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Die Bilder des Jahres 2019

Eisvogel

Die Bilder des Jahres 2019 sind immer eine beliebte Kategorie. Letztes Jahr hatte ich das erste Mal eine Zusammenfassung der schönsten Fotos gezeigt :

Die Bilder des Jahres 2018

Und auch dieses Jahr soll es nochmal einen Rückblick geben. Ohne weitere Worte, die Bilder des Jahres 2019 sollen einfach für sich selbst stehen :

Eine kurze Eiszeit

Eine kurze Eiszeit

Es war nur eine kurze Eiszeit und die Nutria kommen mit der Eisfläche gut klar

Drei Tage lang hatten wir eine kurze Eiszeit. Die Nächte mit Temperaturen im Minusbereich hatten dazu geführt, das die flachen, stehenden  Gewässer an der Kiebitzwiese zugefroren waren. Das hat zumindest kurzfristig dazu geführt, das viele Vögel die Kiebitzwiese verlassen haben.

Einige Tiere trotzten aber den Bedingungen und betätigten sich als Eisläufer. Neben einer Kanadagans und dem Schneegans-Hybrid waren auch einige Nutria unterwegs. Wenn sich die Bedingungen ändern, muss man halt flexibel sein. Auf der Eisfläche kommt man schließlich auch zu den Grasbüscheln auf der Wiese.

Ein richtiger Eisvogel

Auch der Eisvogel ließ sich auf einem Zaunpfahl neben der Eisfläche nieder. Er war ziemlich aufgeplustert und wirkte wie angefroren. Und er blickte fast sehnsüchtig Richtung Wasser. Ab und zu machte er auch einen Jagdflug in Richtung Eisfläche. Vielleicht hatte er unter der dünnen Eisdecke einen Fisch entdeckt. Der Eisvogel kann wahrscheinlich viel besser sehen als wir Menschen. Er tat mir ziemlich leid, er zeigte sich quasi als richtiger Eisvogel. Er fror in der Kälte und zeigte sein eisfarbenes Gefieder am Rücken.

Für die Eisvögel ist der Winter mit zugefrorenen Gewässern eine schwierige Zeit. Die steigenden Temperaturen seit Freitag sind für den Eisvogel eine Erleichterung. Es war nur eine kurze Eiszeit. Ihm helfen die milden Winter. So haben die zu milden Temperaturen in diesem Winter wenigstens etwas Gutes.

Andere Tiere entwickeln andere Strategien im Winter, um an Nahrung zu kommen und sich vor Greifvögeln besser zu schützen. Die Kleinvögel sammeln sich zu Gruppen und suchen gemeinsam nach Nahrung. So waren einige Stare mit Wacholderdrosseln auf Nahrungssuche und ich sah den ersten größeren Finkenschwarm in diesem Winter. Einige Distelfinken suchten Nahrung an den Blütenkätzchen des roten Hasels und in den Erlen.

Ein frohes und gesundes Jahr 2020!

Ein frohes und gesundes Jahr 2020!

2020 startete mit einem schönen Mond am Abendhimmel

Ich wünsche Euch allen noch ein frohes neues Jahr 2020! Viel Freude, Glück und Gesundheit und viele schöne Erlebnisse. Und viel Glück und Erfolg für neue Projekte und Herausforderungen in 2020!

Leider ist das Jahr mit dem schrecklichen Brand im Krefelder Zoo nicht gut gestartet, aber ansonsten ist schon alles wieder wie gewohnt. Stellvertretend dafür die Fotos vom Mond und dem Flugzeug vom gestrigen Spaziergang am Abend. Das Leben läuft wieder normal und ich war heute schon wieder arbeiten.

Die Tiere und Vögel haben Silvester und das Feuerwerk wohl ganz gut überstanden. Mehr dazu in den nächsten Tagen. Eine Elster war der erste Vogel den ich 2020 gesehen habe.

Einen guten Rutsch ins neue Jahrzehnt!

Ich wünsche allen Lesern und Followern einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vorher möchte ich noch kurz Danke sagen für das Lesen, Folgen und Kommentieren! Und für das Motivieren und Inspirieren. Denn gerade auch andere Blogs zu lesen und der Austausch mit anderen Bloggern ist für mich sehr lehrreich. Auch 2019 habe ich wieder so viele neue und interessante Dinge gelesen und gesehen.

Ich freue mich auf 2020, da ich 2019 immer als Übergangsjahr gesehen habe. Ich habe es nicht so mit ungeraden Zahlen! 🙂

Ich bin aber auch besorgt über viele Entwicklungen die ich in der Natur beobachte. Aber 2020 wird es hier auf jeden Fall weiter gehen. Auch wenn ich im Moment noch über neue Ideen und Pläne nachdenke, kann ich schon sagen das es hier Überraschungen geben wird.

