Schlagwort: Birdwatching

Die drei Krähen

Am Montag besuchten mich drei Krähen. Als Kulturfolger zeigen Rabenkrähen oft nur wenig scheu vor dem Menschen. Sie kommen gerne auch in die Parks und Gärten. Ihre Fluchtdistanz haben sie dabei gegenüber dem Menschen aber nicht aufgegeben. Kommt man ihnen zu nahe, dann fliegen sie ein paar Meter weiter.

Krähen und Rabenvögel allgemein sind sehr anpassungsfähig, intelligent und kreativ. Was die Nahrungssuche und Beschaffung und das Benutzen von Werkzeugen betrifft. Sie sind die intelligentesten Vögel, sogar etwas schlauer als Papageien.

In diesem Winter musste man sich um die Krähen und Rabenvögel wirklich keine Sorgen machen. Oft habe ich sie mit etwas fressbarem im Schnabel gesehen, was vorher garantiert von einem Menschen weggeworfen wurde. Auch als Plünderer von McDonalds- und Fast Food-Tüten konnte ich sie beobachten.

 

Gäste aus dem hohen Norden

Es gab wieder so viel Sehenswertes in den Rieselfeldern, das ich darüber jetzt im zweiten Teil berichten kann. Viele Wintergäste aus dem Norden überwintern im Moment noch bei uns. Am Häufigsten sind dabei die Gänse und Enten. In den Rieselfeldern sind im Moment noch zahlreiche Blässgänse zu sehen. Oft sind bis zu 350 Exemplare zusammen mit anderen Gänsen zu sehen. Erkennen kann man die Blässgänse an der weißen Blässe um den Schnabel und sie sind etwas kleiner als die Graugänse.

Einen weiteren Gast aus dem hohen Norden fotografierte ich auf dem Wasserzuleiter mit einem Reiherenten-Erpel. Eine weibliche Schellente. So häufig wie die Blässgänse sieht man sie hier bei uns allerdings nicht.

Auch wenn sie kein Paar sind, geben die beiden ein tolles Bild zusammen ab! Schon jetzt eines meiner Lieblingsfotos.

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Weibliche Schellente (links) und Reiherenten-Erpel

Aber auch die anderen Enten können sich sehen lassen. Allen voran die hübschen Reiherenten-Erpel, die schon ihren Balz-Schopf tragen.

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Am weiteren Verlauf des Wasserzuleiters sah ich noch zwei fast schwarze Nutrias. So dunkel sah ich sie noch nie. Obwohl sie harmlos und friedlich sind, hatte das etwas Befremdliches für mich. Sehen sie doch etwas aus wie riesige Ratten.

Am Sonntag sah ich noch zwei Nutrias auf dem Eis. Doch dazu gibt es morgen mehr.

Eisige Rieselfelder

Als ich Samstagmittag in Velbert losfuhr, schien bei 3 Grad die Sonne und es hatte über Nacht geschneit. Durch den Sonnenschein und die weiße Landschaft war es fast schon blendend hell. Ich wollte endlich wieder die Rieselfelder besuchen. Seit dem 23. Dezember war ich nicht mehr dort gewesen. Aber je weiter ich nach Norden fuhr, umso dunkler wurde es. Aber das war ich gewohnt, irgendwie ziehen durch den Norden von NRW immer mehr Wolken als im Rest des Landes.

Eisiger Ostwind in den Rieselfeldern

Als ich dann in den Rieselfeldern aus dem Auto stieg, war er plötzlich wieder da, der eisige Wind. Was für ein Wetterkontrast! Hatten die nicht vorhergesagt, das der Ostwind aufhört? Ja, hatten sie. Aber erst für den Sonntag, wie ich heute feststellen konnte. Es war nicht sehr angenehm und die Landschaft sah vom Winter und vom Frost gezeichnet aus. Alles Gelb und Braun, was im Dezember noch saftig Grün aussah.

Blässgänse aus dem hohen Norden

Den Blässgänsen aus dem Norden machte es nicht viel aus. Der Wasserzuleiter, der vom Klärwerk kommt, war Eisfrei. Der Rest der Teiche und Wasserflächen war zugefroren. Einige Fotografen hatten sich schon die Plätze am Zuleiter gesichert.

