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Die Meisen und die Weidenkätzchen

Die Meisen und die Weidenkätzchen

Ob sich die Blaumeise für etwas in dem Weidenkätzchen interessiert, ist schwer zu sagen

Vor knapp zwei Wochen habe ich gesehen, dass eine Blaumeise auf die Pollen der Weidenkätzchen steht. Seit dem letzten Wochenende kann ich sagen, die Meisen und die Weidenkätzchen, da gibt es eine Verbindung. Ob die Meisen nun auf die Pollen stehen oder die Weidenkätzchen, das konnte ich noch nicht genau beobachten.

Die Weidenkätzchen als Kindheitserinnerung

Als Kinder haben wir die Weidenkätzchen geliebt. Sie waren so flauschig und sahen anders aus als alles andere in der Natur. Und es gab sie nur im Frühling. Nach dem Winter, wenn es die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne gab, konnten wir mit dem Fahrrad oder zu Fuß losziehen. Wir wussten wo es die Weidenkätzchen gab. Und haben diese Stellen immer aufgesucht. Die Weidenkätzchen waren einfach zu faszinierend für uns.

Vielleicht liebe ich den Frühling auch deshalb so sehr, weil ich diese Erinnerungen daran habe. Die Frühlingssonne und die erwachende Natur. Alles wird wieder Grün und fängt an zu blühen. Das sind sehr einprägsame Erinnerungen.
Die Meisen scheinen die Weidenkätzchen als Nahrungsquelle zu sehen. Das habe ich vorher noch nie beobachtet.

Eine Kohlmeise hat sogar ein Weidenkätzchen abgerissen. Ob die Meisen das Weidenkätzchen fressen oder etwas im Innern ist nicht zu erkennen. Oder vielleicht sind es auch wirklich die Pollen, für die sich die Meisen interessieren. Was auf den Fotos auch nicht zu erkennen ist, wie stürmisch es an dem Nachmittag schon war. Auf den Fotos sieht es noch sehr ruhig aus. Fotos sind halt immer nur Momentaufnahmen.

 

Meine Ziele für 2019

Meine Ziele für 2019

Ein gutes Foto vom Grünspecht, mein Ziel für 2019

Ich setze mir ja immer Ziele für das Jahr. Und jetzt ist es schon März, aber trotzdem gibt es meine Ziele für 2019 wieder. Letztes Jahr nannte ich sie meine Big Five. Eine Top 5 für ein Jahr ist eigentlich immer ganz gut. Wir kennen das aber alle mit den Zielen und Vorsätzen für ein Jahr, meistens klappt das nicht immer so und meistens kommt es anders als man denkt. So war es auch 2018 bei mir. Manche Ziele erreichte ich durch Zufall. Die Sichtung des Uhus war reiner Zufall. Während die Sichtung der Bienenfresser eine geplante Aktion war. Ich wußte, wo sie sich aufhalten könnten und hatte das Glück, das sie aus Afrika dorthin zurückkehrten.

Aber auch bei geplanten Aktionen gibt es immer wieder Rückschläge und Änderungen. Die Idee mit dem Naturschutzzentrum in Erkrath hatte sich damals zerschlagen, weil dorthin nur ein Paar der Bienenfresser zurückgekehrt war.

Mehr Informationen über den Bienenfresser

Der Bienenfresser steht auch dieses Jahr wieder ganz oben auf meiner Liste. Ich hoffe sie kehren zahlreich aus Afrika nach NRW zurück und werde sie suchen. Eigentlich ist der Bienenfresser ein sehr populärer Vogel. Er ist der farbenfrohste und schillerndste Vogel den wir in Deutschland haben. Eigentlich ein Exot für Europa, steht er auch wie kein anderer Vogel für den Klimawandel und den Anstieg der Temperaturen. Unter Fotografen, Naturliebhabern und Ornithologen ist er natürlich sehr beliebt. Während der Normalbürger eher erstaunt ist und wenig über diesen Vogel weiß. Allein die Reaktionen auf seinen Namen sind oft erstaunen und Bestürzung. „Wie heißt der? Bienenfresser? Und der frißt dann alle Bienen auf?“ Tut er natürlich nicht. Aber mehr über diesen Vogel zu lernen und mehr Informationen und Fotos von dem Bienenfresser weiterzugeben, ist mein Ziel für 2019.

