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Neue Sichtungen im Mai

Neue Sichtungen im Mai

Neue Sichtungen im Mai : Dieses Goldammer Männchen singt

Meine neuen Sichtungen vom Mai sind eher übersichtlich ausgefallen. Was wohl an der noch laufenden Brutzeit und meinen laufenden Projekten liegt. Das Projekt den Rotmilan zu fotografieren, hat nur einigermaßen funktioniert. Das Gebiet, das ich als Tipp bekommen habe, war eher ein Reinfall. Im Mai wurden alle Wiesen im Umkreis von den Landwirten gemäht, was die Rotmilane angezogen hat, aber ich konnte nur ein paar gute Fotos machen.

Meine laufenden Projekte

Mein zweites Projekt war die Veröffentlichung meines E-Books über den Bienenfresser, was ich dann endlich Ende Mai geschafft habe.

Anfang Mai waren nur wenige Kleinvögel zu sehen. Die Brutzeit war wohl noch voll am Laufen. Mittlerweile sind im Garten wieder viele Singvögel aktiv. Der Nachwuchs macht wohl erste Ausflüge mit den Eltern.

Mein erster Schwarzstorch

Eine besondere Sichtung machte ich dann doch im Mai. Als ich oben auf dem Hordtberg war, um nach den Rotmilanen zu sehen, sah ich einen großen Vogel in der Ferne über Langenberg kreisen. Erst vermutete ich einen Greifvogel, durch den Sucher erkannte ich dann einen Weißstorch. Bei der Vergrößerung auf dem Display sah ich es aber sofort, es war ein Schwarzstorch! Mein erster Schwarzstorch überhaupt und die Nr. 60 für dieses Jahr. Leider wirklich sehr weit weg.

Die Nr. 58 und 59 gehen an zwei schnelle Flieger die seit dem Mai wieder da sind, die Mehlschwalbe und den Mauersegler. Leider zu schnell zum Fotografieren. Zwei weitere schnelle Flieger habe ich schon in dem Beitrag von gestern erwähnt, den Bienenfresser Nr. 62 und die Uferschwalbe Nr. 64. Damit bin ich jetzt

Auf der Suche nach dem Bienenfresser begleiteten mich einige männliche Goldammern, mein Nr. 61. Eine Goldammer trug auch noch Nistmaterial im Schnabel. Das Brutgeschäft ist für dieses Jahr noch lange nicht beendet.

Auch eine singende Dorngrasmücke konnte ich noch sichten, die Nr. 63.

Neue Sichtungen im April

Neue Sichtungen im April

Neue Sichtungen im April : Hallo, da bin ich!

Nach dem Besuch der Kiebitzwiese gab es so einige neue Sichtungen im April zu notieren. Wie ich schon geschrieben habe, waren es danach 57 Sichtungen in diesem Jahr. Aber ich fange erst weiter vorne an, beim Zaunkönig. Den hatte ich schon im März gesichtet, aber erst im April wollte ein wenig scheues Exemplar unbedingt fotografiert werden. Und das auch noch mit einem Ständchen!

Die anderen Vogelarten kann man mehr unter dem Motto die Unvollendeten sehen.  Da waren die Fotos nur ein Beleg. Die Nr. 44, die Mönchsgrasmücke  zeigte sich zwar an vielen Orten, leider immer hinter Ästen.

Einige andere Arten waren einfach zu weit weg. Der Flussregenpfeiffer und die Dohle waren die letzten beiden, die Nr. 56 und 57. Auch die Bachstelze als Nr. 45 war zu weit weg.

Näher dran zeigte sich ein bunter Star im Flachwasser, der war allerdings schon die Nr. 10 in diesem Jahr. Im Mai kommen jetzt noch einige Zugvögel zurück oder sind gerade eingetroffen. Warten muss ich noch auf die Mauersegler, Neuntöter und den Bienenfresser.

 

Der Steinschmätzer – Ein seltener Gast

Steinschmätzer

In der Position auf dem Zaunpfahl habe ich den Steinschmätzer erst nicht richtig wahrgenommen

Erst habe ich den Steinschmätzer gar nicht erkannt, so ein seltener Gast ist er bei uns in Deutschland. Ich war auf dem Hordtberg unterwegs und suchte das Feld ab. Einen männlichen Steinschmätzer hatte ich noch nie vorher gesehen. Deshalb habe ich erst gar nicht registriert, das dort ein Vogel auf dem Zaunpfahl saß.