Ein Weißstorch stand dort im Wasser und viele verschiedene Entenarten tummelten sich dort. Schnatterenten, Reiherenten, Stockenten und Krickenten. Und eine ganz besondere Ente. Über die ich noch berichten werde. Wie auch über die Nutrias, die ich auf meinem Rundgang am Wasserzuleiter sah. Nicht die einzigen Nutrias an diesem Wochenende. Denen scheint das Klima hier nichts auszumachen.

Auch einige Familien hatten ihren Spaß in den Rieselfeldern. An der Straße hatte man eine zugefrorene Wasserfläche zum Eislaufen freigegeben. Inklusive Verkehrs- und Parkchaos.

Ich setzte meine Runde fort und kehrte zum Wasserzuleiter zurück. Die anderen Fotografen waren gegangen. Aber Ausdauer zahlt sich fast immer aus! An der Szenerie hatte sich nichts verändert. Der Weißstorch stand einsam mit den Enten im Wasser.

Die Weißstörche sammelten sich

Aber dann passierte etwas! Wie auf ein lautloses Kommando kam ein Storch geflogen und landete im Wasser. Dann kam der nächste und es wurden immer mehr! Bis sie vollzählig waren. An die 10 Störche. Waren das die Störche von Weihnachten? Ich konnte den auffällig beringten Storch noch nicht entdecken. Einige tragen schwarze Ringe mit der Kennzeichnung DEW.

Als erstes tranken alle Störche aus dem Wasser. Das Trinkwasser ist bei zugefrorenen Gewässern für jedes Tier knapp. Es war ein tolles Bild, Störche bei Wasserspielen! Das ganze verlief absolut lautlos. Erst als ich ging, hörte ich das typische Geklapper der Störche. Ich überlegte noch, ob ich zurückgehen sollte. Aber meine eingefrorenen Finger und Füße sagten was anderes.

 

 

Eiswind

Heute ist der meteorologische Frühlingsanfang. Und wir werden wieder eine eiskalte Nacht hinter uns haben. Den kältesten Tag dieses Jahres haben wir dann schon hinter uns. War es in den letzten Tagen schon kalt, hat der auffrischende Wind gestern auch tagsüber für Temperaturen um -8 Grad gesorgt. Die Nacht davor hat in Kalterherberg in der Eifel Temperaturen von bis zu -22 Grad gebracht. Da hat der Ort seinem Namen alle Ehre gemacht.

Ich hatte mich auf diese Temperaturen schon in den letzten Tagen gut vorbereitet. Aber gestern fand ich es durch den eisigen, böigen Wind einfach nur noch unerträglich. Ich hoffe die Singvögel und alle anderen Tiere überstehen die letzten kalten Stunden noch gut, bis die Temperaturen ab Freitag wieder steigen. Die Singvögel haben mir in den letzten Tagen manchmal sehr leid getan und ich habe an der Futterstation im Garten nochmal eine Extraportion Futter auf den Steinen verteilt. Gestern waren bis auf das Kohlmeisenpaar, das jeden Tag dort ist, kaum Vögel im Garten zu sehen. Es war wohl hoffentlich einfach nur zu kalt. Denn am Dienstag haben sich alle nochmal kräftig bedient. Neben dem Kohlmeisenpaar waren auch die zwei Grünfinken und die Buchfinken wieder da. Auch irgendwie immer Paarweise, nur das Rotkehlchen ist immer alleine zu sehen. Es bediente sich wie die Ringeltaube unten auf den Steinen.

Am Montag sah ich das erste Mal einen Zaunkönig in der Nähe der Futterstation. Eigentlich sind diese Vögel ständig in Bewegung. Aber die Kälte schien den kleinen Zaunkönig fast ein wenig zu lähmen. Er versteckte sich dann etwas in einem Lebensbaum. Vielleicht hat er auch etwas vom Futter genommen und den Winter dann bald überstanden.

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Die Schwanenfamilie

Die Schwanenfamilie vom Beversee steht zur Zeit in einem sehr schönen Kontrast zu ihrer Umgebung. Zum braunen Hintergrund des Waldes und der Blätter und zur feindlichen Eisfläche, die die Nahrungssuche erschwert und fast alle anderen Wasservögel vertrieben hast. So wirken die Schwäne noch mehr, als die fast letzten Verbliebenen auf dem See. Schwäne sehen immer sehr elegant, erhaben und ruhig aus. Und dieses Schwanenpaar mit Einzelkind ist auch ein perfektes Trio. Das diesmal sogar auf die Eisfläche gestiegen ist und auch dort eine gute Figur macht.

