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Die Jungstörche von der Kiebitzwiese

Jungstörche von der Kiebitzwiese : Mitte Mai sind die Köpfe der kleinen Jungvögel das erste Mal zu sehen

Im heutigen Beitrag gibt es Fotos der Jungstörche von der Kiebitzwiese aus diesem Sommer. Da ich immer noch ziemlich im Rückstand mit den Fotos und Beiträgen bin, kam mir die Idee, einen Vergleich der Jahreszeiten zu machen. Am Samstag war ich an der Kiebitzwiese und erlebte dort einen schönen Herbsttag.

So ein Herbsttag an der Kiebitzwiese unterscheidet sich deutlich von einem Sommertag. Viele Zugvögel haben sich im Herbst schon auf den Weg in Richtung Winterquartier gemacht.

So auch die meisten unserer Störche und die Jungstörche sind hoffentlich schon lange in Afrika angekommen. Ab Mitte Mai waren die kleinen Köpfe im riesigen Nest sichtbar. Als die drei Geschwister von der Kiebitzwiese im Juli schon flügge waren, versammelten sie sich aber immer noch gerne zum Schlafen auf dem Nest. Manchmal ließen die Eltern auch noch einen Happen da, der dann auch schnell geholt wurde

Die drei Jungstörche schienen sich gut zu verstehen und sind ein schöner Bruterfolg für die Eltern. Denn Nachwuchs auf der Kiebitzwiese zu bekommen, war in den letzten Jahren nicht so einfach. Ein paar Jahre klappte es gar nicht oder nur ein Jungvogel überlebte. Die drei Geschwister schienen in etwa gleich groß zu sein, Kampf und Neid um das Futter schien es nicht zu geben.

Insgesamt geht es den Störchen in NRW ziemlich gut. Trotz der Trockenheit finden die Altvögel wohl genug Nahrung um viele Jungvögel aufzuziehen. Denn dieses Jahr gab es in vielen Nester drei oder sogar vier Jungstörche.

Am 22. Juli hatten sich alle Jungstörche nochmal auf dem Nest versammelt, denn die Altvögel hatten nochmal Futter im Nest abgeladen. Ein paar Tage später haben sie die Kiebitzwiese verlassen und sich auf den langen Weg in Richtung Afrika gemacht.

Die Altvögel folgten ihnen Mitte August. Auch wenn einige Weißstörche mittlerweile in Deutschland überwintern, wurde seit September kein Storch mehr an der Kiebitzwiese gesichtet.

Mitte Juni die Jungstörche stehen. Ein Storchenmast muss ein ziemlich grosses Nest tragen
Die Jungstörche scheinen sich gut zu verstehen. Alle sind in etwa gleich gross. Kampf um das Futter scheint es nicht zu geben
Bei der Hitze im Sommer muss man sich zwischendurch mal ausruhen.
So ein Leben im Nest ist auch wenig spannend, Ausschau halten, vielleicht kommen die Eltern gleich mit Futter
Am 22. Juli haben die Altvögel nochmal Futter im Nest abgeladen. Da muss erstmal gesucht werden, was es alles gibt.
Während die Geschwister noch suchen, schluckt der erste Jungstorch die Beute schon herunter.
Auf einem Bein kann man auch gut stehen! Die Jungstörche sind flügge und kurz vor dem Abflug nach Afrika

Späte Rotmilane

Rotmilane
Späte Rotmilane: Ein Rotmilan Jungvogel über dem Abtskücher Teich

In diesem Herbst konnte ich noch einige späte Rotmilane beobachten. Der Rotmilan gehört zu den Vögeln, über die ich mich immer ganz besonders freue. Leider verlassen uns die Rotmilane im Herbst und ziehen Richtung Frankreich und Spanien. Die meisten Rotmilane überwintern in Spanien.

Rotmilane im Klimawandel

Mittlerweile passen sich aber auch die Milane dem Klimawandel an. Etwa 10% der Population bleibt bereits auch im Winter in Deutschland. Gerade im südlichen Baden-Württemberg und der Schweiz ziehen viele ältere Rotmilane nicht mehr in den Süden. Bis jetzt konnte ich noch keinen Rotmilan im Winter sichten. Bei uns im Niederbergischen Land gibt es einige Rotmilane, aber das Klima ist im Winter vermutlich noch zu kalt und ungemütlich.

Bis jetzt war der späteste Zeitpunkt, an dem ich einen Rotmilan gesichtet habe, der 3. Oktober. Dieses Datum konnte ich 2022 bereits locker übertreffen. Am 7. Oktober beobachtete ich einen Milan in Velbert-Langenberg und am 5. Oktober sogar noch mehrere Milane am und über dem Abtskücher Teich in Heiligenhaus. Die Felder rund um den Teich wurden in den letzten Tagen von den Landwirten gepflügt. Das lockte zahlreiche Mäusebussarde und Rotmilane an, die auf den Feldern vermutlich nach Regenwürmern suchten.

