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Das spuckende Rotkehlchen

Als ich das spuckende Rotkehlchen fotografiert habe, sah es für mich so aus, als würde es herzhaft gähnen. Die ruhende Haltung sprach dafür und ich freute mich darüber : “Ach herrlich, es gähnt!” Eine Sache die man bei Vögeln selten sieht und die eher so schön menschlich ist.

Später beim Betrachten der Fotos am Monitor war dann wieder einmal die Überraschung sehr groß. Wenn man dann sieht, was man da fotografiert hat. Und ein bißchen ist für mich die Perspektive noch ein Rätsel. Das Rotkehlchen hat wohl eine Beere im hohen Bogen ausgespuckt. Die Körperhaltung und die Flugkurve der Beere passt auf den Fotos nicht so ganz zusammen, aber so muss es gewesen sein. In dem Moment war das Ganze nicht zu erkennen. Und eine schöne Superzeitlupe hatte ich jetzt leider auch nicht so spontan geplant.

Aber gerade dafür liebt man diese spontanen und zufälligen Entdeckungen. Diese Überraschungen sind einfach schön und spannend!

Der typische, hellbraune Vogel

Hellbraune Vogel

Selten einmal auf einem Foto, Heckenbraunelle und Buchfink Weibchen

Der typische, hellbraune Vogel ist etwas dem man in Deutschland immer wieder begegnet. Auch bei meinen Beobachtungen sehe häufig unsere typischen Singvögel. Der kleine, hellbraune Vogel ist aber auch hier im Blog immer wieder das Thema. Weil ich auch schon viele Beiträge über unsere einheimischen Singvögel geschrieben habe. Aber auch, weil immer wieder gerade nach unseren hellbraunen Singvögeln in meinen Beiträgen gesucht wird.

Der hellbraune Vogel in unserer Landschaft

Da diese Vögel auch gerade jetzt wieder deutlich aktiver und auffälliger werden, hatte ich die Idee zu diesem Beitrag. Ein Beispiel für einen dieser hellbraunen Singvögel ist die Heckenbraunelle.

Hier ein älterer Beitrag : Die Heckenbraunelle – Ein unscheinbarer Singvogel

Im Frühling startet sie ihren typischen Gesang auf einer erhöhten Sitzwarte. Oft ist das eine Tannenspitze im Garten. Auch sieht man sie dann häufiger als Paar. Sonst ist die Heckenbraunelle oft allein auf dem Boden zu sehen. Mit ihrer grau-braunen Färbung ist sie perfekt auf dem Erdboden getarnt.

Unsere hellbraunen Vögel sind perfekt an unsere Landschaft und Umwelt angepasst. Sie passen halt hier hin. Weil hier aber alles eher in dezenten Farben daher kommt, lieben wir eher die farbenfrohen Vögel wie den Eisvogel oder das zauberhafte Rotkehlchen, das mit einem leuchtend roten Farbklecks auf der Brust daher kommt. Und mit dem ansonsten hellbraunen Körper immer noch gut getarnt ist und gut ins Bild seiner Artgenossen passt. Wenn man den roten Brustfleck nicht sieht, ist selbst das Rotkehlchen der hellbraune Vogel.

Bunte Männchen – Hellbraune Weibchen

Ein weiterer typischer hellbrauner Vogel ist das Buchfink-Weibchen. Bei den Buchfinken taucht häufig die Frage auf, wie das Weibchen aussieht. Weil man eher die farbigen Männchen kennt und die viel auffälliger sind. Aus dieser Problematik ist damals der Beitrag mit dem unterschiedlichen Aussehen der Geschlechter bei vielen Vogelarten entstanden : Das Buchfink Weibchen

Wobei das Buchfink Weibchen wirklich nicht nur hellbraun ist. Am Rücken ist es etwas grünlich und an den Flügeln schwarz-weiß gefärbt. Die Schönheit liegt eben häufig im Detail. Es lohnt sich immer genauer hinzusehen.

