Schlagwort: Tier

Türchen Nr. 21

Türchen Nr. 21

Türchen Nr.  21

Türchen Nr. 21 : Eine ständige Begleiterin?

Natürlich darf auch sie nicht in der Liste der besten Fotos des Jahres fehlen. Das Turmfalken-Weibchen. Und um es schon einmal vorweg zu nehmen, sie wird auch noch einmal in der Liste auftauchen. Die Fotos sind einfach zu schön.

Wie ich schon damals berichtet habe, sehe ich sie fast immer, wenn ich in den Rieselfeldern bin. Und an diesem Tag war sie praktisch eine ständige Begleiterin für mich : Turmfalken-Weibchen

Sie sehe sie auch viel häufiger als das Männchen. Manche Tiere erkennt man durch ihr Aussehen immer wieder, wie zum Beispiel den weißen Mäusebussard.

Weißer Mäusebussard Türchen Nr. 6

Oder durch ihr Verhalten, durch ihre Ansitzbäume oder dadurch das man irgendwann durch ihre Reviere einfach ihre Aufenthaltsorte kennt. Und wenn man ganz viel Glück hat, dann findet oder kennt man ihr Nest. Und irgendwie baut man dadurch, das man sie immer wieder erkennt eine besondere Beziehung zu ihnen auf. Vielleicht sollte ich der Turmfalken-Dame einen Namen geben? Hat jemand vielleicht einen Vorschlag?

Türchen Nr. 21

Türchen Nr. 20

TürNr20Türchen Nr. 20 : Der Star.

Nach dem die Streifengänse in den Rieselfeldern aufgetaucht sind, wurden sie praktisch zu Stars. Es hatte sich wohl schnell herumgesprochen, dass welche da sind. Auch ich habe damals schon darüber berichtet : Streifengans

An einem Samstagnachmittag in den Rieselfeldern begann eine richtige Suche nach der Streifengans. Es sprach sich schnell in einer Beobachtungshütte herum, dass man welche sehen konnte. Dort habe ich dann auch von einer Frau erfahren, dass die Streifengans die einzige Gans ist, die über den Himalaya fliegt.

Bei dem Durchsehen meiner Fotos vor ein paar Tagen, habe ich festgestellt, dass ich die Streifengänse ohne es zu wissen schon sehr früh mit den anderen Gänsen am großen Teich fotografiert hatte. Und erst danach habe ich mich bemüht sie zu finden.

Nicht nur bei den Vogelfreunden und den Besuchern der Rieselfelder war die Gans sehr beliebt, auch viele Leute mochten mein Foto. Die Streifengans macht halt auch optisch einen sehr schönen Eindruck. Und deshalb ist sie völlig zu Recht auf Platz 5 meiner Fotos des Jahres gelandet.

rahmenstreifen

Türchen Nr. 18

TürNr18    Tierische Kumpel

Es gibt immer wieder Vögel die sich zusammenfinden und das nicht nur mit den eigenen Artgenossen. Gerade Wasservögel sind immer wieder in großen Gruppen oder Schwärmen unterwegs und das auch gemeinsam mit anderen Wasservögeln. Vögel die nicht ihr Leben auf dem Wasser verbringen tun sich da wohl etwas schwerer. Bei den  offenen Wasserflächen ist das bilden von Schwärmen eine bessere Überlebensstrategie. An der Futterstation kann ich beobachten, das die Blau- und Kohlmeisen gerne auch gemeinsam unterwegs sind. Andere Vogelarten aber lieber Einzelgänger sind.

Auf dem nächsten Foto sind ein Zilpzalp und eine Blaumeise zusammen. Mit den Hagebutten ist es einfach eine sehr schöne Farbkombination auf diesem Foto. Der Zilpzalp hat sich seinen Namen praktisch selbst gegeben. Er singt ihn einfach ständig. Wie ich finde, einfach eine etwas ungewohnte tierische Freundschaft.

zilpzalp

Türchen Nr. 15

Tür15     Farbenfroher Schnappschuss

Bei meinem Ausflug zur Königshovener Höhe konnte ich diesen wunderschönen Schwalbenschwanz fotografieren. Einer unserer schönsten einheimischen Schmetterlinge. Die Königshovener Höhe ist ein Renaturierungsgebiet vom Braunkohletagebau Garzweiler II. Eigentlich wollte ich dort etwas ganz anderes fotografieren. Einen Bienenfresser, den wohl buntesten einheimischen Vogel. So ganz einheimisch ist der Bienenfresser in NRW noch nicht. Eigentlich stammt der Bienenfresser aus Südeuropa, breitet sich aber wegen der Erderwärmung immer weiter nach Norden aus. An der Königshovener Höhe soll man Bienenfresser sehen können. Ich war aber wohl noch zu früh dran. Es war noch Frühling und überhaupt, waren dort nicht viele Vögel zu sehen. Ein Eichelhäher und eine Singdrossel, das war es dann auch schon. Dafür reichlich Schmetterlinge. Aber den Schwalbenschwanz hätte ich mit etwas Glück auch auf der heimischen Bergehalde sehen können. Auch eine Renaturierungsfläche aus Menschenhand.