Jungvögel mit frischen Federn

Dabei waren auch einige Jungvögel. Vielleicht handelte es sich auch um eine Familie. Die jungen Milane haben an der Brust noch helle Längsstreifen und auch ein helleres Gesicht. Dabei ist in der Fachliteratur das Gefieder der Jungvögel häufig nicht beschrieben.

Als Erkennungsmerkmal nehme ich das perfekte Gefieder der Jungvögel. Sie sehen aus wie ungefahrene Neuwagen. Jede Feder sitzt perfekt. Während die Altvögel immer etwas zerzaust und unperfekt aussehen. Quasi wie wind- und sturmerprobte, alte „Seebären“ die schon vielen Stürmen getrotzt haben. Man ist schon vom Wetter gezeichnet. Auf den Fotos erkennt man gut die Unterschiede.

Ich freue mich immer, wenn ein Rotmilan am Abtskücher Teich auftaucht und über der Wasserfläche segelt. Ich hoffe immer, das die Greifvögel einen toten Fisch an der Wasseroberfläche entdecken und hinabstossen, um den Fisch aufzunehmen. Leider konnte ich das noch nicht beobachten. Im Gegensatz zu Fisch- und Seeadlern können Milane keine Fische jagen. Sie sind nicht schnell genug und nicht darauf spezialisiert.

Rotmilane
Im Vergleich dazu ein Altvogel. Etwas größer, dunkler gefärbt und etwas zerzauster
Die Jungvögel haben wirklich perfektes Gefieder und noch keine schwarzen Längsstreifen auf der Brust
Rotmilane
Auch der Kopf ist noch heller gefärbt
Rotmilane
Zwei Rotmilane segeln gemeinsam in der Thermik
Rotmilane
Ein weiterer Jungvogel über einem Feld. Vielleicht der gleiche wie vom Abtskücher Teich?
Flugstudie, die Rotmilane fliegen häufig auch mit angewinkelten Flügen
Rotmilane

Sichtungen im August 2022

Sichtungen im August
Sichtungen im August: Austernfischer und eine junge Silbermöwe am Strand von Zeeland

Mit einem Beitrag über meine Sichtungen im August möchte ich mich zurückmelden. Wahrscheinlich ist es hier eine Premiere, das zwei Beiträge über Sichtungen aufeinander folgen. Seit ein paar Wochen habe ich nun meine Kamera nicht mehr eingepackt und war nicht unterwegs. Wir haben unsere Tochter am letzten Ferienwochenende im August in Westkapelle in den Niederlanden abgeholt. Sie war dort zwei Wochen mit den Großeltern und ich hatte an der wunderschönen Küste der Niederlande noch ein paar schöne Sichtungen.

Familienleben geht vor

Unsere Tochter geht jetzt in die 3. Klasse und das bringt so einige Veränderungen mit sich. Sie ist sehr ehrgeizig und will, das jetzt alle Hausaufgaben perfekt sind. Denn schließlich bekommt sie jetzt Noten! Mittlerweile gehört auch das Shoppen zu ihren Lieblingsaktivitäten. Alte Gewohnheiten werden auf einmal uncool und so sind wir als Familie gerade mit Veränderungen beschäftigt. Was mir als Routinemensch nicht so leicht fällt, aber eben einfach zum Leben dazu gehört.

Eine kleine Schreibblockade

Bis in den August hatte ich wirklich sehr schöne Erlebnisse und Beobachtungen. Bei jedem Spaziergang war etwas Besonderes zu beobachten und 93 Vogelarten in einem Jahr sind ein tolles Ergebnis. Bei so vielen Erlebnissen hätte ich wirklich viel zu berichten gehabt und ich hatte viele schöne Fotos gemacht. Doch dann bekam ich ein Problem. Wenn man seine Ausflüge ruhen lässt, bekommt man mit der Zeit etwas Abstand zu allem. Man ist emotional weiter weg von seinen Erlebnissen und es fällt einem schwerer darüber zu schreiben. So habe ich kurzfristig auch den Bezug zum Schreiben verloren,. Einen Beitrag zu schreiben dauert bei mir im Moment einige Tage. Aber ich versuche jetzt hier wieder einzusteigen.

In Zeeland konnte ich zwei weitere neue Vogelarten für dieses Jahr entdecken. Den kleinen Steinwälzer und den schwarz-weißen Austernfischer. Die kleinen, gedrungenen Steinwälzer mit ihren orangenen Beinen gehören zu meinen Lieblingen. Die Männchen sind im Prachtkleid sehr hübsch.

Die Austernfischer sind mit ihrem schwarz-weißen Gefieder und ihrem orangenem Schnabel sehr auffällig, im Vergleich zu anderen Watvögeln. Die häufigste Vogelart am Strand von Zeeland ist die große Silbermöwe.

