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Die Farben des Frühlings

Farben des Frühlings

Die Farben des Frühlings

Die Farben des Frühlings sieht man jetzt schon überall. Auch die Wetterlage war in den letzten Tagen schon sehr frühlingshaft. Unsere gesellschaftliche und politische Großwetterlage ist dagegen wegen dem Coronavirus alles andere als positiv oder schön.

Unsere Welt wird sich definitiv verändern durch das Coronavirus. Was aber auch eine große Chance sein kann. Durch die Einschränkungen, die es jetzt gibt, hat sich der CO2-Ausstoß schon massiv verringert. Auch weil viel weniger Flugzeuge fliegen. Unsere Erde erholt sich gerade. Vielleicht wäre es eine Chance, mit Einschränkungen nach der Corona-Krise für noch mehr Erholung für unsere Umwelt und Natur zu sorgen.

Um auf die Farben des Frühlings zurück zu kommen, es ist in der Sonne schon recht warm und die Vögel singen in den Bäumen und auf den Dächern. Es blühen immer mehr Blumen und Sträucher. Ein Wetter, bei dem man gerne draußen ist. Und Tiere und Vögel in der Natur zu beobachten, ist bei der Corona-Krise sehr gut. Da es dabei eher selten größere Menschengruppen gibt. So etwas macht man doch eher allein.

Die Sonne und der Frühling bringen uns die schönen Farben zum Fotografieren. Die Männchen der Vögel sind im Prachtkleid und es ist Balzstimmung überall. Da wird versucht das Weibchen zu beeindrucken und das Revier zu verteidigen. Gerade die Stockenten-Erpel zeigen sich jetzt wieder in ihrer vollen Farbenpracht. Bis sie dann ab Juli wieder ins Schlichtkleid mausern :

===> Die Stockenten Männchen im Schlichtkleid

Durch den wieder sehr warmen Winter sind einige Vögel auch schon ihrer Zeit voraus und mit dem Brüten beschäftigt.

Die Vogelpaare im Frühling

Vogelpaare

Die Vogelpaare im Frühling : Die Elstern sind zu zweit unterwegs

Die Vogelpaare sind im Frühling gut zu erkennen. Und der Frühling kommt jetzt mit großen Schritten. Viele Vögel sind jetzt schon als Paar unterwegs. Auch Balz- und Revierverhalten ist immer häufiger zu sehen. Und der Gesang vieler Vogelarten ist jetzt wieder zu hören. Es wird einfach immer lebhafter in der Landschaft.

Die Vogelpaare in der Nachbarschaft

Sobald es ein paar Sonnenstrahlen gibt, kommen bei den Vögeln in der Nachbarschaft die Hormone in Wallung. Es sind häufig schon Vogelpaare zu sehen und sobald ein Eindringling in der Nähe ist, wird lautstark klar gemacht, was man davon hält. Es folgt dann oft eine kurze Verfolgungsjagd, die aber schnell wieder beendet wird. Dann wendet man sich sofort wieder dem Partner zu, man läßt sich jetzt nicht mehr gerne allein.

Schornsteine als Sitzplätze

Gerade bei den Rabenvögeln bleibt man sich oft ein Leben lang treu, verteidigen muss man sein Revier natürlich trotzdem. Die Elstern und Rabenkrähe sind gute Beispiele für Vogelpaare. Sie kann ich in der Nachbarschaft gut beobachten. Die Elstern haben dabei das ganze Jahr über einen Lieblingsplatz. Einen kleineren Schornstein mit einem kleinen Dach. Auf dem sitzen sie gerne und bei Regen dient das kleine Dach als Schutz. An heißen Sommertagen sitzen die Elstern auch gerne unter dem Dach, um sich vor der Sonne zu schützen. Die Rabenkrähen bevorzugen da eher den großen Schornstein auf dem Dach daneben.

