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Schöne Ostern! – Happy Easter!

Schöne Ostern! - Happy Easter!

Schöne Ostern! – Happy Easter!

Schöne Ostern! - Happy Easter!

“Ich muss ja noch los, die Ostereier verstecken!”

Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage und frohe Ostern! Schöne Tage im Urlaub, mit der Familie und viel Zeit in der Natur und vielleicht ein paar schöne Beobachtungen.

Das Wetter hier in NRW ist fantastisch. Eigentlich schon so richtig sommerlich. Die Suche der Ostereier wird morgen bei bestem Wetter im Garten stattfinden.

 

I wish you all nice public holidays and happy eastern! I wish you nice days in holiday, with your family and a lot of time in the nature and maybe a few nice observations.

The weather in Germany is fantastic, And so warm, it really feels like summer right now. The search of the easter eggs will be in the garden tomorrow. With the best weather and high temperatures.

 

Die Rückkehr in die Rieselfelder

Die Rückkehr in die Rieselfelder

Suchbild mit Steinkauz. Wenn man genau hinsieht, kann man ihn aber erkennen

Die Rückkehr in die Rieselfelder

Die Tarnung im Holzstapel ist aber auch sehr gut. Gerne würde ich den kleinen Steinkauz aus der Nähe sehen

Vor zwei Wochen war ich wieder einmal in den Rieselfeldern von Münster. Es war die Rückkehr in die Rieselfelder nach über 6 Monaten. Das letzte Mal war ich im September in den Rieselfeldern gewesen.

Es wird wieder gebrütet

Oft habe ich dann auf der Fahrt schon eine große Vorfreude in mir. Doch die Freude wurde erstmal getrübt. Es war sehr diesig, fast schon Hochnebel. Auch als ich ankam. Dann war erstmal alles wie immer. Ein Storch saß auf dem Nest auf dem Restaurant Heidekrug und brütete. Die Dohlen waren da, die Feldsperlinge und die Kanadagans brütet wieder auf der kleinen Insel im Teich. Die Bläßhühner brüten nebenan im Schilf.  Siehe auch : ==> Neues vom Teich

Bei meinem Rundgang sah ich einige Graugänse in den Wiesen. Aber mir vielen auch viele Unterschiede zu den anderen Jahren auf. Der Wasserstand war sehr hoch in den Teichen. Das hat Uferbereiche überflutet. Dadurch wurde schon Vegetation vernichtet und zusätzlich wurde noch an den Wegen radikaler Baumschnitt betrieben. Vielleicht eine Folge der Winterstürme. Ein Rückschnitt an bestimmten Bäumen, wie z. B. an den Kopfweiden, das muss natürlich sein. Und jeder kennt das auch aus seinem Garten, die Bäume und Sträucher müssen beschnitten werden.

Mich stört das trotzdem immer gewaltig, wenn auf einmal gar keine Vegetation mehr da ist. Auch die Ansitzpunkte für die Vögel gehen dann verloren. Und man sieht überall diesen Kahlschlag. In vielen Naturschutzgebieten, in Wäldern und an den Autobahnen. Dann stelle ich mir Fragen. Ob das alles so richtig ist und das so sein muss.

Andererseits heißt es ja, eine offene Landschaft bringt mehr Artenvielfalt. Und ich vertraue dann darauf, das Biologen und Naturschützer wissen, was sie tun.

Mein erster Steinkauz

Auf einem Holzstapel von gefällten Bäume konnte ich dann auch eine neue Entdeckung machen. Meinen ersten Steinkauz! Leider sehr weit entfernt. Aber wann kommt man einem Steinkauz auch schon einmal so richtig nahe?

Kolbenenten, die Rückkehr in die Rieselfelder

Ansonsten gab es fast jede Entenart zu sehen. Meine geliebten Kolbenenten sind wieder da! Auch für sie war es also wieder die Rückkehr in die Rieselfelder. Leider waren sie auch zu weit entfernt zum Fotografieren. Außerdem gab es noch Reiher-, Schnatter-, Krick-, Löffel- und Tafelenten zu sehen.

Meine Sichtungen haben sich an diesem Tag ziemlich erhöht. Die Rieselfelder von Münster sind halt immer eine Reise wert.

Die Sichtungen vom März

Die Sichtungen vom März

Vogel Nr. 32, die Dohle

Der März war bei mir sehr stressig und arbeitsreich. Die Sichtungen vom März sind auch deshalb sehr überschaubar. Ich hatte nur zwei neue Sichtungen im März. Die Dohle und den Jagdfasan. Und das praktisch auch nur nebenbei. Bei den Ausflügen waren sonst immer nur die üblichen Vögel zu sehen.