Sichtungen im August
Steinwälzer
Das Wetter war wunderbar und die niederländische Fahne wehte sanft im Wind
Die Silbermöwen sonnten sich gemeinsam
Silbermöwe
Sichtungen im August
Steinwälzer
Sichtungen im August
An Felsen sind die Steinwälzer mit ihrem Gefieder gut getarnt
Sichtungen im August
Warum der Austernfischer Schwarz-Weiß ist, bleibt ein Geheimnis. So fällt er immer auf.
Sichtungen im August
Austernfischer am Strand von Westkapelle

Sichtungen im Juli 2022

Sichtungen im Juli 2022
Sichtungen im Juli 2022: Ein Sumpfrohrsänger am Echten Mädesüß

Wie sagt man so schön, es läuft mir dieses Jahr nach! Deshalb sind die neuen Sichtungen im Juli wieder sehr umfangreich. Einige Sichtungen habe ich schon in den letzten Tagen gezeigt. Allen voran meine Highlights und Erstsichtungen, das Blaukehlchen und der Kolkrabe. Dazu die Sammlung der verschiedenen Watvögel. Ich bin mir jetzt übrigens ziemlich sicher, dass es sich bei dem Trio um Waldwasserläufer handelt. Dazu kamen noch der Kiebitz, der Kampfläufer und der Grünschenkel.

Das war aber noch nicht alles von diesem tollen Tag in den Rieselfeldern von Münster. Direkt vor der Hütte Nr. 8, wo sich auch die Kiebitze und Grünschenkel aufhielten, suchte immer wieder ein Sumpfrohrsänger nach Nahrung. Da gab es wohl noch Nachwuchs zu versorgen.

Dabei entstanden schöne Fotos vom Sumpfrohrsänger an den Stängeln von Mädesüß und bei der erfolgreichen Jagd nach Insekten. Selten das man Rohrsänger so offen sieht.

Vor der Hütte Nr. 7 zeigte sich dann auch noch ein Eisvogel.

Am Ruhrufer an der Kiebitzwiese fotografierte ich einen Baumläufer. Immer schwer zu sagen, welche Art es war. Die Hinterzehe sieht kurz aus, deshalb ist es wahrscheinlich ein Gartenbaumläufer.

Am Brachter Wald sichtete ich dann noch zwei Bluthänflinge, leider sieht man diese Finken immer seltener. An dem Tag gelang mir auch noch ein besseres Foto von der Hohltaube.

Insgesamt bin ich für dieses Jahr jetzt bei 91 Vogelarten. Aber so langsam wird es schwierig noch neue Arten zu entdecken.

Sichtungen im Juli 2022
Eisvogel in den Rieselfeldern von Münster
Sichtungen im Juli 2022
Von meiner Sichtung eines Blaukehlchens hatte ich schon berichtet
Bluthänfling
Sichtungen im Juli 2022
Der Sumpfrohrsänger ist an seinem langen Schnabel erkennbar
Der kleine Sumpfrohrsänger ist sehr interessiert an den Blüten
Sichtungen im Juli 2022
Auf diesem Foto kann man schon erkennen, warum er dort ist.
Er will Insekten fangen! Und war hier erfolgreich
Sichtungen im Juli 2022
Was er da gefangen hat, weiß ich leider nicht
Sichtungen im Juli 2022
So gut wie dem Sumpfrohrsänger geht es unseren Kiebitzen leider nicht
Hohltaube
Ein Gartenbsumläufer, nicht wirklich gut erwischt

Mein erstes Blaukehlchen

Blaukehlchen
Blaukehlchen: So frontal mit den weissen Augenstreifen sieht das Männchen etwas bedrohlich aus

Ein ganz besonderer Moment, mein erstes Blaukehlchen! Ich sichtete es in den Rieselfeldern von Münster. Dort gibt es einige Blaukehlchen und ich habe immer besonders nach diesen Vögeln gesucht. Bei jedem Besuch habe ich an beliebten Sichtungsplätzen und im Schilf gesucht. Nie habe ich etwas gesehen oder gehört.

Das Blaukehlchen ist für mich einer der schönsten Vögel, den man in Deutschland sehen kann. Man sieht es sehr selten. Obwohl es gar nicht so selten ist, wie andere Vogelarten. In den letzten Jahren hat der Bestand in manchen Regionen auch etwas zugenommen. Häufig findet man im Internet Fotos von Blaukehlchen an Schilfhalmen und vermutlich versteckt sich der Vogel dort auch.