rahmenschwalbenschwanz

Türchen Nr. 14

Tür14    Goldenes Haar

Die Top 10 meiner besten Fotos ist erreicht. Und damit ein “goldener” Moment. Es hat eigentlich lange gedauert, bis ich ein Nutria fotografieren konnte. Weil sich diese Nagetiere, die ursprünglich aus Südamerika stammen, an manchen Orten schon zu einer Plage entwickelt haben. Sie fühlen sich sehr wohl bei uns und haben wahrscheinlich wegen ihrer Größe auch nicht viele Feinde. Da es mir aber selten einmal gelingt Säugetiere zu fotografieren und das “goldfarbene” Nutria einfach ein Highlight ist, kommt es auf Platz 10.

rahmennutria

Türchen Nr. 12

Tür12    Unvorbereitet und unerwartet

Es gibt Tiere, die will man unbedingt fotografieren. Bei mir sind es Seeadler, der Eisvogel, Kranich und Uhu. Es gibt noch viele Beispiele. Man kann sich darauf vorbereiten, das erhört die Chancen. Wenn man das Verhalten kennt, Vorkommen, Reviere oder gar die Brutplätze. Dann fährt man zur Hirschbrunft oder ins Zwillbrocker Venn zu den Flamingos.

Das ich die Uferschnepfe fotografieren konnte, passierte einfach so. Ich hätte nie erwartet sie zu fotografieren und kenne auch gar nicht ihr Vorkommen. Am Steinhuder Meer kommt sie zum Beispiel nicht mehr vor, man hat es verpasst ihr Vorkommen dort zu retten. Ich habe seit den Fotos auch keine Uferschnepfe mehr gesehen. Sie ist selten und auch deshalb mein Profilbild.

rahmenufer

 

Türchen Nr. 7

Türchen Nr. 7 Türchen Nr.  7     Der Froschkönig

Die Winter- und Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Bücher, Märchen und sagenhaften Figuren. Der Nikolaus, Knecht Rubrecht, das Christkind und der Coca-Cola-Weihnachtsmann! Aber kann man Coca Cola deswegen böse sein, weil sie ihn erfunden haben? Eigentlich nicht. Eher schon Milka für den lilanen Schoko-Weihnachtsmann der auf meinem Schreibtisch steht. Und auch noch mit dem Auge zwinkert.

Aber in der Weihnachtszeit funktionieren sie noch, die Märchen und Bräuche. Wenn Frau Holle am Adventskalender am Rathaus in Hattingen das Türchen bzw. das Fenster öffnet und ihre Verse vorträgt, dann strahlen die Kinderaugen. Und wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, dann kann man den Kindern und Enkelkindern noch etwas vorlesen, von Frau Holle und dem Froschkönig.

Ob der Frosch auf dem Foto wirklich der König seines Teiches ist, ich glaube es nicht. Es gibt einfach zu viele Frösche in einem Teich. Das besondere an dem Foto ist auch nicht nur der Frosch. Es ist ein gutes Beispiel für das Fotografieren mit Teleobjektiv. Man erkennt Dinge, die man mit bloßem Auge gar nicht sieht. Wie die roten Flecken auf dem Wasser. Das macht das ansehen der Fotos hinterher auch so spannend. Ich habe keine Ahnung, was das für rote Flecken sind. Vielleicht eine Alge. Aber vielleicht kann mir ja jemand damit helfen?

Türchen Nr. 7 

- Wasserfrosch in einem Teich in den Rieselfeldern -

Tierkinder

Als Tierfotograf muss man sich auch oft über das Aussehen der Tierkinder, vor allem der Jungvögel informieren. Die doch oft ziemlich anders aussehen als die Altvögel. Häufig erkennt man sie an ihrem aufgeplusterten Aussehen. Sie sehen dicker aus, als hätten sie noch Babyspeck.

Hier ein paar Beispiele für Jungvögel und Tierkinder :

Tierkinder

Bläßhühner

Tierkinder

Haubentaucher

Tierkinder

Neuntöter

Tierkinder

Neuntöter

mwphoto0045

Heckrindkalb

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Weißstörche

Seeadler2

Seeadler

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Schwarzkehlchen

Die Nutrias

Vor einem Monat hatte ich noch nie ein Nutria gesehen. Seitdem laufen mir diese großen Nagetiere sehr oft vor die Kamera. Die Nutrias stammen ursprünglich aus Südamerika. Ich hatte vorher nur von anderen Naturliebhabern und Fotografen von diesen Tieren gehört. Sie sind in Deutschland ausgesetzt worden oder aus Pelztierfarmen und Zuchten entflohen. Scheinbar fühlen sie sich hier sehr wohl. Sie sind einem Biber sehr ähnlich und werden deshalb auch Biberratte genannt. Sie haben wie der Biber orange Zähne, aber keinen platten Ruderschwanz.

Im Naturschutzgebiet Kiebitzwiese in Fröndenberg an der Ruhr, gibt es eine sehr interessante Nutria-Familie. Diese Familie hat viele Farbvarianten die ein Nutriafell haben kann. Nutrias haben wie Biber eigentlich ein dunkelbraunes Fell. Es gibt aber auch beige bzw. goldfarbene Exemplare. Und in der Nutriafamilie von der Kiebitzwiese gibt es ein weißes Exemplar. Was sehr außergewöhnlich aussieht. Fast wie ein mystisches Geisterwesen.

Wenn man Nutrias näher betrachtet, fallen einem die langen Schnurhaare und das durchaus schöne Fell auf.