Die Jungstörche von der Kiebitzwiese

Jungstörche von der Kiebitzwiese : Mitte Mai sind die Köpfe der kleinen Jungvögel das erste Mal zu sehen

Im heutigen Beitrag gibt es Fotos der Jungstörche von der Kiebitzwiese aus diesem Sommer. Da ich immer noch ziemlich im Rückstand mit den Fotos und Beiträgen bin, kam mir die Idee, einen Vergleich der Jahreszeiten zu machen. Am Samstag war ich an der Kiebitzwiese und erlebte dort einen schönen Herbsttag.

So ein Herbsttag an der Kiebitzwiese unterscheidet sich deutlich von einem Sommertag. Viele Zugvögel haben sich im Herbst schon auf den Weg in Richtung Winterquartier gemacht.

So auch die meisten unserer Störche und die Jungstörche sind hoffentlich schon lange in Afrika angekommen. Ab Mitte Mai waren die kleinen Köpfe im riesigen Nest sichtbar. Als die drei Geschwister von der Kiebitzwiese im Juli schon flügge waren, versammelten sie sich aber immer noch gerne zum Schlafen auf dem Nest. Manchmal ließen die Eltern auch noch einen Happen da, der dann auch schnell geholt wurde

Die drei Jungstörche schienen sich gut zu verstehen und sind ein schöner Bruterfolg für die Eltern. Denn Nachwuchs auf der Kiebitzwiese zu bekommen, war in den letzten Jahren nicht so einfach. Ein paar Jahre klappte es gar nicht oder nur ein Jungvogel überlebte. Die drei Geschwister schienen in etwa gleich groß zu sein, Kampf und Neid um das Futter schien es nicht zu geben.

Insgesamt geht es den Störchen in NRW ziemlich gut. Trotz der Trockenheit finden die Altvögel wohl genug Nahrung um viele Jungvögel aufzuziehen. Denn dieses Jahr gab es in vielen Nester drei oder sogar vier Jungstörche.

Am 22. Juli hatten sich alle Jungstörche nochmal auf dem Nest versammelt, denn die Altvögel hatten nochmal Futter im Nest abgeladen. Ein paar Tage später haben sie die Kiebitzwiese verlassen und sich auf den langen Weg in Richtung Afrika gemacht.

Die Altvögel folgten ihnen Mitte August. Auch wenn einige Weißstörche mittlerweile in Deutschland überwintern, wurde seit September kein Storch mehr an der Kiebitzwiese gesichtet.

Mitte Juni die Jungstörche stehen. Ein Storchenmast muss ein ziemlich grosses Nest tragen
Die Jungstörche scheinen sich gut zu verstehen. Alle sind in etwa gleich gross. Kampf um das Futter scheint es nicht zu geben
Bei der Hitze im Sommer muss man sich zwischendurch mal ausruhen.
So ein Leben im Nest ist auch wenig spannend, Ausschau halten, vielleicht kommen die Eltern gleich mit Futter
Am 22. Juli haben die Altvögel nochmal Futter im Nest abgeladen. Da muss erstmal gesucht werden, was es alles gibt.
Während die Geschwister noch suchen, schluckt der erste Jungstorch die Beute schon herunter.
Auf einem Bein kann man auch gut stehen! Die Jungstörche sind flügge und kurz vor dem Abflug nach Afrika

2 Kommentare

  1. Es freut mich zu hören und zu sehen, daß es dieser Storchenfamilie gut erging. Ich wünsche ihnen und ihren Verwandten das Allerbeste.
    Danke für die schönen Bilder und lieben Gruß,
    Tanja

    • Ich danke Dir auch für deinen netten Kommentar! Ich hoffe auch sehr, das diese Störche im nächsten Jahr in ihre Brutgebiete zurückkehren!
      Liebe Grüße,
      Michael

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