Blaukehlchen in den Rieselfeldern

Seine Verwandten hatte ich alle schon häufiger gesehen. Das Rotkehlchen, Braunkehlchen und Schwarzkehlchen. Alle sind weniger versteckt unterwegs. Die Stelle an der ich mein erstes Blaukehlchen dann gesehen und fotografiert habe, war dann völlig anders als man es hätte erwarten können. Ich ging den breiten Schotterweg am Großen Teich entlang. Ich kam vom Aussichtsturm, der wohl am häufigsten besuchten Stelle in den Rieselfeldern. Der Aussichtsturm ist Anlaufstelle und Attraktion. Von dort hat man einen Ausblick über die Rieselfelder und den Großen Teich. Manche Ornithologen bauen auf dem Turm ihr Spektiv auf, um alle Vögel auf dem Teich zu beobachten.

Katz‘ und Maus auf dem Schotterweg

Ich sah schon vom Weiten einen Vogel auf dem Weg. Das ist für mich immer interessant, da Vögel selten die Wege von Menschen benutzen. Ich versuchte mich ihm zu nähern und er spielte ein Spiel mit mir. Ab einer gewissen Distanz flog er ein Stück weiter von mir weg und irgendwann nach Links in das Schilf. Ein paar Mal drehte ich mich um und dann war der Vogel hinter mir auf dem Weg. Ich lief also den Weg vor und zurück. Das sah vom Aussichtsturm bestimmt lustig aus!

Das war mir aber völlig egal, ich war abgelenkt durch den Vogel. Und etwas an diesem Vogel war komisch! Ich hatte dieses Gefühl schon im Beitrag über die Kolkraben beschrieben. Der kleine Vogel streckte sich auf dem Weg senkrecht nach oben und ich versuchte ihn zu fotografieren. Was auf dem Weg nicht so leicht war.

Das der Vogel einmal vor mir und dann hinter mir auf dem Weg war, lag auch daran, das es sogar zwei Blaukehlchen waren. Ein Männchen und ein Weibchen. Was ich aber erst zu Hause auf den Fotos entdeckte. Auf dem Display der Kamera fiel mir aber irgendwann als erstes der Fleck auf der Brust auf. Da wusste ich, das es ein besonderer Vogel ist. Aus der Entfernung sah der Vogel auf dem Weg nur schlicht hellbraun aus.

Männchen und Weibchen

Der Vogel mit dem Fleck auf der Brust war das Weibchen, weit weniger auffällig gefärbt als das Männchen. Das Männchen sass irgendwann kurz im Schilf rechts von mir und sang sogar kurz sein markantes Lied. Ab da wusste ich es! Mein erstes Blaukehlchen!

Das Männchen flog dann über den Weg in ein Gebüsch und ich hatte das Glück, das es dort blieb und ich diese schönen Fotos von diesem wunderschönen Vogel machen konnte. Ich war so glücklich!

Auf den Fotos konnte ich später erkennen, dass das Männchen sogar beringt ist. Ich werde die Daten melden und vielleicht sogar noch mehr über diesen Vogel erfahren. Darüber werde ich dann hier auch noch berichten. Außerdem hatten beide Vögel einige Insekten im Schnabel, sie hatten also noch Nachwuchs zu füttern. Ich hoffe, das es bald noch mehr Blaukehlchen in den Rieselfeldern gibt!

Das war mein erster Eindruck, das Blaukehlchen macht sich lang wie ein Erdmännchen
Das Weibchen, schwarzer Fleck an der Kehle und weniger Blau an der Brust. Und nicht beringt.
Das Männchen auf dem Weg. Die Blaukehlchen haben ziemlich lange Beine!
Blaukehlchen
Hier noch zwei Hochkantfotos. So kommt dieser wunderschöne Vogel am Besten zur Geltung.
Blaukehlchen
Einfach nur wunderschön!

Grünschenkel im Sommer

Grünschenkel
Grünschenkel im Sommer: Dieser Grünschenkel in den Rieselfeldern von Münster ist ein Zugvogel aus Nordeuropa

Grünschenkel im Sommer, sind Zugvögel im Sommer! Es geht um ein Phänomen, das mir 2017 noch gar nicht bewusst war. Im Sommer versammeln sich auf den Wasserflächen der Rieselfelder in Münster zahlreiche Kiebitze. Früher dachte ich, das wären Kiebitze, die sich nach der Brutsaison in den Rieselfeldern sammeln um sich für ihre Reise ins Winterquartier nach Afrika zu stärken.

Das tun diese Kiebitze auch, doch haben sie schon vorher viele Kilometer hinter sich gebracht. Denn vermutlich kommen sie nicht einmal aus Deutschland. Es ist leider so, dass der Kiebitz in Deutschland vom Aussterben bedroht ist und sich während dem Frühling kaum Kiebitze in den Rieselfeldern und er Umgebung sichten lassen. Noch deutlicher wird, dass diese Vögel weit entfernt brüten, wenn man sieht welche Vögel sich unter die Kiebitze gemischt haben und sich der Reisegruppe vermutlich angeschlossen haben.