Die Dohle und der Jagdfasan sind die Nr. 32 und 33 für dieses Jahr. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass sich die Sichtungen bis heute fast verdoppelt haben. Da ich jetzt ein paar Mal in die Naturschutzgebiete fahren konnte. Im Schreiben bin ich aber noch nicht wieder richtig drin. Trotz der vielen neuen Sichtungen, fällt es mir schwer wieder rein zu kommen. Und ich bin deshalb auch mit diesem Beitrag so weit im Rückstand.

Ich bin noch etwas raus aus dem Bloggen und auch was das Lesen anderer Blogs und Beiträge betrifft. Als ob mein Gehirn noch eine kleine Auszeit von allem braucht. Dabei soll Lesen ja entspannen und man kann abschalten. Vielleicht klappt das über die Feiertage bei mir.

Von der Dohle habe ich ein paar Fotos gemacht. Den Jagdfasan konnte ich nicht fotografieren.

Die Kämpfe um die Nester der Störche

Die Kämpfe um die Nester der Störche

Der Nestmast steht mitten auf der Kiebitzwiese

Die Erfolgsgeschichte der Störche in NRW geht auch dieses Jahr weiter und so kann man immer häufiger die Kämpfe um die Nester der Störche beobachten. Der Wohnraum und die Wohnungen sind knapp, nicht nur für uns Menschen. Während die Menschen am Samstag in vielen Städten auf die Straße gingen, um für mehr Wohnungen und gegen Mietwucher zu demonstrieren, ist die Lage bei unseren Störchen noch etwas entspannter.

Es werden mehr Nester benötigt

Es blieben in den letzten Jahren immer noch einige Nestmasten und Nisthilfen frei. Die aber wohl dieses Jahr besetzt werden könnten. In den Rieselfeldern von Münster ist mittlerweile auch ein Nest auf einem Bauernhof besetzt, das 500 Meter von den Rieselfeldern entfernt liegt. Dieses Nest war in den letzten Jahren nie besetzt. Auch gibt es jedes Jahr wieder einen Kampf um die besten Nistplätze in den Rieselfeldern. Da muss man sich seinen Platz immer wieder erkämpfen.

Angriffe von Artgenossen

Auch während dem Brüten kann es immer wieder zu Angriffen von anderen Störchen auf das Nest kommen. Das kann auch zur Verlust der Brut und zur Aufgabe des Nestes führen. In Bergkamen-Heil ist das vor ein paar Jahren passiert und seitdem ist das Nest auch nicht mehr besetzt worden.

Aber es gibt auch noch andere, aggressive Konkurrenz mit der es immer wieder Kämpfe um die Nester der Störche gibt. Die Nilgänse sind ganz scharf auf diese Nester in guter Lage. Besonders auf die Nestmasten. Ob die Nilgänse auch auf Häusern brüten würden, ist mir nicht bekannt.

Aggressiver Neubürger

Die Nilgänse sind äußerst aggressiv und mutig gegenüber jeder Konkurrenz. Und greifen die Störche auch sehr aggressiv an. Was auch zu kurzfristigen Erfolgen führt, aber am Ende sind die Störche trotzdem einfach größer und vielleicht auch wehrhafter. Ein spitzer Schnabel kann viel ausmachen und sie sind aggressive Kämpfe mit Artgenossen gewohnt.

Seit Samstagmittag interessiert sich ein Weißstorch für den Nistmast mitten in der Kiebitzwiese. Der Mast war in den letzten Jahren immer frei geblieben oder die Nilgänse haben dort gebrütet. Das wollen die Nilgänse auch dieses Jahr, aber der Weißstorch ist wohl gekommen, um zu bleiben. Er sucht immer wieder Nistmaterial für das Nest. Das ist nicht sehr ausgebaut, da es in den letzten Jahren nie benutzt wurde. Aber für ihn allein macht das Nest keinen Sinn und es gäbe auch keine Chance auf das Nest.

Eine plötzliche Wendung

Und so hatten am Montagabend die beiden Nilgänse das Nest besetzt. Vom Weißstorch war nichts zu sehen. Ich machte noch ein Foto zur Dokumentation. Da ich an Nilgänsen die auf Storchennestern brüten nicht sonderlich interessiert bin. Doch dann kam eine total überraschende Wende. Die eigentliche Aktion hatte ich völlig verpaßt, weil ich auf dem Weg zum Auto war. Ich traute dann meinen Augen nicht, denn vom Auto aus sah ich dann, dass plötzlich zwei Weißstörche auf dem Nestmast standen! In einer kurzen Aktion hatten sie die Nilgänse vertrieben. Eine der Nilgänse hatte aggressiv gekämpft und flog auch immer noch Scheinangriffe, hatte aber wenig Unterstützung von der zweiten Gans. Und die Weißstörche zeigten sich sehr unbeeindruckt davon.