Während viele Meisen noch in größeren Gruppen unterwegs sind, haben sich auch die Heckenbraunellen schon als Pärchen gefunden. Die Gimpel sieht man das ganze Jahr als Pärchen. Da läßt er sie nie lange aus den Augen. Das Gimpel-Paar aus dem Garten zeigt sich jetzt fast täglich am späten Nachmittag. Auch Vögel haben so ihre Gewohnheiten. Ich freue mich immer, wenn ich bekannte Vögel wiedersehe.

Auch das Buntspecht-Paar aus dem letzten Jahr scheint sich wieder im Revier gefunden zu haben. ===>  Die Buntspechte

Das Weibchen konnte ich fotografieren und das Männchen war auch in der Nähe.

Der Felderbach

Felderbach

Der Felderbach ist nach den vielen Regenfällen beachtlich angewachsen

Der Felderbach ist ein etwa 13 km langer Bach an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen. Seine Quellen liegen ganz im Norden von Wuppertal. Er durchfließt die Gebiete der Städte Sprockhövel, Hattingen und Velbert und fließt in Velbert-Nierenhof in den Deilbach. Dieser mündet ein paar Kilometer weiter nördlich in die Ruhr.

Der Felderbach, die Wiege des Bergbaus

Der Felderbach durchfließt das Felderbachtal, eines der schönsten Bachtäler in der Elfringhauser Schweiz.  ===> Die Mäusebussarde vom Felderbachtal

Einem Wander- und Naherholungsgebiet südlich der Ruhr. An den Hängen des Bachtales begann im 16. Jahrhundert der erste Bergbau mit Stollen im Süden des Ruhrgebietes. Das Felderbachtal ist auch ein Teil des Neandertalsteigs.

In der Elfringhauser Schweiz

Die Elfringhauser Schweiz trägt ihren Namen zu recht. Das Gebiet ist ein sehr idyllisches und ländliches Hügelland und der Felderbach ein typischer Mittelgebirgsbach. Im Sommer ist häufig nur noch wenig Wasser im Bachbett, so dass man die Steine am Boden sehen kann. Im Winter kann er durch zahlreiche Niederschläge zu einem kleinen Fluss werden. So ist er durch die Niederschläge im Februar zu einem reißenden Gebirgsbach geworden, der durch das Tal rauscht.

Bei einem Spaziergang am Felderbach am Sonntag konnte ich auch wieder zahlreiche Sturmschäden entdecken. Es hatte ein paar Bäume bei den letzten Stürmen erwischt. Auch entlang des Felderbachs waren fast gar keine Kleinvögel zu sehen. Und zu hören leider erst recht nicht, da alles vom Rauschen des Felderbachs übertönt wurde.

Graureiher auf der grünen Wiese

Auf einer Wiese neben dem Felderbach waren drei Graureiher auf Nahrungssuche. Wieder einmal ein Beweis dafür, dass die Graureiher bei ihrer Nahrungssuche sehr flexibel sind. Wenn man keine Fische fangen kann, dann werden eben Mäuse auf einer Wiese gesucht.

Am Rand der Wiese konnte ich einen weiblichen Turmfalken fotografieren, die Nr. 33 für dieses Jahr und als Neuling für diesen Monat eine Rotdrossel, die Nr. 37.

Das Leben im Wald

Leben im Wald

Leben im Wald – Im Moment ist es bei Sturm im Wald ziemlich gefährlich. Ein Baum könnte jederzeit umstürzen

Das Leben im Wald ist zurückgekehrt. Seit zwei Wochen ist deutlich mehr Leben und Bewegung im Wald. Die Vögel sind zurückgekehrt und lassen erste Gesänge ertönen. Das die Natur immer in Bewegung und im Wandel ist, kann man aber im Moment noch anders spüren. Durch die Wetterlage ist es permanent windig und oft sogar stürmisch und das merkt man deutlich im Wald.

Leben im Wald kann gefährlich sein

Es ist im Wald sogar ziemlich gefährlich. Selbst wenn an einem Tag weniger Wind ist, kann immer noch ein Ast herunter fallen, der vom Sturm beschädigt wurde. Die Sturmschäden sind deutlich zu erkennen und auch die Äste liegen überall noch herum. Es ist im Moment in jeder Form sehr viel Bewegung im Wald. Durch die Stürme und die Trockenheit der letzten Jahre gibt es reichlich Totholz in den Wäldern.