Die Farben des Gefieders konnte ich nicht zuordnen und so dachte ich erst, da sitzt kein Vogel. Das sieht nur so aus. Nachdem ich die Suche auf dem Feld abgehakt hatte, fiel mir aber doch auf, dort sitzt etwas. Nachdem ich den Vogel dann fotografiert hatte, war mir klar, es ist ein männlicher Steinschmätzer. Ein Zugvogel und sehr selten in Deutschland. Meistens nur während der Zugzeit im Frühling und Herbst auf der Durchreise. Er ist bei uns vom Aussterben bedroht. Als Zugvogel überwintert er in Afrika. Und in Langenberg sind sie äußerst selten auf der Durchreise. Meistens sind sie in Nordrhein-Westfalen auf dem Haarstrang und in den Rieselfeldern von Münster zu sehen. Dort rasten sie häufiger

Auf dem Zug legt die Population aus Alaska sogar 30.000 km zurück! Sie fliegen über Nordrussland und Asien bis nach Ostafrika. Sie fliegen dabei mit 50 km/h und können  jede Nacht bis zu 450 km zurücklegen. Das ist aber abhängig vom Wind. Die Steinschmätzer, die man bei uns sieht, kommen vermutlich aus Grönland. Sie fliegen im Herbst über die Britischen Inseln und Helgoland nach Mitteleuropa und dann weiter Richtung Afrika und im Frühling dann die ganze Strecke zurück. Um in diese Richtung zu fliegen, hat dem Steinschmätzer Männchen der starke Ostwind in dieser Woche wahrscheinlich sehr geholfen.

Es machte Rast auf dem Hordtberg und flog dann vielleicht in der Nacht schon weiter. Da habe ich bei meiner Sichtung ziemlich viel Glück gehabt!

Das spuckende Rotkehlchen

Als ich das spuckende Rotkehlchen fotografiert habe, sah es für mich so aus, als würde es herzhaft gähnen. Die ruhende Haltung sprach dafür und ich freute mich darüber : “Ach herrlich, es gähnt!” Eine Sache die man bei Vögeln selten sieht und die eher so schön menschlich ist.

Später beim Betrachten der Fotos am Monitor war dann wieder einmal die Überraschung sehr groß. Wenn man dann sieht, was man da fotografiert hat. Und ein bißchen ist für mich die Perspektive noch ein Rätsel. Das Rotkehlchen hat wohl eine Beere im hohen Bogen ausgespuckt. Die Körperhaltung und die Flugkurve der Beere passt auf den Fotos nicht so ganz zusammen, aber so muss es gewesen sein. In dem Moment war das Ganze nicht zu erkennen. Und eine schöne Superzeitlupe hatte ich jetzt leider auch nicht so spontan geplant.

Aber gerade dafür liebt man diese spontanen und zufälligen Entdeckungen. Diese Überraschungen sind einfach schön und spannend!

Ein alter Bekannter

Ein alter Bekannter

Ein alter Bekannter, an der Handschwinge fehlen dem Mäusebussard ein paar Federm

Ich freue mich immer wieder, wenn ich bei den Tieren einen alten Bekannten wiedersehe. Beim Rotmilan vom letzten Beitrag hatte ich das Glück noch am gleichen Tag. Noch schöner ist es, wenn man Tiere nach längerer Zeit wiedersieht. Oft kann man aber gar nicht wissen, ob es ein alter Bekannter oder eine alte Bekannte ist. Da man Tiere ohne Kennzeichnung oft nur schwer genau erkennen kann. Bei Vögeln sind diese Kennzeichnungen Ringe, die häufig am Bein des Vogels befestigt werden. Manchmal auch an den Hälsen der Vögel. Diese Ringe haben Buchstaben und Zahlen und man kann so den Vogel identifizieren und auch melden. Und so auch erfahren, wo der Vogel beringt wurde und wo er schon überall gesehen wurde.

Ein alter Bekannter ist schwer zu erkennen

Seltener ist es, dass man Tiere an anderen Merkmalen identifizieren kann. Gerade bei Zugvögeln die in weit entfernten Ländern überwintern, weiß man nie welcher Vogel zurückkehrt. Ein gutes Beispiel dafür sind die Storchennester. Dort kann man versuchen, ob man Vögel wiedererkennen kann. An Merkmalen oder Ringen. Häufig ist es aber so, dass dort Vögel wechseln, wenn ein Partner nicht aus dem Süden zurückkehrt. Auch das ein komplett neues Paar das Storchennest besetzt, kommt oft vor. Leider hat man auch dort nie die Gewissheit ob es sich um bekannte Vögel handelt.

