zu sein.

Das Storchenpaar am Bauernhof hat wohl schon länger Nachwuchs. Die Jungen sind schon sehr viel größer und haben schon weiße Federn. Da scheint die Zusammenarbeit der Eltern sehr gut zu funktionieren. Ich hoffe es kommen alle vier Jungstörche durch!

 

Badetag bei den Tauben

Auch Gartenvögel baden gerne. Deshalb ist es auch gut, wenn man ihnen ein Wasserbad bereit stellt. Bei größeren Vögeln wird das mit dem Baden schon etwas schwieriger.

Nach den schon wieder sommerlichen Temperaturen am Wochenende, waren die Gewitter am Sonntag schon vorprogrammiert. Viele Vögel verstecken sich dann wahrscheinlich in Büschen und unter dem Blätterdach der Bäume. Zwei Ringeltauben nutzten dagegen den Regen als Dusche und unser Garagendach als Badewanne. Eine sehr willkommene Abkühlung und gut gegen Ungeziefer im Gefieder.

Ich werde den Sommerregen jetzt auch immer mit anderen Augen sehen. Als Abkühlung für alle Tiere!

Nachwuchs in der Disselmersch

Bei meinem heutigen Besuch in der Disselmersch konnte ich drei Junge im Storchennest erkennen. Das gemeldete vierte Junge war wohl nur eine Wunschmeldung eines Beobachters. Aber auch drei Jungstörche sind toll und hoffen wir das alle durchkommen!

 

Die Haubentaucher und auch die Kanadagans auf der Beobachtungshütte sind dagegen noch am Brüten.

 

In der Disselmersch

Die Disselmersch ist eine Auenlandschaft an der Lippe, die für das Projekt Naturerlebnis Auenland renaturiert und umgestaltet wurde. Auch die Ahsewiesen gehören zu diesem Projekt. Wenn die Lippe jetzt Hochwasser führt, wird die Disselmersch überschwemmt und geht das Wasser zurück, bleibt Wasser in der Überschwemmungsfläche zurück. Ein bißchen sagt es auch schon der Name. Mersch ist ein anderer Name für Marschland. Diesen Begriff kennt man aus Norddeutschland. Vielleicht ist ja Mersch unser westfälischer Ausdruck dafür.

In der Disselmersch hat sich eine große Teichfläche mit Schilfgürtel gebildet. Neben der Beobachtungshütte nistet ein Storchenpaar auf einem Mast. Vor ein paar Tagen sind dort vier Jungvögel geschlüpft.

Direkt auf der Beobachtungshütte brütet eine Kanadagans, die vor Brutbeginn auch jeden Besucher etwas unfreundlich begrüßt hat.

Neben den Pfeifenten, die ich hier schon gezeigt habe, gibt es auch alle anderen Entenarten in der Disselmersch. Auch die etwas selteneren Knäkenten.

Überraschend halten sich auch die Silberreiher sehr lange in der Disselmersch auf. Verlassen die meisten Silberreiher NRW schon spätestens im April, sind in der Disselmersch immer noch welche vor Ort. Vielleicht die Ersten, die das ganze Jahr in NRW bleiben? Auch das Storchenpaar der Disselmersch fliegt seit ein paar Jahren nicht mehr in den Süden.

 

 

Auch für die Reiher ist die Disselmersch ein Paradies :

 

 

Auch Säugetiere wie die Rehe, die Feldhasen und Nutrias fühlen sich dort sehr wohl.

 

 

 

In den Ahsewiesen

In diesem Jahr habe ich schon einige Gebiete erkundet. Die Ahsewiesen waren für mich völliges Neuland. Nicht nur ein neues Gebiet, auch von der Landschaftsform. Wie der Name schon sagt, ist es eine sehr weitläufige Wiesenlandschaft, die von dem kleinen Fluß Ahse durchflossen wird. Dieser Fluss entspringt im Kreis Soest und mündet bei Hamm in die Lippe. Diese weiten Wiesenflächen kenne ich so nicht. In den Lippeauen gibt es viel mehr Baumreihen die immer wieder den Blick versperren. In den Ahsewiesen kann man sehr weite, offene Flächen sehen.

Der Charaktervogel dieser Landschaft ist der Große Brachvogel. Es ist eines der wenigen Gebiete in NRW wo dieser Vogel vorkommt. Etwa 10 Brutpaare soll es in den Ahsewiesen geben. Und ich hatte das Glück, ihn gar nicht weit vom Weg entfernt zu fotografieren.

 

Aber auch die Rehe fühlen sich in den Wiesen sehr wohl :

 

 

Die Wiesen wirken so einsam, das der junge Höckerschwan sich dazu entschließt, ein bißchen auf dem Weg zu laufen