Alles andere als ein typischer, hellbrauner Vogel ist der farbenprächtige Bienenfresser: Mein E-Book über den Bienenfresser ist jetzt bei allen bekannten Anbietern erhältlich für 4,99 Euro :


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Die Farben des Frühlings

Farben des Frühlings

Die Farben des Frühlings

Die Farben des Frühlings sieht man jetzt schon überall. Auch die Wetterlage war in den letzten Tagen schon sehr frühlingshaft. Unsere gesellschaftliche und politische Großwetterlage ist dagegen wegen dem Coronavirus alles andere als positiv oder schön.

Unsere Welt wird sich definitiv verändern durch das Coronavirus. Was aber auch eine große Chance sein kann. Durch die Einschränkungen, die es jetzt gibt, hat sich der CO2-Ausstoß schon massiv verringert. Auch weil viel weniger Flugzeuge fliegen. Unsere Erde erholt sich gerade. Vielleicht wäre es eine Chance, mit Einschränkungen nach der Corona-Krise für noch mehr Erholung für unsere Umwelt und Natur zu sorgen.

Um auf die Farben des Frühlings zurück zu kommen, es ist in der Sonne schon recht warm und die Vögel singen in den Bäumen und auf den Dächern. Es blühen immer mehr Blumen und Sträucher. Ein Wetter, bei dem man gerne draußen ist. Und Tiere und Vögel in der Natur zu beobachten, ist bei der Corona-Krise sehr gut. Da es dabei eher selten größere Menschengruppen gibt. So etwas macht man doch eher allein.

Die Sonne und der Frühling bringen uns die schönen Farben zum Fotografieren. Die Männchen der Vögel sind im Prachtkleid und es ist Balzstimmung überall. Da wird versucht das Weibchen zu beeindrucken und das Revier zu verteidigen. Gerade die Stockenten-Erpel zeigen sich jetzt wieder in ihrer vollen Farbenpracht. Bis sie dann ab Juli wieder ins Schlichtkleid mausern :

===> Die Stockenten Männchen im Schlichtkleid

Durch den wieder sehr warmen Winter sind einige Vögel auch schon ihrer Zeit voraus und mit dem Brüten beschäftigt.

Das Rotkehlchen – Erithacus rubecula

Das Rotkehlchen

Manche Rotkehlchen posieren geradezu für den Fotografen

Das Rotkehlchen ( Erithacus rubecula ) gehört zu unseren beliebtesten einheimischen Vögeln. Es ist wirklich so, fast jeder kennt und liebt es. Es ist auch einfach sehr gut zu erkennen. Die leuchtend rote Brust und Kehle sieht man sofort und der Name ist einfach passend und eindeutig. Bei vielen anderen Vögeln stellt sich dagegen oft die Frage, woher der Name eigentlich kommt.

Es hat Charakter

Oft sind populäre Dinge sehr einfach und kompatibel zu vielen Menschen. Aber das Rotkehlchen hat durchaus Charakter. Es gibt sehr schüchterne Rotkehlchen, wie das Rotkehlchen in meinem Garten. Wahrscheinlich sind sie aber auch nur vorsichtig. Sie gehen fast nie an die Futterstation, wenn andere Vögel in der Nähe sind. Überhaupt nehmen sie lieber das Futter von der Erde. Da können sie sich auch besser anschleichen.

Sehr Kamera-freundliche Singvögel

Es gibt aber auch Rotkehlchen, die sind überhaupt nicht schüchtern. Sie scheinen einen fast zu verfolgen und zu posieren. Sie sitzen oft nur ein paar Meter vor einem. Nach dem Motto, ich setze mich jetzt hier hin, bis der Fotograf mich fotografiert hat. Es muss auch gar nicht unbedingt so sein, das diese Rotkehlchen die Menschen mehr gewöhnt sind. Solche Rotkehlchen trifft man auch im Wald. Und ihre Fluchtdistanz haben sie auch noch behalten.

Seit etwa einem Monat sehe ich regelmäßig so ein Rotkehlchen in einem lichten Waldstück. Immer in der Nähe des Weges. Es kommt wirklich sehr dicht heran und bleibt auch ruhig sitzen. Ein sehr dankbares Motiv für einen Fotografen. Aber bestimmt auch eine Attraktion für jeden Waldspaziergänger.

Ein weiteres Merkmal der Rotkehlchen ist, das man sie fast immer nur alleine sieht. Während Meisen und Finken oft in Gruppen unterwegs sind, sieht man die Rotkehlchen sogar nur ganz selten als Paar.