Ein richtiger Exot – Der Halsbandsittich

Ein weiterer Exot steht auch wieder auf meiner Liste. Der Halsbandsittich. Das Ziel ihn am Rhein zu suchen, konnte ich letztes Jahr gar nicht in Angriff nehmen. Aber jetzt ist ein Paar der Halsbandsittiche im Winter in Münster aufgetaucht. Vielleicht brüten sie sogar dort. Sie halten sich im Moment immer noch im Schloßgarten auf. Deshalb nehme ich den Halsbandsittich auch dieses Jahr wieder in die Liste auf.

Und dieses Jahr möchte ich versuchen, ein Blaukehlchen zu sichten. Der beste Ort dafür sind wahrscheinlich die Rieselfelder in Münster. Ich werde die Meldungen beobachten und es dann versuchen. Letztes Jahr hatte ich dort kein Glück.

Ansonsten sind meine Ziele für 2019 eher bescheidener geworden. Das hat einfach die Erfahrung gezeigt. Die Natur ist selten berechenbar. Deshalb will ich dieses Jahr endlich einmal meine beiden „Problemvögel“ aus der Nähe fotografieren. Den Grünspecht und den Eichelhäher. Ihr kennt das ja schon, es ist meine unendliche Geschichte! Und das Foto vom Grünspecht zeigt auch gut, wo meine Probleme liegen. Ich kriege einfach kein gutes Foto vom Grünspecht. Ich höre ihn auch immer wieder “Gackern” im Moment. Aber sehen und ihm nahe kommen, das klappt so gar nicht. Aber vielleicht klappt es noch 2019.

Die Sichtungen vom Februar

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Die Nr. 32, das Wintergoldhähnchen

Da der Monat auch schon wieder vorbei ist, ist nun wieder Zeit für die Sichtungen vom Februar. Der kürzeste Monat des Jahres bringt meist weniger Sichtungen, da man die häufigsten Vögel schon im Januar sieht.

Die Sichtungen vom Februar : Der Stieglitz

Die letzte Sichtung im Januar war der Grünspecht. Aber zu dem gibt es in den nächsten Tagen noch mehr. Die Nr. 24 im Februar war dann der Stieglitz. Über den ich hier schon berichtet habe. Ein weiterer Fink, die im Januar sehr häufig waren, sich jetzt aber irgendwie zurückgezogen haben. Im Moment sieht man am häufigsten die Meisen und Rotkehlchen.

Auch über die Nr. 25, den Kleiber, habe ich hier schon geschrieben. Die Nr. 26 war der Höckerschwan und die Nr. 27 die ersten Kraniche, die aus dem Winterquartier in die Heimat zurück flogen.

Ein schwieriger Fall

Die Nr. 28 war dann ein schwieriger Fall. Ich denke es war ein Waldbaumläufer, der von seinem Verwandten dem Gartenbaumläufer einfach kaum zu unterscheiden ist.

Von den Nr. 29 und 30 habe ich keine Fotos. Das waren die Schwanzmeise und der Zaunkönig. Es kommt oft vor, das man von einigen Sichtungen erstmal keine Fotos hat. Aber wenn man Glück hat, kommen in den nächsten Monaten dann noch die passenden Fotos zu den Sichtungen.

Von der Rotdrossel, der Nr. 17 aus dem Januar konnte ich ja auch erst am letzten Montag einige gute Fotos machen.

Die Nr. 31 war dann ein schillernder Rückkehrer aus dem Süden. Der Star! Ihm werden im März dann hoffentlich weitere Rückkehrer aus den Winterquartieren folgen.

Ein roter Montag

Ein roter Montag

Das Rotkehlchen war so gelassen und ruhig. Es hatte wohl einen blauen Montag

Einige würden bestimmt an einem Montag gerne Blau machen. Wenn das Wochenende mal wieder zu kurz war oder das Wetter am Montag zu schön ist. Das Wetter war heute sehr schön, es hat aber bei mir nicht zu einem blauen Montag geführt, sondern es wurde ein roter Montag.

Rot ist alles was ich seh’!

Rot war einfach die Farbe am Montag, sogar die Vögel hatten das Rot im Namen. Der Morgen begann aber erstmal mit einem orangenen Sonnenaufgang, der schon erkennen ließ, was für ein schöner Tag es werden würde.

Zwei Orte – zwei Rotkehlchen

In der Mittagspause konnte ich dann ein ziemlich gelassenes Rotkehlchen fotografieren. Alle anderen Vögel waren da nicht aktiv, vielleicht weil es schon so warm war.