2019 war mein zweites vollständiges Bloggerjahr und es war ziemlich viel Bewegung drin. Ich habe weniger Beiträge geschrieben, dafür sind sie sehr viel länger geworden. Eine Entwicklung gegen den Trend, wo doch niemand mehr viel liest.

Die Hamsterradrebellin  und ich werden das neue Jahr ohne Böller und Feuerwerk begrüßen. Der Feinstaub hat letztes Jahr innerhalb von Minuten alles vernebelt. Und ein Blick aus dem Fenster zeigt mir, das es die richtige Entscheidung war. Schon jetzt hängt der Nebel im Tal. Keine gute Wetterlage für Feuerwerk.

Kommt gut ins neue Jahr!

Guten Rutsch ins neue Jahrzehnt

In meinem Revier

In meinem Revier

Der Mäusebussard hat sein Revier auf dem Hügel

Manchmal habe ich, wenn ich wieder in der Natur unterwegs bin, das Lied von Marius Müller-Westernhagen im Kopf: „Ich bin wieder hier, in meinem Revier!“ Wobei ich die Überschrift auf zwei Arten meine. Es ist nicht nur mein Revier, sondern auch das Revier von Tieren. Ich habe auch gerne die Vorstellung, das ich viele Tiere immer wieder sehe. Was sich natürlich nicht beweisen läßt, aber viele Tiere haben halt auch feste Reviere die sie nicht verlassen. Auch wenn sie wie die Vögel sehr frei sind und überall hinfliegen können.

In meinem Revier, da darf es auch Nachbarn geben

Aber einige Tiere lassen sich sehr gut wiedererkennen. Das beste Beispiel ist der weiße Mäusebussard, den ich hier schon ein paar Mal gezeigt habe. Ich sehe ihn fast bei jedem Spaziergang, weil er eben auch so auffällig ist und seinem Revier und seinem Tal so treu ist.

Auch gestern sah ich ihn wieder. Später flog er zu einem Feld und suchte dort nach Nahrung. Aber er ist nicht der einzige Greifvogel den man immer wieder im Tal und auf den Hügeln sieht. Auch andere Mäusebussarde sind häufiger zu sehen. Ein durchschnittliches Revier eines Mäusebussard-Paares ist ca. 1,3 qkm groß. Das wird auch von ihnen verteidigt, die Jagdreviere von Mäusebussarden können sich aber auch überschneiden. In abwechslungsreicher, gegliederter Landschaft leben deutlich mehr Paare auf 100 Quadratkilometern. Einer von den Mäusebussarden sieht wohl auch einen Garten als sein Revier.

Ein neues Turmfalken-Weibchen

Seltener sieht man die Turmfalken. Bei meinen letzten Spaziergängen sah ich mal wieder ein Turmfalken-Weibchen, das mich eine Zeit lang auf meinem Weg begleitet hat. Manche Vögel sind wirklich weniger scheu und lassen sich gut fotografieren.

Auch die Rotkehlchen gehören oft dazu. So sah ich ein Rotkehlchen auf dem Zaunpfahl am Waldrand, das sich diesen als Revier ausgesucht hat.

Die Sichtungen vom Dezember

Die Sichtungen vom Dezember

Das Wintergoldhähnchen sieht immer etwas schmollend aus

Die Sichtungen vom Dezember sind ziemlich übersichtlich, es gab nämlich keine neuen Sichtungen von mir! Damit bleibt es für dieses Jahr bei 101 Sichtungen, das sind zehn Sichtungen weniger als letztes Jahr. Was aber sehr gut ist, denn 2018 war ein herausragendes Jahr. Dieses Jahr war eher schwierig. Das Klima und der Schwund bei einzelnen Arten macht Beobachtungen deutlich schwieriger und läßt für die nächsten Jahre nichts Gutes erahnen. Aber vielleicht wird 2020 ja auch ein gutes Jahr.

In den letzten Tagen war die Beobachtung von einer Gruppe Schwanzmeisen mit einem einzelnen Wintergoldhähnchen interessant. Diese Gruppe war am Waldrand unterwegs und suchte dort die Stechpalmen nach Beeren ab.

Diese Gruppen von Vögel die im Winter umherstreifen und Nahrung suchen sind immer sehr interessant zu beobachten. Besonders Finken und Meisen bilden gerne diese Gruppen. Die auch aus mehreren Arten bestehen können.

Einen schönen 4. Advent

Einen schönen 4. Advent

Einen schönen 4. Advent! Die vierte Kerze brennt

Ich wünsche allen Lesern einen schönen 4. Advent und schöne, ruhige und besinnliche Feiertage! Die vierte Kerze brennt an unserem schönen Adventskranz und das wir Weihnachten nicht verpennen, dafür sorgt schon unsere Räubertochter. Die ist schon ziemlich aufgeregt!

Lasst Euch nicht stressen mit den letzten Vorbereitungen vor Weihnachten!