Das Rotkehlchen in unserem Garten scheint sogar einen festen Tagesablauf zu haben. Ab 17:30 Uhr ist es in der Nähe der Futterstation, um danach beim Nachbarn im Garten zu singen. Das geht wirklich die ganze Woche so.

Was frisst das Rotkehlchen?

An der Futterstation bevorzugt es Weichfutter. Es nimmt nur geschälte Sonnenblumenkerne, Haferflocken und Beeren. Sonst frisst es bodenlebende Insekten und ihre Larven, Würmer, Spinnen, Beeren und Früchte.

Ein roter Montag

Ein roter Montag

Das Rotkehlchen war so gelassen und ruhig. Es hatte wohl einen blauen Montag

Einige würden bestimmt an einem Montag gerne Blau machen. Wenn das Wochenende mal wieder zu kurz war oder das Wetter am Montag zu schön ist. Das Wetter war heute sehr schön, es hat aber bei mir nicht zu einem blauen Montag geführt, sondern es wurde ein roter Montag.

Rot ist alles was ich seh’!

Rot war einfach die Farbe am Montag, sogar die Vögel hatten das Rot im Namen. Der Morgen begann aber erstmal mit einem orangenen Sonnenaufgang, der schon erkennen ließ, was für ein schöner Tag es werden würde.

Zwei Orte – zwei Rotkehlchen

In der Mittagspause konnte ich dann ein ziemlich gelassenes Rotkehlchen fotografieren. Alle anderen Vögel waren da nicht aktiv, vielleicht weil es schon so warm war.

Zu Hause im Garten konnte ich dann auch noch das Rotkehlchen aus der Nachbarschaft fotografieren. Das ähnlich gelassen war, wie sein Verwandter aus dem Wald. Das Rotkehlchen war sogar so gelassen, das es vor mir aus dem Busch auf die Wiese sprang, als ich gerade das Vogelfutter nachfüllen wollte.

Rotkehlchen, Rotdrossel – ein roter Montag!

Zwei Rotkehlchen an zwei verschiedenen Orten, das war schon ziemlich gut. Aber noch nicht genug von der Farbe Rot. Es dämmerte dann schon und die Strahlen der untergehenden Sonne tauchten die Bäume in ein rotes Licht. Das Rotkehlchen sang noch und ein Amsel-Männchen hatte sich einen Gesangsplatz auf einem Hausgiebel gesichert. Auf der Tanne saß aber ein anderer Vogel. So groß wie eine Amsel aber heller. Eine Rotdrossel in der roten Abendsonne! Es war wirklich ein roter Montag!

Ich hatte erst eine Singdrossel vermutet. Aber es war vielleicht die Rotdrossel, die ich im Januar schon in der Nachbarschaft sah. Einzelne Wintergäste sind immer auffällig, da sie sonst oft in großen Gruppen unterwegs sind. Die Rotdrossel ist sehr gesellig und auch oft mit Wacholderdrosseln unterwegs. Warum in unserer Nachbarschaft nur diese einzelne Rotdrossel zu sehen ist, ist schwer zu sagen. Vielleicht ist sie gerne Einzelgänger oder will noch länger im Winterquartier bleiben. Wer könnte es nicht verstehen? Es ist gerade sehr schön bei uns!

 

Vorfrühling wohin man sieht

Vorfrühling wohin man sieht

Leider kann man nicht erkennen, was das Eichhörnchen da in den Pfoten hat

Vorfrühling oder schon richtiger Frühling? Wie auch immer man das nennen soll. Da wir erst Mitte Februar haben, fällt es einem doch etwas schwer, von Frühling zu sprechen. Aber es ist Vorfrühling wohin man sieht!

Ziemlich warmer Vorfrühling

Am Freitag zeigte das Thermometer im Auto 21 Grad an! Und es fühlte sich auch so an! In der Mittagspause ging ich in der schwarzen Winterjacke raus und darin war es viel zu warm. Auch den Tieren war es wohl viel zu warm. Ich sah nur ein paar Krähen und Meisen. Die man im Moment am häufigsten von allen Vögeln sieht. Die Buchfinken haben sich erstaunlicherweise zurückgezogen. Vielleicht schon in den Wald.