Da kamen dann die nächsten Probleme auf mich zu. Die Kiebitze waren weit entfernt und schlecht zu fotografieren und selbst auf dem Display war nicht zu erkennen, welche Vogelart sich noch in der Nähe aufhielt. Erst als die Vögel durch Mähfahrzeuge der Biologischen Station aufgescheucht wurden, kam Bewegung in die Sache! Kiebitze im Flug – immer schön anzusehen und ein gutes Fotoobjekt. Aber erst am Rechner erkannte ich, wer da noch unter den Kiebitzen im Wasser stand. Eine Gruppe Grünschenkel! Dabei waren die Grünschenkel noch relativ leicht zu bestimmen.

Ein anderer, einzelner Watvogel der sich auf der großen Wasserfläche unter die Kiebitze gemischt hatte, war schon schwieriger zu erkennen. Auf dem Display hatte ich ihn gleich gesehen, aber der Vogel trägt gerade irgendein Übergangsfederkleid. Was in keinem anderen Foto so zu sehen war. Wegen der schwarzen Federn im Brustbereich würde ich schätzen, dass es sich um einen Kampfläufer handelt. Ich lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren, wenn jemand den Watvogel besser kennt.

Richtig schwierig wurde es dann mit einem Trio, das auch noch weit weg im Gegenlicht „watete“. Sicher bin ich mir bei denen immer noch nicht, aber ich bin irgendwie bei Waldwasserläufer hängen geblieben. Es könnten allerdings auch Bruchwasserläufer sein. Erkennt jemand vielleicht diese Watvögel auf den Fotos?

Einiges haben die Grünschenkel und Läufer auf jeden Fall gemeinsam, sie brüten nicht in Deutschland und verlassen ihre Brutgebiete in Nordeuropa schon ab Ende Juni. Das ist der Grund, warum man diese Zugvögel in Deutschland schon im Sommer sieht. Ich habe diese Fotos am 14. Juli gemacht.

Grünschenkel
Während die Kiebitze schon in der Luft sind, sind die meisten Grünschenkel noch im Flachwasser
Kiebitz am Großen Teich der Rieselfelder Münster
Auch bei diesen Kiebitzen handelt es sich vermutlich um Zugvögel
Den ganzen Frühling habe ich nicht einen Kiebitz gesehen. Hier eine Dreierkette
Unter den schlafenden Kiebitzen und der Brandgans hat sich in der Mitte noch jemand eingeschlichen.
Dieser Watvogel, ich vermute es ist ein Kampfläufer. In einer Übergangsphase des Gefieders
Grünschenkel
Noch schwieriger wird es bei diesen Watvögel. Ich bin im Moment dabei, das es Waldwasserläufer sind.
Grünschenkel
Etwa mittelgroß
Grünschenkel
Grünschenkel
Alle drei zusammen. Das Gefieder ist dunkel und das Brustgefieder klar vom weißen Bauch getrennt.

Der Kolkrabe ( Corvus corax )

Kolkrabe
Der Kolkrabe: Sie segelten zusammen am Himmel, hier drei Raben

Der Kolkrabe beschäftigt mich schon seit meiner Kindheit. Er ist der größte Rabenvogel und damit auch der größte Singvogel. Die Rabenvögel sind in unserem Leben sehr präsent. Es gibt kaum einen Tag, an dem wir nicht eine Rabenkrähe oder eine Elster sehen. Sie sind Kulturfolger und sehr intelligente Vögel.

In meiner Kindheit waren jeden Winter einige Saatkrähen auf einem Feld in der Nachbarschaft zu sehen. Das waren die ersten Vögel, die ich versuchte zu fotografieren.

Kolkrabe im Gebirge?

Einen Kolkraben wollte ich auch unbedingt sehen. Auf den Bildern in meinen Büchern sahen die ziemlich groß aus. Leider stand da auch, dass Kolkraben eher in den Bergen vorkommen. Jedes Mal wenn ich im Urlaub dort war, hielt ich Ausschau nach den schwarzen Vögeln und lauschte bei jedem Ruf, den ich in der Natur hörte. Ich sah Alpendohlen auf den Gipfeln der Berge und Tannenhäher in den Wäldern. Zwei weitere Rabenvögel aus meinen Büchern. Und ich sah immer wieder schwarze Vögel, die aber zu klein waren: Die Rabenkrähen.

Verwechslungen mit der Rabenkrähe

Die Rabenkrähen (oder auch Aaskrähen genannt) führen zu vielen Verwechselungen. Nicht nur beim Erkennen und bestimmen schwarzer Rabenvögel, auch beim Verständnis. Sie sind Krähen und eben keine Raben. Es sind nicht die Vögel aus den Sagen, Märchen und Geschichten. Wobei sich vermuten lässt, das es auch bei den Geschichten Verwechslungen der Vögel gegeben hat. Denn den Namen Raben- oder Aaskrähe hätte man für die Vögel nicht besser wählen können. Sie sehen aus wie die kleine Version eines Kolkraben und tauchen bei jedem Aas auf – wie der Kolkrabe. Beide Arten sind sehr intelligent.