Die beiden Weißstörche waren dann auch mehr mit sich selbst beschäftigt und eifrig am Klappern. Aber das letzte Wort in dieser Auseinandersetzung ist bestimmt noch nicht gesprochen. Hoffen wir einmal, dass die Störche am Ende gewinnen und in Ruhe brüten können. Denn das gab es auf der Kiebitzwiese lange nicht mehr.

Zaunkönige – Unsere kleinen Singvögel

Zaunkönige - Unsere kleinen Singvögel

Neben seiner Größe erkennt man den Zaunkönig am aufrecht stehenden Schwanz

Die Zaunkönige sind unsere kleinen Singvögel. Zusammen mit dem Sommer- und Wintergoldhähnchen gehören sie zu unseren kleinsten Vögeln. Im Moment sind die kleinen Zaunkönige aber ganz groß. Sie sind nämlich ganz große Sänger und es ist gerade Balzzeit. Da muss man schon laut sein, wenn man als Männchen seine Partnerin finden und beeindrucken will.

Versteckt im Unterholz unterwegs

Überall sieht man jetzt sich jagende Zaunkönige und singende Männchen, die ihr Revier markieren. Die kleinen Zaunkönige leben am liebsten im Wald. Und dort besonders im Unterholz. Im Gebüsch oder in Holzstapeln sieht man sie häufig. Sie bevorzugen auch die Nähe von Wasser. Sie mögen lichte Plätze und sind aber auch in Gärten und Parks zu sehen. Und sind durchaus auch Kulturfolger. Sie bauen ihre Nester auch an Gebäuden.

Zaunkönige – Die kleinen Singvögel

Der Zaunkönig ist nur etwa 9,5 cm groß und wiegt nur ein paar Gramm. Aber sein Gesang ist sehr laut und schmetternd. Man vermutet einen viel größeren Vogel dahinter.

Die Fabel vom Zaunkönig

Ich habe schon oft hier über komische Namen von Tieren und Vögeln geschrieben. Einige tragen ihren Namen zu recht und man sieht sofort woher der Name kommt. Der Zaunkönig wurde früher Schneekönig oder Winterkönig genannt. Weil der Zaunkönig auch im Winter singt. Von diesem Namen kommt auch der Spruch, “Sich freuen wie ein Schneekönig.”. Der Name Zaunkönig geht auf eine alte Fabel zurück. Es sollte der Vogel zum König gewählt werden, der am höchsten fliegen kann. Das war der Adler, aber der kleine Zaunkönig versteckte sich auf dem Rücken des Adlers und flog von dort noch ein Stück höher und rief : “Der König bin ich!”

Zaunkönige – Unsere kleinen Singvögel. Ein passender Name. Auch der kleinste kann der König sein. Und wenn er nur der König des Zauns oder vom Gebüsch ist. Und wenn er dann noch ein großer Sänger ist, dann wird bestimmt jeder sagen, er trägt seinen Namen zu recht!

Die Amsel, bedroht durch den Usutu-Virus?

Die Amsel, bedroht durch den Usutu-Virus

Das Amsel-Männchen ist Schwarz und hat einen gelben Schnabel und einen gelben Augenring

Die Amsel war im letzten Jahr in weiten Teilen von Deutschland vom Usutu-Virus betroffen. Deshalb wurde auch die Stunde der Wintervögel mit Spannung erwartet. Hat der Usutu-Virus große Auswirkungen auf die Population der Amsel gehabt? Ist die Amsel bedroht durch den Usutu-Virus? Im Winter konnte man das noch nicht so richtig beurteilen. Jetzt im Frühling wird es vielleicht schon deutlicher.

Dezimiert und bedroht durch den Usutu-Virus?

Man kann immer noch jeden Tag eine Amsel im Garten sehen. Aber der Bestand der Amsel scheint doch etwas gesunken zu sein. Noch kann man nicht wie sonst immer, auf jedem Hausgiebel eine Amsel am Morgen und Abend singen hören. Es ist etwas leerer geworden auf den Dächern. Nur vereinzelt sind schon Hausgiebel besetzt.

