Der Pinguintanz

Pinguintanz: Die Haubentaucher richten bei ihrer Balz die Hälse auf

Schon vor ein paar Wochen habe ich vom Haubentaucher -Paar berichtet, das den Pinguintanz gemacht hat. Ich habe eine ganze Fotoserie von ihrem Balztanz gemacht, um möglichst den ganzen Ablauf festzuhalten. Am Rechner muss man dann erstmal die ganze Fotoserie durchsehen und die besten Bilder heraussuchen.

Das dauert leider manchmal etwas länger, aber jetzt bin ich zufrieden und habe ganz gut den Ablauf herausgesucht. Der Name Pinguintanz kommt daher, weil sich die Haubentaucher im fortgeschrittenen Stadium der Balz mit aufgerichteten Körpern, Bauch an Bauch auf dem Wasser gegenüber stehen. Dabei schlagen sie mit den Füßen auf das Wasser. Sie sehen dabei aus wie Pinguine.

Den Teil des Pinguintanzes, den ich fotografiert habe, ist die sogenannte Kopfschüttelzeremonie. Die Haubentaucher stehen sich auf dem Wasser mit aufgerichteten Hälsen gegenüber und schütteln abwechselnd in einem ritualisierten Ablauf die Köpfe. Dabei spreizen sie ihre Federhauben am Kopf ab. Diese Hauben haben dem Taucher sehen Namen gegeben.

Der Pinguintanz gehört zur Paarbildung und Paarbindung dazu. Das Paar macht ihn immer zusammen und festigt so die gemeinsame Bindung. Bei anderen Vogelarten versucht das Männchen durch auffällige Tänze das Weibchen für sich zu gewinnen. Die Paare der Haubentaucher haben sich vor dem Balztanz schon gefunden. Der Pinguintanz beginnt immer damit, das die Partner aufeinander zu schwimmen und sich gegenüber stehen.

Pinguintanz
Bei der Kopfschüttelzeremonie werden abwechselnd die Köpfe geschüttelt
Pinguintanz
Hier rechts ist wohl das Weibchen
Pinguintanz
Pinguintanz
Man steht sich gegenüber und hat den Partner im Blick
Pinguintanz
Jetzt ist das Männchen mit dem ritualisiertem Kopfschütteln an der Reihe
Pinguintanz
Pinguintanz
Nach dem ersten Kopfschütteln werden die Hauben am Hals wieder angelegt

6 Kommentare

  1. Du hat das wunderschön eingefangen! Wie oft sind sie in der ganzen Zeit untergetaucht?

    • Dankeschön! Sie sind in der ganzen Zeit nicht einmal untergetaucht. Man sieht es gut auf den Fotos, ihr Gefieder ist trocken. Vor dem Tanz haben sie zusammen einen Platz für ein Nest untersucht und danach sind sie zusammen weitergeschwommen.

  2. Das sind ja wirklich beeindruckende Fotos! Vielen Dank fürs Zeigen!

  3. Eine wunderbare Photoserie, lieber Michael. Danke fürs Teilen.
    Alles Gute,
    Tanja

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