Viel Holz für Spechte

Auch der Borkenkäfer hat viele Bäume befallen. Keine erfreuliche Entwicklung, aber in der Natur hat auch vieles positive Seiten. Die Spechte profitieren vom vielen Totholz. Ihnen geht es im Moment ziemlich gut. Im Totholz finden die Spechte viel Nahrung.

Und die Buntspechte sind schon aktiv bei der Partnersuche. Vor ein paar Wochen war schon lautes Trommeln mit den Schnäbeln an den Baumstämmen zu hören. Ein Buntspecht fing an und ein paar Sekunden später kam die Antwort aus einer anderen Richtung. Morsen auf Specht Art. Mittlerweile scheinen die ersten Buntspechte schon weiter zu sein. Es waren schon erste Annäherungen mit kleinen Verfolgungsjagden zu sehen.

Neben den Blau- und Kohlmeisen zeigte sich letzte Woche auch die erste Sumpfmeise in diesem Jahr. Meine Nr. 35 für diese Jahr. Die Nr. 36 war die kleine Schwanzmeise. Das ist auch der aktuelle Stand bei meinen Sichtungen. Denn bei dem stürmischen Wetter sollte man einen Wald wirklich nicht betreten.

 

Die Vorboten

Vorboten

Vorboten des Frühlings: Biene an einem Krokus

Die Vorboten des Frühlings waren am Wochenende zu sehen. Das ist die einfachste Erklärung für meine Überschrift. Es gab aber noch mehr Vorboten, deshalb diese allgemeine Überschrift. Die Vorboten von Sturm Victoria waren am Sonntag zu spüren und weitere Zerstörungen in der Natur zu sehen. Die Vorboten von noch mehr Zerstörungen in der Natur und Umwelt?

Vorboten von weiteren Zerstörungen?

Ich weiß, das ist übertrieben, aber es nervt einfach nur noch. Ständig diese Baumaßnahmen und die Zerstörung von Natur. Und man kann nichts dagegen tun und es gibt auch keine Einsicht bei den Menschen. Ich kann jemandem nicht vorschreiben, was er auf seinem Grund und Boden zu tun und zu lassen hat. Es geht mal wieder um den Landwirt, der seit Monaten nun schon an diversen Gehölzen sägt. Ich habe schon ein paar Mal erwähnt, das er die ganze Hecke entlang des Weges radikal gestutzt hat. Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, das daran noch ein Blatt wachsen wird. Wird es wahrscheinlich aber doch. Auch Rückschnitt muss sein und das Gerippe die Hecke steht halt noch. So weit so gut.

Kettensägen-Massaker

Von den Bäumen kann man das nicht behaupten, die stehen nicht mehr! Die hat er einfach gefällt! Und die waren wirklich noch ziemlich gesund! Der Grund für diese Arbeiten scheint wohl zu sein, das er eine Drainage verlegt. Es gab Arbeiten an einem kleinen Bach und an mehren Stellen ragen dicke Plastikschläuche aus dem Boden neben dem Weg. Diese Maßnahme kann ich sogar verstehen, da Wasser offen über sein Grundstück und seinen Garten läuft. Dieses Wasser soll wohl in den Bach geleitet werden. Was ich nicht verstehe ist, das er viel weiter oberhalb am Bach die Bäume gefällt hat!

Und das ganze auch noch wenig professionell. Alles wird einfach irgendwie mit der Kettensäge bearbeitet. Es sieht einfach fürchterlich aus und das kann eigentlich niemand wollen, da der asphaltierte Feldweg auch noch Teil des Neandertalsteigs ist.

