Schlagwort: Sonnenuntergang

Neujahrsspaziergang

Neujahrsspaziergang

Neujahrsspaziergang: Der Mittelwellen-Sender von Langenberg im Abendrot

Das Jahr im Niederbergischen Land ist wirklich wunderbar gestartet. Der Neujahrsspaziergang endete in einem wunderschönen Abendrot. Die untergehende Sonne machte wunderbare Fotos im Wald möglich, die sehr stimmungsvoll sind.

Sie erinnern  ein bißchen an einen spannenden Krimi a la Edgar Allan Poe oder dem neuesten Thriller von Sebastian Fitzek. Wenn dann noch ein Waldkauz gerufen oder ein Wolf geheult hätte, wäre die gruselige Szene perfekt gewesen. So begleitete nur das Rauschen des Felderbachs unseren Weg durch den Wald. Durch den Regen der letzten Zeit ist der Felderbach schon etwas voller geworden. Zum Glück, durch die andauernde Trockenheit im Sommer und Herbst war er fast zu einem Rinnsal geworden.

Das Abendrot bildete den Abschluss eines schönen Neujahrstag mit Sonnenschein und den ersten, wuseligen Vögeln im Garten. Die ruhigere Silvesternacht und der Sonnenschein schienen die Meisen zu beflügeln. So war der erste Vogel des neuen Jahres eine Kohlmeise, gefolgt von der ersten Blaumeise. Auch eine Amsel bediente sich an den Vogelbeeren. Zu den weiteren Vogelarten des neuen Jahres gibt es morgen noch einen Beitrag.

Ich wünsche allen Lesern ein frohes neues Jahr! Ich hoffe Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und das 2021 bei Euch ähnlich gut gestartet ist.

Ein Feuerwerk der Natur

Feuerwerk der Natur

Am Freitagabend gab es ein Schauspiel am Himmel, das man als ein Feuerwerk der Natur bezeichnen kann. Die dunklen Wolken waren eine Projektionsfläche für das Abendrot. Und gaben dem Abendrot so ein Profil und zeigte es auf unendlich vielen verschiedenen Formen. Und diese Farben und Formen sehen für mich wie ein Feuerwerk der Natur aus.

Was man auf den Fotos nicht sehen kann, dass die Wolken dabei durch den Wind noch in Bewegung waren, was das Ganze noch dynamisch machte. Vorher habe ich bei der Natur noch nie an ein Feuerwerk gedacht. Ein Feuerwerk ist etwas Schnelles, sehr Dynamisches. Etwas was in Sekundenbruchteilen passiert, aber durch den Himmel eine große Fläche, eine große Bühne zum Betrachten hat. In der Natur am ehesten vergleichbar mit einem Vulkanausbruch, bei dem der Vulkan heiße Lava in den Himmel spukt.

Die meisten Abläufe in der Natur sind eher langsam und passieren über einen längeren Zeitraum. Oft muss man sie im Zeitraffer wiedergeben, um die Bewegung und die Veränderung darin zu erkennen. Schnelle Bewegung in der Natur passieren eher im Kleinen. Ein schneller Sprung, ein schneller Griff nach einer Beute. Da muss man schneller sein, als der Andere.

Ein Feuerwerk der Farben gibt es häufiger in der Natur. Eine Blumenwiese, die bunten Blätter eines Herbstwaldes, ein Korallenriff mit Schwärmen bunter Fische. Ein Schwarm farbenprächtiger Vögel oder Schmetterlinge.

Die Bilder vom Freitagabend sind für mich ein Feuerwerk der Natur und der Farben:

Frühlingsanfang 2020

Frühlingsanfang 2020

Der Frühlingsanfang 2020 kam mit viel Sonnenschein

Der kalendarische Frühlingsanfang 2020 war schon am 20. März, aber obwohl man in Zeiten des Coronavirus mehr Zeit zum Schreiben und Lesen hat, geht bei mir vieles langsamer. Man ist doch häufig etwas abgelenkt und beschäftigt sich mit der Krise. Da muss man den Kopf oft erstmal frei kriegen.

Der Frühlingsanfang 2020 ist eigentlich wie aus dem Bilderbuch. Letzte Woche war es schon wunderbar warm und auch in dieser Woche haben wir Sonnenschein satt. Leider mit einem sehr kalten Ostwind, der nachts noch Frost bringt. Tagsüber wird es aber jetzt langsam jeden Tag wieder etwas wärmer.

Alle Zeichen stehen voll auf Frühling. Die Vögel singen und es blüht überall immer mehr. Auch viele Hummeln fliegen schon an die Blüten. Letzte Woche gab es auch schon ein grandioses Abendrot zu bewundern.

An den Bäumen sind aber immer noch die Zeichen des Winters zu sehen. Die Blätter wachsen noch nicht und in den Wäldern sieht man noch die Folgen der Winterstürme. An unzugänglichen Stellen liegen die Bäume sogar noch über den Wegen und auf den Zäunen. Das hat dann etwas Abenteuerliches beim Wandern.