Der Unterschied – neben der Größe – steckt auch im Namen. Es ist der Ruf, sie „krähen“ oder krächzen. Während der Kolkrabe viel tiefer und durchdringender ruft. Wenn man den Ruf hört, weiß man sofort, dass es sich um einen Kolkraben handelt. Der ist einfach unverwechselbar. Leider hörte ich den Ruf in meiner Kindheit nie.

In den letzten Jahren hörte ich den Ruf das erste Mal. Am Brachter Wald, als ich auf die Bienenfresser gewartet habe. Den Kolkraben sah ich aber nicht und die Hoffnung einen zu sehen, war bei mir eher gering. Dafür war auch die Verwechslungsgefahr zu groß. Vielleicht hatte ich schon ein paar Mal einen Kolkraben gesehen, ihn aber aus der Entfernung nie erkannt.

Am letzten Wochenende wurde mein „Problem“ dann ganz akut. Ich ging am Samstagnachmittag meine Runde in Velbert-Langenberg. Den Meyberg hoch bis zum Wald, ich war seit einem Monat nicht mehr dort oben gewesen. Natürlich sah ich Rabenkrähen auf den Wiesen. Oben am Waldrand angekommen, sah ich schwarze Vögel in der Luft, die mir „Komisch“ vorkamen. Ich weiß nicht, ob das jemand kennt, man beobachtet einen Vogel und hat irgendwie das Gefühl, das etwas anders ist. Diese schwarzen Vögel flogen sehr hoch und sie flogen nicht wie Rabenkrähen! Unsere Krähen sind sehr gute Flieger, attackieren gerne im Flug die Greifvögel. Aber sie sind sehr geradlinige Flieger. Sie machen Strecke durch Flügelschläge, von Punkt zu Punkt.

Segeln und tiefe Rufe im Flug

Diese schwarzen Vögel segelten aber am Himmel, wie Greifvögel! Das war ein Punkt, den ich vorher nicht kannte. Die Kolkraben segeln gerne, weil sie es bei ihrer Größe und Flügelspannweite auch gut können. Das war mir in dem Moment aber noch nicht klar. Die Vögel verschwanden und ich ging später weiter den Hügel hinauf. Dort hörte ich dann den durchdringenden Ruf. Ein tiefes „Grog“ das besonders im Flug gerufen wird. Ich wusste sofort, gleich könnte etwas passieren. Aber obwohl ich vorgewarnt war, konnte ich die beiden Kolkraben nicht besonders eindeutig fotografieren.

Besonders groß erschienen sie mir nicht, aber die Stimme war eindeutig! Vielleicht waren es ja zwei Jungvögel aus der Vierergruppe, die ich am Himmel fotografiert hatte. So war ich am Abend vor dem Rechner ziemlich sicher, dass ich endlich meine ersten Kolkraben gesehen hatte!

Aber damit nicht genug! Am Sonntag fuhr ich zum Brachter Wald, um wieder einmal die Bienenfresser zu suchen. Und ich hörte wieder dieses „Grog“! Ohne etwas zu sehen. Ein schwarzer Vogel saß in einer Kiefer der Sandgrube, aber zu tief um die Größe zu erkennen. Aber dann sah ich wieder zwei segelnde Kolkraben über der benachbarten Deponie. Ich hätte nicht gedacht, dass das der Schlüssel für die Erkennung sein würde und erst recht nicht, das ich sechs Kolkraben an einem Wochenende sehen würde. Nach all den Jahren!

Insgesamt waren es Vier, vielleicht zwei Altvögel Links und Rechts und zwei Jungvögel in der Mitte
Kolkrabe
Typisch für den Kolkraben, der dicke Hals und der runde Schwanz
Kolkrabe
Auch der kräftige Schnabel ist ein Merkmal
Kolkrabe
Bei einer Rabenkrähe wäre das Schwanzende gerade
Die Kolkraben am Brachter Wald waren zu weit weg. Der runde Schwanz ist aber erkennbar.

Wichtige Infos über Bienenfresser am Brachter Wald

Infos Brachter Wald
Infos Brachter Wald: Die meisten Bienenfresser sind umgezogen

Da sich hier viele Leserinnen und Leser über die Bienenfresser informieren und mich auch deswegen kontaktieren, habe ich nun wichtige Infos zu den Bienenfressern am Brachter Wald. Ich möchte auf keinen Fall, das jemand unnötig den Weg zum Brachter Wald fährt. Deshalb gibt es jetzt von mir die neuesten Infos.

Einigen von Euch sind in den letzten Wochen schon die Veränderungen am Brachter Wald aufgefallen. Es ist sehr ruhig geworden in den Sandgruben am Haupteingang, zumindest was die Bienenfresser betrifft. Die Uferschwalben sind da und die Schwarzkehlchen sind überall zu sehen. Die Bienenfresser eher selten.