Da Tiere aber ihre Reviere behalten, kann man schon davon ausgehen, dass das Amselpaar im eigenen Garten oder das Elsternpaar aus der Nachbarschaft immer das gleiche ist. Nur hat man leider keine absolute Bestätigung dafür. Langfristige Beobachtungen können da helfen : Das Gimpel-Paar das in den letzten Wochen immer den Garten besucht hat, baut jetzt ein Nest im Lebensbaum unter dem Küchenfenster.

Das Erkennungsmerkmal sind die fehlende Federn

Manchmal gibt es bei Tieren so eindeutige Merkmale, das man sie leicht erkennen kann. So ging es mir letzte Woche, als ich einen Mäusebussard im Flug fotografiert habe. Dieser Mäusebussard hatte mehrere fehlende Federn an einer Handschwinge. Dort gab es eine Lücke im Gefieder. Und daran konnte ich ihn erkennen. Denn ich hatte ihn vor einem Jahr schon einmal fotografiert, im Februar  : Die Mäusebussarde vom Felderbachtal:

Hier zwei Fotos vom Februar 2019 zum Vergleich, die fehlenden Federn scheinen ihn also nicht zu behindern :

 

Neue Sichtungen im März

Sichtungen im März

Sichtungen im März, der erste Hausrotschwanz in diesem Jahr.  Ein Weibchen

Viele Zugvögel sind mittlerweile schon zurückgekehrt und das zeigt sich auch schon bei den Sichtungen im März. Alle neuen Sichtungen konnte ich noch nicht fotografieren, aber das klappt dann meistens noch später im Jahr.

Die Sommervögel, Sichtungen im März

Einige unserer Sommervögel die wieder aus dem Süden zurück sind, konnte ich aber schon fotografieren. So zum Beispiel den ersten weiblichen Hausrotschwanz. Was auch meine letzte Sichtung war. Ich bin jetzt bei 43 Arten für dieses Jahr.

Neben dem Hausrotschwanz ist auch der Zilpzalp wieder da. Meine Nr. 41. Auch der Rotmilan ist wieder da, den ich auch schon zweimal beobachten konnte. Ein Foto konnte ich allerdings noch nicht machen.

Auch der kleine Zaunkönig war wieder einmal zu schnell für mich, ist aber die Nr. 42 auf meiner Liste. Bei manchen Vögeln ist es dagegen genau anders herum. Man macht ein Foto von ihnen, ohne das man wirklich gesehen hat, was es für ein Vogel war. Und bemerkt dann zu Hause bei einem Foto, das man für eher nicht so gelungen gehalten hat, das darauf doch eine Besonderheit zu sehen ist.

Der Kernbeißer, versteckt im Wald

So ging es mir bei einem Foto vom Kernbeißer, meiner Nr. 39. Ein Vogel den man eher selten sieht, auch weil er häufig hoch oben in den Baumwipfeln unterwegs ist. Leider muss ich da sagen, einen so schönen Vogel würde ich gerne häufiger sehen.

Zum Glück sieht man jetzt wieder häufiger die Amseln. Einige von ihnen scheinen sogar schon Jungvögel zu haben. Man kann die Eltern schon dabei beobachten, wie sie immer wieder in Bäume oder Büsche fliegen.

In Langenberg gibt es leider immer noch sehr wenige Haussperlinge. So konnte ich auch sehr spät erst welche sichten und fotografieren. Der Haussperling ist deshalb nur die Nr. 34 für dieses Jahr geworden.

Und dann mit Dir im Wald allein

Ein typischer Waldbewohner, das Eichhörnchen

Ich mag ja so mehrdeutige Überschriften. Und dann mit Dir im Wald allein, ist ja praktisch das Motto dieser Tage. Mit seiner sogenannten zweiten Kontaktperson darf man das. Und wie schon die Comedian Harmonists wussten, so zu zweit im Wald das kann ganz schön romantisch sein.

Allein im Wald ist im Moment eher schwierig

Und dann mit Dir im Wald allein wird im Moment aber eher schwierig. Denn bei der Kontaktsperre ist rausgehen noch erlaubt, aber man soll den Kontakt zu anderen Menschen vermeiden. Das versuchen die Menschen auch. Da Spielplätze und Schulhofe gesperrt sind, bleibt mit den Kindern und der Familie nur noch der Weg in den Wald oder ins Naturschutzgebiet. Eigentlich eine gute Sache, aber an bekannten Orten wird Kontakt vermeiden so ziemlich schwierig.

So zieht es zum Beispiel die Münsteraner jetzt verstärkt in die Rieselfelder von Münster. Und selbst in einem stillen Waldstück bleibt man nicht allein. Sonst ist man da halt allein mit den Tieren. Ein paar bekannte Waldbewohner, die man bei einem Waldspaziergang treffen kann, möchte ich heute in diesem Beitrag zeigen.