Die Amsel ist einer unserer häufigsten und beliebtesten Vögel. Bis jetzt habe ich sie aber nur in verschiedenen Beiträgen erwähnt, ihr aber noch nie einen eigenen Beitrag gewidmet.

Auch wenn man die Amsel jeden Tag sieht, hat sie einen Beitrag verdient. Ist sie doch als farblich eher schlichter Vogel doch ziemlich auffällig. Auch durch ihren Gesang auf unseren Häusergiebeln. Das ist deshalb so auffällig, weil die Amsel früher ein Waldvogel war. Da musste man mit Gesang auffallen, um gesehen zu werden. Die Amsel ist wahrscheinlich der erste Kulturfolger unter den Vögel. In den Gärten, Parks und Städten ist es einfacher Nahrung zu finden und eben gesehen zu werden. Ein Vorteil für die Fortpflanzung.

Als Nahrung bevorzugt die Amsel Weichfutter. Jede Form von Beeren, Würmer und Raupen.

Der Bestand der Amsel ist gesunken. Ob die Amsel durch den Usutu-Virus bedroht ist, das werden wir in der Zukunft sehen. Anpassungsfähig  ist die Amsel, um auf das Virus zu reagieren.

 

Der kalendarische Frühlingsanfang

Der kalendarische Frühlingsanfang

Der Pflaumenbaum blüht schon

Der kalendarische Frühlingsanfang war gestern. Leider war es gestern eher bewölkt und nicht so schön sonnig wie heute oder am Dienstag. Deshalb gibt es von meinem kalendarischen Frühlingsanfang hier jetzt Fotos vom Dienstag und Mittwoch.

Für die Natur war eh schon vorher Frühlingsanfang. Einige Bäume sind schon fast in voller Blüte und überall Singen die Vögel um die Wette. Der Pflaumenbaum im Garten blüht auch schon. Früher als im letzten Jahr.

Am Dienstag konnte ich im Wald wieder einen weiblichen Buntspecht fotografieren. Die Buntspecht-Dame hat ein Astloch untersucht.

 

Die Meisen und die Weidenkätzchen

Die Meisen und die Weidenkätzchen

Ob sich die Blaumeise für etwas in dem Weidenkätzchen interessiert, ist schwer zu sagen

Vor knapp zwei Wochen habe ich gesehen, dass eine Blaumeise auf die Pollen der Weidenkätzchen steht. Seit dem letzten Wochenende kann ich sagen, die Meisen und die Weidenkätzchen, da gibt es eine Verbindung. Ob die Meisen nun auf die Pollen stehen oder die Weidenkätzchen, das konnte ich noch nicht genau beobachten.

Die Weidenkätzchen als Kindheitserinnerung

Als Kinder haben wir die Weidenkätzchen geliebt. Sie waren so flauschig und sahen anders aus als alles andere in der Natur. Und es gab sie nur im Frühling. Nach dem Winter, wenn es die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne gab, konnten wir mit dem Fahrrad oder zu Fuß losziehen. Wir wussten wo es die Weidenkätzchen gab. Und haben diese Stellen immer aufgesucht. Die Weidenkätzchen waren einfach zu faszinierend für uns.

Vielleicht liebe ich den Frühling auch deshalb so sehr, weil ich diese Erinnerungen daran habe. Die Frühlingssonne und die erwachende Natur. Alles wird wieder Grün und fängt an zu blühen. Das sind sehr einprägsame Erinnerungen.
Die Meisen scheinen die Weidenkätzchen als Nahrungsquelle zu sehen. Das habe ich vorher noch nie beobachtet.

Eine Kohlmeise hat sogar ein Weidenkätzchen abgerissen. Ob die Meisen das Weidenkätzchen fressen oder etwas im Innern ist nicht zu erkennen. Oder vielleicht sind es auch wirklich die Pollen, für die sich die Meisen interessieren. Was auf den Fotos auch nicht zu erkennen ist, wie stürmisch es an dem Nachmittag schon war. Auf den Fotos sieht es noch sehr ruhig aus. Fotos sind halt immer nur Momentaufnahmen.

 

Das ist Aprilwetter im März

Das ist Aprilwetter im März

Manchmal sieht man einen perfekten Regenbogen

Sturm, Schauer und  Graupel-Gewitter. Das ist Aprilwetter im März, was wir gerade erleben. Es geht auch den Rest der Woche noch so weiter. Morgen wieder Sturm mit einigen Schauern, bevor am Donnerstag noch richtig viel Regen dazu kommt. Und am Freitag wird es dann wieder stürmischer.