Die Bienenfresser brüten in einer anderen Sandgrube

Ich habe einen Bericht von niederländischen Wissenschaftlern gelesen, die die Bienenfresser auf beiden Seiten der Grenze beobachten. In der Sandgrube am Haupteingang befindet sich maximal noch ein Paar. Was vermutlich einige von uns in den letzten Wochen noch beobachten konnten. Die anderen Bienenfresser sind weitergezogen und brüten in einer anderen Sandgrube in der Nähe der Grenze.

Die Niederländer haben im letzten Jahr ein achtes Brutpaar am Brachter Wald entdeckt, das die deutschen Kollegen übersehen haben und an diesem Brutort haben sich die Bienenfresser dieses Jahr versammelt. Die niederländischen Forscher sind sehr begeistert darüber, da sie dort eine richtige Kolonie gebildet haben. Es gibt dort vermutlich 20 Bienenfresser und acht Brutpaare. Bisher haben die Bienenfresser am Brachter Wald immer sehr weit auseinander gebrütet.

Die Bildung einer Kolonie ist sehr wichtig für diese sozialen Vögel und sichert ein Vorkommen in einem Gebiet. Ich freue mich auch sehr darüber!

Keine Infos über die neue Kolonie

Um es kurz zu machen, ich weiß nicht wo die Kolonie und die Sandgrube liegt. Darüber habe ich keine Infos. Wer die Gegend gut kennt, kann gerne sein Glück versuchen, ich kann leider keine Infos zum neuen Brutplatz geben.

Als ich die Bienenfresser Ende Mai fotografiert habe ( Link: Bienenfresser NRW 2022 – Spät dran ) , sind sie wohl wie immer an der Sandgrube am Haupteingang angekommen. Die niederländischen Forscher berichten darüber, das bis zu sieben Exemplare gesehen wurde. Sie haben aber dann den Ort verlassen. vermutlich wegen der drastischen Veränderungen und Arbeiten in den Gruben.

Maximal noch ein Paar am Haupteingang

Ich habe das verbleibende Brutpaar am Haupteingang zuletzt am 12. Juni fotografiert.

Ein Mitglied vom NABU hat mir freundlicherweise dieses Video von einem Bienenfresser am Brachter Wald zur Verfügung gestellt. Er hat das Brutpaar Anfang Juli noch in der Sandgrube am Haupteingang beobachtet:

Jetzt ist auch mein E-Book über den Bienenfresser bei allen bekannten Anbietern für 4,99 Euro erhältlich :

Ich habe das Bienenfresser-Paar das letzte Mal am 12. Juni fotografiert
Infos Brachter Wald
Ganz am Ende der Sandgruben am Haupteingang, noch hinter der Birken-Baumreihe

Der heißeste Tag des Jahres

Heisseste Tag
Der heißeste Tag des Jahres: Da können die Tauben nur im Schatten unter dem Blätterdach sitzen

Der 19. Juli war bis jetzt der heißeste Tag des Jahres. Auch wenn die Temperaturangaben doch überall etwas unterschiedlich ausfallen. Meine Wetter-App sagt, die höchste Temperatur war in Duisburg mit 39,5 Grad. Während der WDR sagt, in Emsdetten waren 40,0 Grad und in Duisburg nur 39,9 Grad.

Über Emsdetten als heißester Ort in NRW war ich doch etwas erstaunt. Als wir im Münsterland auf dem Bauernhof waren, gab es jeden Tag konstanten Wind, der viel Abkühlung brachte. Aber gestern kam der Wind wohl auch mehr aus dem Süden, als vom Meer im Westen.

Ich hatte bei diesen Temperaturen nichts geplant, was irgendwie damit zu tun hatte, das Haus zu verlassen. Am Mittag sah ich aus dem Küchenfenster und entdeckte im Baum, das zwei Ringeltauben auf einem Ast im Schatten sassen. „Auch die Vögel suchen den Schatten und vermeiden Bewegung!“ Das war mein erster Gedanke. Das die Tiere sich halt auch auf die Temperaturen einstellen.

Um es kurz zu machen, sie sassen den ganzen Tag dort und sitzen immer noch da. Langsam mache ich mir aber etwas Sorgen, schliesslich müssen sie auch essen und trinken. Ich beobachtete und fotografierte sie und irgendwann fiel mir auf, das diese Ringeltauben für mich ungewöhnlich aussehen. Es handelt sich nämlich um Jungvögel. Vielleicht sogar um Ästlinge? Da fehlt mir die Erfahrung. Gestern Nachmittag kam dann ein Altvogel vorbei und sah vielleicht nach dem Rechten bei dem Nachwuchs. Da fiel mir dann auch der Größenunterschied auf. Das war aber das einzige Mal, das ich einen Altvogel sah. Ich hoffe die beiden Kleinen kommen zurecht. Wenn sie noch lange da sitzen, weiß ich nicht was passiert.