Die Hormone spielen verrückt

Und da im Moment Frühling ist, war da noch etwas. Die Natur ist im Moment im Aufbruch und die Hormone spielen bei den Vögeln verrückt. Es ist Paarungszeit und dann sind die Vögel nicht zu stoppen. Dann ist ihnen der Ort wahrscheinlich auch egal. So ging es dann auch einem Turmfalken Paar. Er dachte sich vielleicht und dann mit dir im Wald allein, das ist doch ein guter Platz. Wo man doch als Turmfalke sonst eher in offener Landschaft unterwegs ist. Leider dann nur Pech, wenn dann so ein Fotograf unten im Wald steht. Irgendwie ist man doch wirklich fast nie allein.

Der typische, hellbraune Vogel

Hellbraune Vogel

Selten einmal auf einem Foto, Heckenbraunelle und Buchfink Weibchen

Der typische, hellbraune Vogel ist etwas dem man in Deutschland immer wieder begegnet. Auch bei meinen Beobachtungen sehe häufig unsere typischen Singvögel. Der kleine, hellbraune Vogel ist aber auch hier im Blog immer wieder das Thema. Weil ich auch schon viele Beiträge über unsere einheimischen Singvögel geschrieben habe. Aber auch, weil immer wieder gerade nach unseren hellbraunen Singvögeln in meinen Beiträgen gesucht wird.

Der hellbraune Vogel in unserer Landschaft

Da diese Vögel auch gerade jetzt wieder deutlich aktiver und auffälliger werden, hatte ich die Idee zu diesem Beitrag. Ein Beispiel für einen dieser hellbraunen Singvögel ist die Heckenbraunelle.

Hier ein älterer Beitrag : Die Heckenbraunelle – Ein unscheinbarer Singvogel

Im Frühling startet sie ihren typischen Gesang auf einer erhöhten Sitzwarte. Oft ist das eine Tannenspitze im Garten. Auch sieht man sie dann häufiger als Paar. Sonst ist die Heckenbraunelle oft allein auf dem Boden zu sehen. Mit ihrer grau-braunen Färbung ist sie perfekt auf dem Erdboden getarnt.

Unsere hellbraunen Vögel sind perfekt an unsere Landschaft und Umwelt angepasst. Sie passen halt hier hin. Weil hier aber alles eher in dezenten Farben daher kommt, lieben wir eher die farbenfrohen Vögel wie den Eisvogel oder das zauberhafte Rotkehlchen, das mit einem leuchtend roten Farbklecks auf der Brust daher kommt. Und mit dem ansonsten hellbraunen Körper immer noch gut getarnt ist und gut ins Bild seiner Artgenossen passt. Wenn man den roten Brustfleck nicht sieht, ist selbst das Rotkehlchen der hellbraune Vogel.

Bunte Männchen – Hellbraune Weibchen

Ein weiterer typischer hellbrauner Vogel ist das Buchfink-Weibchen. Bei den Buchfinken taucht häufig die Frage auf, wie das Weibchen aussieht. Weil man eher die farbigen Männchen kennt und die viel auffälliger sind. Aus dieser Problematik ist damals der Beitrag mit dem unterschiedlichen Aussehen der Geschlechter bei vielen Vogelarten entstanden : Das Buchfink Weibchen

Wobei das Buchfink Weibchen wirklich nicht nur hellbraun ist. Am Rücken ist es etwas grünlich und an den Flügeln schwarz-weiß gefärbt. Die Schönheit liegt eben häufig im Detail. Es lohnt sich immer genauer hinzusehen.

Alles andere als ein typischer, hellbrauner Vogel ist der farbenprächtige Bienenfresser: Mein E-Book über den Bienenfresser ist jetzt bei allen bekannten Anbietern erhältlich für 4,99 Euro :


Thalia : https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID148539719.html

Weltbild : https://www.weltbild.de/artikel/ebook/der-bienenfresser_27810108-1?ln=U3VjaGV8U3VjaGVyZ2Vibmlz

Google Play Store : https://play.google.com/store/books/details/Michael_Weil_Der_Bienenfresser?id=4wXoDwAAQBAJ

Amazon : https://www.amazon.de/Bienenfresser-Gewinner-Klimawandels-Michael-Weil-ebook/dp/B089DG4YSR/

 

 

Der Felderbach

Felderbach

Der Felderbach ist nach den vielen Regenfällen beachtlich angewachsen

Der Felderbach ist ein etwa 13 km langer Bach an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen. Seine Quellen liegen ganz im Norden von Wuppertal. Er durchfließt die Gebiete der Städte Sprockhövel, Hattingen und Velbert und fließt in Velbert-Nierenhof in den Deilbach. Dieser mündet ein paar Kilometer weiter nördlich in die Ruhr.

