MonatDezember 2019

Einen schönen 2. Advent mit einem Gedicht

Advent mit einem Gedicht

Advent mit einem Gedicht. Der Mäusebussard und seine Gedanken

Ich wünsche allen Lesern noch einen schönen 2. Advent mit einem Gedicht! Die Weihnachtszeit ist ja schließlich die Zeit der Gedichte. Und ich mache mir manchmal Gedanken über das Verhalten der Tiere. Manche fliegen schnell weg und haben eine Fluchtdistanz. Andere scheinen wenig Scheu zu haben und sehen einen auch lange an. Was denkt dann so ein Tier wohl?

So könnten vielleicht die Gedanken dieses Mäusebussards sein :

Normalerweise fliege ich fort

an einen sicheren Ort

Wenn sich dort am Feld

Jemand so hinstellt

Und ich nicht weiß was gleich geschieht

Wenn der mich so ansieht!

Doch heute blicke ich zurück

Und ich bin voller Glück!

Denn der Mann ist brav,

der ist nur Fotograf!

Sieben Kontinente – Ein Planet

Vor zwei Wochen kam die erste Folge der BBC-Dokumentation Sieben Kontinente – Ein Planet im ZDF. Die Folge kam im Rahmen der bekannten Sendung Terra X um 19:30 Uhr. Die BBC ist bekannt für ihre herausragenden Tier- und Naturdokumentationen.

In der Dokumentation wird die Natur und das Tierleben auf den sieben Kontinenten gezeigt. Und man bekommt die unglaubliche Artenvielfalt auf den verschiedenen Kontinenten zu sehen.

Sieben Kontinente – Ein Planet : Antarktika

Die erste Folge handelte von der Antarktis. Auch diese Folge war wieder herausragend. Die Qualität der Bilder, aber auch die Szenen und Ereignisse die gezeigt wurden. Man hätte den kleinen, flauschigen Kaiserpinguinen und Albatrossen am liebsten geholfen. Selten hat man so einen Einblick in die Bindung von Eltern und Jungvögeln. Die bei beiden Arten nochmal speziell ist, da die Eltern nur einen Jungvogel zu versorgen haben.

Der Klimawandel ist zu schnell

Dramatisch sind auch dort die Veränderungen durch den Klimawandel. Die viel zu schnell sind, als dass sich die Natur anpassen könnte. Die Stürme werden stärker und häufiger und das Eis schmilzt schneller. Der Albatross ist vom Aussterben bedroht bei einer so geringen Geburtenrate. Die Verluste bei den Jungvögeln können nie ausgeglichen werden.

Mit Demut vor den Bildern

Ich habe die Sendung mit Demut verfolgt. Vor der Kraft der Natur, der Leistung der Tiere und der Arbeit der Kameraleute. So eine Qualität zu erreichen ist beeindruckend. Es gibt beeindruckende Luftbilder von Drohnen. Die Unterwasseraufnahmen, Zeitraffer- und Nahaufnahmen zeigen einem unglaubliche Einblicke und berührende Bilder. Aber auch der massive Einfluss des Menschen auf unsere Natur und unseren Planeten wird gezeigt. So wurden durch den Menschen in der Antarktis fast 1,5 Millionen Wale getötet.

Wer an den nächsten Adventabenden noch Zeit hat, sollte sich diese tolle Dokumentation ansehen. In der ZDF-Mediathek kann am auch die ersten Folgen noch ansehen :

Folge 1  :

Sieben Kontinente – Ein Planet Antartika

Folge 2 :

Sieben Kontinente – Ein Planet Asien

Vorab kann man auch schon die dritte Folge Südamerika sehen :

Sieben Kontinente – Ein Planet Südamerika

 

Die Sichtungen vom November

Die Sichtungen vom November

Wegen der langen Hinterkralle müsste das ein Gartenbaumläufer sein

Auch spät im Jahr kann man noch ein paar neue Sichtungen machen, um dann die 100 zu erreichen! Dabei rechnet man oft mit Zugvögeln. Die Sichtungen vom November waren aber einheimische Standvögel. Die man eigentlich das ganze Jahr über sehen kann, aber manchmal dauert es eben länger.

Vor dem letzten Monat des Jahres bin ich jetzt bei 101 Vogelarten angekommen. Im November kamen noch der Gartenbaumläufer (Nr. 99), der Sperber (Nr. 100) und die Sumpfmeise (Nr. 101)  dazu.

Die Sichtungen vom November waren schwierig

Die Sichtungen vom November haben auch so einige Bestimmungsprobleme gemacht. Bei der Sumpfmeise kommt direkt die Frage auf,  ist das jetzt eine Sumpfmeise oder doch eine Weidenmeise? Die beiden Arten sehen fast gleich aus. In den meisten Fällen hat man dann eh die Vermutung, dass es sich um eine Sumpfmeise handelt. Deshalb bleibe ich jetzt dabei. Eine genaue Bestimmung ist anhand des Fotos eh nicht möglich.

Beim Sperber im Flug ist immer die Frage, ob es nicht ein Habicht ist. Bei Größe wurde ich aber sagen, es ist ein Sperber-Weibchen.

Und der Gartenbaumläufer hat eine lange Hinterkralle, was ihn vom Waldbaumläufer unterscheidet.