Beim ersten Gewitterschauer heute Nachmittag haben sie sich zumindest im Baum bewegt, um dann später wieder ihren Stammplatz zu besetzen.

Heisseste Tag
Schlafen und wenig bewegen bei 39 Grad
Heisseste Tag
Die Ringeltauben sehen noch sehr jung aus
Am Nachmittag kommt dann ein Elternteil vorbei
Da wird es etwas eng auf dem Ast. Der Altvogel ist viel grösser
Heisseste Tag
Der Altvogel ist weg und beim Nachwuchs ist bei der Hitze hecheln angesagt
Heisseste Tag
Am nächsten Tag sitzen sie immer noch an ihrem Platz. Ohne Nahrung und Wasser weiß ich nicht, was sie dort wollen
Erst bei einem Gewitterschauer wechseln sie den Platz und werden etwas nass

Tierkinder in Gimbte

Tierkinder in Gimbte
Tierkinder in Gimbte: Hänsel und Gretel, damals erst ein paar Tage alt.

Wir sind aus dem Urlaub zurück, wir waren wieder auf dem Ferienhof Wesselmann in Gimbte. Auf dem Bauernhof der Familie Wesselmann gab es einige Tierkinder zu sehen. In den Osterferien waren vier Ziegen-Babys geboren worden, die drei Monate später schon ziemlich gewachsen sind. Sie haben Hörner bekommen und sind schon ziemlich frech und wild unterwegs. Man kann sagen, sie sind zu Halbstarken geworden.

Junge Ziegen sind wirklich sehr aktiv und springen gerne. Als wir sie das erste Mal sahen, waren sie erst ein paar Tage alt. Mittlerweile ist ihr Bewegungsdrang so gefährlich, das die Kinder nur noch mit Erwachsenen ins Gehege dürfen. Es ist wirklich so, das die ganze Ziegenherde einem folgt, wenn man ins Gehege geht und die jungen Ziegen einen anspringen. Deshalb wurde während unserem Urlaub auch schon eine Ziege abgegeben.

Die Ziegen benutzen auch sehr gerne ihre Hörner. Die Mütter machten „Spasskämpfe“ und benutzen auch gegenüber ihren Kindern gerne die Hörner, wenn diese zu frech wurden und diese machen das natürlich nach. Besonders gefährlich wird das bei den Männchen. Die man gar nicht in die Nähe von Kindern lassen kann. Deshalb wird auch leider Hänsel in den nächsten Tagen den Bauernhof verlassen. Hänsel ist unser Liebling, er mochte uns schon immer und wir hatten den Eindruck, das er Charlotte sogar wiedererkannt hat. Die beiden mochten sich schon vom ersten Augenblick an.

Aber es gibt zur Zeit auch noch andere Tierkinder auf dem Ferienhof Wesselmann. Die Mehlschwalben fütterten noch täglich ihre Jungen in den Nestern und in der Scheune gab es ein Nest mit zwei jungen Hausrotschwänzen. Ein Amselweibchen flog jeden Tag mit Futter in eine Scheune.

Schon flügge war dagegen ein junges Rotkehlchen, das ich zuerst an der Strasse sah, aber es wurde wohl auch auf dem Bauernhof geboren. Denn es war – wie ihre Eltern – jeden Tag im Garten zu sehen.

Der Sommer ist auch die Zeit der Ernte, einige Felder waren schon abgeerntet und die ersten reifen Äpfel sind schon vom Baum gefallen. Die Weintrauben an der Südwand der Scheune müssen dagegen noch etwas wachsen.

Tierkinder in Gimbte
Gretel und Hänsel im Sommer, knapp drei Monate alt.
Tierkinder in Gimbte
Hänsel ist ein Halbstarker geworden und muss leider bald den Ferienhof verlassen
Tierkinder in Gimbte
Im April war Hänsel gerade einmal ein paar Tage alt
Tierkinder in Gimbte
Kleine Ziegen sind sehr aktiv und klettern und springen gerne
Tierkinder in Gimbte
Die jungen Mehlschwalben warten in den Nestern noch auf Futter
Tierkinder in Gimbte
Und darauf endlich ausfliegen zu können
Tierkinder in Gimbte
Das junge Rotkehlchen ist dagegen schon flügge
Tierkinder in Gimbte
Und schon fast die ganze Zeit alleine unterwegs
Die Eltern sind aber immer noch in der Nähe
Männlicher Jagdfasan in der Abendsonne
Die Sommerblumen blühen noch und ziehen die Schmetterlinge an
Kurz vor unserer Abreise gingen auch die Blüten der ersten Sonnenblumen auf
Die Weintrauben müssen noch etwas wachsen
Die Äpfel sind dagegen schon reif und bieten Nahrung für Vögel und Insekten