Der Sturm bringt Mittelmeerluft

Aber genug aufgeregt. Sturmtief Victoria ist am Sonntag durchgezogen und hat für frühlingshafte 17 Grad gesorgt. Victoria blies erst kräftig aus dem Südwesten und hat so die warme Mittelmeerluft bis nach Nordrhein-Westfalen gebracht. Diese Temperatur versetzte die Meisen in ausgelassene Frühlingsstimmung und eine Biene zeigte sich an einem Krokus. Den ganzen Tag über jagte Victoria dunkle Wolken über den Himmel. Die Kaltfront mit starken Böen und Regen kam aber erst am späten Abend. Insgesamt war Victoria nicht so stark wie Sturmtief Sabine, da hatten wir wieder einmal Glück.

Vögel am Baumstamm, die neuen Sichtungen

Vögel am Baumstamm

Vögel am Baumstamm – Bei den richtigen Lichtverhältnissen, enstehen „Silhouettenvögel“ wie bei einem Scherenschnitt

Diese Woche hatte ich neue Sichtungen, besonders einige Vögel am Baumstamm. Es gab einige sonnige Abschnitte und so zeigten sich im Wald deutlich mehr Vögel. Besonders einige typische Waldvögel, die ihren Lebensraum am Baumstamm haben.

Geschickte Vögel am Baumstamm

Drei Vögel, die sich unheimlich geschickt und schnell am Baumstamm bewegen. Ein Waldbaumläufer, meine Nr. 28 für dieses Jahr. Er kann sich unheimlich schnell den Baum hinauf und hinunter bewegen. Mit seinem gebogenem Schnabel holt er Insekten aus der Baumrinde und aus Spalten im Baum. Der Waldbaumläufer ist leicht mit seinem Verwandten, dem Gartenbaumläufer zu verwechseln. Wegen der langen Hinterkralle tippe ich darauf, das ich einen Waldbaumläufer fotografiert habe.

Silhouettenvögel wie im Scherenschnitt

Bei den richtigen Lichtverhältnissen kann man tolle Silhouetten von den Vögeln am Baumstamm fotografieren. Ein weiterer Vogel, der sich markant und geschickt am Baumstamm bewegt, ist der Kleiber. Meine Nr. 29 in diesem Jahr. Der Kleiber bewegt sich sogar kopfüber den Baumstamm hinunter. Auch horizontal am Baumstamm zu stehen, ist kein Problem für ihn.

Ein exzellenter Kletterer am Baumstamm ist auch der Buntspecht. Die Nr. 30 für dieses Jahr. Die Buntspechte waren schon am Trommeln, um auf sich aufmerksam zu machen. Zwei Buntspechte versuchten so, miteinander zu kommunizieren. Vielleicht ein Männchen und ein Weibchen. Ein Weibchen konnte ich fotografieren.

Ein weiterer Begleiter im Wald ist jetzt wieder das Rotkehlchen geworden. Es hat sein Revier am Waldweg wieder eingenommen und zeigt sich immer wieder rechts und links des Weges. Noch nicht ganz so neugierig wie sonst, aber immer noch sehr entspannt.

 

Mein Versuch, ein Buch zu schreiben

Ein Buch schreiben

Ein Buch schreiben erfordert Konzentration und Durchhaltevermögen

Man nimmt sich oft viele Dinge vor. Mein Versuch, ein Buch zu schreiben gehört nicht unbedingt dazu. Es war eher aus der Not heraus. Ich habe Informationen über einen meiner Lieblingsvögel gesucht, über den Bienenfresser. Viele Fotografen haben diesen farbenprächtigen Vogel als Favorit. Er macht sich einfach unheimlich gut auf Fotos. Dann gibt es manchmal auch Informationen, wie man diesen schönen Vogel am Besten fotografieren kann. Aber das war es dann auch.

Es gab kein Buch, also selbst schreiben

Ich wollte mehr Informationen haben und habe danach gesucht. Und ich habe festgestellt, das es kein Buch über den Bienenfresser gibt. Ich bin noch jemand, der Bücher liebt. Mir ist lesen wichtig und auch, dabei ein Buch in der Hand zu haben und Seiten umzublättern. Ich brauche noch dieses physische Gefühl. Damit bin ich eben aufgewachsen.