Ein weiteres Kranich-Update

Am 30. November setzte über den Mittag nochmal ein starker Kranichzug ein. Etwa 2.500 Kraniche flogen in Richtung Südwesten. Die Nachzügler wurden wohl durch die Kaltfront aus dem Norden zum Aufbruch verleitet. Irgendwann ist halt auch der schönste Aufenthalt in Deutschland vorbei, wenn es zu kalt wird. Das gilt aber weiterhin nicht für den einzelnen Kranich an der Kiebitzwiese. Er bleibt immer noch dort! Ein paar Tage lang war er nicht zu sehen, aber jetzt ist er wieder jeden Tag dort.

Ich rechne jetzt eigentlich auch nicht mehr damit, dass er noch in den Süden fliegt. Er ist fit, aber hat wohl einfach keine Lust darauf. Am Wochenende konnten einige einzelne Kraniche gesichtet werden, die dem Zug hinterher flogen und sichtlich Schwierigkeiten hatten. Trotz ihrer Probleme versuchten sie der Masse zu folgen. Diese Einstellung scheint der Kranich an der Kiebitzwiese für dieses Jahr abgelegt zu haben.

Ein Winterspaziergang

Ein Winterspaziergang

Ein Winterspaziergang – Der Raureif war auch am Nachmittag noch auf den Wiesen

Am 1. Dezember kamen ein paar Ereignisse zusammen. Es war nicht nur der 1. Advent sondern auch der meteorologische Winteranfang. Und die Temperaturen waren auch so, dass man sagen konnte, ich habe einen Winterspaziergang gemacht. Wenn es Nachts Frost gibt und am Tag auch noch Raureif auf den Wiesen ist, dann ist bei uns in NRW schon Winter. Denn Schnee ist selbst in den Hügeln des Niederbergischen Land selten geworden.

Es ist ruhiger geworden in der Landschaft

Im Garten ist es in den letzten Tagen sehr ruhig geworden. Die meisten Vogelbeeren wurden von den Vögeln schon gefressen. Ein Winterspaziergang kann ziemlich eintönig sein. Doch die bekannten Nahrungsquellen aus dem letzten Winter locken auch dieses Jahr die Vögel an. So bieten die Birkensamen wieder Nahrung für die Gimpel. Sie zeigten sich als Erste bei meinem Spaziergang. Es zeigten sich dann fast alle unserer häufigsten Wintervögel. Die Amseln, die Blau- und Kohlmeisen, der Buchfink, die Rabenkrähen und die Rotkehlchen.

Auch die Buntspechte ließen sich kurz beobachten. Ein Männchen und ein Weibchen waren am gleichen Baumstamm zu sehen. Besonders auffällig war ein weißer Mäusebussard in den kahlen und braunen Ästen. Und sogar ein Eichelhäher zeigte sich kurz auf der Wiese. So wünscht man sich seinen Spaziergang! Die vielen verschiedenen Vogelarten haben meinen Spaziergang deutlich verlängert.

Der Kahlschlag an der Hecke

Gerade die Wiese schien noch Nahrung zu bieten, suchten doch auch die Amseln und ein Rotkehlchen immer wieder zwischen dem Gras nach Fressbarem. Die Rotkehlchen waren an diesem Tag besonders auffällig. Auf einem etwa 300 Meter langem Abschnitt entlang einer Hecke konnte ich gleich drei Rotkehlchen beobachten. Die Rotkehlchen schienen sich an den Kahlschlag der Hecke gewöhnt zu haben. Ich und die meisten anderen Vogelarten scheinen noch nicht so weit zu sein. Im Herbst hatte man die Hecke radikal sowohl in der Höhe als auch in der Breite beschnitten. Auch um Platz für Bauarbeiten am Feldweg zu schaffen.

Von der Gartenarbeit weiß ich natürlich, das Hecken und Büsche beschnitten werden müssen. In der Natur sind solche Kahlschläge immer wenig erfreulich. Die Hecke wird sich erholen und die Rotkehlchen stört es nicht weiter. Sie mögen Sitzwarten und Zaunpfähle und nutzen deshalb gerne die abgeschnittenen Äste. Wie man an meinem Foto von Sonntagabend schon sehen konnte, waren die Rotkehlchen wegen der Kälte schon voll aufgeplustert.

Andere Bewohner der Hecke, wie die Meisen und die Heckenbraunellen scheinen den Kahlschlag weniger zu mögen und sind an andere Orte ausgewichen.

Einen schönen 1. Advent

Schönen 1. Advent

Einen schönen 1. Advent! Es ist kalt geworden, da hilft nur aufplustern

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen 1. Advent-Abend. Ich bin mit meinen Wünschen etwas spät dran. Da wir heute noch Weihnachtsdeko gesucht haben und ich heute auch noch 2 Stunden unterwegs war und Fotos gemacht habe. Es ist kalt geworden an diesem Wochenende und die Rotkehlchen haben sich aufgeplustert. Sie erinnern einen fast ein bißchen an Weihnachtskugeln!

Sie sind einfach zu süß und trotz der Kälte geht es ihnen gut. Sie sind aktiv und finden noch Nahrung. Morgen dann mehr von meinem Spaziergang.

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