Der Felderbach, die Wiege des Bergbaus

Der Felderbach durchfließt das Felderbachtal, eines der schönsten Bachtäler in der Elfringhauser Schweiz.  ===> Die Mäusebussarde vom Felderbachtal

Einem Wander- und Naherholungsgebiet südlich der Ruhr. An den Hängen des Bachtales begann im 16. Jahrhundert der erste Bergbau mit Stollen im Süden des Ruhrgebietes. Das Felderbachtal ist auch ein Teil des Neandertalsteigs.

In der Elfringhauser Schweiz

Die Elfringhauser Schweiz trägt ihren Namen zu recht. Das Gebiet ist ein sehr idyllisches und ländliches Hügelland und der Felderbach ein typischer Mittelgebirgsbach. Im Sommer ist häufig nur noch wenig Wasser im Bachbett, so dass man die Steine am Boden sehen kann. Im Winter kann er durch zahlreiche Niederschläge zu einem kleinen Fluss werden. So ist er durch die Niederschläge im Februar zu einem reißenden Gebirgsbach geworden, der durch das Tal rauscht.

Bei einem Spaziergang am Felderbach am Sonntag konnte ich auch wieder zahlreiche Sturmschäden entdecken. Es hatte ein paar Bäume bei den letzten Stürmen erwischt. Auch entlang des Felderbachs waren fast gar keine Kleinvögel zu sehen. Und zu hören leider erst recht nicht, da alles vom Rauschen des Felderbachs übertönt wurde.

Graureiher auf der grünen Wiese

Auf einer Wiese neben dem Felderbach waren drei Graureiher auf Nahrungssuche. Wieder einmal ein Beweis dafür, dass die Graureiher bei ihrer Nahrungssuche sehr flexibel sind. Wenn man keine Fische fangen kann, dann werden eben Mäuse auf einer Wiese gesucht.

Am Rand der Wiese konnte ich einen weiblichen Turmfalken fotografieren, die Nr. 33 für dieses Jahr und als Neuling für diesen Monat eine Rotdrossel, die Nr. 37.

Das Leben im Wald

Leben im Wald

Leben im Wald – Im Moment ist es bei Sturm im Wald ziemlich gefährlich. Ein Baum könnte jederzeit umstürzen

Das Leben im Wald ist zurückgekehrt. Seit zwei Wochen ist deutlich mehr Leben und Bewegung im Wald. Die Vögel sind zurückgekehrt und lassen erste Gesänge ertönen. Das die Natur immer in Bewegung und im Wandel ist, kann man aber im Moment noch anders spüren. Durch die Wetterlage ist es permanent windig und oft sogar stürmisch und das merkt man deutlich im Wald.

Leben im Wald kann gefährlich sein

Es ist im Wald sogar ziemlich gefährlich. Selbst wenn an einem Tag weniger Wind ist, kann immer noch ein Ast herunter fallen, der vom Sturm beschädigt wurde. Die Sturmschäden sind deutlich zu erkennen und auch die Äste liegen überall noch herum. Es ist im Moment in jeder Form sehr viel Bewegung im Wald. Durch die Stürme und die Trockenheit der letzten Jahre gibt es reichlich Totholz in den Wäldern.

Viel Holz für Spechte

Auch der Borkenkäfer hat viele Bäume befallen. Keine erfreuliche Entwicklung, aber in der Natur hat auch vieles positive Seiten. Die Spechte profitieren vom vielen Totholz. Ihnen geht es im Moment ziemlich gut. Im Totholz finden die Spechte viel Nahrung.

Und die Buntspechte sind schon aktiv bei der Partnersuche. Vor ein paar Wochen war schon lautes Trommeln mit den Schnäbeln an den Baumstämmen zu hören. Ein Buntspecht fing an und ein paar Sekunden später kam die Antwort aus einer anderen Richtung. Morsen auf Specht Art. Mittlerweile scheinen die ersten Buntspechte schon weiter zu sein. Es waren schon erste Annäherungen mit kleinen Verfolgungsjagden zu sehen.

Neben den Blau- und Kohlmeisen zeigte sich letzte Woche auch die erste Sumpfmeise in diesem Jahr. Meine Nr. 35 für diese Jahr. Die Nr. 36 war die kleine Schwanzmeise. Das ist auch der aktuelle Stand bei meinen Sichtungen. Denn bei dem stürmischen Wetter sollte man einen Wald wirklich nicht betreten.

 

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