
Die Familienbande: Ein Altvogel und zwei Jungvögel auf der Suche nach Insekten
Im Moment ist es schwierig mit unserer heimischen Vogelwelt. Viele Altvögel befinden sich noch in der Mauser und sehen noch etwas „gerupft“ aus. Sie verstecken sich jetzt lieber. Zum Glück traf ich unterwegs die Familienbande von meinen Fotos. Wenn man noch die lieben Kleinen zu betreuen hat, muss man halt immer unterwegs sein.
Ich musste allerdings schon auf beiden Seiten unseres Tals wandern, um überhaupt auf die Familienbande der Bachstelzen zu treffen. Bei uns sind zurzeit nur die Bachstelzen und Hausrotschwänze zu sehen. Weil sie noch Jungvögel haben. Alle anderen Vogelarten halten sich mehr oder weniger versteckt.
Familie Bachstelze
Dafür waren die lieben Kleinen von Familie Bachstelze sehr unterhaltsam und hielten den Altvogel auf Trab. Immer muss man ein Auge auf die neugierigen Kleinen werfen, die noch so viel lernen müssen. Fliegen geht natürlich schon und laufen sowieso. Flucht vor dem neugierigen Fotografen kriegen sie schnell beigebracht. Noch sind sie aber etwas weniger scheu als die Altvögel. Lernen müssen die Jungvögel noch wie man sich selbst ernährt. Auch das haben sie schon drauf, aber was so alles freßbar ist, ist nicht immer gleich für sie erkennbar. Da wird schon noch prüfend, neugierig und überrascht auf alles geschaut, was man so entdeckt.
Die Bachstelzen laufen gerne, deutlich mehr als andere Vögel. Nur um sich schneller von mir zu entfernen oder um auf einen Baum zu flüchten, setzen sie kurz ihre Flügel ein. So eine dreier Familienbande konnte ich auch noch an einer anderen Stelle im Tal beobachten. Scheint im August ein gängiges Familienmodell bei den Bachstelzen zu sein.
- Der Altvogel hat ein Insekt gefangen, der Jungvogel sieht aufmerksam zu.
- „Was ist das denn? Kann man das fressen?“
- „Oh man, was weiß ich denn!“
- Das Insekt macht lieber einen Abflug beim Anblick des Vogels
- „War da was? Ich habe doch etwas gemerkt!“
- „Irgendwas ist doch da hinten verschwunden! Das ist aber auch alles so neu hier!“
- Der Altvogel passt immer noch auf
- Ständig muss man auf die Kleinen achten und warten













































































































































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