Die Vogelarten im Oktober und rätselhafte Fotos

Die Vogelarten im Oktober

Die Vogelarten im Oktober und rätselhafte Bilder: Wer findet die Gebirgsstelze?

Die Vogelarten im Oktober haben wirklich rätselhafte Fotos gebracht. Dabei sind kleine und große Vögel beteiligt. Die Bestimmung beim kleinen Singvogel war sehr leicht. Es handelte sich um eine Gebirgsstelze und die Nummer 80 war dann auch schnell für diese Vogelart vergeben. Den Vogel aber erstmal auf dem Foto zu finden, war dagegen gar nicht so leicht. Und wenn man sich häufiger gefragt hat, warum die Vögeln denn gerade diese Gefiederfarben haben, bei dem Foto mit der Gebirgsstelze kann man es gut erkennen. Das Gelb und Grau ist bei der Umgebung eine hervorragende Tarnung.

Die Vogelarten im Oktober, Suchbild mit Vogel

Wegen der größeren Entfernung am anderen Ruhrufer war es mir auch nicht möglich den Vogel genau zu fokussieren. Ich habe einfach Fotos gemacht, denn da flog etwas. Deshalb sitzt die Gebirgsstelze auch nicht mittig im Foto. So ist ein rätselhaftes Foto mit Spiegelungen und einem Wirrwarr von Ästen entstanden. Aber jetzt sage ich erstmal viel Spaß beim Suchen auf dem Foto! Die Auflösung gibt es dann am Ende!

Auf den Fotos mit den größeren Vögeln auf der Kiebitzwiese war alles viel besser zu erkennen, dafür gab es bei der Bestimmung einige Rätsel.

Ich habe eine Streifengans gesichtet. Die allerdings etwas ungewöhnlich aussah. Uns fehlt in Europa wohl auch noch etwas Erfahrung mit dieser Art. Alle Streifengänse, die ich bis jetzt gesehen habe, hatten sehr deutliche Streifen am Kopf und Hals. Bei dem Exemplar auf dem Foto sieht alles etwas undeutlicher und unordentlicher aus. Der Hals ist auch von vielen schwarzen Federn durchzogen. An der Kiebitzwiese kam schnell die Vermutung auf, es könnte sich um einen Hybriden handeln. Vielleicht aus Streifengans und Graugans.

Beim Blick auf die Fotos dachte ich auch erst, warum nicht. Sitzt ja auch eine Graugans daneben. Aber auch bei diesem Vogel stutzte ich schnell. Der dunkle Streifen am Hinterkopf. Und dann dieser Höcker über dem Schnabel. Vermutlich ist das eine Höckergans. Aber dabei will ich mich jetzt nicht zu 100% festlegen. Bei der Streifengans schon, denn der gelbe Schnabel und die Beine passen zu der Art. Auch die Gefiederfärbung hat nicht so viele Abweichungen. Vermutlich ist es ein jüngerer Vogel der noch nicht das adulte Gefieder hat. Damit ist die Streifengans meine Nr. 81.

Zwei Hybride auf einem Foto?

Dann habe ich die Streifengans noch mit einem eindeutigen Hybriden fotografiert. Ein alter Bekannter auf der Kiebitzwiese und der hat deshalb schon die Nr. 9.  Der Schneegans-Kandagans Hybrid wollte dann auch noch auf das Foto. Die Hybridgänse sind schon eine rätselhafte Welt für sich!

3 Kommentare

  1. Ohne Deinen Hinweis hätte ich die Stelze nicht gefunden, Michael. Echt gute Tarnung. Mir begegnen Enten- und Gänsehybride auch immer häufiger. Ich weiß nicht, ob sie mir nur mehr auffallen, oder ob es einfach mehr von ihnen gibt. Es ist manchmal gar nicht leicht zu entscheiden, wer die Eltern sind.
    Alles Gute,
    Tanja

    • Hallo Tanja! Ich muss selbst jedes Mal erstmal genau auf das Foto sehen, um die Gebirgsstelze zu entdecken. Ich habe noch zwei Fotos von einer anderen Stelle, da ist es noch schwieriger. Das wollte ich den Lesern dann doch nicht antun! 🙂
      Es ist wirklich sehr schwierig mit den Hybriden und auch mit den Enten und Gänsen aus anderen Erdteilen. Wenn man nach Fotos von Höckergänsen sucht, findet man ganz verschiedene Arten.
      Dir auch alles Gute und bleib gesund!
      Liebe Grüße, Michael

  2. Ja, es gibt tatsächlich viele Hybriden.
    Besonders bei den Stockenten, finde ich.
    Aber warum nicht. Ist bestimmt ein Teil der Evolution.
    Eigentlich finde ich es toll, dass sich alles vermischt, besonders beim Homo sapiens.
    LG

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