Ich mag durchaus auch das Lesen im Internet und eReader und eben die eBooks. Auch die Vorteile davon sind mir sehr wohl bewusst. Es spart Platz und ist viel besser für die Umwelt. Aber ein richtiges Buch zu schreiben, ist ein Traum von mir. So weit bin ich natürlich noch lange nicht. Auch wenn es Statistiken gibt, das jeder zweite Deutsche ein fertiges Manuskript in der Schublade liegen hat. So ist es bei mir nicht.

Ein Phänomen des Klimawandels

Und der Bienenfresser alleine gibt ohne jahrelange, persönliche Recherche und Beobachtungen nicht genug her, um ein umfangreiches Buch zu füllen. Trotzdem ist dieser Vogel ein faszinierendes Phänomen. Er geht im Moment gegen jeden Trend. Er breitet sich aus und vermehrt sich prächtig in Deutschland. Und das in Zeiten des Arten- und Insektensterbens, die dazu noch seine Nahrung sind. Ein Rätsel, auf das Ornithologen und Forscher noch keine Antwort gefunden haben. Seine Vermehrung in Deutschland verläuft sehr schnell. Nach den neuesten Zahlen von 2019 ist der Bestand innerhalb eines Jahres um 900 Brutpaare gestiegen!

Deshalb hatte ich mir vorgenommen, einfach alle Informationen zu sammeln und aufzuschreiben. Am Anfang geht das noch ganz einfach, man kopiert einfach alle Texte zusammen, die man über den Bienenfresser schon mal geschrieben hat. Man hat dann auch Ideen, was man noch schreiben kann und entwickelt eine Gliederung.

Dann stockt das Ganze irgendwann. Man löscht doppelte Fakten und stellt fest, so viel Text kommt dabei gar nicht zusammen. Denn auch ein eBook muss ja immerhin ein paar Seiten haben. Man wird zu einem richtigen Autor, macht sich morgens seinen Kaffee und trinkt den aus einer Bienenfresser-Tasse um die richtige Inspiration zu haben oder diese zu finden. Denn selbst wenn man keinen Roman, keine Geschichte schreibt und keine Personen erfinden muss, man will dem Lesern ja genug Inhalt und Informationen geben.

Meine Lektorin

Zum Glück schreibe ich keinen Roman. Denn dann hätte ich schnell das Gefühl gehabt, das ich nie fertig werde. Bei meinem Sachbuch über den Bienenfresser hatte ich immer noch eine gute Übersicht über den Schreibprozess. Jetzt habe ich die erste Rohversion fertig. Und die liebe Zeilenzauberin hat diese für mich Korrektur gelesen. Jetzt bin ich dabei den Text zu korrigieren. Das ist viel anstrengender als ich dachte. Denn man wird beim Schreiben total blind, was den eigenen Text betrifft. So sehr ist man in der Sache drin. Erstmal kann ich jetzt sagen, ich gehöre zu den Deutschen, die ein Manuskript in der Schublade liegen haben!

Ein Buch schreiben

Eine Tasse Kaffee motiviert

Vogelarten im Januar

Vogelarten im Januar

Von den Vogelarten im Januar war dieser Eichelhäher sehr entspannt

Die Vogelarten im Januar, so starte ich meine Sichtungsliste in diesem Jahr. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich das dieses Jahr präsentierten kann. Es soll für dieses Jahr eben wieder etwas Neues geben. Und die Vogelarten mehr zwischendurch zu zeigen, scheint erstmal Sinn zu machen.

Vogelarten im Januar, kaum noch Kleinvögel

Denn gerade die Masse der Vögel nimmt immer mehr ab. Schon seit Wochen sind kaum Kleinvögel zu sehen. Egal bei welcher Wetterlage und in welcher Landschaft. Weder im Garten, noch im Wald oder der offenen Landschaft sind viele Vögel zu sehen. Das ist für mich Neu, aber auch andere Beobachter berichten im Internet darüber.

Initiative für mehr Artenschutz

Passend dazu gibt es jetzt einen Vorstoß der NRW-Umweltverbände die eine Volksinitiative für mehr Artenschutz starten. Die Initiative richtet sich vor allem auch gegen die Flächenversiegelung und den Flächenverbrauch. Der in NRW immer weiter voran getrieben wird.