Am Wochenende waren durch den Temperatursturz auch noch ein paar Graupel-Gewitter dabei. Dieses abwechslungsreiche Wetter haben wir sonst im April. Da unser Klima mit allem immer früher dran ist, haben wir vielleicht im April dann schon sommerliche Temperaturen. Denkbar wäre es.

Auch wenn das Aprilwetter turbulent ist, so können doch auch schöne Wettermomente dabei sein. Wenn zwischen den Schauern einmal die Sonne rauskommt, dann besteht die Chance auf einen Regenbogen. Manchmal kann man auch den ganzen Bogen sehen. Das Glück hatte ich letzte Woche.

Meine Ziele für 2019

Meine Ziele für 2019

Ein gutes Foto vom Grünspecht, mein Ziel für 2019

Ich setze mir ja immer Ziele für das Jahr. Und jetzt ist es schon März, aber trotzdem gibt es meine Ziele für 2019 wieder. Letztes Jahr nannte ich sie meine Big Five. Eine Top 5 für ein Jahr ist eigentlich immer ganz gut. Wir kennen das aber alle mit den Zielen und Vorsätzen für ein Jahr, meistens klappt das nicht immer so und meistens kommt es anders als man denkt. So war es auch 2018 bei mir. Manche Ziele erreichte ich durch Zufall. Die Sichtung des Uhus war reiner Zufall. Während die Sichtung der Bienenfresser eine geplante Aktion war. Ich wußte, wo sie sich aufhalten könnten und hatte das Glück, das sie aus Afrika dorthin zurückkehrten.

Aber auch bei geplanten Aktionen gibt es immer wieder Rückschläge und Änderungen. Die Idee mit dem Naturschutzzentrum in Erkrath hatte sich damals zerschlagen, weil dorthin nur ein Paar der Bienenfresser zurückgekehrt war.

Mehr Informationen über den Bienenfresser

Der Bienenfresser steht auch dieses Jahr wieder ganz oben auf meiner Liste. Ich hoffe sie kehren zahlreich aus Afrika nach NRW zurück und werde sie suchen. Eigentlich ist der Bienenfresser ein sehr populärer Vogel. Er ist der farbenfrohste und schillerndste Vogel den wir in Deutschland haben. Eigentlich ein Exot für Europa, steht er auch wie kein anderer Vogel für den Klimawandel und den Anstieg der Temperaturen. Unter Fotografen, Naturliebhabern und Ornithologen ist er natürlich sehr beliebt. Während der Normalbürger eher erstaunt ist und wenig über diesen Vogel weiß. Allein die Reaktionen auf seinen Namen sind oft erstaunen und Bestürzung. „Wie heißt der? Bienenfresser? Und der frißt dann alle Bienen auf?“ Tut er natürlich nicht. Aber mehr über diesen Vogel zu lernen und mehr Informationen und Fotos von dem Bienenfresser weiterzugeben, ist mein Ziel für 2019.

Ein richtiger Exot – Der Halsbandsittich

Ein weiterer Exot steht auch wieder auf meiner Liste. Der Halsbandsittich. Das Ziel ihn am Rhein zu suchen, konnte ich letztes Jahr gar nicht in Angriff nehmen. Aber jetzt ist ein Paar der Halsbandsittiche im Winter in Münster aufgetaucht. Vielleicht brüten sie sogar dort. Sie halten sich im Moment immer noch im Schloßgarten auf. Deshalb nehme ich den Halsbandsittich auch dieses Jahr wieder in die Liste auf.

Und dieses Jahr möchte ich versuchen, ein Blaukehlchen zu sichten. Der beste Ort dafür sind wahrscheinlich die Rieselfelder in Münster. Ich werde die Meldungen beobachten und es dann versuchen. Letztes Jahr hatte ich dort kein Glück.

Ansonsten sind meine Ziele für 2019 eher bescheidener geworden. Das hat einfach die Erfahrung gezeigt. Die Natur ist selten berechenbar. Deshalb will ich dieses Jahr endlich einmal meine beiden „Problemvögel“ aus der Nähe fotografieren. Den Grünspecht und den Eichelhäher. Ihr kennt das ja schon, es ist meine unendliche Geschichte! Und das Foto vom Grünspecht zeigt auch gut, wo meine Probleme liegen. Ich kriege einfach kein gutes Foto vom Grünspecht. Ich höre ihn auch immer wieder “Gackern” im Moment. Aber sehen und ihm nahe kommen, das klappt so gar nicht. Aber vielleicht klappt es noch 2019.

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