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Die Farben des Frühlings

Farben des Frühlings

Die Farben des Frühlings

Die Farben des Frühlings sieht man jetzt schon überall. Auch die Wetterlage war in den letzten Tagen schon sehr frühlingshaft. Unsere gesellschaftliche und politische Großwetterlage ist dagegen wegen dem Coronavirus alles andere als positiv oder schön.

Unsere Welt wird sich definitiv verändern durch das Coronavirus. Was aber auch eine große Chance sein kann. Durch die Einschränkungen, die es jetzt gibt, hat sich der CO2-Ausstoß schon massiv verringert. Auch weil viel weniger Flugzeuge fliegen. Unsere Erde erholt sich gerade. Vielleicht wäre es eine Chance, mit Einschränkungen nach der Corona-Krise für noch mehr Erholung für unsere Umwelt und Natur zu sorgen.

Um auf die Farben des Frühlings zurück zu kommen, es ist in der Sonne schon recht warm und die Vögel singen in den Bäumen und auf den Dächern. Es blühen immer mehr Blumen und Sträucher. Ein Wetter, bei dem man gerne draußen ist. Und Tiere und Vögel in der Natur zu beobachten, ist bei der Corona-Krise sehr gut. Da es dabei eher selten größere Menschengruppen gibt. So etwas macht man doch eher allein.

Die Sonne und der Frühling bringen uns die schönen Farben zum Fotografieren. Die Männchen der Vögel sind im Prachtkleid und es ist Balzstimmung überall. Da wird versucht das Weibchen zu beeindrucken und das Revier zu verteidigen. Gerade die Stockenten-Erpel zeigen sich jetzt wieder in ihrer vollen Farbenpracht. Bis sie dann ab Juli wieder ins Schlichtkleid mausern :

===> Die Stockenten Männchen im Schlichtkleid

Durch den wieder sehr warmen Winter sind einige Vögel auch schon ihrer Zeit voraus und mit dem Brüten beschäftigt.

Der Nachwuchs

Immer wieder ein ganz großes Thema in diesen Wochen ist der Nachwuchs der Vögel. Über den Nachwuchs der Störche und der Neuntöter habe ich schon ausführlich berichtet. Aber auch die anderen Arten sollen nicht übersehen werden. Die Bläßhühner am Lehrteich in den Rieselfelder haben sich mittlerweile schon prächtig entwickelt und sind schon viel größer geworden. Nach den bunten Kükenzeiten als Punker sind aus ihnen jetzt eher graue „Mäuse“ geworden :

 

Die junge Bachstelze nebenan ist auch schon flügge und alleine unterwegs :

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Die Stockenten haben zum Teil sehr viel Nachwuchs, wie hier in der Disselmersch :

 

Sehr erfreulich ist auch, das die Zwergtaucher auf der Ruhr Nachwuchs haben. Sind sie doch eher nicht so häufig zu sehen :

 

Enten und Gänse

Enten und Gänse zählen das ganze Jahr zu den häufigsten Vögeln. Im Winter kommen dann auch noch die arktischen Zugvögel wie Blässgänse, Saatgänse und Zwerggänse dazu. Die dann zu Tausenden z.B. am Niederrhein überwintern. Auch die Schellente ist ein typischer Wintergast.

Aber auch die eingebürgerten Arten wie die Kanada- und die Nilgans zählen zu den großen Gewinnern unter den Vögeln. Hat man vor Jahren einzelne Kanadagänse gesehen, gibt es sie jetzt praktisch an jedem Gewässer zu sehen.

Hier eine kleine Auswahl der Enten und Gänse :