Auf der Jagd nach Buntspechten

Am Samstag war ich dann nochmal am Beversee, ich wollte endlich einen der Buntspechte fotografieren. Aber wie das immer so ist, Vögel sind nicht berechenbar. Es war kein Buntspecht da. Kein Hämmern. Nichts zu sehen.

Auch die anderen Vögel, die ich beim letzten Mal gesehen habe, waren nicht da. Die quirligen Schwanzmeisen, der Gimpel, der Schwarm der Erlen- und Birkenzeisige. Nur die Schwanenfamilie und die Bläßhühner auf dem Beversee. Die Schwanenfamilie ist im Zusammenspiel mit der Eisfläche einfach wunderschön. Deshalb gibt es in den nächsten Tagen einen eigenen Beitrag dazu.

Wie immer in den letzten Wochen waren die Kohlmeisen die häufigsten Vögel im Wald. Aber da war plötzlich noch eine andere Meisenart, die mir ein ziemliches Problem macht. Die Sumpf- oder Weidenmeise. Ich kann beim besten Willen diese beiden Meisen nicht voneinander unterscheiden und weiß nicht welche es ist. Ich würde eher sagen eine Sumpfmeise. Bis ich wieder etwas anderes denke. Vielleicht kann mir jemand helfen? Und auf den nächsten Fotos erkennen, welche Meise es ist?

 

Ein weiterer Vogel, den ich immer wieder sah, war ein weißer Mäusebussard. Schon wieder ein Weißer. Der Mäusebussard aus den Rieselfelder ist auch sehr hell. Früher war mir diese helle Form der Mäusebussarde nie aufgefallen. Ich sah den Mäusebussard das erste Mal auf einer Wiese und verließ den Waldweg, um auf die Wiese zu gehen. Den Mäusebussard immer fest im Blick. Dabei übersah ich aber drei Rehe, die ich damit aufscheuchte und die über die Wiese flüchteten. Das tut mir jetzt noch leid. Die hätte ich gerne fotografiert. Den Mäusebussard sah ich später noch auf einem Baum und einem Feld.

Und auf einer Lichtung im Wald sah ich meine erste Misteldrossel! Wegen ihrer Größe war sie auch auf die Entfernung noch gut zu erkennen.

 

Kraniche über Langenberg

Am Karnevalsdienstag bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel waren auch die ersten Kraniche über Langenberg zu sehen. Die Frühlingsboten kommen also so langsam zurück aus ihren Winterquartieren. Die Vögel sollen ja ein gutes Gespür dafür haben, wann sie ihren Rückflug beginnen können. Ein Blick auf die Wettervorhersage für die nächsten 14 Tage zeigt aber für NRW eher arktische Temperaturen auch am Tag. Der Winter bleibt uns wohl leider noch erhalten.

Über dem Sender haben die Kraniche dann ihre Flugformation verloren und sind dann wie in einem großen Schwarm im Kreis geflogen. Dieses Phänomen habe ich schon häufiger beobachtet. Es soll aber wohl nicht so sein, das die Vögel durch etwas gestört werden und ihre Formation verlieren. Also waren es wohl auch nicht die Wellen des Senders, die sie gestört haben. Sie haben ihre Formation nach ein paar Minuten wiedergefunden und sind weiter in Richtung Nordwesten geflogen. In die Richtung der Heimat- und Brutgebiete.

Als ich diesmal noch weiter den Berg hinauf gewandert bin, konnte ich auch einen Turmfalken in seinem Revier und bei der Jagd beobachten. Der männliche Turmfalke war auch erfolgreich und hat eine Maus gefangen, die er dann auf einem Stromleitungsmast gefressen hat.

Auch die Meisen und Buchfinken waren in den Hecken wieder sehr aktiv.