In den nächsten Wochen wird die Natur dann noch richtig explodieren und alles wird Grün werden.

Und wegen dem Coronavirus wird der Frühlingsanfang 2020 bestimmt immer in Erinnerung bleiben.

 

Der Langenberger Garten

Der Langenberger Garten

Mein neuer Ausblick in Richtung Westen. Die Sonne geht jetzt hinter einem Berg unter.

Ich bin nun ganz nach Velbert-Langenberg umgezogen. In Zukunft wird der Langenberger Garten im Mittelpunkt der Fotos stehen. Die Fotos von der Futterstation wird es jetzt nicht mehr geben. Wenn ich nicht irgendwo einen Platz für eine Futterstation finde. Dieser Platz müsste aber auch vor den Katzen der Nachbarin sicher sein.

Ich bin jetzt Rheinländer

Mit dem Umzug bin ich auch von Westfalen ins Rheinland gewechselt. Wenn auch nur so eben über die Grenze drüber. Ich wohne jetzt mit meiner Hamsterradrebellin zusammen, die mir immer so bei der Technik von meinem Blog hilft. Jetzt gerade hat sie mir geraten, den Blog wieder umzuziehen. Auf ein neues Webhosting. Aber ich bin da mehr für das Motto, niemals ein funktionierendes System zu ändern.

Und es ist mir tausendmal lieber, über den Langenberger Garten zu schreiben, als über einen Umzug des Blogs nachzudenken. Und die Besucher des Langenberger Garten sind auch viel interessanter. Einen der Besucher kennt ihr schon von einem Beitrag, den Dompfaff (Pyrrhula Pyrrhula) .

Der Stieglitz oder Distelfink

Ein anderer Fink war in den letzten Tagen immer wieder zu Besuch, der Stieglitz (Carduelis  Carduelis) oder Distelfink. Der Stieglitz interessiert sich für die Samen in Tannenzapfen. Der Stieglitz ist ähnlich scharf auf Samen wie der Dompfaff. Es ist die Hauptnahrung dieser beiden Finkenvögel.

Der Stieglitz gehört zu unseren farbenfrohsten und schönsten Singvögeln. Wenn er sich nicht gerade für die Samen der Tannenzapfen interessiert hat, hat der Stieglitz auf den Tannenspitzen seinen Gesang erklingen lassen. Der Gesang ist sehr lebhaft zwitschernd. Sein Ruf ist klingelnd und ihm verdankt der Stieglitz seinem Namen. “Stig-litt” ruft er seinen Namen, aber eigentlich hört es sich eher nach “didlitt” an.

Andere häufige Besucher im Garten sind die Meisen, Amseln, Elstern und Buchfinken. Über ihnen sieht man oft die Tauben und die Mauersegler fliegen. Diese jagen sich den ganzen Tag zwischen den Häusern. Manchmal fliegen sie direkt auf die Fensterscheiben zu, um im letzten Moment noch abzudrehen.

Einmal war sogar ein Buntspecht zu Besuch. Es bleibt auf jeden Fall spannend im neuen Garten.

Herbstfarben

Herbstfarben

Wegen der Trockenheit haben bereits viele Bäume im Sommer einige Blätter abgeworfen. Und obwohl das passiert ist, kann man beobachten, das viele Bäume jetzt noch ihre Blätter haben. Und das Mitte November! Der Pflaumenbaum, an dem meine Futterstation hängt, war letztes Jahr schon Anfang Oktober fast kahl. Dafür kann man jetzt noch länger die schönen Herbstfarben der Blätter genießen.

Vielleicht liegt das daran, das es noch so warm ist oder das es noch keine starken Herbststürme gab. Mit Pflanzen kenne ich mich leider gar nicht aus. Aber in der Natur ist dieses Jahr eh alles anders! Es gab auch eine Rekord-Weinernte. So viel wie seit 1999 nicht mehr. Und auch die Qualität ist durch die hohen Temperaturen so herausragend, das man schon jetzt von einem Spitzenjahrgang 2018 sprechen kann.

Die Farbe der Blätter an den Bäumen hat auch ihren Höhepunkt erreicht. Die Herbstfarben leuchten, in strahlendem Gelb oder knalligem Rot.

 

Wolkenfront

Die Gewitterfront zog bei uns heute Nachmittag durch. Unwetterfront, diesen Namen hatte die jetzt hier nicht verdient! Interessant wurde es dann nochmal am Abend. Es wurde pechschwarz am Horizont. Da dachte ich, das muss wohl die Unwetterfront sein, von der alle reden. Aber auch die verzog sich ohne Blitz, Donner und Regen. Dafür ist es seitdem sehr stürmisch! Die Wolken waren aber sehr interessant und fotogen. Besonders nachdem sich die Wolkenfront weiter aufgelöst hat!