Der Gesang des Rotkehlchens

Am Sonntag waren die Buchfinken überhaupt nicht zu sehen. Dafür ließ ein Rotkehlchen schon seinen schönen Gesang ertönen. Und ein Eichhörnchen zeigte sich sehr aktiv. Vielleicht würde es durch die warme Frühlingssonne zu seinen Aktivitäten angetrieben. Ich versuchte es mit der Kamera zu verfolgen, aber es huschte so schnell über die Äste und sprang von Baum zu Baum. Das war sehr beeindruckend. Nur wenn es irgendwo kurz verschnaufte, konnte ich ein Foto machen.

Chaos beim Kranichzug

Auch ein paar Kranichzüge konnte man am Sonntagnachmittag über Langenberg sehen. Es waren sehr große Züge, von denen einer in einer sehr ungeordneten Formation flog. Vielleicht war dieser Zug in einer Art euphorischen Frühlingsstimmung. Das man es mit der Ordnung nicht ganz so genau nahm. Oder sie wollten die Chaostheorie an den Himmel zeichnen. Es ist halt Vorfrühling wohin man sieht!

 

Kaltes Winterwetter

Kaltes Winterwetter

Die Wintersonne und die Natur erzeugten ein zauberhaftes Leuchten

Es ist richtig kalt geworden in NRW. Aber so kaltes Winterwetter ist durchaus angenehm, wenn die Sonne scheint. Die kleine Schneefront aus dem Westen ist bis jetzt nicht zu uns nach Westfalen gekommen. Wahrscheinlich gibt es bei uns wieder keinen Schnee. Wie es im Rheinland, meiner zweiten Heimat aussieht, weiß ich noch nicht. Im niederbergischen Land wird bestimmt etwas Schnee gefallen sein.

Ein zauberhaftes Leuchten der Bäume

Am Wochenende war dort noch schönes, kaltes Winterwetter. Mit Raureif, aber ohne Schnee. Dafür konnte ich ein anderes, schönes Phänomen beobachten. Die Wintersonne und die kahlen Bäume erzeugten ein besonderes Leuchten. Diese Schönheit hat mich fasziniert und meine Fantasie angeregt. Und ich habe sie mit der Kamera festgehalten.

Ein zartes Rot

Einige Bäume waren mit einer zarten, rötlichen Farbe überzogen. Auch das habe ich versucht festzuhalten. Erst hinterher habe ich mich dann gefragt, was dieses zarte Rot erzeugt hat. Es sind die länglichen Blütenkätzchen dieser Bäume. Da ich ja immer noch nicht der Pflanzenexperte bin, habe ich im Internet danach gesucht. Und ich bin auf die Blütenkätzchen des roten Hasels gestoßen. Ob das jetzt richtig ist, weiß ich leider nicht. Vielleicht kennt sich jemand besser damit aus? Werden Hasel-Bäume so groß?

Auf den Fotos kann man die Blütenkätzchen ganz gut erkennen und auch das rötliche “Leuchten”.

Ich sah wieder einen Buntspecht und dachte erst, es ist mein alter Bekannter. Aber es war diesmal ein Weibchen. Und ich sah wieder das Langenberger Rotkehlchen. Diesem Spitznamen habe ich ihm gegeben. Weil ich es immer an der selben Stelle sehe.

Singvögel aus dem Norden

Singvögel aus dem hohen Norden

Leider oft in den Zweigen, die Wacholderdrossel

Heute habe ich bei ähnlich schönem Wetter im Garten und in der Nachbarschaft fotografiert. Auch heute waren viele Vögel sehr aktiv. Es waren auch einige Singvögel unterwegs, die nur als Wintergäste bei uns sind. Solche Singvögel aus dem Norden sind besonders die Rotdrosseln und die Wacholderdrosseln.

Die Gäste aus dem Norden

Ich sah eine einzelne Rotdrossel und eine Gruppe von sieben Wacholderdrosseln. Die Rotdrossel war zunächst noch mit den Wacholderdrosseln unterwegs, später war sie nicht mehr zu sehen. Die Wacholderdrosseln rückten später immer weiter in die Gärten vor und versuchten sich an den Vogelbeeren der Nachbarschaft zu bedienen.