Deshalb scheint es Sinn zu machen, einfach das zu zeigen, was man schon gesichtet hat. Da man darüber schon froh sein kann und der Start ins Jahr war eigentlich ganz gut. Ich konnte bis jetzt 27 Vogelarten sichten. Ein besonderer Gast aus dem hohen Norden war auch dabei. Die Gänsesäger überwintern wieder in einer größeren Gruppe bei uns auf der Ruhr. Ein weiteres Phänomen waren einige Stare, die zusammen mit Wacholderdrosseln auf einer Wiese nach Nahrung suchten. An diesen Anblick muss man sich im Januar erst noch gewöhnen.

Immer auf der Flucht

Genau wie man sich noch daran gewöhnen muss, das am Morgen schon Vogelgesang im Garten ertönt. Einige Dinge scheinen sich aber auch nie zu ändern, der Grünspecht hat immer noch eine Fluchtdistanz wie ein Angsthase! Das kleinste Geräusch und die kleinste Bewegung und schon flüchtet er an den nächsten Baumstamm und versteckt sich. Und zwar so, dass er auch wirklich nicht mehr gesehen werden kann.

Dagegen ist selbst der Eichelhäher schon manchmal ganz entspannt unterwegs. Der Eichelhäher ist die Nr. 27 für dieses Jahr.

 

Naturfotografie und Blog

Naturfotografie Blog

Naturfotografie  Blog : Beliebte Motive sind die schillernden Libellen

Die Naturfotografie und der Blog sind für mich eine perfekte Kombination. Die Natur und jede Begegnung mit Tieren liefert immer wieder Geschichten. Die man perfekt mit Fotos kombinieren kann. Oft ist es aber auch ganz einfach, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte. Ein sehr wahrer Spruch, denn viele Fotos können einfach für sich stehen.

Naturfotografie und Blog : Landschaftsfotos

Gerade bei Landschaftsfotos und deren Stimmungen braucht es keine Worte. Diese Momente sind für die Seele, in denen der Betrachter und der Fotograf sogar ein paar Minuten innehalten und die Momente genießen.

Naturfotografie Blog

Herbstwald an den Hängen des Rurtals in der Eifel

Naturfotografie Blog

Rursee mit Dunst in der Eifel

Naturfotografie Blog

Das Motiv läuft dem Fotografen ja nicht weg. Während die Tierfotografie zwar auch Ruhe und Geduld erfordert, aber für das perfekte Foto ist oft auch viel Adrenalin, Action und Bewegung erforderlich. Oft geht es nur um eine Sekunde oder Bruchteile davon und dann ist der perfekte Moment und die Begegnung schon wieder vorbei.

Schnelle Reaktion bei Tieren

Gerade überraschende Begegnungen sind für mich oft noch schwierig. Man kommt um eine Kurve und plötzlich steht dort ein junger Fuchs auf dem Weg. Was für Mensch und Tier dann gleichermaßen überraschend ist. Schließlich war für beide der Blickwinkel eingeschränkt. Man sieht sich sogar noch an und dann tritt das Tier die Flucht in das nächste Gebüsch an. Und kommt dann auch nicht wieder. In solchen Momenten gelingt mir fast nie ein Foto. Diese Geschichten kann man nur erzählen.

Fotogalerien ohne viele Worte

Nicht jeder Mensch schreibt gerne. Und die Naturfotografie erfordert viel Arbeit und Zeit. Man muss viel lernen und Erfahrungen sammeln über Kameras, Tiere, Naturschutzgebiete und die besten Plätze zum Fotografieren. Auch die Fotobearbeitung und Auswahl der Fotos erfordert viel Zeit. Aber auch für reine Fotografen ist ein Blog sehr gut geeignet. Man stellt einfach Fotogalerien zusammen, ohne viele Worte zu schreiben. Schließlich hat man manchmal auch einfach nichts zu sagen. Und mittlerweile zählt schon ein Beitrag bei Instagram mit zwei Sätzen als Blog. Unsere Welt ist schnell geworden.