 

Birdwatching – Liste

Ich bin eigentlich kein richtiger Birder. Ich versuche nicht so viele Vögel wie möglich in einem Jahr zu sehen und möchte nur einige bestimmte Vögel fotografieren. Meine Big Five habe ich hier ja schon einmal veröffentlicht.  Die Big Five

Dabei fotografiere ich natürlich jeden Vögel, jedes Insekt und jedes andere Tier auch gerne, was mir über den Weg läuft. Am liebsten würde ich sogar mehr Säugetiere fotografieren und nicht immer nur Vögel. Aber die sind halt viel leichter zu entdecken und weiter verbreitet als Säugetiere.

Jetzt ist bald schon März und ich habe schon einen Vögel gesehen, den ich noch nie gesehen habe und einige, die ich letztes Jahr nicht gesehen habe. Deshalb habe ich eine Liste gemacht, von den Vögeln, die ich bis jetzt gesehen habe :

Birkenzeisig, habe ich vorher noch nie gesehen.

Wacholderdrossel, Erlenzeisig, Kleiber, Gimpel, Schwanzmeise. Habe ich letztes Jahr nicht gesehen.

Dazu noch : Graureiher, Höckerschwan, Stockente, Kormoran, Bläßhuhn, Lachmöwe, Buntspecht, Grünspecht, Grünfink, Buchfink, Rotkehlchen, Blaumeise, Kohlmeise, Amsel, Elster, Rabenkrähe, Dohle, Eichelhäher, Ringeltaube, Turmfalke, Mäusebussard, Kranich, Zaunkönig

Macht bis jetzt 29 . Wer bietet mehr?

 

Now it’s March soon und I have seen one bird I have never seen before. And a few birds I haven’t seen last year. So I decided to make a list with the birds I have seen so far :

Redpoll, never seen that before

Fieldfare, siskin, nuthatch, bullfinch, longtailed tit. I haven’t seen them last year.

Also : Grey heron, mute swan, mallard, cormorant, coot, black-headed gull, great woodpecker, green woodpecker, greenfinch, chaffinch, robin, blue tit, great tit, blackbird, magpie, jackdaw, carrion, crow, jay, ringdove, common bussard, kestrel, crane, wren

That makes 29 right now. Who got more?

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Der Beversee

Es gibt Parks und Naturschutzgebiete in seiner Stadt, die man schon aus der Kindheit kennt. Mit denen man viele Erlebnisse verbindet. Das Naturschutzgebiet Beversee ist das herausragende Schutzgebiet in Bergkamen. Im Waldgebiet Großes Holz ist eine Bergsenkung entstanden, die dann vom Beverbach geflutet wurde.

Entstanden ist der 500 Meter lange Beversee. Ein Waldsee, der aber groß genug ist, um vielen Wasservögeln eine Heimat zu bieten. Schwäne, Bläßhühner, Haubentaucher, Stockenten, Reiherenten, Graugänse, Kormorane, Graureiher, Silberreiher und noch viele mehr. Meinen ersten Eisvogel habe ich dort gesehen. Nur im Flug und noch heute wiederholt mein Vater immer noch seinen Kommentar dazu, „Sieht aus wie ein Wellensittich!“

Und noch viele andere Vögel habe ich dort das erste Mal gesehen. Einen durchziehenden Fischadler konnte ich damals sogar fotografieren.

Die Plattform am Beversee  wird wohl nie fertig

Am Samstag war ich wieder einmal dort. Nicht um etwas Neues zu sehen. Eigentlich kann mich dort nichts mehr überraschen. Ich wollte nur nachsehen, ob die Aussichtsplattform endlich wieder aufgebaut wurde. Der Regionalverband Ruhrgebiet hatte eigentlich angekündigt, das als Projekt für 2017 auf der Liste zu haben und die Plattform im Juni oder Juli fertigzustellen. Natürlich ist noch nichts passiert! Von der Plattform kann man nur die alten Holzpfeiler ansehen und die neuesten Sturmschäden von Sturm Friederike im Wald.

Und die gefrorenen Pfützen, Bäche und den fast zugefrorenen Beversee. Nur noch am Nordufer war noch eine eisfreie Fläche. In der sich alle Bläßhühner, eine Schwanenfamilie und die Kormorane versammelt hatten. Auch ein paar Stockenten waren noch da. Der Großteil der Wasservögel hatte sich aber schon verabschiedet. Vielleicht zum nahe gelegenen Datteln-Hamm-Kanal oder zur Lippe.