Zu Hause im Garten konnte ich dann auch noch das Rotkehlchen aus der Nachbarschaft fotografieren. Das ähnlich gelassen war, wie sein Verwandter aus dem Wald. Das Rotkehlchen war sogar so gelassen, das es vor mir aus dem Busch auf die Wiese sprang, als ich gerade das Vogelfutter nachfüllen wollte.

Rotkehlchen, Rotdrossel – ein roter Montag!

Zwei Rotkehlchen an zwei verschiedenen Orten, das war schon ziemlich gut. Aber noch nicht genug von der Farbe Rot. Es dämmerte dann schon und die Strahlen der untergehenden Sonne tauchten die Bäume in ein rotes Licht. Das Rotkehlchen sang noch und ein Amsel-Männchen hatte sich einen Gesangsplatz auf einem Hausgiebel gesichert. Auf der Tanne saß aber ein anderer Vogel. So groß wie eine Amsel aber heller. Eine Rotdrossel in der roten Abendsonne! Es war wirklich ein roter Montag!

Ich hatte erst eine Singdrossel vermutet. Aber es war vielleicht die Rotdrossel, die ich im Januar schon in der Nachbarschaft sah. Einzelne Wintergäste sind immer auffällig, da sie sonst oft in großen Gruppen unterwegs sind. Die Rotdrossel ist sehr gesellig und auch oft mit Wacholderdrosseln unterwegs. Warum in unserer Nachbarschaft nur diese einzelne Rotdrossel zu sehen ist, ist schwer zu sagen. Vielleicht ist sie gerne Einzelgänger oder will noch länger im Winterquartier bleiben. Wer könnte es nicht verstehen? Es ist gerade sehr schön bei uns!

 

Die Heckenbraunelle – Ein unscheinbarer Singvogel

Die Heckenbraunelle - Ein unscheinbarer Singvogel

Die Heckenbraunelle, eingerahmt und auf einem Podest

Die Heckenbraunelle, ein unscheinbarer Singvogel. Das merkt man schon, wenn sie beschrieben wird. “Ich habe da an der Futterstation einen grauen Vogel gesehen.” “Oben drauf war er aber rötlich. Ich weiß nicht, was das war. Der war noch nie da!” Natürlich war die Heckenbraunelle schon ein paar Mal im Garten und an der Futterstation.

Schüchtern und vorsichtig

Die Heckenbraunelle ist aber nicht nur ein unscheinbarer Singvogel, sie ist auch eher schüchtern. Sie nimmt meistens nur das Futter, das auf den Boden gefallen ist. Und pirscht sich an diese Körner auch immer vorsichtig von hinten an. Dominanz und Durchsetzungsvermögen ist nicht ihre Sache.

Vom Aussehen ähnelt die Heckenbraunelle ein bißchen dem Haussperling. Sie gehört auch zur Gattung der Sperlinge. Beide Arten haben ein grau-braunes, unscheinbares Gefieder. Die Heckenbraunelle hat aber einen viel schmaleren Schnabel und auch die orangen Beine sind ein eindeutiges Erkennungsmerkmal. Meistens sind Heckenbraunellen alleine oder als Paar unterwegs. Auch das ist ein gutes Unterscheidungsmerkmal zum Haussperling, der in großen Gruppen zu sehen ist.

Und ihr Gesang! Wenn die Heckenbraunelle auf einer Sitzwarte ihren Gesang erklingen läßt, dann ist sie gar nicht mehr so unscheinbar und unterscheidet sich auch deutlich vom Haussperling. Gerade jetzt im Frühling und zur Paarungszeit ist sie dann deutlich auffälliger. Dabei merkt man aber schnell, wenn sich ein Paar gefunden hat. Die Heckenbraunelle ist eher ein Einzelgänger und so erkennt man schnell, wenn sich zwei als Paar gefunden haben.

Die große Meisen-Party

Die große Meisen-Party

“Ich bin Blackbird, der Pirat!” Eine der dominanten Kohlmeisen mit breiten Bart

Die große Meisen-Party, dieser Titel ist mir direkt eingefallen, als ich quasi mittendrin stand. Im großen Gewusel der Meisen. Sie wuselten im Garten umher. Sie jagten sich. Und besetzten Plätze, die sie sonst nicht besuchten.

Die große Meisen-Party der Kohlmeisen

Gerade die Kohlmeisen sind oft sehr dominant und in der Überzahl an der Futterstation. Und auch wenn der Haussperling unser häufigster Gartenvogel sein sollte und der Buchfink einer der häufigsten Vögel die wir in Deutschland haben. Die Dominanz der Meisen ist im Moment größer als sonst.