Die meisten Dinge, die für die Naturfotografie und den Blog wichtig sind, fallen mir leicht und liegen mir. Die Informationssuche, Beobachtungen und die Geduld und Ausdauer. Aber ich bin noch kein Fotograf. Mit der Technik der Naturfotografie von früher würde ich wohl untergehen. Zum Glück gibt es die digitale Fotografie und immer wieder bessere Technik.

Abenteuer Naturfotografie

Ein sehr gutes Buch zum Thema Naturfotografie ist Abenteuer Naturfotografie von den Naturfotografen und Bloggern Markus Botzek und Frank Brehe. Einige von Euch kennen Frank Brehe bestimmt schon von der WordPress Community und dem WordPress Reader.

Frank Brehe Naturfoto Blog

Botzek Naturfoto

Sie geben Tipps zu den besten Fotoregionen und Naturschutzgebieten in Deutschland. Sowie zur Bildkomposition, Bildaufteilung, Perspektiven und Licht :

Die Vogelzählung im Winter

Vogelzählung im Winter

Vogelzählung im Winter : Ein Gimpel Weibchen im Garten ist schon eher selten

Die Vogelzählung im Winter ist an diesem Wochenende. Es ist natürlich die Stunde der Wintervögel gemeint. Ich mag diesen Begriff wirklich. Da hat sich der NABU wirklich Gedanken gemacht und einen schönen Slogan für diese Vogelzählung gefunden. Und es ist wirklich eine gute Aktion, eine Stunde lang die Vögel im Garten oder einem Park zu zählen.

Zählen, was noch da ist

Es hilft auch wirklich weiter, um eine Statistik zu erstellen und Entwicklungen im Bestand zu erkennen. Ich habe eigentlich schon geahnt was kommen würde und schon in den letzten Tagen überlegt, wo ich denn zählen soll. Und da hatte ich irgendwann den Begriff Vogelzählung im Kopf. Von der Volkszählung wahrscheinlich, die ich noch von der Weihnachtsgeschichte im Kopf hatte. Bei einer Volkszählung kann man sich sicher sein, das auch was gezählt werden kann. Das Volk wird noch da sein.

Große Freiheit der Vögel

Bei den Vögeln ist das leider nicht so. Die Vögel genießen durch das Fliegen eine große Freiheit und sie können sich überall aufhalten. Sie können die Nahrung überall finden und ihr hinterher reisen. In den letzten Wochen hat sich schon gezeigt, das sie meistens nicht mehr da sind. Das hat sich auch bei meiner Zählung bestätigt.

Und die Beobachtungen der letzten Wochen haben sich auch bisher bei dem Zwischenergebnis der Stunde der Wintervögel bestätigt. Es gibt deutlich weniger Buch- und Grünfinken. Das fehlen der Buchfinken in den letzten Wochen war schon auffällig. Es sind wohl weniger Finken aus dem Norden und Osten zu uns gekommen. Dafür gibt es mehr Eichelhäher aus diesen Regionen bei uns. Was auch in den letzten Wochen sehr auffällig war. Bei einem Spaziergang konnte man oft mehrere Eichelhäher sichten.

Besonders auffällig hier in der Gegend ist das fehlen der Haussperlinge und Amseln. Was hier gegen den Trend ist. Denn der Haussperling ist die klare Nummer 1 der Zählung. Den Grund für das Fehlen der Spatzen kann ich nicht erkennen.

Bei meiner Zählung konnte ich nur sehr wenige Vögel sichten. 5 Ringeltauben, 1 Rabenkrähe, 1 Blaumeise, 1 Gimpel Weibchen, ein Buchfink Männchen und ein Weibchen. Was bei den Kleinvögeln ein normales Ergebnis der letzten Wochen zeigte, sonst gibt es aber deutlich mehr Rabenvögel. So ein Ergebnis ist frustrierend, nach den Beobachtungen der letzten Wochen ist es aber leider normal.