Und trotzdem habe ich viele neue Erlebnisse gehabt. Ich verfolgte leider etwas erfolglos einige Buntspechte, deren hämmern man aber überall hören konnte. Ich konnte das erste Mal eine Wacholderdrossel fotografieren. Und ich sah einen großen Schwarm von Erlen- und Birkenzeisigen. Der leider sehr rastlos nach Erlensamen suchte. Aber was mir in Langenberg nur sehr schlecht gelang, klappte dann im heimischen Revier umso besser. Ein Gimpel und ein Kleiber flogen mir praktisch vor die Kamera.

Ich werde wohl in den nächsten Wochen noch häufiger wieder am Beversee sein. Die Buntspechte lassen mir keine Ruhe. Die möchte ich unbedingt einmal so richtig gut vor die Linse kriegen.

Die Weißstörche

Heute Morgen zeigte die Temperaturanzeige im Auto -7 Grad an. Für die Weißstörche und uns Menschen heißt das, der Winter ist doch noch so richtig gekommen. Und die ersten Störche sind schon aus dem Süden zurückgekommen. Einige sind gar nicht erst in den Süden geflogen. Das Storchenpaar aus der Disselmersch im Kreis Soest oder meine Weihnachtsstörche aus den Rieselfeldern von Münster.    Störche an Weihnachten

Die Weißstörche aus dem Norden

Meine Vermutung ist, das die Störche aus den Rieselfeldern aus dem Norden oder Nordosten stammen. Das sie nicht in Konkurrenz zu unseren einheimischen Störchen um die Nester stehen werden. Wer nicht in den Süden fliegt, hat den Vorteil das Nest frühzeitig besetzen zu können und nicht die Gefahr der langen Flugreise in den Süden zu haben.

Noch nicht aus dem Süden zurück

Unsere einheimischen Störche sind noch nicht zurückgekehrt. Aber es kann nicht mehr lange dauern und wir warten schon auf sie. Ähnlich wie die Kraniche sind die Störche die Boten, das der Winter vorbei ist. Werden sie zurückkehren und wieder Nachwuchs haben? Wie am Tibaum oder in den Rieselfeldern?

Hoffen wir das die Nester wieder besetzt und voll sind. Das dieser faszinierende Vogel seinen Bestand in NRW weiter vergrößern kann. Ein Vogel, der fast wie kein anderer zum Menschen gehört. Der Storch war früher ein Allerweltsvogel. Mehr noch, er wohnte mit dem Menschen zusammen, auf dessen Haus. Im ganzen Dorf. Es gibt sie auch heute noch, die sogenannten Störchendörfer. Und weil der Storch immer da war, brachte der Klapperstorch wohl auch die Kinder.

Die Begleiter des Menschen

Der Storch gehörte wie ganz selbstverständlich zum Leben der Menschen. Man beachtete ihn vermutlich gar nicht mehr. Heute ist das anders. Ein Storch ist etwas Besonderes. Man hilft ihm und baut ihm Nisthilfen und Nestmasten. Denn auf den Dächern der Häuser darf er heute nicht mehr wohnen! Das Restaurant Heidekrug in den Rieselfelder ist da eher eine Ausnahme.

Auch mein ungewöhnlichstes Foto des letzten Jahres war mit einem Storch und seinem Nachbarn, dem Graureiher. Ich glaube, ich habe die Geschichte schon oft genug erzählt. 😉 Wer sie noch nicht gelesen hat, kann das hier nachholen :      Ziemlich beste Freunde

Auch einen einbeinigen Storch konnte ich letztes Jahr in den Rieselfeldern fotografieren. Nein, natürlich nicht. Er war nicht einbeinig. Und eigentlich wußte ich das auch. Hatte ich ihn doch vorher mit zwei Beinen gesehen. Aber er hat mich völlig getäuscht. Es sieht aber auch wirklich so aus, als hätte er nur ein Bein!

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Der „Einbeinige“

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Und hoch das Bein!

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Und noch etwas höher!

Unsere westfälischen Störche werden bald zurückkehren und dann gibt es hoffentlich wieder schöne Fotos und viele Jungvögel in den Nestern.