Und ein singendes Rotkehlchen

Und das nicht nur bei mir im Garten, auch in Langenberg war mir das schon aufgefallen. Die Buchfinken haben sich zurück gezogen. Das Rotkehlchen ist im Moment sehr auffällig und ausdauernd jeden Tag am Singen. Auch die Heckenbraunelle ist zu sehen. Aber die Finken sind nicht mehr da. Waren sie den ganzen Winter über die großen Schwärmen zu sehen, sind sie jetzt verschwunden.

Die Finken sind verschwunden

Kein einziger Erlenzeisig war bis jetzt an der Futterstation. Die Grünfinken sind weg. Die Meisen haben das Kommando übernommen und den Garten für sich gesichert. Mir fehlen die frechen Erlenzeisige. Vielleicht kommen sie ja noch. Aber auch wenn der Gesang des Rotkehlchens und der Heckenbraunelle die Meisen in den Schatten stellt, die große Meisen-Party wird wohl erstmal weiter gehen.

Interessant ist es trotzdem. Denn sieht man die Meisen sonst nur im Umfeld der Futterstation, bewegen sie sich jetzt im ganzen Garten und auch auf dem Rasen. Die Kohlmeisen sind dabei in der Überzahl. Manchmal sieht man in der Gruppe bis zu sechs Kohlmeisen. Die Blaumeisen eher nur als Paar.

Vorfrühling wohin man sieht

Vorfrühling wohin man sieht

Leider kann man nicht erkennen, was das Eichhörnchen da in den Pfoten hat

Vorfrühling oder schon richtiger Frühling? Wie auch immer man das nennen soll. Da wir erst Mitte Februar haben, fällt es einem doch etwas schwer, von Frühling zu sprechen. Aber es ist Vorfrühling wohin man sieht!

Ziemlich warmer Vorfrühling

Am Freitag zeigte das Thermometer im Auto 21 Grad an! Und es fühlte sich auch so an! In der Mittagspause ging ich in der schwarzen Winterjacke raus und darin war es viel zu warm. Auch den Tieren war es wohl viel zu warm. Ich sah nur ein paar Krähen und Meisen. Die man im Moment am häufigsten von allen Vögeln sieht. Die Buchfinken haben sich erstaunlicherweise zurückgezogen. Vielleicht schon in den Wald.

Der Gesang des Rotkehlchens

Am Sonntag waren die Buchfinken überhaupt nicht zu sehen. Dafür ließ ein Rotkehlchen schon seinen schönen Gesang ertönen. Und ein Eichhörnchen zeigte sich sehr aktiv. Vielleicht würde es durch die warme Frühlingssonne zu seinen Aktivitäten angetrieben. Ich versuchte es mit der Kamera zu verfolgen, aber es huschte so schnell über die Äste und sprang von Baum zu Baum. Das war sehr beeindruckend. Nur wenn es irgendwo kurz verschnaufte, konnte ich ein Foto machen.

Chaos beim Kranichzug

Auch ein paar Kranichzüge konnte man am Sonntagnachmittag über Langenberg sehen. Es waren sehr große Züge, von denen einer in einer sehr ungeordneten Formation flog. Vielleicht war dieser Zug in einer Art euphorischen Frühlingsstimmung. Das man es mit der Ordnung nicht ganz so genau nahm. Oder sie wollten die Chaostheorie an den Himmel zeichnen. Es ist halt Vorfrühling wohin man sieht!

 

Die Kraniche fliegen zurück!

Die Kraniche fliegen zurück!

Die Kraniche im perfektem V vor dem Mond

Am 13.02.2018 konnte ich im letzten Jahr sagen, die Kraniche fliegen zurück! Ich sah damals die ersten Kraniche aus ihrem Winterquartier in Richtung Nordost zurückfliegen. Ich stand auf dem Hordtberg in Velbert-Langenberg. Siehe : ==> Kraniche über Langenberg

Am 13.02.2019 stand ich zu Hause auf meiner Terrasse in Bergkamen. Ich hatte gerade die Futterstation aufgefüllt und hörte eine Kohlmeise. Und die Rufe von Kranichen! Wie so oft sieht man dann erst einmal nichts. Es dämmerte auch schon und meistens sind die Kraniche auch noch weit weg. Aber dann sah ich den Zug von etwa 100 Kranichen. In einer kleinen V-Formation und dafür ziemlich langgezogen.