Das gefiel den anwesenden Amseln gar nicht. Denn die hatten die Vogelbeeren schon für sich in Beschlag genommen. Die Wacholderdrossel wurden von den Amseln immer wieder angeflogen und verscheucht.

Eine Mönchsgrasmücke im Januar

Ein weiterer Singvogel war für mich erst gar nicht zu erkennen. Ich habe ihn einfach nur fotografiert, weil ich einfach erst einmal alles fotografiere, was ich sichte. Erst am Bildschirm konnte ich dann sehen, was ich da fotografiert hatte. Ich war sehr überrascht! Es war eine weibliche Mönchsgrasmücke! Und das im Januar. Ob diese Mönchsgrasmücke auch einer der Singvögel aus dem Norden ist, darüber kann man nur spekulieren. Einige unserer Singvögel fliegen mittlerweile nicht mehr in den Süden.

Eislaufen im Vogelbad

Die typischen Vögel an meiner Futterstation waren natürlich auch wieder da. Das Rotkehlchen und die Grünfinken. Viele Meisen. Einen ganz besonderen Auftritt hatten aber die Heckenbraunellen. Die am kalten Morgen die Eisfläche des Vogelbades testeten und das erste Mal an die Futterstation gingen! Das hatte ich vorher noch nicht gesehen! Sonst nahmen die Heckenbraunellen immer nur das Futter vom Boden.

Grau in Grau

Grau in Grau

Selbst das Rotkehlchen kann dem grauen Wetter keine Farbe geben

Das ist mein 200. Beitrag und für so ein Jubiläum wünscht man sich wohl einen schönen und besonderen Beitrag. Und kein Grau in Grau. Leider ist es in NRW schon seit zwei Wochen eher trübe und regnerisch. Und besonders an den letzten Wochenenden war es immer ein Grau in Grau und es hat fast durchgehend geregnet.

Graues Regenwetter

Viel Wetteränderung scheint auch in den nächsten Tagen nicht in Sicht zu sein. Deshalb versuche ich trotzdem die Zeit am Wochenende zu nutzen und doch etwas zu fotografieren. Auch wenn die Fotos nur Grau in Grau oder auch einmal Schwarz-Weiß aussehen. Und das nicht einmal gewollt. Schwarzweiß-Fotos können ja doch künstlerisch sehr schön aussehen.

Den Finkenschwarm nicht erwischt

Und so versuche ich aus der Situation und meinem Beitrag noch das beste zu machen. Eigentlich kann ich am Wochenende auch trotz des schlechten Wetters ein interessantes Phänomen beobachten. Immer noch sehe ich immer wieder die großen Schwärme der Finken. Die ich aber leider immer nur auf der Flucht sehe. In den Bäumen und Büschen sind sie oft gut getarnt. Nur die Buch- und Bergfinken sieht man manchmal in kleineren Gruppen. Die Bergfinken sind also immer noch in der Nähe. Sie bilden vielleicht den größten Teil des Schwarms. Zusammen mit den Buchfinken und Erlenzeisigen. Die dieses Jahr auch zahlreich als Wintergäste in Deutschland sein sollen.

Einige Gimpel scheinen sich der Gruppe angeschlossen zu haben. Während ich die Grünfinken bis jetzt immer allein sah. Aber auch sie sind gerne in Finkenschwärmen unterwegs.

Ungewolltes Schwarzweiß-Foto

Dagegen gibt es auch typische Einzelgänger, wie das Rotkehlchen oder die Heckenbraunelle. Heute sah ich ein junges Amsel-Männchen, das sich sehr entspannt auf einen Ast gesetzt hatte. Der Nieselregen hat es vielleicht etwas an der Stelle festgehalten. Man sieht schön die kleinen Wassertropfen auf dem Gefieder. Ein Foto, das schön das Wetter und die Stimmung im Moment zeigt.

Die Bilder des Jahres 2018

Die Bilder des Jahres 2018

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Nachdem ich in den letzten Beiträgen immer noch etwas schreiben musste, kommen jetzt einfach nur noch die Bilder des Jahres 2018.

Die, die es zum Teil auch in meinen ersten Kalender zu sehen gibt :

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