Meine Gedanken im Dezember

Meine Gedanken im Dezember

Die Rabenvögel wie Krähen und Elstern sind im Moment häufig zu sehen. Die Kleinvögel eher nicht

Im Dezember blickt man oft zurück auf das Jahr. Meine Gedanken im Dezember sind aber eher aktuell. Der Dezember ist ein besonderer Monat. Der Winter beginnt, es gibt den kürzesten Tag des Jahres. Es gibt die Vorweihnachtszeit, dann Weihnachten und wir bereiten uns auf ein neues Jahr vor.

Ich mag den Winter nicht. Die Dunkelheit ist für einen Fotografen nicht gut und unsere Zeitumstellung auf Winterzeit macht es auch nicht besser. Dazu ist es oft regnerisch. Kalt ist es im Dezember nicht mehr unbedingt, gestern hatten wir in NRW frühlingshafte 15 Grad.

Und obwohl der Tag gestern sehr schön war, war das Ergebnis wie in den letzten zwei Wochen. Es waren keine Kleinvögel zu sehen! Gerade auch so häufige Vögel wie Amseln, Buchfinken und Grünfinken sind nicht zu sehen. Ich habe das erst immer auf das Wetter geschoben und dass es einfach nur meine Beobachtung war.

Aber dann kamen auch bei den Kollegen vom OAG Kreis Unna tagelang keine Meldungen. Unterbrochen wurde das nur von einem Kommentar, dass so etwas in den letzten 18 Jahren nie vorgekommen war und die Seite einwandfrei funktioniert. Es wurde die lustige Vermutung geäußert, dass vielleicht der Genuß von zu viel Glühwein auf den Weihnachtsmärkten Schuld daran wäre. Ich mag keinen Glühwein und die Kollegen werden es sicher auch nicht übertrieben haben.

Und so wurde nach ein paar Tagen die Erkenntnis geteilt, dass es tatsächlich in der Landschaft im Moment weniger Kleinvögel zu sehen gibt. Nur Rabenvögel sind immer noch häufig zu sehen. Aber unsere Vögel müssen ja irgendwo sein. Die Landschaft ist schon ziemlich ausgeräumt. Ich hatte ja schon die Beobachtung gemacht, dass fast kaum noch Vogelbeeren zu finden sind. Also können sich unsere Vögel ihre Nahrung vermutlich am besten an den Futterplätzen in unseren Gärten holen.

Ich habe schon gehört, dass in einigen Gärten der Andrang ziemlich groß ist und man ständig Futter nachfüllen muss. Habt ihr in diesem Winter bis jetzt ähnliche Beobachtungen gemacht? Leider habe ich in Langenberg keine Fütterung, weil diese zu nah am Fenster wäre und das ist mir zu gefährlich für die Vögel. Das sind so meine Gedanken im Dezember.

Gruß aus dem Niederbergischen Land zum 3. Advent

Gruß aus dem Niederbergischen Land

Zum 3. Advent noch ein paar Eindrücke aus dem Niederbergischen Land. Ich wünsche allen Lesern einen schönen und ruhigen 3. Advent. Und hoffentlich ruhiges Wetter, besonders auch im Norden wo Sturm Wilfried durchgezogen ist.

Wir hatten gestern auch stürmisches Wetter mit vielen Regenschauern die durchgezogen sind und teilweise auch starken Dauerregen. Der Höhepunkt war ein Hagelschauer am Nachmittag, danach hat sich das Wetter beruhigt.

Heute war das Wetter freundlich und es gab auch blauen Himmeln. Die bekannte Ruhe nach dem Sturm. Man kann die Folgen des Regens der letzten Tage aber schon deutlich erkennen. Die Bäche sind voll und rauschen durch die Täler und auf den Feldern steht schon das Wasser. Für die Natur ist das immer noch gut und sehr wichtig nach der Trockenheit der letzten Jahre. Die Tiere halten sich in diesen Tagen aber deutlich zurück und versteckt. Da ist Schutz suchen angesagt.

Einen schönen 2. Advent mit einem Gedicht

Advent mit einem Gedicht

Advent mit einem Gedicht. Der Mäusebussard und seine Gedanken

Ich wünsche allen Lesern noch einen schönen 2. Advent mit einem Gedicht! Die Weihnachtszeit ist ja schließlich die Zeit der Gedichte. Und ich mache mir manchmal Gedanken über das Verhalten der Tiere. Manche fliegen schnell weg und haben eine Fluchtdistanz. Andere scheinen wenig Scheu zu haben und sehen einen auch lange an. Was denkt dann so ein Tier wohl?

So könnten vielleicht die Gedanken dieses Mäusebussards sein :

Normalerweise fliege ich fort

an einen sicheren Ort

Wenn sich dort am Feld

Jemand so hinstellt

Und ich nicht weiß was gleich geschieht

Wenn der mich so ansieht!

Doch heute blicke ich zurück

Und ich bin voller Glück!

Denn der Mann ist brav,

der ist nur Fotograf!