Die Kraniche fliegen zurück! Die Ereignisse wiederholen sich also bei den Vögeln und vor allem auch beim Vogelzug! Was mich sehr freut, da ich immer wieder versuche die Vergleiche zum letzten Jahr zu ziehen. Und die Vögel des Glücks zu sehen, ist immer ein tolles Erlebnis.

Da der Mond im Moment schon am frühen Nachmittag am Himmel steht, gelangen mir tolle Aufnahmen von den Kranichen vor dem Mond. Mir half dabei, dass dieser Kranichzug fast genau in Richtung Osten flog. Und so auch genau in gerader Linie vor dem Mond flog.

Später machte ich dann auch noch Fotos vom ersten Abendrot des Jahres. Der Vorfrühling kündigt sich an!

Kleine Akrobaten und geschickte Turner

Kleine Akrobaten und geschickte Turner

Die Krallen helfen den kleinen Akrobaten

Über Vögel spricht man oft als Flug- oder Gesangskünstler. Aber sie sind auch kleine Akrobaten und geschickte Turner. Wenn sie ihre Flügel einmal nicht benutzen, sind sie sehr akrobatisch. Der Stieglitz ist darunter ein Meister. Er kann nicht nur an Disteln oder dünnen Zweigen wunderbar klettern. Sogar am Löwenzahn ist er ein geschickter Turner, um an die Samen zu gelangen.

Mit Hohlknochen und wenig Gewicht und Krallen zum Festhalten sind gerade die kleinen Vögel ideale Kletterer und Turner. Sie scheinen aber auch einen guten Gleichgewichtssinn zu haben. Man sieht oft große Vögel wie Weißstörche, Reiher oder auch Enten und Gänse, die auf einem Bein stehen.

Aber auch kleine Vögel stehen manchmal auf einem Bein. Um sich zu kratzen. Wie die Kohlmeise auf meinen Fotos. Alles gar kein Problem. Eine Kralle reicht zum Festhalten. Auch alle Singvögel die im Schilf leben, müssen diese Fähigkeiten besitzen. Alle Rohrsänger und die Rohrammer sind kleine Akrobaten und geschickte Turner. Im schwankenden Schilf mit seinen dünnen Halmen sollte man sich aber besser mit beiden Krallen festhalten. Selbst als kleiner Akrobat.

Erste Frühlingsgefühle

Erste Frühlingsgefühle

Die Elster hatte etwas zu kämpfen, mit ihrem Sitzplatz

Erste Frühlingsgefühle in Langenberg und bestimmt auch an vielen anderen Orten. In den letzten Tagen hörte man immer wieder schon den ersten Gesang von Vögeln. Bei dem einen oder anderen Vogel war auch schon Vollgesang dabei. Das Gezwitscher nimmt auf jeden Fall immer mehr zu. Und die Aktivitäten der Vogelpaare nehmen auch deutlich zu.

Lebenslange Paare

Man trifft sich sozusagen häufiger zu zweit. Gerade schon bei den Vogelarten, die sich ein Leben lang treu sind. Wie die Rabenvögel. Ein Elsternpaar hat am Samstagmorgen schon einmal das alte Nest inspiziert. Während sich nebenan zwei Buntspechte um die Bäume jagten. Ob das Rivalenkämpfe oder stürmisches Werben war, ließ sich bei der Geschwindigkeit nicht erkennen.

Die Elster hatte da wohl das Glück, schon jemanden gefunden zu haben. Denn mit ihrem Sitzplatz und dem Wind hatte sie etwas zu kämpfen und sah etwas tollpatschig aus. Da kommt man selbst als Elster bei der Partnersuche nicht so gut an.

Leichtes Aprilwetter

Das Wetter am Samstag hatte aber auch schon etwas von leichtem Aprilwetter. Es war oft auch sonnig. Aber auch sehr windig und bei Schauern sogar ziemlich stürmisch. Während es heute wieder in Dauerregen über ging. Wie an so vielen Wochenenden in diesem Jahr.

Erste Frühlingsgefühle bei uns Menschen?

In den nächsten Tagen ist uns dann sogar so etwas wie Vorfrühling von den Meteorologen vorausgesagt worden. Sonnenschein und zweistellige Temperaturen. Wir Menschen und die Tiere werden uns bestimmt freuen! Erste Frühlingsgefühle werden sich dann bestimmt auch bei uns Menschen zeigen.

 

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